Stefanie von Wietersheim Vom Glück mit Büchern zu leben

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Inhaltsangabe zu „Vom Glück mit Büchern zu leben“ von Stefanie von Wietersheim

Zeige mir was Du liest und ich sage Dir, wer Du bist.§Bestsellerautorin Stefanie von Wietersheim besuchte 20 Persönlichkeiten, u.a. Prominente wie Gourmetkritiker und Autor Wolfram Siebeck, Bestsellerautorin Ildiko von Kürthy, Galeristin Blanca Bernheimer und noch viele weitere und erfuhr in vertrauten Gesprächen, was für eine Rolle Bücher in deren Leben spielen. Es entstanden intime Porträts, detailliert beschrieben und mit vielen Zitaten angereichert, die zum Teil tief ins Innere der Personen blicken lassen. Fotografin Claudia von Boch hielt die persönlichen Räumlichkeiten in ausdrucksstarken Bildern fest.

Das Leben mit Büchern, wunderbar in Szene gesetzt. Nur die begleitenden Texte waren mir zu schwülstig und elitär.

— leselea

Schöner Wohnen mit Büchern

— ralf_boldt

Ein wunderbares, schönes Buch zum immer wieder anschauen! Wenn ich mal die Muße finde, schreib ich vielleicht noch ne richtige Rezension!

— Maggi

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  • Vom Glück mit Büchern zu leben

    Vom Glück mit Büchern zu leben

    leselea

    Die Autorin Stefanie von Wietersheim und die Photographin Claudia von Boch präsentieren in Vom Glück mit Büchern zu leben 20 Porträts über (mir mehr oder weniger) bekannte Persönlichkeiten und ihr Leben mit Büchern. Bei den Porträtierten handelt es sich hauptsächlich um Menschen, die direkt mit Büchern arbeiten (Buchhändler, Autoren, Verleger etc.), oder um Personen, die auf verschiedene Weise im künstlerischen Bereich tätig sind (Bildende Künstler, Entertainer etc.). Allen 20 ist gemein, dass sie sich selber als Bibliophile betrachten und Bücher ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens sind. Die Aufmachung des Bildbandes ist sehr ansprechend. Nach einer schönen, gefühlvollen Einleitung reihen sich die einzelnen Porträts aneinander, die alle nach einem bestimmten Muster aufgebaut sind: Porträtaufnahme der Persönlichkeit, eine kurze Sentenz, die den folgenden Inhalt zusammenfasst, Name und Funktion; Bilder und Text zur privaten Bibliothek und zum Leben mit Büchern; ein abschließendes Interview zu Mein schönster Satz, Dieses Buch hätte ich gerne geschrieben, Ein Klassiker, der mich zu Tode langweilt etc. Ich fand es unheimlich interessant und faszinierend einen Blick in die Bücherregale fremder, mir teilweise bekannter Persönlichkeiten zu werfen: Wie viele Bücher besitzen sie? Wie sortieren sie ihre Regale? Sehe ich auf den ersten Blick Bücher, die ich auch besitze? Jeder Lesefreund kennt wohl die Neugier und die Freude an fremden Bücherregalen, wenn man Altbekanntes, aber auch Neues für sich entdeckt. Schön fand ich auch, dass nicht nur die Bücherregale an sich, sondern das gesamte Interieur vor die Linse gebracht wurde. So hat man einen guten Eindruck bekommen, wie Bücher die jeweiligen Wohnungen bereichern und ergänzen und auch, wenn ich mich persönlich weniger dafür interessiere, war es spannend auf einen Schlag direkt 20 verschiedene Einrichtungsstile präsentiert zu bekommen. Die Fotos – und auf die kommt es bei einem Bildband an – fand ich, soweit ich das beurteilen kann, sehr gut und sehr gelungen. Anders sieht es meiner Meinung nach mit den Begleittext aus, weswegen ich auch einen Stern abgezogen habe: Viele Porträts sind wirklich faszinierend und man kann sich in einigen Persönlichkeiten und in ihrer Leidenschaft für und in ihrem Umgang mit Büchern gut wiedererkennen. Interessant fand ich es auch, einen Blick in die Arbeit eines Buchhändlers oder eines Verlegers blicken zu dürfen; spannend wurde es, wenn die Porträtierten ihre Erfahrungen mit Büchern und Lesen in autoritären Gesellschaften (DDR, Türkei etc.) geschildert haben. Leider gibt es aber auch genauso viele Porträts, die sich meiner Meinung nach durch einen dünkelhaften und elitären Ton auszeichnen und Lesen sowie Bücherliebe ganz in die intellektuelle Ecke schieben. Das fand ich persönlich sehr schade, denn ich bin der Überzeugung, egal, welches Genre, egal, wie wert- und niveauvoll – Hauptsache: Lesen und dabei Spaß haben. Bücher sind für alle da, nicht nur für Promovierte, Klassik-Experten, Fremdsprachengenies und exklusive Sammler. Nichtsdestotrotz ein schöner Bildband zum Schmökern, bei dem man den Text ruhig vernachlässigen darf. Zum Verschenken und Immer-Wiederlesen.

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  • Schöner Wohnen mit Büchern

    Vom Glück mit Büchern zu leben

    ralf_boldt

    16. October 2014 um 20:59

    Das erste Kapitel variiert den Titel noch einmal auf Von der Lust mit Literatur zu leben". Und diese Überschrift beschreibt das großformatige Buch noch ein wenig besser. Vorweg: Ein Bildband wie dieser ist das beste Argument derer, die Bücher lieben. Format, Einband, Druck und die allgemeine Haptik spricht für dieses Buch. Als eBook könnte der Leser den Inhalt viel weniger genießen. Stefanie von Wietersheim hat mit der Fotografin Claudia von Boch zwanzig Menschen zuhause besucht und nach ihrem Leben mit dem Buch befragt. Die Menschen können unterschiedlicher nicht sein, obwohl sie alle auch beruflich mit Literatur - vielleicht nur im weiteren Sinne - zu tun haben. Sie alle haben sich Oasen für das Lesen und die Objekte der Begierde - die Bücher - geschaffen. Und auch der Umgang mit dem Buch und dem Lesen zeigt überraschend viele verschiedene Facetten. Einige lesen mehrere Bücher gleichzeitig. Andere nur ein einziges zurzeit. Einige machen es sich gemütlich beim Lesen, andere pflegen Rituale. Was aber für alle Besuchten gilt, ist, dass sie nicht nur Außenstehende in die Wohnung gelassen haben, sondern sich meist auch sehr öffnen, was ihre Leidenschaft - das Lesen - betrifft. Hier werden auch unangenehme Kindheitserinnerungen hervorgerufen und frei darüber berichtet. Die Menschen erzählen von sich und ihrem Verhältnis zu Büchern und zum Lesen. Wie sie dazu gekommen sind und was für Hemmnisse es zu überwinden galt, um in den Genuss des Stoffes" zu kommen. Einige wurden in der Kindheit gefördert, aber andere hatten es schwerer, eine eigene Lesekultur zu entwickeln. Jeder hat so seine eigene Geschichte. Die Fotos sind überaus gelungen und das liegt nicht nur an den Motiven. Die Fotografin weiß, jede Person und auch jedes Bücherregal perfekt einzufangen. Dies geschieht mit einer Leichtigkeit, die die Arbeit vergessen lässt, die notwendig gewesen ist, bis das jeweilige Foto im Kasten gewesen war. Wort und Bild harmonieren in diesem Buch auf eine so fantastische Weise, dass es immer wieder Spaß macht, den Band zur Hand zu nehmen. Die Besuchten: Felicitas von Lovenberg (Literaturkritikerin der FAZ) Christine Gräfin von Brühl & Schrat (Autorin & Bildender Künstler) Johanna Rachinger (Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek) Ildikó von Kürthy (Buchautorin und Journalistin) Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (Unternehmer) Necla Kelek (Publizistin und Islamkritikerin) Florian Langenscheidt (Verleger und Autor) Blanca Bernheimer (Galeristin) Prinz Asfa-Wossen Asserate (Autor) Regina Moths (Buchhändlerin) Folke Tegetthoff (Märchendichter und -erzähler) Mafalda Prinzessin von Hessen (Bühnenbildnerin) Oliver Jahn (Journalist und Chefredakteur von AD) Sibylle Canonica (Schauspielerin) Vitalie Taittinger (Künstlerische Leiterin des Champagnerhauses) Albrecht Mayer (Solooboist der Berliner Philharmoniker) Ivo Wessel (Kunstsammler) Gerhard Steidl (Verleger) Barbara Schöneberger (Moderatorin und Entertainerin) Wolfram Siebeck (Gourmetkritiker und Buchautor)

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  • Vom Glück mit Büchern zu Leben

    Vom Glück mit Büchern zu leben

    BrittToth

    01. January 2014 um 14:16

    Stefanie von Wietersheim und Claudia von Boch haben sich mit dem Glück beschäftigt. Speziell Vom Glück mit Büchern zu leben. Ein Thema, über welches ich ehrlich gesagt noch nie nachgedacht hatte, bis ich diesen Bildband in den Händen hielt. Auf den ersten Seiten wird der Frage nachgegangen, warum wir Bücher überhaupt lieben, sie lesen und um uns haben möchten. Die mehrere Seiten fassende Einleitung ist mit sehr viel Gefühl geschrieben und fasst sehr liebevoll zusammen, was Menschen von Büchern erwarten und warum wir sie so lieben. Da heißt es zum Beispiel auf Seite 6: „Wo Bücher wohnen, da ist Freiheit, Farbe und Fantasie. Wo Menschen Bücher lesen, wächst Erkennen, Hoffnung, innere Revolte. Und wo man über Bücher spricht lebt der Disput, flammt Passion. Das gedruckte Wort besitzt Zauberkräfte und die Welt der Bücher verspricht unendliche Geschichten, die uns mit Magie fesseln. Geschichtenerzähler flüstern, verführen oder toben – erklären die Welt schwarz auf weiß immer wieder neu.“ Auszug aus Vom Glück mit Büchern zu leben. Seite 6, Absatz 1. Bücherregal von Oliver Jahn Dem stimme ich vorbehaltlos zu. Ziel der Autorin und der Fotografin war es, dem Leser und Betrachter die Emotionen und vor allem die Atmosphäre, die beim Leben mit Büchern entsteht, einzufangen. Hier lag eindeutig eine große Verantwortung bei der Fotografin. Von den 20 besuchten Personen waren mir nur zwei dem Namen nach bekannt. Die Literaturkritikerin der FAZ Felicitas von Lovenberg, die ihre Liebe zum Beruf gemacht hat, und von Oliver Jahn hatte ich irgendwo einmal einen Artikel gelesen. Das beeindruckenste, wenn auch für mich nicht sehr schöne Bücherregal, hatte Oliver Jahn. Alle Bücher übereinander gestapelt. Aber nicht etwa die Buchrücken nach vorn, um ein schönes Bild zu bieten. Nein, alle unteren Seitenkanten sichtbar nach vorn. Sicherlich eine Platz sparende Art, seine Bücher zu sammeln. Herr Jahn hat allerdings eine auch von mir sehr geliebten Spruch verwandt „Ich habe ein starkes physisches Verhältnis zu Büchern. Ich mag nicht, wenn man ihnen den Rücken bricht.“ Beneidenswert ist Johanna Rachinger, Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek. Welcher Büchernarr liebt sie nicht, die vollgestapelten Regale, wo die oberen Reihen nur durch zu Hilfe nehmen einer Leiter erreichbar sind. In der Österreichischen Nationalbibliothek Von der Gemütlichkeit her habe ich keinen Favoriten. Ein paar kuschelige Leseecken fehlen mir in dem sonst sehr interessanten Bildband. Man bekommt viele Einblicke in das Leben der ausgesuchten Personen. Sie lassen den Leser teilhaben an ihrer Art mit Büchern zu leben und diese Wert zu schätzen. Eines haben alle gemeinsam: Sie können nicht ohne Bücher leben, sie brauchen sie zum Leben und wären ohne sie nicht das, was sie heute sind. Erschienen im Callwey Verlag.

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  • Rezension zu "Vom Glück mit Büchern zu leben" von Stefanie von Wietersheim

    Vom Glück mit Büchern zu leben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. February 2013 um 12:56

    Wunderschöner Bildband für alle, die Bücher lieben

  • Rezension zu "Vom Glück mit Büchern zu leben" von Stefanie von Wietersheim

    Vom Glück mit Büchern zu leben

    Buchloewe

    23. November 2012 um 13:54

    so toll! gehört in jedes Liebhaberregal:)

  • Rezension zu "Vom Glück mit Büchern zu leben" von Stefanie von Wietersheim

    Vom Glück mit Büchern zu leben

    Leseglueck

    01. November 2012 um 14:25

    Erster Satz: Wo Bücher wohnen, das ist Leben, Freiheit, Farbe und Fantasie. Cover: Auf diesem schönen Hardcoverbuch sieht man Vitalie Taittinger wie sie ein Buch liest. Die Aufmachung des Buches gefällt mir und auch ohne Schutzumschlag sieht es richtig gut aus. Meinung: Als ich gesehen habe das es diesen schicken Bildband vom Callwey Verlag bei Blogg dein Buch angeboten wird musste ich mich sofort bewerben und ich hatte Glück. Ich habe mich so auf das Buch gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. In der Einleitung wird ersteinmal beschrieben was ein Leben mit Büchern bedeutet. In dem Buch sollen nicht einfach nur riesige Bibliotheken vorgestellt werden sondern es soll zeigen wie Menschen mit Büchern leben und genau das bringen Bild und Text auch perfekt rüber. Besucht werden zwanzig bekannte Personen, von denen ich ehrlich gesagt auf Anhieb nur zwei gekannt habe. Dieses zwei sind Ildikó von Kürthy und Barbara Schöneberger. Auf diese zwei war ich auch dementsprechend neugierig. Man bekommt Einsicht wie Ildikó von Kürthy mit ihren Büchern lebt, wo ihre Bücher untergebracht sind, was ihre Lieblingsbücher sind und wo sie arbeitet. Ein wirklich gelungener Bericht und sehr schöne Bilder. Der Bericht von Barbara Schöneberger, auf den ich mich auch sehr gefreut habe ist mit seinen sechs Seiten im Gegensatz zu den anderen Vorstellungen ziemlich kurz geraten und hätte meiner Meinung nach gerne noch ein paar Seiten länger sein können. Barbara Schöneberger hat ein riesiges Bücherregal und natürlich auch die passende Leiter um an die obersten Fächer zu gelangen. Auch hier gibt es eindrucksvolle Bilder. Die Person von der ich nach diesem Fotoband richtig begeistert war und deren Portrait ich mir zum Schluss gleich nochmal angeguckt habe ist Regina Moths. Sie ist Buchhändlerin und ihre Bibliothek kann sich wirklich sehen lassen. Sie "LEBT" wirklich mit Büchern. Inmitten eines großen Raumes, dessen Wände mit Bücherregalen bis zur Decke vollgestellt sind steht in der Mitte eine Bettinsel, die durch eine halbhohe Wand von dem Zimmer getrennt ist, über die man aber auch einfach klettern kann. So etwas habe ich wirklich noch nie gesehen. Eine Persönlichkeit die ich auch nicht unerwähnt lassen will ist Felicitas von Lovenberg. Sie ist Literaturkritikerin der FAZ. Auch von ihrem Portrait war ich richtig begeistert. . Über jede dieser Persönlichkeiten gibt es Bilder und man sieht wie ihre Bücher untergebracht wurden, welche Vorlieben jeder hat, wie jeder zum lesen gekommen ist und noch viel mehr. Der Text zu den Bildern ist immer passend und spricht jedem Buchliebhaber aus dem Herzen. Etwas das mir noch sehr gefallen hat ist dass zum Abschluss jeder Person die gleichen Fragen gestellt wurden wie zum Beispiel: Mein erster schönster Satz, ein Klassiker der mich zu Tode langweilt, auf meinem Nachttisch liegt. Eine wirklich gute Idee Fazit: Ein wunderschöner Bildband der ein Bücherherz höher schlagen lässt. Diese Buch muss man genießen und das habe ich ich auch. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und deshalb vergebe ich natürlich 5 von 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Vom Glück mit Büchern zu leben" von Stefanie von Wietersheim

    Vom Glück mit Büchern zu leben

    capkirki

    22. October 2012 um 15:12

    “Wo Bücher wohnen, da ist Leben, Freiheit, Farbe und Fantasie. Wo Menschen Bücher lesen, wächst Erkennen, Hoffnung, innere Revolte. Und wo man über Bücher spricht, lebt der Disput, flammt Passion.” So beginnt die Einleitung dieses wunderbaren Buches und Bildbandes. Die Autorin Stephanie von Wietersheim und die Fotografin Claudia von Boch besuchten 20 bekannte Bibliophile in ihren Wohnungen und sprachen mit ihnen über ihre große Liebe: die Bücher. Sie fragten nach der erste Begegnung, dem ersten Date, dem ersten Satz und warum es ausgerechnet diese Liebe sein muss. Sie fragten nach letzten Sätzen, die sich ins Gedächtnis gebrannt haben und nach der Leidenschaft, die im Inneren lodert – nach der Besessenheit, mit der Bücher gekauft, geliebt und gierig konsumiert werden und das in Zeiten von eBook Readern und Tablets. In diesem Buch kann man sich verlieren, man findet wunderbare Literaturtipps, wird durch erste Sätze neugierig gemacht, entdeckt vielleicht neue Möglichkeiten der Aufbewahrung und ist hingerissen von den vielen wunderschönen Fotos, die teilweise sogar mehr als eine ganze Seite einnehmen. Wie gut konnte ich die Aussagen der Sammler und leidenschaftlichen Leser verstehen, wie gut mich in sie hineinversetzen und mit welcher Begeisterung habe ich die Bilder betrachtet – mehr als einmal habe ich mich bei dem Gedanken ertappt “Ich will auch”. Gerade die Bibliothek von Felicitas von Lovenberg hat es mir angetan – einfach wunderbar, so einen Ort zu haben, an dem Bücher ein wirkliches zu Hause finden. Der Schreibstil der Autorin passt wunderbar zum Thema, sie versteht es, die Liebe und die Beziehung zur Literatur in passende Worte zu kleiden, Worte, die verstehen lassen, was in Liebhabern vor geht, wenn sie ein lang gesuchtes Werk in Händen halten, nach Erstausgaben forschen oder die Regale neu sortieren. Sie gibt dieser Leidenschaft eine ganz eigene Sprache, verziert mit Zitaten der Bibliophilen selbst. Abgerundet wird dieses gelungene Werk durch eine Liste der Lieblingsbuchhandlungen der Protagonisten. Auch hier wanderte das ein oder andere Zettelchen ins Buch, denn gewisse Buchhandlungen muss ich einfach sehen, genauso wie ich gewisse erwähnte Bücher unbedingt haben und lesen muss. Ein rundum gelungenes Werk, das ich mit viel Begeisterung ganz langsam gelesen habe, denn diese Geschichten und diese Bilder muss man geniessen. Fünf bibliophile Sterne und eine klare Kaufempfehlung!

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  • Rezension zu "Vom Glück mit Büchern zu leben" von Stefanie von Wietersheim

    Vom Glück mit Büchern zu leben

    Bücherwahnsinn

    21. October 2012 um 14:16

    Zum Buch -------------- Stefanie von Wietersheim, die Autorin dieses Buches, und Claudia von Boch, die Fotografin, haben hier ein Buch erschaffen welches sich nicht nur mit den Menschen befasst, sondern mit Menschen deren Leben ganz besonders geprägt ist von Büchern, egal in welcher Form auch immer. Sie entführen uns in die privaten Räumlichkeiten von Prominenten und öffnen für uns ein kleines Türchen für einen ganz spannenden Einblick. . Meine Meinung --------------------- Titel und Cover: Beides könnte nicht passender sein, denn was wäre es für euch Unglück ohne Bücher leben zu müssen? Gut, ich kenne da schon welche die nicht unglücklich wären aber für uns Buchwürmer, Leseratten und Bibliophilnen ein nicht vorstellbares Szenario! Das Cover verbreitet nicht nur eine einladende sondern auch eine sehr entspannte Atmosphäre. Da muss der Inhalt ja auch dem entsprechend sein und ich wurde nicht enttäuscht! . Texte: Frau Stefanie von Wietersheim hat einfach eine wunderbaren Schreibstiel! Es macht Spass sich durch die Seiten, die Räume der verschiedenen Persönlichkeiten geleiten zu lassen. Sie erzählt vieles über die Person, Dinge, die man vielleicht so gar nicht erfahren hätte. Doch Menschen mit einer Leidenschaft, oder gar Obsession zu Bücher und dem lesen gegenüber, kommen einfach ins schwärmen wenn sie darüber reden können. Sie verraten vielleicht gar Geschichten die man so sonst nicht Jedem anvertraut hätte, und so hat man das Gefühl dabei zu sein, und nicht nur ein stiller Leser der aus der Ferne die Erzählungen einfängt. . Frau von Wietersheim durfte mit Personen wie Barbara Schöneberger, Florian Langenscheidt, Felicitas Lovenberg, Wolfram Siebeck und anderen sprechen, sich mit ihnen über den Weg unterhalten wie sie zum lesen, sammeln und vielleicht gar zum schreiben gekommen sind. Und bei einigen staunt man, mit anderen kann man sich identifizieren und erkennt sogar das ein oder andere bei sich wieder. Kleine Marotten, Vorstellungen oder gar Gedanken... . Fotos: Frau Claudia von Boch, die Fotografin bekam Zugang zu den privaten Räumen der verschiedenen Persönlichkeiten, sie durfte nicht nur die Person ablichten sondern die Atmosphäre der Bücherregale, Leserzimmer oder Arbeitsräume einfangen und das tat sie mit einem ungeheuren Blick fürs Detail! Das Buch ist nicht nur ein Schmaus für die Sinne des lesen sonder eben so für die Augen. Man erkennt die Verschiedenartigkeit, die Vorlieben, und keine einziges mal dachte; "Wie kann man nur...", denn jeder geht mit dem Buch anders um. Die einen stapeln sie, die anderen trappieren sie und wieder andere ordnen sie akkurat... Ich fand die Einblicke sehr spannend und man beginnt zu träumen, macht sich Gedanken nur um dann wieder die Augen zu öffnen und weiter zu schauen wie es die Anderen denn so halten. . Aufbau: Das Buch ist so aufgebaut das ein Seitengrosses Bild der Person gezeigt wird, die nun porträtiert wird. Dann wird uns ein Einblick gewährt in die Räumlichkeiten und das Verhältnis zu Büchern und dem Lesen und am Schluss kommen die berühmten paar Schlussfragen, immer die selben und das fand ich einfach spannend, so die Vergleiche und die Buchtipps... Das ganze ist wirklich sehr harmonisch und ich werde mir das Buch sicher immer mal wieder ansehen. . Fazit: Dies ist ein muss für jeden der mehr als nur das kurze Erlebnis des Lesens in einem Buch sieht. . . . Zitat von Ildiko von Kürthy ---------------------------------- ......Ich fühle mich wohler, wenn Bücher um mich herum sind. Sie sind gute Gegenstände, es ist so, als ob viele Spaghetti im Haus sind. Zitat von Florian Langenscheidt ------------------------------------------ ......Bücher sind wichtig, weil sie die einzige Möglichkeit bieten, mit der Kraft der Imagination in fremde Welten zu tauchen.

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  • Rezension zu "Vom Glück mit Büchern zu leben" von Stefanie von Wietersheim

    Vom Glück mit Büchern zu leben

    Sophia!

    17. October 2012 um 13:15

    "Jeder Mensch liest anders. Und die Liebe eines Menschen zu seinen Büchern ist ganz eigen und unverwechselbar." _ Liebe, Glück und Momente der Erfüllung … das alles bieten Bücher. Sie transportieren Emotionen wie kein anderes Medium und nicht selten entwickelt der Besitzer eine ganz eigene Beziehung zu ihnen. Genau hier setzt der kunstvoll gestaltete Bildband an. Das Glück, mit Büchern zu leben wird auf vielfältige Weise illustriert. Gerade in Zeiten zunehmender Beliebtheit von E-Books und E-Readern tut es gut, sich auf den eigentlichen Wert des gedruckten Buches zu besinnen. Das besondere Flair einer heimischen Bibliothek und weiteren, kreativen Aufbewahrungsmöglichkeiten zeigt, wie Bücher als Möbelstück zu einem festen Bestandteil des Lebensumfelds werden, auf den der wahre Buchliebhaber nicht verzichten möchte. Schauspieler, Autoren, Literaturkritiker, Gourmetkritiker, Journalisten, Galeristen und weitere Kunstbegeisterte sprechen über ihre individuelle Einstellung zu Büchern. Hierzu zählen etwa Florian Langenscheidt, Barbara Schöneberger, Felicitas von Lovenberg oder Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe. Thematisiert werden insbesondere außergewöhnliche Buchentdeckungen, die die jeweilige Liebe zur Literatur haben entstehen lassen oder die es vermochten, prägenden Einfluss auf das Leben zu nehmen. Ebenso erfolgt ein Blick auf die schönsten Anfangs- und Endsätze sowie auf die je aktuelle Nachttischlektüre. _ Zwischen zauberhaften Fotografien und ganz persönlichen Eindrücken werden die Leser neu sensibilisiert für die eigentlichen Funktionen der Bücher. Als „mobile Rettungsinseln“ voller Schutz und Zuflucht ermöglichen sie abenteuerliche Reisen aus der Alltäglichkeit. Sie lassen den Leser in fremde Welten abtauchen, stillen Sehnsüchte und präsentieren beste Unterhaltung. _ Fazit: Der Bildband bietet seinen Lesern Einblicke in verschiedene Lebensgeschichten bekannter Persönlichkeiten. Er bringt die Liebe zu Büchern in all ihren verschiedensten Facetten zum Ausdruck und dient darüber hinaus der Inspiration, die Liebe zum Buch neu zu entdecken.

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  • Rezension zu "Vom Glück mit Büchern zu leben" von Stefanie von Wietersheim

    Vom Glück mit Büchern zu leben

    WinfriedStanzick

    15. October 2012 um 13:58

    Insgesamt zwanzig mehr oder weniger bekannte Frauen und Männer haben die beiden Autorinnen dieses wunderbaren Buches in ihren privaten Wohnräumen, manche auch an ihren Arbeitsplätzen besucht und fotografiert. Alle leben und arbeiten mit Büchern, ob das die Literaturkritikerin der FAZ, Felicitas von Lovenberg ist oder die Autorin Ildiko von Kürthy, die Buchhändlerin Regina Moths, der Verleger Gerhard Steidl oder der Gourmetkritiker Wolfram Siebeck. Sie alle geben einen Einblick, wie sie ihre geliebten Bücher (oft sind es mehrere tausend) in ihre Wohnungseinrichtung integriert haben. Von allen sind zum Teil wunderbare Zitate abgedruckt, Sätze, die sie während der langen Gespräche mit den Autorinnen von sich gegeben haben. Der schönste, wie ich finde, steht gleich am Anfang. Da sagt Felicitas von Lovenberg: „ Wenn ich ein Buch aufschlage, ändert sich alles. Eine Sprache entfaltet sich, eine andere Welt kommt mir nah. Ich trete aus mir heraus.“ Am Ende jeden Kapitels beantworten alle zwanzig interviewten Personen die gleichen Fragen nach dem schönsten ersten und letzten Satz, nach dem Buch, das das Leben verändert hat, nach dem, das man selbst gerne geschrieben hätte, einem für Stunden der Melancholie und dem, das einmal das Leben gerettet hat. Das Buch ist eine zwanzig Mal in verschiedenen Tonlagen bzw. Versen wiederholte Ode an das Buch, an das gedruckte Buch, mit dem man ein Leben lang lebt, das man immer wieder zur Hand nimmt, das mit vielen anderen alten und neuen Büchern zusammen unverzichtbarer Bestandteil der eigenen Wohnräume wird, seien sie nun groß oder eher klein. Eine Freude für jeden Menschen, der Bücher liebt.

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