Deceptive City (Band 1): Aussortiert

von Stefanie Scheurich 
4,5 Sterne bei12 Bewertungen
Deceptive City (Band 1): Aussortiert
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LillyTheCats avatar

Ganz große Dystopie

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Eine Dystopie die dem Genre alle Ehre macht!

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Inhaltsangabe zu "Deceptive City (Band 1): Aussortiert"

Sicher. Sauber. Perfekt.
Das ist die Stadt, in welcher die sechzehnjährige Thya ein sorgenfreies Leben hinter schützenden Mauern führt. Eltern können sich ihre Wunschkinder kreieren lassen, niemand wird je krank und alles läuft in geregelten Bahnen. Thya ahnt nicht, dass es außerhalb ihrer heilen Welt Menschen gibt, die täglich ums Überleben kämpfen müssen. So wie Mitchell, der nur einen einzigen Ausweg sieht, um seine kranke Mutter zu retten: Er muss in die Stadt schleichen und Antibiotika besorgen, sonst stirbt sie. Dass er dabei nicht nur sein Schicksal, sondern auch das von Thya verändert, scheint in einer Welt, in der alles perfekt geplant ist, ein Ding der Unmöglichkeit.
Aber Menschen sind nicht perfekt. Sie machen Fehler.
Und sie neigen dazu, andere den Preis dafür zahlen zu lassen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783906829906
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:440 Seiten
Verlag:Sternensand Verlag
Erscheinungsdatum:22.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    BabsiEngels avatar
    BabsiEngelvor einem Monat
    Deceptive City (Band 1) Aussortiert

    Meinung:
    Die erste hälfte von Deceptive City (Band 1) Aussortiert, fand ich eher weniger prikelnd, es konnte mich nicht richtig in den Bann ziehen, da es mir an Spannung gefehlt hat.
    Doch ab Seite 170 circa, wurde es dann wirklich so richtig spannend, das ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte und als das Buch zu Ende war, hätte ich am liebsten 
    den zweiten Teil schon in den Händen gehalten, um zu erfahren, wie es mit Mitchell und Thya weitergehen wird.
    Aber genau aus diesem Grund lese ich jedes Buch bis zum Ende, da es oft der Fall ist, dass Bücher erst in der Mitte einen so richtig umhauen, so auch dieses Buch hier.
    Die Geschichte über Mitchell und Thya ist wirklich schön geschrieben, so unterschiedlich die Charaktere hier auch sind, jeder hat etwas Besonderes an sich.
    Der Schreibstil ist flüssig und man findet sich schnell im Geschehen zurecht und es wird abwechslungsreich von vier verschieden Charakteren erzählt.
    Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, auch wenn mir am Anfang die Spannung gefehlt hat ist es ein unglaublicher Dystopien Roman, der einen nach und nach in den Bann zieht.

    Fazit:
    Deceptive City (Band 1) Aussortiert: Bekommt von mir 4 von 5 Sterne, weil mir, wie oben genannt, die Spannung am Anfang sehr gefehlt hat und trotzdem ist es der Autorin 
    sehr gut gelungen, diese Geschichte zu erzählen und nach und nach entführt sie einen in eine andere Welt.

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    Sunny87s avatar
    Sunny87vor 3 Monaten
    Gibt es den perfekten Menschen?

    Endlich mal wieder eine Dystopie. Ich musste dieses Buch einfach lesen, Cover und Klappentext konnten mich überzeugen und ich habe bisher noch nichts von der Autorin gelesen. 

    Gibt es den perfekten Menschen?
    Kinder werden in Reagenzgläsern kreiert, ganz nach Wunsch der Eltern. Niemand wird krank und das ganze Leben ist geregelt. Klingt langweilig, oder? Was ist ein Leben ohne ein bisschen Spaß, Fehler und Herausforderungen? Gibt es den perfekten Menschen wirklich? Ich denke, die Idee dieser Geschichte ist nicht abwegig und könnte, irgendwann in ferner Zukunft, tatsächlich einmal eintreten. Das ist erschreckend, aber immer mehr Menschen denken sie müssen perfekt für andere sein. Doch gerade die Fehler machen uns einzigartig und zu etwas ganz besonderem.

    Geschrieben ist das Buch hauptsächlich aus Sicht von Thya und Mitchell. Beide sind sehr unterschiedlich und leben in verschiedenen "Welten". 
    Thya lebt sicher hinter den dicken Mauern, wohlbehütet und ohne Ängste. Ihr Leben läuft geregelt und sie ahnt nichts von der Welt außerhalb der Mauern. Ich brauchte einige Zeit, um mit Thya warm zu werden, da sie zunächst sehr distanziert wirkte. Doch nach und nach konnte ich mich besser in sie hineinversetzen und entwickelte Sympathien.
    Mitchell lebt auf der anderen Seite der Mauer und lebt ein komplett anderes Leben. Er muss täglich für das Überleben seiner Familie und Freunde kämpfen und seine Welt ist alles andere als perfekt. Ich fand ihn von Anfang an sympathisch und verfolgte gespannt seinen Kampf in dieser perfekten Welt.

    Auch andere Charaktere bekommen ihre Kapitel und wurden toll gewählt. Sie alle tragen zur Geschichte bei und sind sehr authentisch.

    Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte lässt sich gut lesen. Die Spannung baut sich langsam auf und es hätte gern mehr davon geben können. So ist die Handlung eher ruhig und konzentriert sich auf die Charaktere.

    Für mich haben noch ein paar Hintergrundinformationen gefehlt, doch vielleicht kommen diese noch in den Folgebänden. 

    Mit "Deceptive City. Aussortiert" hat die Autorin einen eher ruhigen Einstieg in ihre Trilogie geschaffen. Die Charaktere sind authentisch gestaltet und konnten mich überzeugen. Ein bisschen mehr Spannung hätte ich toll gefunden, vielleicht bekomme ich diese ja im zweiten Band.

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    Fuchsiahs avatar
    Fuchsiahvor 4 Monaten
    Ein grandioser Auftakt

    Die Welt ist gespalten in zwei Kategorien, die Reichen und Schönen, deren Welt hinter Mauern in einer sauberen Stadt stattfindet, in der man sich seine Kinder selber genetisch zusammenstellen kann – eine Art Überzüchtung.
    Auf der anderen Seite haben wir die Armut, diejenigen, die außerhalb der Stadt im unteren Bezirk leben müssen und Tag für Tag ums überleben kämpfen.
    Ich würde es ein wenig anders formulieren und sagen: Nicht alles was Gold ist, glänzt. So haben wir auf der einen Seite Thya, die in einer sorgenlosen Welt groß wird, auch wenn ich de Mutter als Tyrannin bezeichnen würde. Eine Welt, die sie fast naiv und komplett sorglos wirken lässt und auf der anderen Seite haben wir Mitchell, der nur einen Ausweg sieht, um seine Mutter zu retten, da es in ihrem Bezirk so etwas wie Ärzte nicht gibt. Er schleicht in die Stadt. Weitere Verkettungen sorgen dafür, dass diese beiden Protagonisten aufeinander treffen. Es prallen quasi zwei Welten aufeinander, die anfänglich so gar nicht miteinander harmonieren wollen und es doch irgendwie tun.
    Denn obwohl die ganze Handlung eher ruhig verläuft, hatte der Leser kaum Zeit ein Mal wirklich durchzuatmen. Gerade diese komplexe Konstellation der Welt, bot immer neue Entdeckungen und auch die Verkettung der Figuren nahm immer weiter zu. Es kamen weitere Protagonisten in Form der Ich-Erzähler dazu, die ich wirklich gelungen fand. Hatte der Leser immer das Gefühl, mehr über diese Welt aus den einzelnen Sichtweisen zu erfahren.
    Doch nicht nur die Story überzeugt mit einem genialen Plot, auch die Figuren sind vielschichtig wie verständlich, auch wenn man auf eine Antwort immer mehr Fragen bezüglich dieser Welt und der ganzen Story hat. Grandios wie meisterhaft gelöst.
    Darüber hinaus hat mir vor allem die gesellschaftskritische Ansicht sehr gut gefallen. Wie viel Technik tut und wirklich gut und was passiert mit den Dingen und vor allem Menschen, die leider nicht perfekt sind? Die nicht dem Standard entsprechen, die die Stadt zu halten versucht?
    Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit dieses beklemmende Gefühl: Könnte so wirklich unsere Zukunft aussehen? Jemand ist nicht gut genug – entspricht nicht den Normen und dann? Kann jeder andere Mensch, der denjenigen kannte, einfach so weiter leben?
    Eine ziemlich gruselige Vorstellung, wenn ihr mich fragt. Aber all das wurde abgerundet durch eine ziemlich düstere Atmosphäre, die einfach nur umhaut, wenn man sich darauf einlässt. Allein der Schreibstil sorgt für so manchen Gänsehaut-Moment.
    Fazit: Für mich eine rundum gelungene Story, auch wenn sie nicht so rasant ist wie manch andere Dystopie, überzeugt diese hier mit Können, Präzision und vor allem Tiefe. Die Fäden werden so gut miteinander verknüpft, dass der Leser kaum merkt, dass jemand Neues gerade die Bildfläche betreten hat.
    Ich bin auf jeden Fall gespannt auf den zweiten Teil. 

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    LillyTheCats avatar
    LillyTheCatvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ganz große Dystopie
    Ganz große Dystopie

    Die Charaktere:

    Thya – Sie ist die erste Protagonistin dieser Geschichte. Sie ist ein privilegierter Teenager, der kaum Sorgen zu haben scheint. Bis auf eine viel zu strenge Mutter, die alles unter Kontrolle haben muss und das Gleiche auch von Thya erwartet. Und dann ist da noch diese merkwürdige Taubheit in ihren Beinen, die sie sich nicht erklären kann, obwohl in der Stadt doch nie jemand wirklich krank wird. Thya ist ein wirklich lieber Mensch, der erst mal nichts Schlechtes in einem Menschen zu sehen scheint. Sie vertraut ihrer Umgebung und ihren Eltern. Sie vertraut der Stadt. Aber manchmal ist es eben auch ganz sinnvoll, Dinge infrage zu stellen.

    Mitchell – Er ist der zweite Protagonist. Im Gegensatz zu Thya hat er nicht das Glück, in der Stadt aufzuwachsen. Er lebt in den äußeren Bezirken. Bezirke, die eher an ein verwahrlostes Industriegebiet erinnern. Dort arbeitet er in einer Fabrik, lebt mit seiner Mutter in einer kleinen Wohnung und versucht irgendwie über die Runden zu kommen. Mit gut zwanzig Jahren hat er zwar noch sein ganzes Leben vor sich, aber man hat eher das Gefühl, dass man es dort nur schafft, von Tag zu Tag zu leben. Mitch ist ein unglaublich netter, fürsorglicher und loyaler junger Mann. Wenn ich ihn treffen würde, ich würde mich wohl sofort verlieben. Gleichzeitig ist er auch ziemlich stur und unverbesserlich.

     

    Meine Meinung:

    Ich habe seit einer Weile keine Dystopie mehr gelesen, obwohl ich dieses Genre total liebe. Das Problem ist einfach, dass die Geschichten oft nicht genügend durchdacht auf ich wirken. Deswegen war ich sehr gespannt, ob Deceptive City 1 mich würde begeistern können. Spoiler-Alarm: Ja, konnte es

    Streuner und Deceptive Cityunterscheiden sich von den Geschichten so grundsätzlich, dass ich sagen würde, wenn jemand Streuner tatsächlich nicht mochte (warum auch immer :D), sollte es DC definitiv eine Chance geben. Das fängt schon beim Schreibstil an. Wir erleben diese Geschichte aus der Ich-Perspektive von vier Personen. Darunter natürlich Mitchell und Thya, die zwei anderen sind eine junge Dame namens Susi und ein junger Mann namens Theo. Dabei passt sich der Stil jedem Charakter sehr gut an, wirkt flüssig und durchdacht.

    Die Charaktere selbst sich in sich unglaublich stimmig. Ich habe zu keinem Zeitpunkt gedacht, dass sich jemand nicht so verhält, wie ich es von diesem Charakter erwarten würde, wenn ich an seiner Stelle wäre. Thya und Mitchell machen ein tolles Protgonisten-Paar. Susi ist eine gute Freundin von Mitch, die ihm auch ziemlich hilft, deren tatsächliche Rolle aber noch ein wenig unklar wirkt. Ich freue mich darauf, sie bald näher kennenzulernen. Theo dagegen ist … noch viel undurchsichtiger. Ja, er hat eine sehr entscheidende Rolle. Aber auch ihn umgeben unglaublich viele Geheimnisse.

    Die Geschichte selbst ist unglaublich gelungen. Ich habe nicht einen Logikfehler für mich entdeckt. Sie hat ein eigenes Tempo, das aber perfekt so ist. Es wirkt nichts überstürzt, es wirkt so, wie es im echten Leben passieren könnte. Und auch wenn die Romantik-Liebhaber unter uns noch nicht auf ihre Kosten kommen: Gebt dem Buch Zeit. Ich bin sehr sicher, dass dieser Trilogie-Auftakt es faustdick hinter den Ohren hat. Die Geschichte hat Spannung, sie ist dramatisch und abwechslungsreich. Und was viel wichtiger ist: Sie lässt uns am System zweifeln.

    Stefanie hat hier eine unglaublich gute Mischung zwischen Lauren Olivers Amor-Reihe und Suzanne Collins Panem geschaffen, die mich von Anfang an überzeugt und mitgerissen hat. 5 von 5 Sternen.

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    Jjeannys avatar
    Jjeannyvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Dystopie die dem Genre alle Ehre macht!
    Eine Dystopie die dem Genre alle Ehre macht!

    Puh ich weiß nicht wo ich anfangen soll, das Buch oder besser gesagt die Story regt zum denken an. Denn es werden so viele Aspekte angesprochen, die tatsächlich irgendwann eintreffen könnten. Schon Leonardo Da Vinci hat ein Abbild des perfekten Menschen kreiert, und genau das ist es was hier passiert. Es werden Kinder in Reagenzgläsern Designed, nicht nur nach den speziellen Wünschen der zukünftigen Eltern. Sondern auch als Kreationen die einfach perfekt zu sein scheinen. Die Eltern können sich praktisch aussuchen, wie ihr Kind  aussehen soll. Das ist faszinierend und erschreckend zu gleich, warum: Man stelle sich vor, das ginge bereits - ich finde das eher gruselig.   Und dann gibt es da die andere Seite der Medaille, das Leben von Mitchell und seiner Familie und Freunden. Menschen die am Limit leben, bewacht ohne das ganze technische NowHow. Hier ist nichts perfekt, Menschen werden nicht kreiert sondern entstehen wie es die Natur will. Eben auch nicht perfekt. Das Leben ist hart und doch wissen die Menschen was sie einander haben.   Die Story wird von verschiedenen Charakteren erzählt, das finde ich hier wirklich sehr gelungen. Denn jeder Charakter trägt dazu bei, das man noch besser versteht was in der Welt passiert. Man lernt jeden Charakter auf seine Art, mit seinen Besonderheiten kennen. Mit jedem Kapitel, welches man weiter in der Story voranschreitet steigt die Spannung. Es passiert soviel, das man einfach weiterlesen muss.   Mein Fazit: Eine gelungene Story, mit den unterschiedlichsten Charakteren und Lebensgewohnheiten. Die Handlung ist flüssig und macht Spaß. Der Spannungsbogen baut sich langsam auf und wird immer besser. Und dann ist das Buch zu Ende, einfach so ...  Ich warte nun mit Spannung auf den zweiten Band. Meine Empfehlung, Kaufen, Lesen und dann warten ...

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    Manja82s avatar
    Manja82vor 4 Monaten
    interessanter aber nicht ganz perfekter Auftakt

    Kurzbeschreibung
    Sicher. Sauber. Perfekt.
    Das ist die Stadt, in welcher die sechzehnjährige Thya ein sorgenfreies Leben hinter schützenden Mauern führt. Eltern können sich ihre Wunschkinder kreieren lassen, niemand wird je krank und alles läuft in geregelten Bahnen. Thya ahnt nicht, dass es außerhalb ihrer heilen Welt Menschen gibt, die täglich ums Überleben kämpfen müssen. So wie Mitchell, der nur einen einzigen Ausweg sieht, um seine kranke Mutter zu retten: Er muss in die Stadt schleichen und Antibiotika besorgen, sonst stirbt sie. Dass er dabei nicht nur sein Schicksal, sondern auch das von Thya verändert, scheint in einer Welt, in der alles perfekt geplant ist, ein Ding der Unmöglichkeit.
    Aber Menschen sind nicht perfekt. Sie machen Fehler.
    Und sie neigen dazu, andere den Preis dafür zahlen zu lassen.
    (Quelle: Sternensand Verlag)

    Meine Meinung
    Der Roman „Deceptive City: Aussortiert“ stammt von der Autorin Stefanie Scheurich. Es ist der Auftaktband einer Trilogie, der mich ganz besonders vom Klappentext her angesprochen hat. Das Cover empfand ich als passend gestaltet und so habe ich mich auch flott ans Lesen gemacht.

    Die Charaktere hier sind sehr gut ausgearbeitet und ich konnte sie mir alles wirklich gut vorstellen, die Handlungen soweit auch sehr gut nachvollziehen.
    Thya und Mitchell sind hier die beiden Protagonisten. Sie wachsen in getrennten Welten auf. Eigentlich wären sie sich nie begegnet, doch dann kommt alles ganz anders. Sie passen hier wirklich sehr gut in das Geschehen hinein.
    Thya ist doch ziemlich naiv, gerade auch zu Anfang. Dann aber versteht sie es ist nicht alles so perfekt wie es scheint, wie man es ihr erzählt. Mir gefiel sie wirklich gut, ich konnte ihre Entwicklung hier richtig gut nachvollziehen, sie verstehen.
    Mitchell ist sehr fürsorglich und hat das Herz am richtigen Fleck. Er riskiert wirklich alles, Familie und Freunde gehen ihm über alles. Dafür ist er sogar bereit sein Leben aufs Spiel zu setzen. Auch Mitchell entwickelt sich im Verlauf der Handlung merklich weiter, was mir richtig gut gefiel.

    Auch die anderen Charaktere dieser Geschichte passen wirklich gut hinein. Jeder von ihnen bringt ganz eigene Dinge mit und so ergibt sich eine tolle Mischung.

    Der Schreibstil der Autorin war mir bereits durch ihr Debüt bekannt. Man merkt aber deutlich Stefanie Scheurich hat sich entwickelt. Ich bin hier wirklich flüssig durch die Seiten gekommen und konnte problemlos folgen.
    Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von insgesamt 4 Personen. Für jede dieser Personen hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet. So verfolgt man als Leser unter anderen Thya und auch Mitchell aber auch Susi und Theo begleitet man.
    Die Handlung lässt sich ganz klar in das Dystopiegenre einordnen. Und ich fand diesen Auftakt wirklich sehr gut gemacht. Es gibt Drama und auch sonst einiges an Abwechslung. Und man findet eine gewisse Grundspannung vor.
    Ich muss aber gestehen mir war es stellenweise etwas zu ruhig vom Tempo her. Ich hätte mir hier etwas mehr gewünscht. Es bleibt hier leider auf der Strecke, da gibt es genug Potential für die Fortsetzung.

    Das Ende gefiel mir, auch wenn es den Leser sehr neugierig auf die Fortsetzung macht. Ich bin gespannt was mich dann wohl alles erwarten wird.

    Fazit
    Insgesamt gesagt ist „Deceptive City (Band 1): Aussortiert“ von Stefanie Scheurich ein Auftaktband, der mich allerdings nicht vollkommen begeistert hat.
    Interessante Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, in der man Spannung und auch einiges an Abwechslung vorfindet, deren Tempo mir aber doch ein wenig zu ruhig war, haben mir tolle unterhaltsame Lesestunden beschert.
    Durchaus lesenswert!

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    azmin2012s avatar
    azmin2012vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Auftakt einer neuen Dystopie! Ruhig aber doch spannend.
    Gelungener Auftakt!

    „Deceptive City – Aussortiert“ von Stefanie Scheurich (Sternensand Verlag) erzählt die spannende Geschichte zweier junger Menschen die unterschiedlicher nicht sein können, aber doch durch eine unerwartete Wendung zusammengeführt werden. 

    Auf der einen Seite Thya, welche ein reiches, sorgenfreies, perfektes Leben nach Maß in der Stadt innerhalb der Mauer führt, wo alles seinen geregelten, vorgeschriebenen Gang geht. 
    Nichts ahnend und auch nicht hinterfragend wie das Leben anderorts sein könnte.  

    Auf der anderen Seite Mitchell, welcher außerhalb der Mauer gemeinsam mit seiner Mutter und seinen Freunden um das tägliche Überleben in ärmlichen Verhältnissen  kämpft, und schließlich, um seine Mutter zu retten, eine gefährliche Mission in die verbotenen Gefilde der Stadt antritt. 

    Eine Reise die anfänglich nur eine Person retten sollte, könnte sich bald als Chance für ein weiteres Leben herausstellen… 

    Nur so viel zum Inhalt dieser Story- kurz und knackig, aber ihr müsst euch einfach überraschen lassen! 

    Hach… ich hab schon echte Loblieder auf dieses Buch gesungen!
    Der Schreibstil ist unglaublich gut, obwohl die Storyline ziemlich komplex ist, fügt sich alles ineinander wie ein Puzzle. 
    Es ist gut durchdacht, und gerade in dieser Thematik, die letztlich auf  einen Kampf gegen das System hinausläuft, können so viele Fehler passieren, doch da war keiner in Sicht. 

    Gekrönt wird das Buch durch das schön dargestellte Setting und die sehr authentischen Haupt- und Nebencharaktere. 

    Tatsächlich hatte ich zu Beginn mit Thya so meine Probleme, tja, irgendwie war sie einfach nur das blauäugige Blondchen für mich (dabei sind ihre Augen gar nicht blau ;)), aber insgesamt hat sie sich so toll in die Geschichte eingefügt, es passt einfach so gut. 
    Sowas von #TeamMitchell und #TeamMama. 

    Ich war total vertieft in die Geschichte welche, nachvollziehbar für einen 1.Band, recht ruhig ist, gleichzeitig die Spannungskurve weit oben hielt, vor allem zum Ende hin. 
    Der Lesestoff hielt mich so fest, sodass ich gar nicht mitbekam das es schon zu Ende war. 

    Das Ergebnis: Ich saß schreiend auf dem Bett, auf die Autorin schimpfend, wie ich mit diesem offenen Ende denn nun leben soll?! 
    An dieser Stelle, liebe Steffi, danke für einen kleinen Nervenzusammenbruch.

    Mein Fazit: Habt ihr Bock auf eine richtig gute Dystopie? 
    Besorgt euch Deceptive City, lest es, liebt es. 
    Und dann wartet. 
    Lasst euch bloß nicht täuschen. Nicht alles was glänzt ist Gold. Aber diese Geschichte schon! 

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    JennyChriss avatar
    JennyChrisvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Konnte mich vor allem mit seinen authentischen Charakteren, einer interessanten Handlung und einem tollen dystopischen Setting überzeugen.
    Deceptive City

    Meine Meinung

    "Aber wenn ich aufhöre, das Gute in Menschen zu sehen, kann ich auch gleich aufgeben." (Deceptive City: Aussortiert, 95%)

    Das Cover ist sehr schlicht, aber wunderschön. Die Silhouette der Stadt passt einmal zum Titel und auch zur Geschichte. Die doch eher einheitliche graue Farbe fügt sich auch perfekt in das Bild. Ich hätte persönlich noch die Augen des Models hervorgehoben, denn ich glaube das hätte einen tollen Widererkennungswert aus der Geschichte.

    Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Angenehm bildlich, sodass ich mich wunderbar in ihrer Geschichte eintauchen konnte. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich- Perspektive der Protagonisten erzählt.

    Nachdem ich beim Debüt der Autorin Streuner ein bisschen Probleme mit der Protagonistin hatte, war ich doch sehr neugierig auf die Charaktere. Ich muss sagen, dass sie mich alle absolut überzeugen konnte, denn sie waren authentisch. Mitchell lebt an der Armutsgrenze außerhalb der schillernden Stadt im Dreck. Er ist absolut treu, liebenswert und gefühlt auch etwas übermütig. Für seine Mutter würde er alles tun, auch sich in Gefahr begeben. Thya hingegen lebt in der Stadt, im Reichtum. Sie ist perfekt und sie lebt in einer perfekten Welt. Denn ihre Mutter hat sie nach ihren eigenen Wünschen kreiert. Sie lernt fleißig, da sie den Wünschen ihrer Mutter gerecht werden kann. Es zählt nur Perfektion.

    Zwei unterschiedliche Leben und doch treffen Mitchell und Thya aufeinander, denn die Welt aus Perfektion ist vielleicht doch eher mehr Schein als Sein. Ich bin ein absoluter Fan von Dystopien, eintauchen in neue Welten, die aus unserer hervorgehen könnten. Auch die erfundene Welt von Stefanie Scheurich hat mir sehr gut gefallen. Die technischen Neuheiten und die Genmanipulation sind interessante und vor allem auch die viel diskutierte Themen in unserer Welt. Sollte man sich wirklich sein eigenes Baby gestalten dürfen? Um dieses Themen ist eine spannende Geschichte gestrickt, die mir tolle Lesestunden beschert hat.

    Mein Fazit

    Deceptive City konnte mich vor allem mit seinen authentischen Charakteren, einer interessanten Handlung und einem tollen dystopischen Setting überzeugen. Die Geschichte war für mich ein absoluter Pageturner, sodass ich völlig vom Ende überrumpelt war. Es kam einfach so plötzlich. Ich freue mich schon sehr, wenn es hier weitergeht.

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    monika_schulzes avatar
    monika_schulzevor 4 Monaten
    Ein ruhiger Auftakt

    Inhalt:

    Thya wurde als absolutes Wunschkind ihrer Eltern kreiert und darf alle Privilegien genießen, die das Leben in der Stadt hinter der Mauer mit sich bringt. Ihr Tag ist von vorne bis hinten durchgeplant, ihr Leben verläuft genau nach Regeln, bis zu diesem einen verhängnisvollen Tag, der plötzlich alles ändert … .

    Ganz anders sieht es im Leben von Mitchell aus. Dieser lebt außerhalb der Mauern und schuftet jeden Tag in einer Fabrik, um sich ein Dach über dem Kopf und Essen leisten zu können. Doch dann wird seine Mutter schwer krank und er weiß, sie wird nur überleben, wenn sie Antibiotikum bekommt. Medizin, die es nur innerhalb der Mauern gibt. Deshalb macht er sich auf den Weg und begegnet dort Thya. Eine Begegnung, die ihrer beider Leben für immer verändern wird … .

    Meine Meinung:

    Ach, was soll ich sagen: Bei Dystopien kann ich nie widerstehen, sie faszinieren mich einfach, deswegen verschlinge ich jede, die ich in die Finger bekomme und auch bei dieser konnte ich nicht widerstehen. Sie klang einfach zu spannend.

    Im ersten Kapitel trifft man auf Thya und bekommt einen kleinen Einblick in ihr Leben. Es wirkte fast so, als wäre sie in einer ganz normalen Highschool und hätte die ganz normalen Probleme, die Teenager immer haben. Nur am Rande bekommt man mit, dass sie in einer völlig anderen Welt lebt.

    Danach lernt man Mitchell, seine Mutter und seine Freunde kennen und erlebt, wie es ihm außerhalb der Mauern ergeht.

    Die Figuren sind der Autorin Stefanie Scheurich wirklich sehr gut gelungen. Thya wirkt am Anfang noch etwas unnahbar, was jedoch sehr gut zu ihrem perfekten Leben passt. Mitchell war mir sofort sympathisch. Er liebt seine Mutter und würde alles für sie tun und versucht, gemeinsam mit seinen Freunden das Beste aus seiner Situation zu machen. Mir gefiel vor allem, dass er sich nicht in Selbstmitleid ergeht oder ständig herumjammert oder mit seinem Schicksal hadert. Natürlich wünscht er sich, dass einiges besser liefe, aber trotz allem scheint er nicht der Typ zu sein, der eine Rebellion anzettelt. Ich finde, dass die Protagonisten wirklich perfekt in diese Welt hineinpassen und sie sind genau so gestaltet, dass man als Leser sofort mit ihnen mitfiebert.

    Allerdings muss ich gestehen, dass mir beim Weltenentwurf an sich viele Informationen gefehlt haben. Wie kam es dazu, dass eine Mauer um die Stadt gezogen wurde? Wie wurde entschieden, wer außerhalb und wer innerhalb leben darf? Wie sieht das Leben innerhalb und außerhalb der Mauer genau aus? Wer bestimmt und regiert innerhalb und außerhalb? Bis auf ein paar wenige Details erfährt man kaum etwas über die Welt, in der Thya und Mitchell leben, so dass mir die Grundproblematik etwas gefehlt hat. Bei Dystopien ist es mir vor allem wichtig, dass man die Ungerechtigkeiten greifen kann, dass man fasziniert wird von der Welt und das System hinterfragt. In „Deceptive City 1“ war mir das leider noch zu wenig greifbar. Ich hoffe aber darauf, dass man in den Folgebänden noch mehr erfährt.

    Trotz allem gelingt es der Autorin mit ihrer Geschichte zu fesseln, was vor allem durch das Schicksal der Protagonisten und einiger Nebencharaktere erzeugt wird. Denn neben Thya und Mitchell gibt es noch mehr interessante Figuren in dieser Geschichte. Sehr schön finde ich, dass auch sie zu Wort kommen, das heißt, dass ein paar Kapitel aus ihrer Sicht erzählt werden. Dadurch taucht man auch in deren Leben tiefer ein und erhält so noch einmal einen anderen Blickwinkel auf die Geschehnisse. Gleichzeitig tauchen jedoch auch wieder neue Fragen auf und man möchte auch wissen, welches Schicksal die Autorin für ihre Nebencharaktere bereithält.

    Obwohl die Geschichte eine gewisse Grundspannung enthält, gehört sie in meinen Augen doch eher zu den ruhigeren Dystopien, was wohl daran liegt, dass quasi der „Bösewicht“ in dieser Geschichte fehlt. Es gibt (bis jetzt noch) keine Regierung, gegen die gekämpft werden könnte, die Ungerechtigkeiten spitzen sich noch nicht zu und es scheint sich auch noch keine Rebellion zusammenzubrauen. In diesem ersten Band werden Thya erst einmal die Augen geöffnet. Sie muss erkennen, dass ihr Leben nicht annährend so perfekt ist, wie sie bis dahin immer dachte. Die Autorin verwendet viel Zeit darauf, dass der Protagonistin die Ungerechtigkeiten bewusst werden, was ich sehr authentisch fand, denn natürlich denkt ein Mädchen, das sechzehn Jahre lang im Glauben erzogen wurde, dass es nichts außerhalb der Stadt gibt und das Leben innerhalb der Stadt perfekt ist, nicht plötzlich, dass alles ganz anders ist. Trotzdem geht diese Überzeugungsarbeit etwas zu Lasten des großen Nervenkitzels. Diesen habe ich in dieser Dystopie leider etwas vermisst.

    Doch Stefanie Scheurich gelingt es trotzdem, mich sehr neugierig auf den Folgeband zu machen und ich bin mir sicher, dass sie noch einiges bereithält und mich die Geschichte am Ende vielleicht doch noch vollkommen mitreißen wird.

     

    Fazit:

    „Deceptive City – Aussortiert“ ist ein sehr ruhiger Auftakt. Mir fehlten ein paar Informationen über die Welt, in der die Geschichte spielt, doch die Schicksale der Protagonisten und Nebencharaktere haben mich sofort mitgerissen. Allerdings gingen die fehlenden Informationen und die Entwicklung der Figuren etwas zu Lasten der Spannung und des Nervenkitzels, die Dystopien für mich immer besitzen. Trotz allem bin ich sehr neugierig auf die Fortsetzung und darauf, was die Autorin noch für uns Leser bereithält.

    Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.

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    thora01s avatar
    thora01vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Reihenauftakt
    Wundervoller 1. Band einer sehr spannenden Reihe

    Inhalt/Klappentext:
    Sicher. Sauber. Perfekt.
    Das ist die Stadt, in welcher die sechzehnjährige Thya ein sorgenfreies Leben hinter schützenden Mauern führt. Eltern können sich ihre Wunschkinder kreieren lassen, niemand wird je krank und alles läuft in geregelten Bahnen. Thya ahnt nicht, dass es außerhalb ihrer heilen Welt Menschen gibt, die täglich ums Überleben kämpfen müssen. So wie Mitchell, der nur einen einzigen Ausweg sieht, um seine kranke Mutter zu retten: Er muss in die Stadt schleichen und Antibiotika besorgen, sonst stirbt sie. Dass er dabei nicht nur sein Schicksal, sondern auch das von Thya verändert, scheint in einer Welt, in der alles perfekt geplant ist, ein Ding der Unmöglichkeit.
    Aber Menschen sind nicht perfekt. Sie machen Fehler. Und sie neigen dazu, andere den Preis dafür zahlen zu lassen.
    (Quelle: Sternensand Verlag)

    Meine Meinung:
    Genialer Einstiegsband. Ich wurde von der Geschichte sofort gefangen genommen. Das Buch ist sehr jugendlich geschrieben. Es gefällt mir sehr, wie die Autorin mit ihrem Schreibstil die passenden Emotionen bei mir wecken konnte. Die Protagonisten gefallen mir sehr gut. Sie sind sehr sympathisch und haben ihre ganz besonderen Eigenheiten. Thya ist meiner Meinung nach ein wenig naiv und abgehoben. Sie wirkt auf den ersten Blick schwach. Aber im Verlauf der Geschichte entwickelt sie sich ganz toll. Mitchell finde ich toll. Er ist ein Kämpfer und steht mit beiden Beinen im Leben. Er setzt sich über Grenzen hinweg, wenn er es für richtig hält. Diese Geschichte ist besonders, weil die Autorin gekonnt die beiden verschieden Welten entworfen hat und dabei sehr nahe an der Realität geblieben ist Die Story ist von der ersten Seite weg sehr spannend. Dabei werden auch immer wieder etwas tiefgründigere Abschnitte in das Werk eingeflochten. Der Abschluss ist sehr spannend und entsprach meinen eigenen Schlüssen die ich gezogen hatte. Der Cliffhänger am Ende macht sofort Lust sich auf den nächsten Teil zu Stürzen.

    Mein Fazit:
    Toller, spannender und jugendlicher Reihenauftakt. Die aktuelle Thematik gefällt mir sehr. Ich kann es kaum erwarten, wie die Geschichte weiter geht. Es ist für mich ein Lesehighlight.

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