Stefano Benni Der schnellfüßige Achilles

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Inhaltsangabe zu „Der schnellfüßige Achilles“ von Stefano Benni

Auf dem Tisch von Ulysses häufen sich die Manuskripte. Er liebt sie, nennt sie zärtlich Skriptmanuse, und ihre lebenshungrigen Figuren bringen Abwechslung in seinen Alltag.Eines Tages nimmt ein merkwürdiger Schriftsteller namens Achilles per E-Mail Kontakt mit ihm auf. Achilles hat ein Handicap und Ulysses gerät so in eine prekäre Situation, die ihn zu einer folgenreichen Entscheidung zwingt.

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  • Rezension zu "Der schnellfüssige Achilles" von Stefano Benni

    Der schnellfüßige Achilles

    Duffy

    04. January 2013 um 09:46

    Ulysses ist Lektor in einem kleinen, unbedeutenden und von der Pleite bedrohten Verlages. Trotzdem fühlt er sich wohl in der Welt seiner Manuskripte, umgeben von den Skripmanusen, wie er sie nennt. Eines Tages bekommt er eine Mail von einem Schriftsteller namens Achilles, die so mysteriös ist, dass er neugierig wird, und Kontakt mit ihm aufnimmt. Es stellt sich heraus, dass Achilles ein ziemlich ungewöhnliches Handicap hat. Zwischen den Männern entsteht eine Freundschaft, in deren Verlauf Ulysses vor eine schwere Prüfung gestellt wird. Stefano Benni, der in Italien Millionenauflagen erreicht, ist auch hierzulande schon aufgefallen, mit seinem Buch "Geister". Sein Stil ist einzigartig, schnell, fast hastig, aber mit einer begrifflichen Fülle geradezu um sich werfend, schafft er es, den Leser immer wieder auf's neue zu verblüffen. Da wimmelt es vor philosophischen Betrachtungen in belletristischem Bonbonpapier, die Freude am Schreiben ist ihm genauso anzumerken, wie er sie auf den Leser übertragen kann. Ein schönes und leicht zugängliches Buch, wenn man nicht den Fehler macht, es zu unterschätzen, denn um die ganze Qualität der Schreibkunst Bennis erfahren zu können, darf man nicht oberflächlich an die Lektüre herangehen. Zu viel ist in Nebensätzen verborgen oder offenbart sich nur bei konzentrierter Lektüre. Auch dieses Buch dieses italienischen Ausnahmeschriftstellers bestätigt die Rechtmäßigkeit seines Erfolges.

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  • Rezension zu "Der schnellfüssige Achilles" von Stefano Benni

    Der schnellfüßige Achilles

    Erinnye

    03. December 2010 um 19:59

    Erzählt wird aus Sicht des italienischen Lektors Ulysses. Man erfährt, dass jener an einer seltsamen Schlafkrankheit leidet, was dazu führt, dass er an den ungewöhnlichsten Orten einschläft und dann die seltsamsten Sachen träumt. Diese Träume werden durch seine ständigen Begleiter, die Skripte oder auch liebevoll "Skriptmanuse" genannt stark beeinflusst, sodass Ulysses im Traum statt den Skripten die Autoren mit sich herumträgt. Eines Tages verändert sich Ulysses Leben, als er von Achilles kontaktiert wird. Achilles ist schwer krank und sucht die Bekanntschaft des Lektors. Es entsteht eine merkwürdige Freundschaft zwischen den Beiden, die erst durch Achilles tragisches Schicksal endet. Umrahmt wird das Geschehen durch die immer wiederkehrende Erwähnung von Ulysses Freundin Pilar, welcher die Abschiebung droht, da sie illegal in Italien lebt. Insgesamt gesehen ist es relativ schwer den Inhalt dieses Buches in die Form eines kurzen Inhaltsüberblicks zu bringen, da die Geschichte meiner Meinung nach schon ein kleines Chaos an sich ist. Mittendrin gibt es immer wieder mal Passagen, die man überhaupt nicht versteht und auch überhaupt nicht einordnen kann. Und das geht dann seitenlang so. Man hat das Gefühl, der Autor müsse im Delirium gelegen haben als er diese Zeilen schrieb. Auch der -besser verständlichere- Teil des Buch überzeugt nicht. Der Schreibstil wirkt nüchtern, hässlich und schmutzig - kurz: alles Andere als liebevoll. Ich hatte schon nach wenigen Seiten eigentlich gar keine Lust mehr zu erfahren wie es eigentlich weitergeht. Die Welt, die Stefano Bennini da erschafft ist grau, düster und kalt. Nach dem Lesen hatte ich nicht das Gefühl um irgendeine Erfahrung reicher zu sein, im Gegenteil. Ich war fast ein bißchen erleichtert, dass die Qual von Seite zu Seite nun endlich zu Ende ist. Fazit: normalerweise ein Flop für mich, da ich mir wirklich nicht vorstellen kann, dieses Buch nocheinmal zu lesen. Jedoch kann auch Chaos seine schöne Seite haben und so möchte ich das triste Werk des Autors wenigstens insoweit würdigen, dass ich anderen Lesern die Option offen halte ihren Teil der Kunst in diesem lieblosen Machwerk zu entdecken.

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