Stefanie Wider-Groth Henkersfest

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Inhaltsangabe zu „Henkersfest“ von Stefanie Wider-Groth

»Er ist und bleibt ein blöder Hund«, denkt Emmy Steisshofer über Bernd, der sie auf dem Stuttgarter Henkersfest sitzen lässt. Was Emmy nicht weiß: Ihr Bruder kann gar nicht erscheinen und wird sich für sein Fernbleiben auch nie mehr entschuldigen. Ein Fall für Kriminalhauptkommissar Reiner Emmerich und sein Team, dessen Spuren auf den ersten Blick ins Rotlichtmilieu führen. Doch bald wendet sich das Blatt, sowohl die Polizisten, als auch Emmy geraten in den Dunstkreis dubioser Gestalten, deren angebliches Anliegen die Pflege alter Menschen ist. Dahinter aber steckt ein knallhartes Geschäftsmodell, das auch vor einem Mord nicht haltmacht.

Bisher das beste Buch aus der Emmerich Reihe

— Fantasiana

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Flugangst 7A

Wieder ein sehr guter Fitzek. Spannend und undurchschaubar bis zum Schluß.

sandrar44

Untiefen

Ich hätte mir von diesem Buch mehr erhofft.

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  • Solider Krimi mit interessanten Thema

    Henkersfest

    tinstamp

    24. April 2014 um 17:17

    Nachdem ich erst Anfang April für ein Wochenende in Stuttgart war, fand ich es toll einen Krimi aus dieser Stadt zu lesen und das Schwäbische kommt hier auch nicht zu kurz ;). Obwohl dies bereits der 5. Fall für Kriminalhauptkommissar Emmerich ist und ich die Vorgängerbände nicht gelesen habe, hatte ich keine Probleme mit der Geschichte. Man kann also jederzeit einsteigen. Emmy Steisshofer, deren Mann vor kurzem verstorben ist, sitzt im Zug von München nach Stuttgart. Ein Hilferuf von ihrem Halbbruder Bernd ist der Grund ihrer plötzlichen Reise in die alte Heimatstadt. Fast zwanzig Jahre hat sie Stuttgart den Rücken gekehrt -  seit der Hochzeit mit ihrem Hubert, den ihre Mutter für nicht standesgemäß hielt. In einem Brief bittet sie nun ihr Bruder um Hilfe und teilt ihr mit, dass sowohl er, als auch die gemeinsame Mutter erkankt  sind. Beim "Henkersfest", dem traditionellen Stuttgarter Open-Air Fest am Wilhelmsplatz, wollen sich die Beiden treffen. Doch Bernd taucht nicht auf und Emmy macht sich alleine zu ihrer Mutter auf. Dort bemerkt sie erschrocken, dass aus ihrem Elternhaus eine Art Seniorenresidenz geworden ist und ihre Mutter ein Pflegefall. Bald kommen ihr auch einige Vorgänge seltsam vor.... Während Emmy bei ihrer Mutter auf Bernd wartet, wird seine Leiche in den Straßen Stuttgarts entdeckt. Sehr bald ist auch ein Tatverdächtiger gefunden, doch dieser ist wenige Tage später ebenfalls tot, aufgehängt an einer seiner Henkerschlingen. Emmerich und sein Kollege Mirko Frenzel ermitteln beide auf ihre Weise und schon bald führen alle Spuren in die Seniorenresidenz und zu einer dubiosen Immobililenfirma.... Die Kapitel sind kurz gehalten, aus verschiedenen Sichtweisen erzählt und noch innerhalb des Kapitels mit Sternen getrennt. So ist der Leser immer auf den aktuellsten Stand, sowohl aus Emmy's Sicht, als auch aus dem der Kripobeamten. Leider hatte ich bald eine Ahnung, was und wer hinter all dem steckt. Auch die Ermittlungsarbeit zwischen Emmerich und Frenzel fand ich ein bisschen befremdlich, denn beide Polizisten zogen es vor alleine zu ermitteln und sprachen sich kaum ab. Dadurch kam es zu etlichen Verzögerungen bis es zur Auflösung der Mordfälle kam. Trotzdem hat die Autorin ein sehr interessantes Thema gewählt, das vielleicht in gar nicht so weit enfernten Zukunft an Aktualität gewinnen kann. Schreibstil: Der Schreibstil von Stefanie Wider-Groth ist sehr klar und flüssig. Es gibt viele Dialoge, die die Geschichte auflockern und die Charaktere sind sehr lebensnah beschrieben. Ich konnte mich richtig in die Ängste der Senioren einfühlen und bekam auch ein Bild von Bernd und seiner Exfrau. Das Kopfkino lief  großartig....trotzdem fehlte es mir etwas an Spannung. Cover: Sehr passend mit der Henkersschlinge, die auch im Mordfall eine Rolle spielt. Fazit: Ein solider Regionalkrimi mit lebendig gezeichneten Charakteren und einem vielleicht bald aktuellen Thema.

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  • gute 3,5 Sterne für diesen Krimi.......

    Henkersfest

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    12. April 2014 um 08:46

    Kurzbeschreibung »Er ist und bleibt ein blöder Hund«, denkt Emmy Steisshofer über Bernd, der sie auf dem Stuttgarter Henkersfest sitzen lässt. Was Emmy nicht weiß: Ihr Bruder kann gar nicht erscheinen und wird sich für sein Fernbleiben auch nie mehr entschuldigen. Ein Fall für Kriminalhauptkommissar Reiner Emmerich und sein Team, dessen Spuren auf den ersten Blick ins Rotlichtmilieu führen. Doch bald wendet sich das Blatt, sowohl die Polizisten, als auch Emmy geraten in den Dunstkreis dubioser Gestalten, deren angebliches Anliegen die Pflege alter Menschen ist. Dahinter aber steckt ein knallhartes Geschäftsmodell, das auch vor einem Mord nicht haltmacht. Meinung Die Beschreibung und der Klappentext haben mich ganz neugierig auf dieses Buch gemacht. Es hörte sich spannend und interessant an und ich hatte auch keine Schwierigkeiten mit dem Lesen, auch wenn es schon der 5. Teil ist und ich die Vorgänger nicht gelesen habe. Also meines Erachtens nicht unbedingt notwendig. Ich fand mich ganz schnell und gut in die Geschichte hinein. Emmy wird seit langer Zeit von ihrem Bruder kontaktiert und um ein Treffen gebeten. Emmy reist in ihre Heimatstadt zurück und wartet auf Bernd. Dieser erscheint jedoch nicht und keiner weiß im Augenblick warum. Sie geht zu ihrem Familenhaus und ihrer Mutter und trifft dort auf einige ältere Damen. Warum wohnen fremde Frauen in dem Haus? Anfangs etwas verwirrend, aber mit der Zeit klärt sich alles auf. Als dann auch noch Bernd ermordet wird und sogar noch ein Mord passiert, schalten sich Kriminalhauptkommissar Emmerich und sein Team ein. Die ersten Fährten führen ins Rotlichtmilieu. Doch alles wird immer verworrener und dubioser. Gekonnt führte die Autorin immer in die Irre und es taten sich Welten auf. Dadurch entstand viel Spannung und ich mußte einfach weiter lesen. So ab ungefähr der Mitte des Buches wendet sich das Blatt und es kommt immer mehr Licht in die Geschichte. Puzzleteile fügen sich zusammen und ich hatte schon so eine Ahnung, wer hinter dem allen stecken könnte. Witz und Homor durften natürlich auch nícht fehlen, aber zum Nachdenken ist „Henkersfest“ auch. Genau diese Mischung macht dieses Buch für mich interessant. Die Charakteren wurden von Frau Wider-Groth sehr gut und ausführlich dargestellt. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und es wirkte alles ziemlich authentisch auf mich. Auch der Schreibstil ist leicht und flüssig, die teilweise ironischen Dialoge zwischen den Personen lockerten das Ganze nochmals auf. Die Kapitel wurde kurz gehalten, was für mich sehr wichtig ist. Cover Das Cover und der Titel spiegeln die Handlung selbst wider und wurden daher perfekt ausgewählt. Ob ich das Buch in der Buchhandlung gekauft hätte, kann ich nicht sagen, da es für mich nicht so spektakulär aussieht. Fazit „Henkersfest – Emmerichs fünfter Fall“ ist ein spannender und interessanter Krimi, gepaart mit Humor und Ironie. Er hat mir gut gefallen und bekommt daher 3,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

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