Stefano Mancuso Aus Liebe zu den Pflanzen

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Inhaltsangabe zu „Aus Liebe zu den Pflanzen“ von Stefano Mancuso

Ein neuer Blick für die Natur, leidenschaftliche Aufmerksamkeit und Forschergeist können unsere Vorstellung von der Welt verändern. Der Biologe Stefano Mancuso lässt in seinem neuen Buch Botaniker, Genetiker und Philosophen, aber auch Landwirte und schlichte Liebhaber aus fünf Jahrhunderten Revue passieren, denen aus inbrünstiger Beschäftigung mit der Welt der Pflanzen entscheidende Entdeckungen gelangen. Da ist George Washington Carver, der als erster Schwarzer an einer Universität studiert und die Amerikaner von der Essbarkeit der Erdnuss überzeugt. Oder Nikolai Wawilow, der Russland durch eine gigantische Samenbank Nahrungssicherheit schenken will – und selbst in einem Gefängnis Stalins verhungert. Darwin entwickelt eine »Theorie zum Wurzelgehirn«; Leonardo da Vinci studiert, wie Blätter Sonnenlicht einfangen; Goethe ist, auf der Suche nach der Urpflanze, dem einheitlichen Organisationsplan des Lebens auf der Spur. Wahre »Amateure« sind sie alle, die als »liebende Forscher« einen neuen Blick wagten und damit zu Pionieren wurden. Mancusos inspirierende Anthologie der Begeisterung und zugleich selbst ein überzeugendes Plädoyer dafür, die Naturforschung aus den Händen der Molekularbiologen zu erretten.

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  • Pure Pflanzenliebe!

    Aus Liebe zu den Pflanzen
    Liss

    Liss

    18. March 2017 um 13:57

    Pure Pflanzenliebe!Ich kann gar nicht genau sagen, weshalb ich dieses Buch gelesen habe. :D Da ich Psychologie studiert habe, ist ein gewisser Hang zur Forschung irgendwie gegeben. Und dieser erstreckt sich wohl auch in den Bereich der Pflanzen. Dabei bin ich kein Fan von sachlichen dicken Wälzern. In der Kürze liegt die Würze. Da erschien mir das Buch mit ca 180 Seiten genau richtig. Denn hier werden auf jeweils knapp 15 Seiten wichtige Persönlichkeiten geschildert, welche zur Geschichte der Entdeckung von Pflanzen beigetragen haben.Dabei wird das ganze romanartig und nicht sachlich erklärt. Ein großer Pluspunkt. Ebenfalls gibt es Bilder. Sowohl zu den beschriebenen Pflanzen als auch zu den Personen. Das hat mir gut gefallen. Besonders angetan hatte es mir der Titanenwurz, den ich dann erst mal googlen musste und mir bestimmt im Gedächtnis bleibt. Ansonsten lässt sich noch sagen, dass immer kurze Beschreibungen zum Leben der Person und anschließend der Werdegang der Entdeckung folgen. Was auffällt ist, dass diese Personen wirklich sehr besessen von ihren Pflanzen waren und fast ihr ganzes Leben damit beschäftigt waren. Manche Forschungen dauerten 20-30 Jahre.Die Methoden waren wohl damals auch etwas fragwürdig, aber es ist wirklich erstaunlich, wie die Leute damals vorgegangen sind und sich nicht von ihrem Weg haben abkommen lassen. Traurig ist der Verbleib bzw. der Tod der Beschriebenen. Oftmals starben sie am Hungertod oder sehr einsam, obwohl sie alles daran gesetzt haben, die Welt zu nutzen und besser zu machen.. Trotzdem waren mir diese Kapitel zu kurz. Bei manchen hätte ich gerne mehr gelesen oder mehr über die Pflanze gewusst. Deswegen einen Punkt Abzug.Fazit "Aus Liebe zu den Pflanzen" beschreibt die Reise von großen Entdeckungen. Wie kam es dazu? Und wie hat diese Person eigentlich gelebt? Die Schilderungen sind dabei kein trockenes Sachbuch sondern romanartig, verständlich geschrieben. Ich denke eine Zuneigung zu Pflanzen und zum Wissen ist trotzdem eine Grundvoraussetzung zum Lesen dieses Buches. 4/5 Punkte.

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  • Ihre Forschungsergebnisse kennt man größtenteils, ihre Namen häufig nicht...

    Aus Liebe zu den Pflanzen
    katze102

    katze102

    07. March 2017 um 14:29

    Stefano Mancuso, selber rennomierter Pflanzenforscher, der unter anderem auch schon „Die Intelligenz der Pflanzen“ beschrieben hat, widmet sich in „Aus Liebe zu dem Pflanzen“ zwölf leidenschaftlichen Botanikern, Genetikern, Philosophen, Landwirten, und Pflanzenliebhabern, denen dank ihrer Beobachtungsgabe, Neugier sowie ihrem Forschergeist entscheidende Entdeckungen gelangen. Manusco stellt diese Entdecker aus fünf Jahrhunderten vor, wobei einige dabei sind, dessen Forschungen und Schlußfolgerungen, aber nicht unbedingt ihre Namen den meisten von uns bekannt sein dürften. Vorgestellt werden z.B. George Washington Curver, der erste dunkelhäutige Uniabsolvent der USA, der u.a. die Fruchtfolge und den vielfältigen Einsatz von Erdnüssen erkannt und entwickelt hat, oder Nikolai Iwanowitsch Wawilow, der Vater der Samengutbank oder Ephraim Wales Bull, der Züchter der Concord-Traube oder Marcello Malpighi, der Begründer der Pflanzenanatomie. Aber auch Forschungen bekannter Universal-/ Gelehrter wie Goethe, Leonardo da Vinci oder der Familie Darwin finden sich in diesem höchst interessanten Buch. Manusco versteht es, dieses Wissen gut verständlich und spannend zu vermitteln, läßt miteinfliesen, wie einzelne Entdeckungen oder Versuchsreihen zum Ergebnis führten, aber auch, welchen Schwierigkeiten, Vorurteilen und gegensätzlichen Meinungen die Entdecker ausgesetzt waren. Manche waren als spleenig verschrieen, wie z.B. Charles Harrison Blackley, der Erforscher des Heuschnupfens, der zu seinen vielen Selbstversuchen auch direkt die Form der heutigen Allergietests entwickelt hat. Mich hat zutiefst beeindruckt, mit welchem Eifer er geforscht hat, ohne auf sein eigenes Befinden Rücksicht zu nehmen. Aber auch finanzielle Aspekte, aus Zeiten bevor es einen Patentschutz gab, fand ich sehr interessant; manchesmal hat eben nicht der Entdecker und Erforscher die Lorbeeren ernten können... Leider ist dieses wunderbare Buch nur 170 Seiten stark und man hat es viel zu schnell durchgelesen. Im Vorwort erklärt Stefano Manusco warum in diesem Buch nur über männliche Entdecker berichtet wird, verspricht aber, dass bei genügend Interesse an „Aus Liebe zu den Pflanzen“ ein weiteres folgen wird über das Leben von Frauen und Männern, die die Pflanzen lieben. Ich bin auf jeden Fall dabei und warte nun auf diese Fortsetzung.

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