Stefanie Simon Feuer der Götter

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Inhaltsangabe zu „Feuer der Götter“ von Stefanie Simon

Als der jungen Naave eines Tages ein waschechter
Feuerdämon gegenübersteht, gefriert ihr buchstäblich das Blut in den Adern. Denn Feuerdämonen
sind die gefährlichsten Geschöpfe der Welt, das
weiß Naave aus schmerzlicher Erfahrung – schließlich tötete eines dieser Wesen ihre Mutter.
Allerdings scheint dieser spezielle Feuerdämon
verletzt zu sein, denn er bricht vor ihren Augen
bewusstlos zusammen. Äußerst widerwillig hilft sie
dem Fremden, nicht ahnend, dass sie damit
Ereignisse auslösen wird, die ihre Welt von
Grund auf verändern werden.

Sehr gutes Buch, lediglich das Ende war etwas schnell und ziemlich verwunderlich

— Buecher_Blume

Ein außergewöhnlicher Fantasyroman. Die Charakter blieben für mich aber sehr oberflächlig und die Szenen wechselten zu schnell hin und her.

— Amy-Maus87

Bunt, gefährlich, farbenprächtig - Fantasy der ganz besonderen Art. Man fühlt sich wie mitten in die Welt von Avatar versetzt.

— Elwe

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  • Rezensionen
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  • Außergewöhnlicher Fantasyroman

    Feuer der Götter

    Anneblogt

    Inhalt: Naave hasst seit dem Tod ihrer Mutter Feuerdämonen und als eines Tages vor ihren Augen einer zusammenbricht, beschließt sie ohne Zögern, in zum Tempel zu bringen und die Belohnung zu kassieren. Als sie den Tempel erreicht, beginnen jedoch die Ereignisse sich zu überschlagen. Warum zeigt der Hohe Priester ein solches Interesse an ihr? Und warum warnt Royia, der Feuerdämon, sie die ganze Zeit davor, alles zu glauben, was man ihr über ihre Welt und die Feuerdämonen erzählt hat? Meine Meinung: Das Cover gefällt mir mit dem grün und schwarz sehr gut, davon hebt sich das blasse Gesicht mit den unglaublich grünen Augen super ab. Rein vom Inhalt her würde ich ja sagen, dass der Feuerdämon Royia abgebildet ist, jedoch wirkt das Gesicht auf mich viel zu weiblich, sodass ich mir da nicht mehr so sicher bin…was meint ihr-Junge oder Mädchen? Vor allem, da Royia ja eher als braun gebrannt beschrieben wird;) Die Idee ist jedenfalls sehr ungewöhnlich und die Gesellschaft, in die Stefanie Simon uns entführt, teilweise sehr abschreckend. Die junge Naave verdient ihr weniges Geld mit dem Fischen und lebt im ärmsten Teil der Stadt, dem Graben, unweit von prunkvollen Palästen und dem Tempel. Denn die Menschen beten verschiedene Götter an, opfern ihnen sogar Menschen, und dieser Gottkult hat mich ziemlich abgeschreckt. Die Götter scheinen wichtiger als die Menschen und so war besonders die Wendung bezüglich Naaves Vater echt grandios! Sie bringt das Mädchen in eine zwiespältige Lage, auch wenn Naave sich dieser für mein Empfinden zu schnell angepasst und eingefügt hat. Vorher lernt man sie als extremen Sturrkopf kennen, trotzdem sehr sympathisch, und in Verbindung mit Royias offener Art gibt es einige funkensprühende Konflikte. Royia ist als Feuerdämon in einer vollständig anderen Umgebung als Naave aufgewachsen und hat sich wörtlich mit Haut und Haaren seinem vorherbestimmten Schicksal hingegeben. Er sollte selbst einer der Götter werden, einen alten ablösen, jedoch erhält er kurz bevor er sich in sein Schicksal fügen will, eine Warnung und flieht. Somit beginnt die kuriose gemeinsame Zeit mit Naave, in der sie einige Abenteuer miteinander erleben, die für einiges an Spannung gesorgt haben. Leider war der Schreibstil oft etwas kurzweilig, sodass man wenig über die Gefühle und Gedanken der Protagonisten erfahren hat. Zum Glück gab es die Perspektivenwechsel, nicht nur, da man so in die zwei unterschiedlichen Welten der beiden erhalten hat, sondern auch weil beide gerne ab und zu mal nicht bei Bewusstsein waren;) Jedenfalls schreitet die Handlung rasch voran und die ganze Zeit wird die Spannung oben gehalten, besonders verstärkt durch die Perspektivenwechsel, nachdem sich die Wege der beiden getrennt haben und sie einander immer wieder kurz verpassen. Leider erschien mir vor allem das Ende sehr konstruiert, wo sie wieder aufeinander trafen, und es ging mir dann ebenfalls etwas zu schnell. Ich hätte mir einen anderen Schluss gewünscht, stattdessen habe ich das Ende eher als verwirrend und unbefriedigend empfunden. Dies hat mich sehr enttäuscht, besonders nach den vielen abenteuerlichen Erlebnissen der beiden, die mir sehr gut gefallen haben, hätte ich mir etwas anderes gewünscht. Fazit: „Feuer der Götter“ lässt den Leser in eine außergewöhnliche Welt eintauchen und viele Abenteuer mit Naave und Royia erleben. Allerdings konnten mich das Ende und die oftmalige Kurzweiligkeit des Schreibstils nicht so zusagen und somit gibt es zwar eine Leseempfehlung von mir, aber auch ein Herz Abzug: 4 von 5 Herzen insgesamt.

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    • 3

    Anneblogt

    26. May 2015 um 19:31
  • Feuer der Götter

    Feuer der Götter

    Ikopiko

    14. April 2015 um 14:28

    Naave schlägt sich mehr schlecht als recht allein durchs Leben. Sie lebt vom Fischfang und hofft, dass der Gott der Diebe ihr eines Tages aus ihren ärmlichen Verhältnissen heraushilft. Während sie „ihrem“ Gott ein paar vom Mund abgesparte Münzen opfert, begegnet ihr Royia, ein Feuerdämon. Sie gerät in Panik, war es doch ein Feuerdämon, der ihre Mutter getötet hat. Doch Royia, der in Wirklichkeit kein Dämon ist, will ihr nichts antun, sondern schwebt selbst in Gefahr. Ein Schicksalsschlag zwingt die beiden dazu, gemeinsam durch einen fantastischen Dschungel zu reisen. Hier sind sie aufeinander angewiesen und fangen an, die positiven Seiten des jeweils anderen kennen und lieben zu lernen. Die Liebe scheint ihnen nicht gegönnt. Zu unterschiedlich sind sie. Doch sie kämpfen für ihre Liebe und machen sich auf eine weitere Reise, die die Lebenslüge der ganzen Welt aufdecken soll. Stefanie Simon hat bereits zahlreiche Romane geschrieben. „Feuer der Götter“ ist ihr erster Ausflug in das Genre der Fantasy. Nachdem man sich an die komplizierten Namen der einzelnen Figuren gewöhnt hat (ein Glossar wäre hier sehr hilfreich gewesen), geht man mit den beiden Protagonisten auf eine abenteuerliche Reise durch einen fantastischen Dschungel. Die bildhafte Sprache Simons trug mich mitten ins Geschehen. Naave und Royia hatten etwas von Tarzan und Jane. Die Protagonisten sind sehr gelungen, wenn auch beide wenig Emotionen zeigen Das Ende der Geschichte hat mich nicht befriedigt, mehr möchte ich an dieser Stelle nicht schreiben, um nichts zu verraten.

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  • Überzeugend

    Feuer der Götter

    thebookpassion

    04. June 2014 um 22:31

    Royja lebt ein hartes aber privilegiertes Leben, denn er ist ein Auserwählter, ein Feuergeborener, dazu auserkoren eines Tages einen Platz unter den Göttern einzunehmen. Die harte und entbehrungsreiche Ausbildung, soll ihn auf die Zeit als Gott vorbereiten, doch kurz bevor er seinen Platz unter den Göttern antritt erhält Royja eine Wahrung und flüchtet Hals über Kopf. Naaves führt ein hartes und entbehrungsreiches Leben. Sie schafft es eher schlecht als recht sich mit fischen über Wasser zu halten. Doch dann trifft sie auf einen verletzten Feuerdämon, ein gefährliches Geschöpf. Der Tempel bezahlt eine hohe Belohnung für einen gefangenen Feuerdämon. Kann es Naaves wirklich mit ihrem Gewissen vereinbaren den verletzten Feuerdämon dem Tempel zu überlassen, wohl wissend, dass dort keine schöne Zukunft auf ihn wartet? Schon ab der ersten Seite wird der Leser in die geheimnisvolle und fremde Welt entführt. Der Dschungel, die vielen exotischen Pflanzen, der Tempel, die Priester und die Menschenopfer erinnern an die alten Azteken oder an die Mayas. Gespickt durch Rätsel, z.B. warum das Leben im Licht eine Lüge ist und die phantastische Prise machen ,,Feuer der Götter“ zu einem tollen Leseerlebnis. Die bildhaften und detailreichen Beschreibungen helfen den Lesern sich die fremdartigen Pflanzen und Tiere besser vorstellen zu können, dabei verliert sich die Autorin jedoch nicht in unnötige Details, sodass keine Langweile aufkommt und der Lesefluss nicht unterbrochen wird. Die Protagonisten Naave und Royia wirken auf mich leider etwas zu stereotypisch und klischeehaft. Naave wird also als eine zickige und unwissende junge Frau dargestellt, die Stück für Stück, eher unwillig, die Wahrheit herausfindet. Sie hat extrem viele Vorurteile und ist gegenüber Royia sehr unhöflich und gemein. Royia ist dagegen warmherzig nett zuvorkommend und hilfsbereit und dennoch hatte ich keinen richtigen Bezug zu ihm. Schlussendlich hat mir ,,Feuer der Götter“, trotz kleiner schwächen, gut gefallen. Die Welt, die Stefanie Simon erschaffen hat ist interessant und voller Geheimnisse. Zudem habe ich mich wahnsinnig drüber gefreut mal wieder etwas von einer deutschen Autorin zu lesen. Da mir aber leider die Protagonisten nicht so zugesagt haben gibt es vier von fünf Schafen. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Feuer der Götter

    Feuer der Götter

    Denizez

    08. May 2014 um 16:38

    Also... An und für sich ist das Buch nicht schlecht. Mir gefallen die Personen, sie sind mir ans Herz gewachsen, und ihre Schicksale sind auch sehr spannend, aber der Inhalt ist größtenteils ziemlich langweilig. Es war wenig Action drin, stellenweise interessant, aber ansonsten. Ich weiß nicht, was ich da großartig noch zu sagen soll. Mir ist das echt peinlich, dass ich so wenig schreiben konnte. Ich hab das meiste wieder vergessen, nur das, was hier steht, hab ich noch behalten. Ich wollte die Rezi auch unbedingt schreiben, weiß Gott, warum. Mein Tipp: Hm. Wer Lust darauf hat.

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  • guter Titel

    Feuer der Götter

    Gimagemelli

    27. February 2014 um 10:02

    hat mich aber leider nicht überzeugt und ich kam nicht vorwärts und habe es von daher abgebrochen 

  • Schillerndes Debüt

    Feuer der Götter

    Fantasie_und_Träumerei

    30. November 2013 um 11:09

    Klappentext: Als der jungen Naave eines Tages ein waschechter Feuerdämon gegenübersteht, gefriert ihr buchstäblich das Blut in den Adern. Denn Feuerdämonen sind die gefährlichsten Geschöpfe der Welt, das weiß Naave aus schmerzlicher Erfahrung – schließlich tötete eines dieser Wesen ihre Mutter. Allerdings scheint dieser spezielle Feuerdämon verletzt zu sein, denn er bricht vor ihren Augen bewusstlos zusammen. Äußerst widerwillig hilft sie dem Fremden, nicht ahnend, dass sie damit Ereignisse auslösen wird, die ihre Welt von Grund auf verändern werden. Autorin (Quelle: Droemer Knaur) Stefanie Simon wurde im Hunsrück geboren und studierte in Frankfurt am Main Kunst. Das Interesse an klassischen Sagen und Fantasiewelten brachte sie zum Schreiben. Heute lebt sie als Malerin und Schriftstellerin in Rheinland-Pfalz. Eigene Meinung: Die junge Naave, die allein in den dunklen Gewässern des Grabens lebt, seit Mutter und Tante einem Feuerdämon zum Opfer gefallen sind, verdient ihren Lebensunterhalt damit, Fische zu fangen und an einen skrupellosen Gastwirt zu verkaufen. Trotz widriger Lebensumstände, opfert sie immer einen Teil ihres durch den Fang erwirtschaftete Belohnung an den Gott Tique ab, von dem sie sich erhofft, dass er sie durch die schwere Zeit führt und ihr eine bessere Bereithält. Eines Tages scheint endlich der Zeitpunkt gekommen, an dem sich das Schicksal zu ihren Gunsten ändern wird. Ein Feuerdämon verirrt sich in ihren Graben. Auf das gefährliche Wesen ist eine Belohnung ausgesetzt und trotz aller Gefahren, die von der Beute ausgehen, versucht Naave diesen Dämon zu fangen. Aus Argwohn wird schnell Neugier und nicht nur das: Tique scheint sie erhört zu haben, denn plötzlich schlägt ihr Leben einen ganz neuen Weg ein ... "Feuer der Götter" ist das Debüt der deutschen Autorin Stefanie Simon, was der Leser an keiner Stelle spürt. Als Ausgangspunkt ihres Romans hat sie sich eine ganz neue Welt erdacht, die mich jedoch an den Stellen, an denen sie im Wald spielt, an die bunte und sehr intensive Umgebung des Films "Avatar" erinnert. Zu keiner Zeit hat man jedoch das Gefühl, dass die Geschichte abgekupfert ist. Ich fand es dadurch jedoch auch ein wenig schwierig mich zu orientieren. Dies gelingt jedoch von Seite zu Seite mehr. Die Schreibe ist klar und flüssig. Die Autorin verliert sich weder in atmosphärischer Poesie, noch in Beschreibungen der Umwelt. Es geht einzig um die abenteuerlichen Erlebnisse der beiden Protagonisten, die sehr sympathisch sind und schnell die Begeisterung des Lesers wecken. Egal ob die willensstarke Naave, die ums Überleben kämpfen muss, oder der exotische Royia. Beide sind so konzipiert, dass man sie gern begleitet. Mein Kritikpunkt ist die Spannung. Es geht zwar abenteuerlich einher, aber so richtig fesseln konnte der Spannungsbogen nicht aufgebaut werden. Es sind mehr die Protagonisten, die den Leser am Buch festhalten, als dass es durch die Handlung geschieht. Fazit: "Feuer der Götter" ist ein kurzweiliges Fantasyvergnügen, das den Leser mit sympathischen Protagonisten und einem bunten, fantasievollen Setting unterhält. 

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  • Toller Fantasyroman mit mythologischem Hintergrund

    Feuer der Götter

    Aleshanee

    15. October 2013 um 14:01

    Inhalt: Royia gehört zum Stamm der Chacu. Sie leben im Dschungel, weit oben im Lichtwald wandeln sie in den Baumwipfeln und nie betritt einer von ihnen den Unterwald. Seit seiner Geburt ist Royia auf diesen einen Tag vorbereitet worden – er ist auserwählt, denn sein Blut schimmert wie flüssiges Feuer. Er stammt vom uralten Lavavolk ab und wird den Platz von einem der 14 Götter einnehmen, die im Bergpalast über die Welt wachen. Doch bevor er diesen Gang antreten kann, erreicht ihn eine geheime Botschaft: „Das Leben im Licht ist eine Lüge.“ Eine Lüge. Die Zweifel treiben Royia fort, fort von seiner Heimat, seiner Bestimmung. Er trifft auf die junge Stadtfrau Naave. Ihr Hass vor ihm, dem „Feuerdämon“, lässt die Angst verschwinden und ihr einziger Gedanke ist, diesen unheimlichen Waldmenschen an den Tempel auszuliefern. Sie kann sich noch gut daran erinnern, wie schon einmal ein Feuerdämon in die Stadt gekommen ist – der Geruch des Feuers ist noch in ihrer Nase und die Schreie ihrer Mutter, die in den Flammen umgekommen ist, hallt in ihren Ohren nach. Aber die Belohnung, die sie vom Tempel für die Auslieferung erwartet, ist nicht das, was sie sich erhofft hat … Meine Meinung: Der Anfang hat mich etwas verwirrt durch die vielen exotischen Namen, die mich an die Azteken oder Maya erinnern. Auch die Tier- und Pflanzenwelt besticht durch außergewöhnliche Namen, an die ich mich erst gewöhnen musste. Allerdings sind sie so gewählt, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Bei den Waldvölkern und bei den Städtern geht es rau zu. Das Leben vieler besteht aus Armut, Leid oder Schmerzen. Sie leben streng nach ihrer Religion und die Priester stehen in einer hohen Gunst. Von Royias Stamm erfährt man nicht viel, nur der Glaube an die 14 Götter, die die 14 Monde symbolisieren  und den Gott-Einen, der über allem steht, ist in seiner Welt allumfassend. Auch die Städter glauben an diese Religion, doch wie so oft richtet sich das Leben dort eher nach Habgier, Neid und der Kraft des Stärkeren. Naaves Welt wird hier sehr lebendig beschrieben. „Die Stadt und die Verderbtheit. Das war eins.“ S. 125 Neben der objektiven Sichtweise wird auch immer wieder zwischen Royia und Naave abgewechselt. So kommt man den beiden näher und spürt, was in ihnen vorgeht und wie sehr sie mit ihren Gefühlen kämpfen und aus welchen Motiven heraus sie handeln. Die Entwicklung der beiden ist für die Handlung bestimmend, sehr eindringlich und faszinierend. „Sie war in diesem Moment nur ein ängstliches Wesen und nicht dieser Giftstachel, der ihm seit Tagen das Leben schwer machte.“ S. 155 Ein besonderer Schreibstil, in dem man sich aber gut einlesen kann. Allerdings gab es manchmal abrupte Sprünge, die mich etwas irritiert haben und ich einen Moment überlegen musste, was da gerade passiert war. Trotzdem war die Handlung durchweg spannend und mitreißend. In der Hälfte gab es für mich einen kleinen Durchhänger, der sich aber wieder erholt und gegen Ende in einen überraschenden und tragischen Schluss gesteigert hat. Fazit: Insgesamt eine außergewöhnliche und spannende Geschichte, verwoben mit einer altertümlichen Mythologie und einem tiefgründigen, nachdenklichen Ende. Vor allem die Entwicklung der beiden Protagonisten hat mich berührt. Die Aufklärung am Schluss kam für mich etwas unvermittelt, da die Frage, die sich Royia am Anfang stellen musste, für mich im Verlauf zu weit in den Hintergrund gerückt ist. © Aleshanee Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar!

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  • Ein wunderbarer, fantastischer Roman voller Mystik, Abenteuer und atemloser Spannung

    Feuer der Götter

    Tintenelfe

    23. September 2013 um 14:49

    Inhalt: “Das Leben im Licht ist eine Lüge.” Diese Nachricht wir dem jungen Auserwählten Royia zugesteckt, bevor er sich auf den Weg durch den Jadetunnel zum Berg der Götter macht, wie es seiner Bestimmung als künftiger Gott Tique entspricht. Verunsichert kehrt er um zum Tempel, in dem er jahrelang unter qualvollen Schermzen auf seine Aufgabe vorbereitet wurde, und muss erleben, wie die Priester seinen Axot-Gefährten Aja töten. Panisch flieht er in Richtung der großen lauten Stadt, in der Waldmenschen wie er keine Chance haben. Als Nachkomme der Lavamenschen, wird er sofort als “Feuerdämon” erkannt und das Statdmädchen Naave hofft auf eine dicke Belohung für dessen Ergreifung. Doch auch Naave weiß nicht, dass sie für ein anderes Schicksal auserkoren ist und von nun an ist ihr Leben mit dem Royias verbunden. Meinung: “Feuer der Götter” konnte mich von der ersten Seite an fesseln, auch wenn ich anfangs sehr mit den vielen wenig eingängigen Namen, die fast immer ein x, c oder q beinhalten, gehadert habe. Die Flora und Fauna des Dschungels wird anschaulich beschrieben, mit vielen fremdartigen Pflanzen und gefährlichen, oft giftigen Tieren, die jeweils wieder eigene Bezeichnungen haben. Manchmal war das dann schon fast zuviel des Guten, vor allem weil auch jede Person, die mal über die Seite huschte, einen Namen hatte. Die beiden sehr verschiedenen Hauptprotagonisten Naave und Royia sind gut ausgearbeitet und in ihren Handlungen nachvollziehbar. Besonders Naave, die es in ihrem Leben sehr schwer hat und trotzdem immer den Blick nach vorn gerichtet hält, ist ein starker Charakter, der mir sehr gefallen hat. Die Beziehung zwischen der misstrauischen Naave und dem getriebenen Royia entwickelt sich langsam und glaubhaft und auch die Nebenfiguren verhelfen dem Roman zu einem stimmigen und bildhaften Ganzen. Der mythologische Hintergrund, der an die südamerikanischen Kulturen der Inka und Azteken erinnert und sich damit auch in der Namensgebung wiederfindet, ist wohl durchdacht und wird von der Autorin wohldosiert eingesetzt, um die Spannungen aufrecht zu erhalten. Dies gelingt von der ersten bis zur letzten Seite, auch wenn das Ende für mich völlig unerwartet, aber durch und durch logisch konsequent ist. Das Buch ist in vier Teile gegliedert, die in den verschiedenen Bereichen der Welt Tempel, Wald, Stadt und Berg der Götter entsprechen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und erleichtern den Lesefluss. Auffallend ist der flotte und ausdrucksvolle Sprachstil, der die Seiten nur so dahin fliegen lässt. Manchmal hatte ich dabei aber auch das Gefühl, dass es Lücken in der Beschreibung gab, die der Leser selbst füllen muss. Fazit: Mit “Feuer der Götter” ist Stefanie Simon ein wunderbarer, fantastischer Roman voller Mystik, Abenteuer und atemloser Spannung gelungen. Für mich ist die Autorin damit eine der Entdeckungen in diesem Jahr, von der ich unbedingt mehr lesen möchte. © Tintenelfe www.tintenhain.de

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  • Spannende Geschichte in einer faszinierenden Welt

    Feuer der Götter

    Zabou1964

    28. July 2013 um 13:28

    Obwohl Fantasy normalerweise nicht zu meinen bevorzugten Genres gehört, haben mich an diesem Roman das Cover und der Klappentext angesprochen und mich zu dem Debütroman der Autorin Stefanie Simon greifen lassen. Damit hatte ich einen echten Glücksgriff getan, denn „Feuer der Götter“ hebt sich deutlich vom Einheitsbrei der Fantasylektüre ab. Der Autorin ist es gelungen, eine faszinierende Welt zu erschaffen, in die ich voll und ganz eintauchen konnte.   Die junge Stadtfrau Naave führt im sogenannten Graben ein ärmliches Leben und träumt davon, in einer besseren Gegend neu zu beginnen. Als ihr unverhofft der Feuerdämon Royia förmlich vor die Füße fällt, sieht sie ihre Chance gekommen. Auf Feuerdämone ist vom Palast eine Fangprämie ausgesetzt, denn sie gelten als äußerst gefährlich. Also bringt Naave Royia zum Palast. Aber dort kommt alles anders, als sie es sich erhofft hat. Eine spannende Geschichte beginnt.   Der Autorin ist es gelungen, eine Welt zu erschaffen, die faszinierender kaum sein könnte. Die Namen und Lebensumstände erinnern an die Inkas. Die Sprache ist so bildhaft, dass ich mich fühlte, als ginge ich an der Seite von Naave und Royia durch den Dschungel. Besonders beeindruckend fand ich die Flora und Fauna.   Zudem bietet der Roman eine äußerst spannende Geschichte, die durch zahlreiche Wendungen immer wieder für Überraschungen sorgt. Und auch die Romantik kommt in diesem Werk nicht zu kurz. Sehr langsam entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die gegen alle Regeln verstößt. Die Charaktere und deren Handeln sind glaubhaft. Besonders an die vorlaute Naave hatte ich sehr schnell mein Herz verloren. Mit ihrer direkten und forschen Art war sie mir auf Anhieb sympathisch. Aber auch Royia, der eigentlich dazu bestimmt war, auf den Berg der Götter zu gehen und dort seine Aufgabe zu erfüllen, hat mir sehr gut gefallen.   Ich hoffe sehr, noch weitere Bücher aus der Feder der Autorin lesen zu dürfen. Wenn Fantasy so geschrieben ist, könnte es doch noch zu einem meiner bevorzugten Genres werden.   Fazit: Spannende Unterhaltung in einer faszinierenden Welt – so muss Fantasy sein!   © Simone Kühlewind

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  • Feuer der Götter

    Feuer der Götter

    Elfdream

    18. May 2013 um 17:13

    Inhalt: Royia lebt als Mitglied eines Stammes in den Wipfeln eines Urwaldes. Er wurde bereits als Kind dazu auserwählt eines Tages den Platz des Gottes Tique im Bergpalast einzunehmen. Mit Hilfe seiner “Gottesbrüdern und -schwestern” soll er die Sonne auch in Zukunft am Leben erhalten. Doch als er bereits auf dem Weg ist seinen Platz einzunehmen, wird er gewarnt und flieht daraufhin irritiert in den Wald. Kurze Zeit später trifft Royia auf das Stadtmädchen Naave. Sie lebt unter ärmsten Verhältnissen und verdient ihr Brot mit Fischen und Stehlen. Als plötzlich Royia bei ihrer Hütte auftaucht, sieht sie in ihm nur einen verhassten Feuerdämonen, auf die vom Tempel ein hohes Kopfgeld ausgesetzt ist. Doch Naave hat auch ein ganz persönliches Interesse daran, den Feuerdämonen zu fangen, denn einer seiner Art hat ihre Mutter auf dem Gewissen … Fazit: Das Buch “Feuer der Götter” von Stefanie Simon hat mir wirklich gut gefallen. Nach dem ersten Blick auf den Klappentext war ich bereits gespannt was für eine Art Geschichte mich wohl erwartet. Als großer Avatar-Fan wurde ich nicht enttäuscht. Wenn auch manche denken mögen, dass einige Ideen von genanntem Film abgeschaut sein könnten (beispielsweise die riesigen vogelartigen Wesen, auf denen Royia mit einer speziellen Verbindung fliegen kann oder auch Royias Folk, das in den Kronen der Bäume tief im Urwald lebt), so hat es doch seinen ganz eigenen Charme. Die Autorin hat die Geschichte gekonnt mit einigen Prisen Inka-Kultur gewürzt, sodass ihr eigener Stil durchaus erkennbar ist. Die Stadtmenschen leben sehr religiös, sie glauben an die 14 Götter, denen auch Royia angehört und sie bringen Opfergaben (auch Menschenopfer) dar. Naave und Royia sind sich zunächst sehr fremd, da sie aus verschiedenen Kulturen stammen. Als sie jedoch gemeinsam fliehen müssen, baut sich langsam eine Freundschaft zwischen den beiden auf, und natürlich darf auch ein bisschen Verliebtsein nicht fehlen. Sie erforschen gemeinsam ihr Leben, merken wie sie von Lügen und Geheimnissen nur so umgeben sind und versuchen diese mal mehr mal weniger gemeinsam aufzudecken und zu ergründen. Ich empfand die beiden Protagonisten als sehr gut herausgearbeitet und beide sind auf ihre ganz eigene Weise liebenswert. Naave ist ein Waisenkind. Ihre Mutter wurde von einem Feuerdämonen getötet, über ihren Vater weiß sie zumindest anfangs nichts. Schon von Kindesbeinen an, musste sie sich durchs Leben schlagen und ist dementsprechend etwas draufgängerisch, naiv, streitsüchtig aber auch schlagfertig. Im Wald, einem Gebiet, in das sie sich bisher nicht zu gehen wagte, ist sie anfangs sehr weinerlich und überfordert, da sie sich nicht nur betrogen sondern auch das erste Mal in ihrem Leben wirklich hilflos fühlt. Royia, der der Nachfolger des Gottes Tique ist, wurde von seinen Lehrerin als Krieger und Kämpfer ausgebildet. Während seiner Ausbildung zum Gott und auch in seiner Position als Auserwählter musste er bereits viel Leid und Schmerz erfahren und ertragen. Er ist als Waldmensch sehr naturverbunden und findet irgendwann Gefallen an dem störrischen Stadtmädchen. Gemeinsam erkunden diese beiden sehr gegensätzlichen Charaktere ihre Welt, sie entwickeln sich sehr glaubhaft weiter und werden durch ihre unterschiedlichsten Abenteuer reifer. Gemeinsam versuchen sie die Wahrheit hinter all den Geheimnissen, die sie umgeben zu lüften. Die Charaktere sind ebenfalls sehr facettenreich, treten jedoch nur in kurzen Abschnitten des Buches zu Tage. Die Handlung ist überaus spannend und auch das Kopfkino kommt bei Stefanie Simon nicht zu kurz. Vor allem der Urwald mit seinen exotischen Pflanzen und Tieren haben mich sehr begeistert. Auch sprachlich kann der Roman überzeugen. Der Text ließt sich sehr flüssig und hat mich auf der ganzen Linie überzeugt. Das Finale des Romans war wirklich extremst spannend. Obwohl es schon einen richtigen Abschluss des Plots gibt, die Auswirkung der Geschehnisse jedoch offen bleibt, bietet die Autorin dem Leser sozusagen an, die Geschichte selbst in Gedanken weiterzuspinnen. Ein wirklich empfehlenswerter Fantasy-Roman mit einer sehr schönen Liebesgeschichte!

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  • Feuer der Götter

    Feuer der Götter

    Spatzi79

    12. May 2013 um 12:22

    Royia ist ein Waldmensch und dazu bestimmt, ein Gott zu werden. Wenn seine Haut geritzt wird, sprüht Feuer aus ihm, was ihn zu einem der 14 Auserwählten macht, die gemeinsam mit dem Gotteinen über das Schicksal der Welt wachen. Doch kurz vor der Durchführung des entscheidenden Rituals wird er gewarnt und bekommt Zweifel. Obwohl er seit seiner Kindheit auf seine spätere Aufgabe vorbereitet wurde, flieht er nun Hals über Kopf. Dabei wird er verwundet und mit letzter Kraft schleppt er sich auf eine kleine Flussinsel, auf der er einem Stadtmädchen begegnet. Naave ist eine junge Frau aus dem Armenviertel der Stadt. Seit ihre Mutter durch einen Feuerdämon getötet wurde, hasst sie diese seltenen Wesen mit Inbrunst. Dementsprechend geschockt ist sie von der Begegnung mit Royia. Aber da auf die Auslieferung dieser Wesen eine hohe Belohnung steht, sieht sie ihre Chance, ihrem bisherigen Leben zu entkommen. Doch die Übergabe Royias an den Hohepriester der Stadt verläuft anders als erwartet und kurz darauf befinden sich Naave und Royia gemeinsam im Dschungel wieder. Langsam entdecken beide, dass ihnen bisher viele Lügen über die jeweils andere Seite erzählt wurden und dass anscheinend ein besonderes Geheimnis um die Götter existiert, das vor ihnen allen gleichsam verborgen wird. Ein Fantasybuch aus deutscher Feder, das sich vor der internationalen Konkurrenz sicher nicht verstecken muss. Die farbenprächtige Dschungelwelt hatte es mir beim Lesen besonders angetan, aber auch die Schilderungen der Stadt waren detailreich und spannend. Insgesamt fand ich die Geschichte ein bisschen zu kurz, ich hätte gerne noch mehr über die beschriebene Welt erfahren und mit Royia und Naave zusammen erlebt. Die Autorin überlässt viele Details der Phantasie des Lesers, insbesondere was die Tier- und Pflanzenwelt im Dschungel betrifft. Wer sich gerne selber Vorstellungen macht, ist hier genau richtig. Die beiden Hauptfiguren konnten aber auf jeden Fall überzeugen, die anfangs sehr zickige und vorurteilsbelastete Naave macht im Laufe des Buches eine große, aber glaubwürdige Wandlung durch und Royia war von Anfang an ein sehr sympathischer Charakter. "Feuer der Götter" ist ein sogenannter Stand-alone, die Geschichte ist in sich abgeschlossen und somit auch mal eine angenehme Abwechslung im zurzeit üblichen Trilogien-Meer.

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  • Sonnengötter

    Feuer der Götter

    MissBorax

    10. May 2013 um 13:56

    Zum Buch: Royia ist ein Lavamensch und wurde darauf vorbereitet seinen Platz unter den Göttern einzunehmen. Doch kurz bevor er den endgültigen Schritt tun soll, bekommt er eine Warnung und er verlässt den Wald. Naave dagegen kommt aus der Stadt und kämpft ums Überleben. Als sie auf den verletzten Royia trifft, möchte sie ihn lieber töten, denn ein Feuerdämon wie er hat vor Jahren ihre Mutter getötet. Doch die beiden müssen zuerst zusammenarbeitet und entdecken das ihr ganzer Glaube auf den Kopf gestellt wird. Meine Meinung: In "Feuer der Götter" entführt uns Stefanie Simon in eine wilde und faszinierende Dschungelwelt. Diese Welt wird durch den Glauben an die 14 Götter und den Gott-Einen aufrecht erhalten. Diese Religion spielt in dem Buch eine wichtige Rolle, denn Royia soll seinen Platz unter den Göttern einnehmen. Die Religion und ihre Priester, ihre Grundlage und ihre Fehler werden in dem Buch geschildert. Menschenopfer gehören genauso dazu, wie der Glaube, dass ohne sie die Sonne nicht wieder aufgeht. Die beiden Hauptpersonen, Naave und Royia, haben mir sehr gut gefallen.  Naave ist eine starke, junge Frau, die sich nicht alles gefallen lässt und ihr Schicksal in die Hand nimmt. Gerade mit ihren Launen und zickigkeit hat sie mir sehr gut gefallen.  Royia hat sein Leben lang getan was man von ihm erwartet hat und tut in dem Moment, als er zum Gott "aufsteigen" soll, das unerwartete. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden wirkt recht authentisch und tropft nicht von Kitsch, was mir sehr gut gefallen hat. Sie war ein Teil der Geschichte aber das Hauptaugenmerk lag auf der Religion und das Handeln von Naave und Royia um hinter die Wahrheit der Götter zu kommen. Ich denke, die Geschichte hätte sicher auch mehr Seiten verbrauchen können, an manchen Stellen ist sie recht knapp beschrieben. Einerseits hat dies meine Fantasie mehr angeregt, als wenn jedes Detail haarklein beschrieben gewesen wäre, andererseits hätte ich noch viel mehr über den Dschungel erfahren wollen. Der Wald hat mir mit seinen Pflanzen und Tieren sehr gut gefallen! Alles in allem hat das Buch mir viele schöne Lesestunden beschert!

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  • Kopfüber in die fremde Welt

    Feuer der Götter

    Charysse

    09. May 2013 um 13:56

    Einen ungewöhnlichen Fantasy-Schauplatz entwirft die deutsche Autorin Stefanie Simon in “Feuer der Götter”. Mich haben ihre Beschreibungen an die Welten der Maya, Inka oder Azteken denken lassen – was vielleicht auch von den gewählten Namen und Bezeichnungen für Menschen, Tiere und Pflanzen beeinflusst wurde. Andere fühlen sich offenbar an die Welt von “Avatar” erinnert. Was das Buch einerseits zu etwas Besonderem macht, hat mich andererseits besonders gestört: Es hat bestimmt knapp hundert Seiten gedauert, bis ich mir ein zufriedenstellendes Bild von der Welt und damit auch von der Geschichte an sich machen konnte. Denn die Bezeichnungen für Menschen, Tiere und Pflanzen werden ohne große Erklärungen verwendet, zudem haben die teils unaussprechlichen Namen mir den Lesefluss erschwert. Wenn ich das Buch nicht für eine Rezension eingeplant hätte, hätte ich es definitiv nicht zu Ende gelesen. Im Nachhinein bereue ich es allerdings nicht, dass ich mich durch die Anfangsschwierigkeiten gequält habe. Die eigentliche Story, bei der es grob gesagt um das Aufdecken der Geheimnisse der Götter geht, ist interessant aufgebaut, und so schwer ich mir die Welt anfangs vorstellen konnte, war sie letztlich der Aspekt des Buches, der mir am besten gefallen hat. Von einem solchen Schauplatz habe ich bisher selten gelesen. Die Charaktere und ihre Handlungen haben mich dagegen nicht so sehr überzeugt. Der als Gott ausgewählte Royia wirft sein Schicksal weg, auf das er ein Leben voller Entbehrungen lang vorbereitet wurde – nur wegen einer kryptischen Botschaft, die ihm ein Fremder überreicht? Das kam mir nicht glaubwürdig vor. Und auch wenn sich die Liebesgeschichte zwischen Royia und der Heldin Naave schön langsam entwickelt, konnte ich nicht ganz nachvollziehen, wieso der Funke zwischen den beiden überhaupt überspringen konnte. Daneben kamen mir viele entscheidende Wendungen der Story zu konstruiert oder auch zufällig vor. Die Charaktere treiben nicht die Handlung voran, sie lassen sich treiben – das war zumindest mein Eindruck. Fazit Wenn ich mich auf den diversen Rezi-Portalen so umschaue, hat dieses Buch vielen Lesern sehr gut gefallen. Vielleicht lag es bei mir am hakeligen Beginn mit einigen Verständnisproblemen, vielleicht ist es einfach Geschmackssache: Überzeugen konnte mich “Feuer der Götter” weder von den Charakteren noch vom Verlauf der Handlung her. Dass ich das Buch trotzdem interessant fand, liegt am flüssigen, an High-Fantasy-Literatur erinnernden Schreibstil und an der fantasievollen Weltenkonstruktion.

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  • Ausflug in eine neue Welt

    Feuer der Götter

    SmilingKatinka

    05. May 2013 um 12:49

    Inhalt: Royia ist ein Lavamensch und wird sein Leben lang darauf vorbereitet, der zehnte Gott, einer der vierzehn  Götter zu werden. Die Vorbereitung ist schmerzhaft und nur kurz bevor er am Ziel ist, wird er gewarnt und flieht. Er flieht Richtung Stadt, wo er auf Naave trifft, ein Mädchen, dass beide Eltern verloren hat, auf sich allein gestellt ist und sich mit Fischfang über Wasser hält. Sie betet den zehnten Gott an und opfert einen Großteil ihrer Einnahmen an ihn. Sie findet Royia und nimmt ihn fest, denn sie denkt, er sei ein verhasster Feuerdämon und für einen solchen gibt es im Tempel  eine gewaltige Belohnung.  Doch so ganz geht ihr Plan nicht auf und so verbringt sie mehr Zeit als gedacht mit dem ihr so verhassten Royia und schlittert von einer Gefahr in die Nächste.   Meine Meinung: Stefanie Simon hat mit „Feuer der Götter“ eine wunderbare Welt geschaffen. Ich bin gerne eingetaucht und habe mich vor allem im Wald sehr wohl gefühlt. Gerne hätte ich auch mehr über den Wald und seine Bewohner erfahren. Naave und Royia sind beides sehr starke Charaktere, die sehr unterschiedlich sind und so immer wieder für Zündstoff sorgen.  Gerade Naave kann die Zickigkeit in Person sein und der Leser fasst sich so manches mal an den Kopf ob ihrer Bemerkungen. Da die beiden  sehr viel Zeit miteinander verbringen, ist eine kleine Liebesgeschichte natürlich auch obligatorisch. Diese entwickelt sich aber sehr langsam und wirklich schön. Ich bin normalerweise kein Fan davon, dass jedes Buch irgendwie eine Liebesgeschichte braucht, doch hier hat sie mir sehr gut gefallen. „Feuer der Götter“ ist kein Wälzer, der mit seitenlangen Beschreibungen das kleinste Detail erläutert. Es ist ein, für Fantasy, recht dünnes Buch, was dem Leser unglaublich viel Spielraum für die eigene Phantasie gibt. So wird jeder Leser sein eigenes Bild von Navves und Royias Welt haben, was ich sehr schön finde.   Fazit: Ein wunderschöner Fantasyroman, der sich wirklich zu lesen lohnt.

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  • Schöne, interessante Geschichte

    Feuer der Götter

    starone

    03. May 2013 um 13:06

    Zum Inhalt:  In dieser Geschichte kommen zwei Menschen zusammen, die eigentlich nicht zusammen kommen sollten. Auf der Seiten die junge Naave, die als Fischerin ihr Leben im Graben einem Armenviertel in der Stadt ihr Leben fristet und der Waldmensch Royia, der von einer Lehrerin auf seine Bestimmung als erwählter Gott bis ins letzte vorbereitet wurde. Doch kurz vor seinem Aufstieg in den Tempel der Götter, der durch den Jadegang nur möglich ist. Passieren schlimme Dinge, die Wächter der Götter töten sein Axot, ein Tier das magische Kräfte hat und er bekommt einen Zettel zu gestreckt von einem Unbekannten, der ihn wahrt , dass das "Gott sein/werden" keine gute und so mit erstrebenswerte Sache wäre. Und der Glaube nur Lug und Trug wäre. Plötzlich kommen Royia zweifel und er flieht und kommt auf seiner Flucht vom Land in die Stadt und somit auch in Naaves Lebensbereich. Leider ist Naave auf Menschen, wie Royia schlecht zu sprechen. Denn sie werden allgemein als Feuerdämonen  bezeichnet und so ein Feuerdämon hat Naaves Mutter auf dem Gewissen. Und auch Naave ist  noch gezeichnet von diesem Feuerunglück. Schafft Royia Naave von seiner Unschuld am Tod der Mutter überzeugen zu können und was hat es mit dem Glauben an die Götter überhaupt auf sich für den es Menschenopfer braucht. Und man Auserwählte als Gottersatz braucht. Davon handelt diese spannende Geschichte. Meine Meinung:  Die Autorin Stefanie Simon rollt vor den Augen der Leser/innen eine tolle magische und geheimnisvolle Welt auf, wie ich finde.  Gut beschrieben mit interessanten Tieren, Pflanzen und Menschen und alles vor dem Hintergrund einer Glaubensrichtung, die geprägt wird von Göttern, dem Anbeten der Selbigen  und in der Opferbereitschaft der Gläubigen damit diese Welt auch weiterhin so bestehen kann. Hat mich dabei sehr an die Maya, Inka und Azteken-Kulturen erinnert, die ja auch gerne geopfert haben für ihre Götter. Die beiden Figuren Navve und Royia sind stark geprägt durch ihr jeweiliges Vorleben und beide müssen plötzlich erkennen, dass durch ihre Welt geht ein Riss und alles was für sie in der Vergangenheit wichtig/richtig auf dem Prüfstand steht. Und langsam fassen sie zueinander Vertrauen und versuchen das Rätsel zu lösen. Die Auflösung des Rätsel ist spannend gestaltet, zum Teil sehr gruselig  und offen. Das Thema regt zum nachdenken an und durch das offene Ende bleibt viel Raum für eigene Gedanken und Überlegungen. Die Geschichte hebt sich positiv für mich vom Einheitsbrei ab. Und ist jetzt auch  nicht so auf Liebe getrimmt, wie man möglicherweise annehmen könnte/muss in diesem Bereich. Interessanter und netterweise legt die Autorin da Wert auf andere Themen und Aspekte.

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