Stefanie Zweig

 3.7 Sterne bei 464 Bewertungen

Lebenslauf von Stefanie Zweig

Stefanie Zweig, 1932 in Oberschlesien geboren, wanderte im Zuge der nationalsozialistischen Verfolgung 1938 mit ihren Eltern nach Kenia aus und verlebte ihre Kindheit auf einer Farm. Ihre Romane "Nirgendwo in Afrika" und "Nur die Liebe bleibt" schildern diese Zeit. Nach der Rückkehr nach Deutschland im Jahre 1947, die Stefanie Zweig in dem Roman "Irgendwo in Deutschland" beschreibt, zog ihre Familie schon bald in das Haus in der Rothschildallee.Stefanie Zweig hat dreißig Jahre lang das Feuilleton einer Frankfurter Tageszeitung geleitet und lebte bis zu ihrem Tod 2014 als freie Schriftstellerin in Frankfurt. Für ihre Jugendbücher wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Alle ihre großen Romane standen wochenlang auf den Bestsellerlisten und erreichen eine Gesamtauflage von über 7,5 Millionen Büchern. 1993 erhielt Stefanie Zweig die "Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland". "Nirgendwo in Afrika" wurde von Caroline Link verfilmt und erhielt 2003 den "Oscar" für den besten ausländischen Film.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Stefanie Zweig

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Cover des Buches Nirgendwo in Afrika9783453811294

Nirgendwo in Afrika

 (115)
Erschienen am 04.06.2007
Cover des Buches Nirgendwo in Afrika/Irgendwo in Deutschland9783453172029

Nirgendwo in Afrika/Irgendwo in Deutschland

 (62)
Erschienen am 01.01.2000
Cover des Buches Das Haus in der Rothschildallee9783453406179

Das Haus in der Rothschildallee

 (40)
Erschienen am 03.11.2008
Cover des Buches Irgendwo in Deutschland9783784481975

Irgendwo in Deutschland

 (32)
Erschienen am 06.06.2014
Cover des Buches Die Kinder der Rothschildallee9783453407787

Die Kinder der Rothschildallee

 (28)
Erschienen am 08.12.2010
Cover des Buches Heimkehr in die Rothschildallee9783453409163

Heimkehr in die Rothschildallee

 (21)
Erschienen am 09.01.2012
Cover des Buches Katze fürs Leben9783453152342

Katze fürs Leben

 (18)
Erschienen am 01.10.1999
Cover des Buches Karibu heisst Willkommen9783784481258

Karibu heisst Willkommen

 (17)
Erschienen am 09.04.2015

Neue Rezensionen zu Stefanie Zweig

Neu

Rezension zu "Katze fürs Leben" von Stefanie Zweig

Eine Katze als Therapeutin sehr gute Idee
BrittaBanowskivor einem Jahr

Viele denken Katzen bestehen nur aus Fell und sind zu nichts nutze außer zum schlafen und fressen, aber weit gefehlt, denn in zwischenmenschlichen sind Katzen durch ihre Körpersprache deutlich im Vorteil.

Deshalb lautet  auch das Sprichwort: "Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal"
Zu diesem Buch kann ich sagen, alle Achtung, die Enkelin von Stefan Zweig hat wohl ihr Handwerk von ihrer Familie geerbt, denn man erkennt recht schnell die vielen verschachtelten und mit Fremdwörtern gespickten Sätze in der Geschichte, um eine Siamkatze, die sich aber trotzdem recht leicht lesen lässt.
Und so ist die Protagonistin Sissi eine Siamkatze, die, nachdem sie bei ihren anderen Besitzern nicht gesehen und wahrgenommen wird, weg gelaufen, flüchtet auf einen Baum genau in Sichtweite der Küche von Julia, der Psychotherapeutin.
Diese Therapeutin, Single und notorische Dame neigt zum Chaos nicht nur in ihrem Leben, bis Sissi auftaucht und ihre psychologische Katzensprache auch in der Praxis und in der Umgebung zeigt
erst zaghaft von oben, ihrem Schrank, wo sie sehr gern sitzt, später bringt sie einem traumatisierten Jungen das Sprechen wieder bei, sorgt dafür, das die Therapeutin auch wieder Liebe empfinden kann,
rettet ihr einmal das Leben weil sie das Feuer riecht ´, schlägt einen Einbrecher in die Flucht in Katzen-Manier  und rettet dann auch noch einen jungen Hund das Leben, nachdem er in der Mülltonne landet.
Also für dieses Buch, welches ich jedem neuen Katzenbesitzer nur wärmstens empfehlen kann vergebe ich 5 von 5 vollen Sternen 

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E

Rezension zu "Nirgendwo in Afrika" von Stefanie Zweig

Rezension zu "Nirgendwo in Afrika"
ElkeKvor 2 Jahren

Inhaltsangabe:

Walter Redlich, Jurist, wandert Ende 1937 von Deutschland nach Kenia aus, um sich und seine Familie vor den Nazis zu schützen, denn er und seine Frau Jettel sind jüdischer Abstammung, ebenso ihre kleine Tochter Regina.

Walter findet eine Anstellung auf einer Farm, kann kaum ein Wort englisch und kann mit Hilfe der anderen jüdischen Emigranten ein einfaches Leben fristen. Jettel, in Leobschütz eine kleine Lebedame und nur Dienstboten gewohnt, findet sich nur schwer in dem Leben in Kenia zurecht, während Regina von ihrem neuen Leben auf der Farm begeistert ist. Sie baut Freunschaften zu den Einheimischen Schwarzen auf und lernt ihre Sichtweise kennen.

Doch immer wieder holt sie die Vergangenheit ein. Als der Krieg in Europa ausbricht, beginnt eine neue bange Zeit. Nur schwer findet sich Walter damit ab, das er ein Refugee ist, ein Ausgestoßener. Er fühlt sich ohne Heimat leer und ausgebrannt und kann seine Trauer kaum überwinden. Regina wird auf eine teure Schule geschickt und sie lernt auf ihre Art und Weise, mit den Problemen zu Hause fertig zu werden.

Als der Krieg jedoch vorbei ist, beginnt für Walter erneut die Zeit des Aufbruchs. Denn obwohl viele von ihren Freunden und Bekannten den Krieg nicht überlebt haben, möchte er nach Deutschland zurück.

Mein Fazit:

Ich habe mich mit diesem Roman sehr schwer getan. Es ist mein erster Afrika-Roman und ich bin mir nicht sicher, ob ich wieder einen lesen werde. Der Klappentext klang ganz vielversprechend und mit einer gewissen Erwartungshaltung habe ich dann begonnen zu lesen.

Der Schreibstil ist sehr ungewöhnlich. Ich kam damit fast nicht zurecht, tat mich schwer mit den Erzählungen. An einigen Stellen habe ich den Sinn des Satzes auch nicht verstanden. Zwei oder drei kleine Handlungs-Stränge sind nicht abgeschlossen worden und nach meinem Geschmack wurden manchen Personen, die nur kurz auftauchten, zuviel Bedeutung beigemessen.

Mir persönlich war es zu wenig Erzählungen von Afrika. Mir fehlten die Bilder der Landschaft, die ich beim Lesen glaubte sehen zu können. Erst im letzten drittel kam es so ein bißchen hervor und auch die Handlung wurde lebhafter und interessanter.

Ein Buch, dem ich nicht soviel abgewinnen kann, aber auf die Verfilmung wäre ich doch sehr neugierig!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Januar 2009.

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W

Rezension zu "Katze fürs Leben" von Stefanie Zweig

Aus der Sicht einer Siamkatze
Waschbaerinvor 2 Jahren

Das (Hör)Buch "Katze fürs Leben" von Stefanie Zweig mag bei Katzenliebhabern großen Anklang finden, doch es war definitiv kein Hörbuch für mich. 


Zwar mag ich Katzen sehr, doch Vermenschlichungen bei Tieren sind nicht mein Ding. Da kann mich ein kleines Kätzchen auch noch so lieb vom Cover anblicken. Normalerweise hätte ich schon beim Lesen des Klappentextes wissen müssen, was mich erwartet. Doch ich war auf der Suche nach leichte, unterhaltsamer Kost und griff zu. Bereits nach kürzester Hörzeit wusste ich, dass mir dieses (Hör)Buch auf die Nerven gehen würde. 

Erzählt wird diese Geschichte aus der Sicht einer Siamkatze, die bei ihrem neuen Frauchen, einer Psychotherapeutin, ihr neues Zuhause findet und sich mit ihrem Charme den Platz erobert und für die Probleme anderer Leute ihre eigene Lösung finden will. 

Ich muss gestehen, dass ich der Schreibweise der Autorin Stephanie Zweig noch nie etwas abgewinnen konnte. Diese gehören eindeutig dem Genre "Frauenroman" an mit entsprechender Thematik und Ausdrucksweise.  

Dieses Hörbuch habe ich dann auch nicht bis ans Ende, nicht mal bis in die Hälfte gehört. Zeitverschwendung entschied ich. Dieses süßliche Gerede konnte ich irgendwann nicht mehr ertragen. Aber ganz sicher gibt es Hörer oder Leser, die auf sowas stehen und ihre Freude an banaler Erzählung haben. Ihnen wird das (Hör)Buch sicherlich gefallen.

Doch für mich kann ich sagen, das war so gar nicht mein Ding.

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Stefanie Zweig wurde am 19. September 1932 in Leobschütz/Oberschlesien geboren.

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