Stefanie Zweig

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Nirgendwo in Afrika

Nirgendwo in Afrika

 (113)
Erschienen am 04.06.2007
Nirgendwo in Afrika/Irgendwo in Deutschland

Nirgendwo in Afrika/Irgendwo in Deutschland

 (59)
Erschienen am 01.01.2000
Das Haus in der Rothschildallee

Das Haus in der Rothschildallee

 (39)
Erschienen am 03.11.2008
Irgendwo in Deutschland

Irgendwo in Deutschland

 (30)
Erschienen am 04.06.2007
Die Kinder der Rothschildallee

Die Kinder der Rothschildallee

 (27)
Erschienen am 08.12.2010
Heimkehr in die Rothschildallee

Heimkehr in die Rothschildallee

 (19)
Erschienen am 09.01.2012
Katze fürs Leben

Katze fürs Leben

 (16)
Erschienen am 01.10.1999
Doch die Träume blieben in Afrika

Doch die Träume blieben in Afrika

 (17)
Erschienen am 04.06.2007

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Rezension zu "Nirgendwo in Afrika" von Stefanie Zweig

Rezension zu "Nirgendwo in Afrika"
ElkeKvor einem Monat

Inhaltsangabe:

Walter Redlich, Jurist, wandert Ende 1937 von Deutschland nach Kenia aus, um sich und seine Familie vor den Nazis zu schützen, denn er und seine Frau Jettel sind jüdischer Abstammung, ebenso ihre kleine Tochter Regina.

Walter findet eine Anstellung auf einer Farm, kann kaum ein Wort englisch und kann mit Hilfe der anderen jüdischen Emigranten ein einfaches Leben fristen. Jettel, in Leobschütz eine kleine Lebedame und nur Dienstboten gewohnt, findet sich nur schwer in dem Leben in Kenia zurecht, während Regina von ihrem neuen Leben auf der Farm begeistert ist. Sie baut Freunschaften zu den Einheimischen Schwarzen auf und lernt ihre Sichtweise kennen.

Doch immer wieder holt sie die Vergangenheit ein. Als der Krieg in Europa ausbricht, beginnt eine neue bange Zeit. Nur schwer findet sich Walter damit ab, das er ein Refugee ist, ein Ausgestoßener. Er fühlt sich ohne Heimat leer und ausgebrannt und kann seine Trauer kaum überwinden. Regina wird auf eine teure Schule geschickt und sie lernt auf ihre Art und Weise, mit den Problemen zu Hause fertig zu werden.

Als der Krieg jedoch vorbei ist, beginnt für Walter erneut die Zeit des Aufbruchs. Denn obwohl viele von ihren Freunden und Bekannten den Krieg nicht überlebt haben, möchte er nach Deutschland zurück.

Mein Fazit:

Ich habe mich mit diesem Roman sehr schwer getan. Es ist mein erster Afrika-Roman und ich bin mir nicht sicher, ob ich wieder einen lesen werde. Der Klappentext klang ganz vielversprechend und mit einer gewissen Erwartungshaltung habe ich dann begonnen zu lesen.

Der Schreibstil ist sehr ungewöhnlich. Ich kam damit fast nicht zurecht, tat mich schwer mit den Erzählungen. An einigen Stellen habe ich den Sinn des Satzes auch nicht verstanden. Zwei oder drei kleine Handlungs-Stränge sind nicht abgeschlossen worden und nach meinem Geschmack wurden manchen Personen, die nur kurz auftauchten, zuviel Bedeutung beigemessen.

Mir persönlich war es zu wenig Erzählungen von Afrika. Mir fehlten die Bilder der Landschaft, die ich beim Lesen glaubte sehen zu können. Erst im letzten drittel kam es so ein bißchen hervor und auch die Handlung wurde lebhafter und interessanter.

Ein Buch, dem ich nicht soviel abgewinnen kann, aber auf die Verfilmung wäre ich doch sehr neugierig!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Januar 2009.

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W

Rezension zu "Katze fürs Leben" von Stefanie Zweig

Aus der Sicht einer Siamkatze
Waschbaerinvor 5 Monaten

Das (Hör)Buch "Katze fürs Leben" von Stefanie Zweig mag bei Katzenliebhabern großen Anklang finden, doch es war definitiv kein Hörbuch für mich. 


Zwar mag ich Katzen sehr, doch Vermenschlichungen bei Tieren sind nicht mein Ding. Da kann mich ein kleines Kätzchen auch noch so lieb vom Cover anblicken. Normalerweise hätte ich schon beim Lesen des Klappentextes wissen müssen, was mich erwartet. Doch ich war auf der Suche nach leichte, unterhaltsamer Kost und griff zu. Bereits nach kürzester Hörzeit wusste ich, dass mir dieses (Hör)Buch auf die Nerven gehen würde. 

Erzählt wird diese Geschichte aus der Sicht einer Siamkatze, die bei ihrem neuen Frauchen, einer Psychotherapeutin, ihr neues Zuhause findet und sich mit ihrem Charme den Platz erobert und für die Probleme anderer Leute ihre eigene Lösung finden will. 

Ich muss gestehen, dass ich der Schreibweise der Autorin Stephanie Zweig noch nie etwas abgewinnen konnte. Diese gehören eindeutig dem Genre "Frauenroman" an mit entsprechender Thematik und Ausdrucksweise.  

Dieses Hörbuch habe ich dann auch nicht bis ans Ende, nicht mal bis in die Hälfte gehört. Zeitverschwendung entschied ich. Dieses süßliche Gerede konnte ich irgendwann nicht mehr ertragen. Aber ganz sicher gibt es Hörer oder Leser, die auf sowas stehen und ihre Freude an banaler Erzählung haben. Ihnen wird das (Hör)Buch sicherlich gefallen.

Doch für mich kann ich sagen, das war so gar nicht mein Ding.

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Rezension zu "Nirgendwo in Afrika" von Stefanie Zweig

Wenn zu viel Abschied das Herz vertrocknen lässt....
Faiditvor einem Jahr

Das Buch hält vom Inhalt her absolut, was die Beschreibung verspricht und sprachlich übertraf es sogar noch meine Erwartungen, da es als in einem Mainstreamverlag erschienenes Buch einen durchaus anspruchsvollen Schreibstil mit sogar einigen Fremdworten hat. Leider wollen die meisten Leser heutzutage nur noch Literatur im Trivialstil lesen, wie ich aus den zahlreichen Negativkritiken zum Buch entnommen habe. Da ist es nicht verwunderlich, dass gute Literatur in unserem Land kaum noch eine große Leserschaft erreicht. Und natürlich ist es kein Reiseführer, wie von anderen Lesern bemängelt.
Denn dieses Buch ist gute Literatur! Gleich zu Beginn hat mich die Geschichte der jüdischen Flüchtlingsfamilie gefesselt, da der Roman sowohl spannend als auch poetisch geschrieben ist. Die wunderschöne, bildhafte Sprache voller Oxymora und Metaphern, welche die Ausdrucksweise der Afrikaner nachempfinden und darum neben den Beschreibungen direkt auf diesen Kontinent versetzen, mag zu Beginn gewöhnungsbedürftig sein. Wenn man sich darauf einlässt, gibt sie jedoch umso mehr das Gefühl, mit afrikanischen Augen zu lesen.
Sehr einfühlsam sind die Gemütszustände der Flüchtlinge widergespiegelt, die sich nach Heimat sehnen; nach einem Land, in dem sie endlich willkommen sind, ohne sich zu verbiegen, ihre Muttersprache zu verheimlichen und nicht als Menschen zweiter Klasse gelten. Auf den letzten Seiten des Buches habe ich voller Mitgefühl geweint, was die wenigsten Bücher bei mir heutzutage noch erreichen. Nicht ein einziges Mal wurden Klischees um Afrika oder sonstige Romanklischees bedient, sondern eine ganz ungewohnte Sichtweise offengelegt, die durchaus authentisch auf mich wirkte.
Wenn ich könnte, würde ich diesem Buch noch einen Zusatzstern verleihen!

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Zusätzliche Informationen

Stefanie Zweig wurde am 19. September 1932 in Leobschütz/Oberschlesien geboren.

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