Stefano Vicinoadio Stay true and never give up ...

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Inhaltsangabe zu „Stay true and never give up ...“ von Stefano Vicinoadio

Hape Kerkelings Buch „Ich bin dann mal weg“ inspirierte Stefano Vicinoadio dazu, selbst einmal den Jakobsweg zu gehen. Bis vor zwei Jahren war es für den damals schwerkranken, volltätowierten Punkrocker, den die Ärzte in Frührente schicken wollten, allerdings noch undenkbar, 800 Kilometer bis nach Santiago de Compostela zu wandern. Erst die Umstellung auf eine gesunde, nachhaltige vegane Lebensweise ermöglichte es ihm, diesen Traum tatsächlich zu verwirklichen.
Allen Zweiflern und Kritikern zum Trotz entschloss er sich dazu, die vegane Idee auf den Jakobsweg zu tragen, um allen zu beweisen, dass man sich überall auf der Welt, selbst auf dem Camino, vegan ernähren kann, ohne Ausnahmen zu machen.
Auf seiner Pilgerreise begegnete er spanischen Kettenhunden, die ihm ebenso zu schaffen machten wie das traditionelle Stiertreiben in Pamplona. Er übernachtete unter dem freien Sternenhimmel, lernte endlich Englisch und machte die Erfahrung, dass echte Pilgerfreundschaften tiefer gehen können, als er dachte. Am Ende seines Weges fand er schließlich seinen Frieden mit Gott und vor allem mit sich selbst.
Auf zu neuen Wegen!

sehr interessant

— Myriam-Cecchetti

Ein Buch, das gibt! Die Seele wandert mit. Buen Camino!

— SABO

Ein absolut lesenswertes Buch über das vegane Experiment auf dem Jakobsweg!

— CarenL

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  • Stefano Vicinoadio - Stay true and never give up

    Stay true and never give up ...

    SABO

    17. May 2016 um 15:27

    Stefano Vicinoadio - Stay true and never give up - Mein veganes Experiment auf dem JakobswegHamburg, 2013Stefano Vicinoadio ist 33 Jahre alt, als der Arzt ihm ein Leben im Rollstuhl prophezeit und dem leidenschaftlichen Fotografen in Rente schicken will.Jede Menge gutes Essen, kettenrauchen, Alkohol und Co haben dafür gesorgt, das sein Leben zu viel Geschwindigkeit anhäufte, während seine Gesundheit in einen tiefen Abgrund stürzte. Finale Gedanken hätten beinahe dieses großartige Buch verhindert, doch Stefano kriegt in letzter Sekunde noch die Kurve. Eine totale Umstellung der Lebensweise und auch der Ernährung, bewirken ein Wunder, das Schicksal gibt ihm eine zweite Chance.Angestachelt, durch Hape Kerkelings Jakobsweg-Buch, formt sich eine Idee in Stefanos Herz und sein veganes Experiment auf dem Jacobsweg verwandelt Stefano, nach mehrwöchigen Lauf-Training in einen echten Pilger.Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Von Herberge zu Herberge, den Pilgerpass im 10 Kg schweren Rucksack, tränkt er den Weg mit Schweiß und Blut, aber auch mit Freude und Zuversicht. Sein Plan, sich vegan zu ernähren und andere Mitpilger davon zu begeistern. Wann immer es geht, kocht er für eine kleine Meute in den Herbergsküchen. Die hungrigen Pilger sind erstaunt, wie gut "Vegan" schmecken kann und lauschen neugierig Stefanos Geschichte.Auf dem Camino begegnen sich die Menschen in einer Ausnahmesituation, werden zu Etappenkumpels und manchmal werden sie Freunde.Am Rande jeder Kondition und Vernunft laufen sie dem 0 KM-Stein entgegen, jedes persönliche "Päckchen" ist ein bisschen leichter. Die letzten Meter kleben wie Pech an Stefanos wunden Füßen, er will sie festhalten, die Wehmut ist groß. Er ist traurig und glücklich, nach ca 800 KM, Santiago de Compostela bald zu erreichen.Für Stefano ein voller Erfolg, Lasten des Alltags, des Lebens und des Körpergewichts, ist er zwar nicht ganz, aber ganz gut, losgeworden."Stay True" - Der Plan des Lebens kann neu beginnen. "Buen Camino!"Stefano Vicinadios Tagebuch vom Jacobsweg ist ein wahrer Pageturner, der mit seinem grimmigen Humor, viel Mut macht, er ist einfach grad an. Stefano erzählt authentisch, man lacht und weint mit ihm und schließt das eine oder andere in sein Herz ein. Ein Buch, das gibt! Die Seele wandert mit.Ich hoffe, Stefano wird sich noch ein zweites Mal auf dem Jakobsweg begeben.

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  • Ich bin dann mal veg!

    Stay true and never give up ...

    CarenL

    11. May 2016 um 13:22

    Stefano hat eine Mission: Er möchte den Jakobsweg vegan erleben und dabei für den veganen Lebensstil werben. In diesem Zusammenhang ist es ihm wichtig, auf das Leid der Tiere aufmerksam zu machen, das durch den Konsum von Fleisch und Wurst aber auch von Milch und Co. entsteht. Das Buch "Stay true and never give up" oder auch "Ich bin dann mal veg!(an)" erzählt in Tagebuchform und liest sich herrlich flüssig. Es ist sehr unterhaltsam und stellenweise witzig geschrieben, man erahnt aber auch die Strapazen, die der Autor auf sich genommen hat. Sowohl körperlich als auch psychisch wird ihm alles abverlangt. Zu Anfang des Buches geht er auf seine Vergangenheit ein. Schwerkrank und kriminell war er kurz davor, als Frührentner zu enden. Er wird "Straight Edger" (d.h. er verzichtet auf sämtliche Rauschmittel wie z. B. Drogen uns Alkohol) und ernährt sich nur noch vegan. Dadurch hat er das Ruder rumgerissen und ist in der Lage, die Strapazen des Jakobsweges auf sich zu nehmen. Es wird dem Leser sehr einfühlsam und keineswegs dogmatisch nahegebracht, wie sehr die konventionelle Ernährung den Tieren und auch unserer Umwelt Schaden zufügt. Dass man vegan auch sehr lecker essen kann uns das sogar auf dem Jakobsweg möglich ist, belegt Stefano durch viele Rezepte, die das Buch beinhaltet. Viele schöne Fotos vermitteln uns einen Eindruck der herrlichen Landschaft Spaniens. Er gibt uns auch Einblicke in sein "Gedankenkarussell", das ihn auf seinen kräftezehrenden Wanderungen begleitet. Das war bestimmt nicht weniger anstrengend als die körperlichen Strapazen. Hut ab vor dieser Leistung! Danke, dass wir an diesen Erlebnissen teilhaben durften. Ich kann dieses Buch nur uneingeschränkt empfehlen.

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  • Tolle Lektüre

    Stay true and never give up ...

    Readi

    07. May 2016 um 10:22

    Schon nach der Lektüre von Hape Kerkeling`s Buch über den Jakobsweg war klar: so etwas muss ich unbedingt noch einmal lesen. Der Jakobsweg an sich hat mich interessiert – und tut es noch. Als nun dieses Buch herauskam, war ich gleich voller Interesse dabei. Den Jakobsweg zu gehen und dann noch vegan... Hut ab! Verlangt der Weg jedem doch anscheinend schon eine Menge ab, so muss es doch unglaublich viel schwerer sein, diese Prozedur als Veganer auf sich zu nehmen?! Stefano Vicinoadio beschreibt beschwingt, welche Motive hinter seiner Mission stecken. Erst einmal ist es sehr spannend zu erfahren, was er bis dahin mitgemacht hat und wie es überhaupt dazu kam, dass er Veganer wurde. Nach einer niederschmetternden Diagnose „Frührente“ noch einmal wieder so auf die Beine zu kommen und sogar den Jakobsweg zu gehen. Das verlangt Respekt. Der Bericht der einzelnen Etappen und der Erlebnisse auf dem Weg, waren sehr unterhaltsam, aber regen auch zum Reflektieren des eigenen Verhaltens etc. an. Ohne den moralischen Zeigefinger zu heben wird hier stellenweise eingegangen auf die Vorteile von veganer Lebensweise und was man Mensch und Tier damit (nicht) zumutet. Bei den Abschnitten musste ich, obwohl es schon Jahre her ist, dass ich damals Hape Kerkeling’s Buch gelesen habe, an seine Erlebnisse auf dem Weg denken. Auch hier sind einige lustige aber auch nachdenklich stimmende Aspekte vorhanden. Die Erzählweise, die in einzelne Etappen und Tage unterteilt ist, lässt sich sehr gut lesen. Zwischendurch gibt es sehr schöne Fotografien, die ebenfalls die Stimmung auf dem Weg gut einfangen und wiedergeben. Als Fazit für mich ziehe ich aus diesem Buch, dass der Jakobsweg immer noch (und wohl nicht nur auf mich) eine große Faszination ausübt. Er ist irgendwie besonders und schenkt den Menschen einiges, obwohl er auch viel abverlangt. Das Experiment, die vegane Lebensweise auch auf den Jakobsweg zu tragen, finde ich sehr gelungen. Es war faszinierend zu lesen, dass es auch fernab von großen Supermarktketten etc. möglich ist, etwas veganes zu Essen zu finden und sich gut zu ernähren. Das Buch war leider viel zu schell vorbei. Aber: es hat mich vollkommen überzeugt und ist mir mal wieder Anreiz, einen neuen Versuch zu wagen und kleine vegane Ansätze mit in meinen Alltag zu integrieren.

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