Stefano Benni Es gibt keine schlechten Menschen, sagte der Bär, wenn sie gut zubereitet sind

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Inhaltsangabe zu „Es gibt keine schlechten Menschen, sagte der Bär, wenn sie gut zubereitet sind“ von Stefano Benni

Stefano Benni ist ein Meister der versteckten Pointe, des tragikomischen Plots, der heiter-bissigen Satire: Unter der harmlosen Maske guter Laune serviert er 27 virtuos erzählte Geschichten aus einer Bunten Neuen Welt und zieht den Leser mühelos in seinen Bann.

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  • Es gibt keine schlechten Menschen, sagt der Bär

    Es gibt keine schlechten Menschen, sagte der Bär, wenn sie gut zubereitet sind
    maggy17

    maggy17

    "Es gibt keine schlechten Menschen, sagte der Bär, wenn sie gut zubereitet sind" von Stefano Benni ich ein nettes kleines Buch mit 27 kurzen, teilweise makaberen Geschichten, die zum Nachdenken anregen.  So geht es zum Beispiel um "die schöne bunte Medienwelt, in der nichts zu absurd scheint, um nicht vor laufender Kamera thematisiert zu werden" oder auch "um Schüler, die in der Literaturstunde kläglich versagen, weil sie lieber Bücher lesen als fernsehn; um einen barmherzigen Geldautomat, der seine eigene Vorstellung von Gerechtigkeit hat; und nicht zuletzt um die ethisch-moralischen Betrachtungen eines Regenwurms am Angelhaken." (Quelle: Klappentext). Das Buch ist sehr einfach und gut verständlich geschrieben. Allerdings fand ich, dass Stefano Benni bei einigen Geschichten sehr weit ausgeholt hat und diese mit zu vielen unwichtigen Details ausgeschmückt hat. 

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    • 4
    disadeli

    disadeli

    15. June 2014 um 16:33
  • Italiensicher Humor

    Es gibt keine schlechten Menschen, sagte der Bär, wenn sie gut zubereitet sind
    Duffy

    Duffy

    02. November 2013 um 17:43

    Mittlerweile dürfte Benni auch hier durch seinen Roman "Terra" einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht haben. So ist es denn schön zu wissen, dass er auch in der Disziplin Kurzgeschichte einen sehr guten Eindruck macht, denn die überbordende Phantasie gepaart mit einem bunten und vielseitigen Wortschatz kommt auch hier zum Einsatz. In teils heiteren, teils bissigen Erzählungen setzt er sich wieder mit den Desillusionierten, den Hoffenden, den Ungewöhnlichen und vor allem dem Skurilen auseinander. Dass er immer den letzten Lacher oder den letzten Seufzer auf seiner Seite hat, spricht für das Können dieses außergewöhnlichen Schreibers aus Europas Süden.

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  • Rezension zu "Es gibt keine schlechten Menschen, sagte der Bär, wenn sie gut zubereitet sind" von Stefano Benni

    Es gibt keine schlechten Menschen, sagte der Bär, wenn sie gut zubereitet sind
    lovely_ann

    lovely_ann

    06. March 2011 um 12:09

    Manche Bücher nimmt man zur Hand, weil man schon davon gehört hat, manche wegen dem hübschen Cover und dieses Buch habe ich in die Hand genommen vor einigen Jahren, weil ich den Titel einfach herrlich fand. Vorweg noch: ich bin kein Fan von Kurzgeschichten. Das Buch lag etwa ein Jahr in meinem Regal, bis es sich bei einem Skiurlaub als ideale abendliche Vorleselektüre herausstellte. Seitdem habe ich es etwas zehnmal verschenkt und liebe dieses Buch heiß und innig. Stefano Benni (* 12. August 1947 in Bologna) ist ein zeitgenössischer italienischer Journalist, Satiriker und Schriftsteller, der in Bologna lebt und arbeitet. Er hat auch schon den ein oder anderen Roman veröffentlicht. Seine schriftstellerische Qualitäten kommen auch in der Kurzgeschichtensammlung zur Geltung: humoristisch, surreal, manchmal makaber und fast schon brutal... immer ein bißchen gesellschaftskritisch mit einem zwinkernden Auge. "Es gibt keine schlechten Menschen, sagte der Bär, wenn sie gut zubereitet sind" enthält 27 Kurzgeschichten, die alles abdecken: von der makaberen Realsatire in "Papa kommt ins Fernsehen", wo eine Familie sich auf die Fernsehübertragung von der Hinrichtung des Vaters vorbereitet bis hin zur feinsinnigen Liebesgeschichte "Zufälle". Von der Fabel "Regenwurm-Ethik", die vom Fressen und Gefressenwerden erzählt, bis hin zum surrealen und futuristischen "Bruder Geldautomat". Seine Message in den Geschichten sind: für die Phantasie, die Solidarität und Freundschaft und gegen die Verlogenheit, Duckmäusertum und die Herrschaft der Medien (die ja mit Berlusconi in Italien noch eine ganz andere Brisanz hatte, wie bei uns). Die Geschichten zeichnen sich alle durch ein gutes Sprachgefühl aus, daß auch bei der Übersetzung meiner Meinung nach nicht verloren geht. Sie sind spannend, teilweise sehr böse, teilweise nachdenklich. Aber jede Geschichte hat ihre eigene Note und ist lesenswert und keine kommt mit einem erhobenen Zeigefinger oder belehrend daher. Die Botschaft bleibt offensichtlich, aber ist nicht aufdringlich. Mein persönlicher (An-) Lesetipp für die Buchhandlung: Das Regenwurm-Histörchen. Und meine Lieblingsgeschichte: die stille, nicht ganz so aufgedrehte, aber wunderschöne Erzählung "Zufälle" Ein schönes Buch zum Vorlesen für Erwachsene. Oder schöne Geschichten einfach mal für zwischendurch.

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