Stefanie Zesewitz Donaunebel

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Inhaltsangabe zu „Donaunebel“ von Stefanie Zesewitz

Theo Brunner ist der Inbegriff eines charmanten Wieners, dem die Mädchen reihenweise erliegen. Auch die russische Adlige Aglaja Struzhanova verliebt sich widerstrebend in Theo, denn sie hat erst vor Kurzem in den Revolutionswirren ihre Geliebte verloren und will sich ihre Gefühle für Theo nicht eingestehen.
Theos Leben ist eine Gratwanderung, denn obgleich sie von allen für einen jungen Mann gehalten wird, verbirgt sich hinter dem unwiderstehlichen Herrn Brunner die nicht minder bezaubernde Theodora, die eine Profession gewählt hat, in der sie als Frau niemals eine Chance gehabt hätte: das Bestattungsgewerbe. Kenntnisreich und respektvoll umsorgt Theo die Verstorbenen bei Pietät Huber, bis der Chef ihr auf die Schliche kommt und Theo die Zeit des Ersten Weltkrieges im Leichenkeller eines Krankenhauses verbringt, wo sie ihre Techniken perfektioniert.
Als sie und Aglaja sich näher kommen und Theo ihre Identität lüftet, beginnen die Schwierigkeiten erst richtig, denn in Österreich stehen Beziehungen zwischen Frauen noch unter Strafe.

Gegen Ende leider plötzlich etwas schnell, sodass man die Handlung nicht ganz nachvollziehen kann - ansonsten wunderbar fundiert! Ein Muss!

— verirrtes_irrlicht

Liebesroman mit Hang zur Schnulze, leider absehbare Handlung und eine erhebliche Schwarz-Weiß-Zeichnung bei den Charakteren.

— Volpona

Die Autorin entführt ins Wien vor/während dem 1. Weltkrieg und bringt ein Stück lesbischer Lebensrealität zurück.

— Hilde1945

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  • Sehr angenehm zu lesen

    Donaunebel

    verirrtes_irrlicht

    24. August 2017 um 17:32

    Donaunebel entführt uns ins Wien des 20. Jahrhunderts, wo Theo Brunner sich als Mann verkleidet in einem Bestattungsunternehmen verdingt. In zwei Handlungssträngen erfahren wir über ihr nicht ganz einfaches Leben und das von Aglaja in Russland zur Zeit der Revolution. Beide treffen in Wien aufeinander und verlieben sich ...Insgesamt ein wundervoller Roman mit sehr schön ausgearbeiteten Charakteren und wirklich sehr viel Handlung! Zunächst erfährt man jeweils individuell über Theos und Aglajas Leben, bevor sich die Handlungsstränge vereinen. Dort gibt es schon viel zu erfahren. Aus diesem Grund fand ich es auch etwas schade, dass die Handlung im dritten Drittel des Buches auf einmal so viel Fahrt bekam, dass einzelne Dinge meiner Meinung nach zu schnell abgehandelt worden (der Prozess, zum Beispiel, über den man fast gar nichts erfährt - das hat mich förmlich rausgeworfen). Ebenfalls lässt die Ausrabeitung der Charaktere gegen Ende etwas nach; so frage ich mich noch immer, was Veronika dazu bringt, im Prozess so zu handeln, wie sie handelt (was man auch nur in einem Nebensatz erfährt). Veronika erscheint mir im Ganzen auch im Nachhinein noch sehr unstimmig in sich. Zumindest hätte ich mir später noch einmal kurz Einblick gewünscht, vor allem in Bezug auf sie und Franz. Das war alles etwas überstürzt. (Kann ja aber durchaus sein, dass das Autorin zurecht kürzen sollte.)Alles in allem hat mich das Buch aber sehr gut unterhalten, ließ sich flüssig lesen und macht definitiv Lust auf mehr von Frau Zesewitz! Sehr angenehm zu lesen und gelungen!

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  • Lesbische Lebensrealität der frühen 20er Jahre

    Donaunebel

    Hilde1945

    27. March 2016 um 17:20

    Theo Brunner ist eine junge lesbische Frau im Wien der 20er Jahre, die sich ihren Lebensunterhalt in einem Bestattungsunternehmen verdient - verkleidet als Mann. Die Frauen verfallen ihr reihenweise, aber sie lässt sich nicht auf nähere Beziehungen ein, weil sie Angst hat, aufzufliegen. Lesbische Beziehungen werden nämlich hart bestraft....Ihr Leben ändert sih, als sie die geflüchtete russische Adelige Agalja kennen lernt. Die hat haufenweise Probleme und einen schwierigen Bruder im Anhang, der nichts Gutes im Schilde führt...Ich schätze es, dass es mittlerweile auch in diesem Genre historische Romane gibt. Gerne mehr davon! Dieser war besonders fein geschrieben und man hat viel über die Epoche erfahren, ohne den Eindruck zu haben, belehrt zu werden. Die Liebesgeschichte war glaubhaft geschildert.

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