Stefanie Zesewitz Donaunebel

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Inhaltsangabe zu „Donaunebel“ von Stefanie Zesewitz

Theo Brunner ist der Inbegriff eines charmanten Wieners, dem die Mädchen reihenweise erliegen. Auch die russische Adlige Aglaja Struzhanova verliebt sich widerstrebend in Theo, denn sie hat erst vor Kurzem in den Revolutionswirren ihre Geliebte verloren und will sich ihre Gefühle für Theo nicht eingestehen. Theos Leben ist eine Gratwanderung, denn obgleich sie von allen für einen jungen Mann gehalten wird, verbirgt sich hinter dem unwiderstehlichen Herrn Brunner die nicht minder bezaubernde Theodora, die eine Profession gewählt hat, in der sie als Frau niemals eine Chance gehabt hätte: das Bestattungsgewerbe. Kenntnisreich und respektvoll umsorgt Theo die Verstorbenen bei Pietät Huber, bis der Chef ihr auf die Schliche kommt und Theo die Zeit des Ersten Weltkrieges im Leichenkeller eines Krankenhauses verbringt, wo sie ihre Techniken perfektioniert. Als sie und Aglaja sich näher kommen und Theo ihre Identität lüftet, beginnen die Schwierigkeiten erst richtig, denn in Österreich stehen Beziehungen zwischen Frauen noch unter Strafe.

Liebesroman mit Hang zur Schnulze, leider absehbare Handlung und eine erhebliche Schwarz-Weiß-Zeichnung bei den Charakteren.

— Volpona
Volpona

Die Autorin entführt ins Wien vor/während dem 1. Weltkrieg und bringt ein Stück lesbischer Lebensrealität zurück.

— Hilde1945
Hilde1945

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  • Lesbische Lebensrealität der frühen 20er Jahre

    Donaunebel
    Hilde1945

    Hilde1945

    27. March 2016 um 17:20

    Theo Brunner ist eine junge lesbische Frau im Wien der 20er Jahre, die sich ihren Lebensunterhalt in einem Bestattungsunternehmen verdient - verkleidet als Mann. Die Frauen verfallen ihr reihenweise, aber sie lässt sich nicht auf nähere Beziehungen ein, weil sie Angst hat, aufzufliegen. Lesbische Beziehungen werden nämlich hart bestraft....Ihr Leben ändert sih, als sie die geflüchtete russische Adelige Agalja kennen lernt. Die hat haufenweise Probleme und einen schwierigen Bruder im Anhang, der nichts Gutes im Schilde führt...Ich schätze es, dass es mittlerweile auch in diesem Genre historische Romane gibt. Gerne mehr davon! Dieser war besonders fein geschrieben und man hat viel über die Epoche erfahren, ohne den Eindruck zu haben, belehrt zu werden. Die Liebesgeschichte war glaubhaft geschildert.

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