Stefanie Viereck Die falsche Spur

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Inhaltsangabe zu „Die falsche Spur“ von Stefanie Viereck

Während der Recherche fu¨r einen Artikel kommt der Journalistin Lena Vogel ihr eigenes Leben in die Quere. In einer heruntergekommenen Pension am Nord-Ostsee-Kanal stößt sie auf Spuren ihrer Kindheit. Erinnerungen an einen wilden, unbeschwerten Sommer. Erinnerungen an Oliver, der plötzlich da war und ebenso plötzlich verschwand. Das ist u¨ber 30 Jahre her. Und doch kann Lena Vogel ein Gefu¨hl von Schuld und Angst nicht abschu¨tteln. Warum fu¨hlt sie sich schuldig? Was genau ist damals passiert? Lena will es herausfinden und macht sich auf die Spurensuche.

Spannend

— hymo
hymo

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  • Eine leise Erinnerung an die Kindheit

    Die falsche Spur
    goldfisch

    goldfisch

    22. December 2013 um 13:19

    Die Journalistin Lena Vogel macht halt, in einem Gasthof am Nord-Ostsee-Kanal.Sie ist auf dem Weg nach Odense um über Hans Christian Anderesen zu recherchieren.Irgendetwas an dem Wirt kommt ihr merkwürdig vor. Sein Verhalten, seine Frau, die ganze Stimmung im Gasthof ist merkwürdig. Irgendwann erinnert sich Lena plötzlich an den Jungen aus ihrer Kindheit, der quasi über Nacht verschwunden ist. Wie besessen beginnt sie in ihre eigene Vergangenheit zu tauchen.Olivers Verschwinden ist über 30 Jahre her. Lenas Zuhause war eine einzige Baustelle und der Junge von damals der einzige Lichtblick. Was geschah mit Oliver und warum ist sein Schicksal so eng mit dem Gasthaus am Kanal verknüpft. Ein stiller und bewegender Kriminalroman

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  • Wo ist Oliver?

    Die falsche Spur
    Eka

    Eka

    06. August 2013 um 13:32

    Die Journalistin Lena Vogel schreibt für ihre Zeitschrift lieber Artikel und Biographien über berühmte Tote als über Lebende, denn so kann sie sich in ein fremdes Leben begeben, ohne dort jemand zu begegnen. Diesmal macht sie sich auf den Weg nach Dänemark, um ein Portrait über den Dichter Hans Christian Andersen zu schreiben. Zunächst macht sie Halt am Nord-Ostsee-Kanal, um sich dort mit ihrem Freund Lars, einem inzwischen berühmten Fotografen zu treffen. Leider findet sie nur noch ein Zimmer in einer heruntergewirtschafteten Pension mit einem mürrischen Wirt, der sie von oben bis unten mustert. Am nächsten morgen stösst sie bei näherer Betrachtung der Gegend auf Erinnerungen an ihre Kindheit. Liegt es daran, dass ihr das Gesicht des Wirtes bekannt vorkommt? Und wer ist die Frau, die plötzlich da ist und offensichtlich zu dem Wirt gehört? Dann kommen Erinnerungen an Oliver, der da war und ganz plötzlich wieder verschwand. Sie waren noch Kinder, alles ist über 30 Jahre her. Doch so sehr sie sich auch bemüht, es lässt ihr keine Ruhe: sie muss wissen, was aus Oliver geworden ist und macht sich auf die Spurensuche.Sie befürchtet das Schlimmste, nämlich dass Oliver lange tot ist, obwohl einige Dorfbewohner behaupten, er sei nach Amerika ausgewandert. Bei ihren weiteren Recherchen stößt sie auf einige Geheimnisse. Was ist damals wirklich passiert? Wer einen blutigen Kriminalroman lesen möchte, wird hier vielleicht enttäuscht sein. Stefanie Viereck hat hier einen wunderbaren Kriminalroman erster Güte geschrieben und dabei eine Sprache und einen Schreibstil verwendet, der eine große Spannung erzeugt und den Leser nicht mehr losläßt. Erst am Ende löst sie die verworrene Geschichte auf und bringt den Leser zwischendurch immer wieder zum Nachdenken. Die Autorin versetzt den Leser geschickt in die Gedanken der Protagonistin, die alle möglichen Wege versucht, nach 30 Jahren zu erfahren, was mit ihrem damaligen Spielgefährten Oliver geschehen ist. Ob es ihr gelingt, müsst ihr schon selbst herausfinden. Ich kann das Buch nur empfehlen. Das Buch ist erschienen im Pendragon Verlag, Bielefeld

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  • Reise in die Vergangenheit !

    Die falsche Spur
    Die-Rezensentin

    Die-Rezensentin

    04. August 2013 um 13:04

    Lena, eine erfolgreiche Journalistin recherchiert für einen Artikel über den Dichter Hans Christian Andersen. Dazu übernachtet sie am Nord-Ostsee-Kanal in einer kleinen Pension. Obwohl der Gastwirt alles andere als einladend wirkt, bleibt Lena noch eine weitere Nacht, ohne dass sie es sich selbst erklären kann. Erst bei der Abreise merkt sie, dass der Wirt sie an jemanden erinnert, den sie in ihrer Kindheit kannte. Doch aus irgendeinem Grund möchte der Mann nicht darüber sprechen und ist ihr auch alles andere als wohlgesinnt... Lena reist ab, doch die Sache läßt ihr keine Ruhe. Nach und nach kommen die Erinnerungen zurück und sie weiß nun, wer der Mann ist.. Und noch jemand fällt ihr wieder ein, der kleine Oliver, der Freund aus ihrer Kindheit, an den sie 30 Jahre nicht mehr gedacht hat. Was ist aus ihm geworden, warum will der Wirt auf keinen Fall darüber sprechen und wer ist die merkwürdige Frau, die auch mit ihm in der Pension lebt? Anstatt die Sache nach über 30 Jahren auf sich beruhen zu lassen, will Lena nun plötzlich Aufklärung. Sie findet in Archiven alte Zeitungsberichte über einen eventuellen Mord, doch eine Anklage gab es nie. Sie recherchiert und bringt Dinge zutage, die lieber verborgen geblieben wären. Die Handlungen wechseln zwischen der heutigen Zeit und dem Sommer vor 30 Jahren. Der Stil der Autorin ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, ich glaube, diese Schreibweise muss man mögen. Das Buch gleicht eher einer Erzählung, als einem herkömmlichen Krimi. Es gibt auch keine wirklich spannenden Szenen und doch konnte ich es kaum aus der Hand legen. Denn ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte wohl weitergeht. Lena versucht gleichzeitig auch ihre eigene Kindheit etwas aufzuarbeiten, denn viele Dinge hat sie schlichtweg vergessen. Sie hat den Eindruck, dass Oliver der einzig wahre Freund war, den sie jemals hatte. Vielleicht ist das der Grund, das sie sich so verbissen verhält. Entgegen aller Ratschläge läßt sie die Vergangenheit nicht ruhen, sondern nimmt in Kauf, dass dadurch auch ihr heutiges Leben völlig durcheinander gerät. Ich mag gerne ruhige Krimis, es gibt auch keine blutigen Szenen, aber dafür zieht sich die etwas düstere Atmosphäre durchs ganze Buch. Hier wird ein 30 Jahre zurückliegender Fall durch Lenas Recherchearbeiten völlig rekonstruiert. Die Autorin läßt die Protagonistin die längst vergangenen Dinge ans Licht holen, und die fehlenden Puzzleteile in Lenas harmlosen Kindheitserinnerungen werden durch Zeitungs- und Polizeiberichte ergänzt, aber auch durch persönliche Zeitzeugen. Nach und nach setzt sich so ein komplettes Bild zusammen, das man zu Anfang des Buches auf keinen Fall vermutet. Mir hat das Buch gut gefallen, weil es eben spannend, aber gleichzeitig entspannend ist.

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