Ich lese immer wieder gerne Geschichten, auch Kindergeschichten, die Mehrwert haben und die für die richtigen Werte einstehen. Auch dieses Hörbuch gehört dazu und ich war deshalb sehr gespannt auf diese Geschichte. Ich fand sie auch sehr schön zu hören, ich musste am Anfang etwas reinfinden, aber dann musste ich in jeder freien Minute das Hörbuch zuende hören.
Es handelt von der 12-jährigen Emmi, die eines Nachts im Haus ihrer Großeltern wach liegt und ein Geräusch auf dem Dachboden hört. Was sie dort findet, verändert ihren Sommer für immer: Ein Siebenschläfer hat es sich in einem alten Ofen gemütlich gemacht – und direkt dahinter verbirgt sich das Tagebuch ihrer Ururgroßmutter Elsa. Fasziniert taucht Emmi in Elsas Welt im Deutschland der 1940er-Jahre ein. Sie liest von einer Zeit, in der ein falsches Wort lebensgefährlich sein konnte. Und sie erfährt, dass Elsa trotzdem den Mut fand, das Richtige zu tun.Währenddessen freundet sich Emmi mit einem Sintiza-Mädchen aus der Nachbarschaft an. Und sie wird kurz darauf Zeugin, wie Bianca von zwei Jungen beschimpft und ausgegrenzt wird. Emmi verspürt Angst, die ihr die Kehle zuschnürt. Kann das Tagebuch Emmi helfen, ihren eigenen Mut zu finden?
Der Schreibstil war kindgerecht und leicht verständlich, aber der Einstieg ist mir irgendwie schwer gefallen, ich weiss gar nicht genau aus welchem Grund, ich hatte es mir gleich am Anfang vielleicht schon berührender und mitreißender erwartet. Als ich jedoch ungefähr 20 Prozent des Hörbuchs erlebt hatte, hat es bei mir dann "Klick" gemacht und des Rest der Geschichte war wirklich schön und berührend zu lesen. Ich fand es sehr schön zu lesen wie das Leben der Großmutter die kleine Emmi so beeinflussen konnte und sie immer mehr das richtige tut und hinterfragt wie mutig man sein muss um nicht einfach "wegzuschauen" sondern auch aktiv zu werden.
Die Sprecherin hat das Hörbuch angenehm vorgelesen und hat gut zur Geschichte gepasst.





































