Steffanie Burow Das Jadepferd

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Inhaltsangabe zu „Das Jadepferd“ von Steffanie Burow

Marion reist allein entlang der legendären Seidenstraße, als sie in eine Baugrube fällt und neben der Leiche eines jungen Mannes landet. Der Tote hält ein kleines Kästchen umklammert, das Marion an sich nimmt – doch dieses Kästchen hat noch jedem seiner Besitzer Unglück gebracht ... Kommissar Li Yandao wird zum Tatort gerufen und übernimmt die Ermittlungen. Schon während des ersten Verhörs knistert es zwischen ihm und der deutschen Touristin, aber er spürt auch, dass sie ihm etwas verheimlicht. Als Marion endlich in ihrem Hotel ankommt, öffnet sie das Kästchen und findet darin neben einer Reihe beschrifteter Bambustäfelchen die vordere Hälfte einer zerbrochenen, kunstvoll gearbeiteten Pferdefigur aus Jade. Die kleine Figur übt eine magische Wirkung auf sie aus, daher verschweigt sie weiterhin beharrlich deren Existenz gegenüber Li Yandao – selbst dann noch, als ihr Hotelzimmer durchwühlt und sie offenkundig verfolgt wird.

Ein wundervoller Krimi mit starken Einflüssen eines Road-Movies, gespickt mit vielen Details und historischen Anklängen

— kfir

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  • Rezension zu "Das Jadepferd" von Steffanie Burow

    Das Jadepferd

    Büchermona

    20. March 2010 um 17:39

    Kurzbeschreibung: Marion reist allein entlang der legendären Seidenstraße, als sie in eine Baugrube fällt und neben der Leiche eines jungen Mannes landet. Der Tote hält ein kleines Kästchen umklammert, das Marion an sich nimmt - doch dieses Kästchen hat noch jedem seiner Besitzer Unglück gebracht ... Kommissar Li Yandao wird zum Tatort gerufen und übernimmt die Ermittlungen. Schon während des ersten Verhörs knistert es zwischen ihm und der deutschen Touristin, aber er spürt auch, dass sie ihm etwas verheimlicht. Als Marion endlich in ihrem Hotel ankommt, öffnet sie das Kästchen und findet darin neben einer Reihe beschrifteter Bambustäfelchen die vordere Hälfte einer zerbrochenen, kunstvoll gearbeiteten Pferdefigur aus Jade. Die kleine Figur übt eine magische Wirkung auf sie aus, daher verschweigt sie weiterhin beharrlich deren Existenz gegenüber Li Yandao - selbst dann noch, als ihr Hotelzimmer durchwühlt und sie offenkundig verfolgt wird. Das Jadepferd ist eine spannende Reise in die Geschichte Chinas. Geschickt eingebundenes Hintergrundwissen belebt die Handlung und weckt das Interesse des Lesers. Das Buch weist eine große Bandbreite an Epochen auf und erklärt dem Leser im Schnelldurchlauf die rasante Verfolgung des Kästchens über Jahrtausende. Mitreißend erzählt erlebt man mit der Handlung eine überaus individuelle Geschichte. Es ist alles enthalten, was diesen Roman nur noch schöner macht: eine Liebesgeschichte, ein eindrucksvoller Reisebericht in ein mir unbekanntes Land und viel Spannung! Mit voller Punktzahl zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Das Jadepferd" von Steffanie Burow

    Das Jadepferd

    Leserrezension_2009

    28. September 2009 um 14:25

    Eingereicht von sue orange: Marion, eine Weltenbummlerin, reist alleine durch den Nordwesten Chinas. Eigentlich wollte sie die legendäre Seidenstraße erkunden, beinahe sprichwörtlich stolpert sie jedoch über eine Leiche. Ein kleines Kästchen hält der Tote umklammert, dieses strahlt eine ungeheure Anziehungskraft aus, so dass Marion es heimlich an sich nimmt. Nun wird dieser unrechtmäßige Besitz zu ihrem größten Abenteuer, denn nicht nur der sympathische chinesische Polizeikommissar Li Yandao behält sie im Auge, auch Nicolai, ein charismatischer, aber auch gefährlicher Kunstdieb hat längst die Verfolgung aufgenommen. Mit ihrem Debütroman ist es Steffanie Burow gelungen die unterschiedlichsten Elemente miteinander zu verknüpfen, zum einen ist es ein spannender Krimi, zum anderen birgt es Anteile eines Reiseberichtes, zudem kann man einiges über die Geschichte Chinas und Land und Leute lernen und dann ist da noch ein wenig Liebe und eine gute Portion Humor. Ich habe diesen Roman verschlungen. Sehr gut gefallen hat mir auch die liebevolle Aufmachung des Buches, ein schöner Buchumschlag, eine Landkarte und kleine Jadepferdchen, die den Leser durch die Kapitel begleiten. Steffanie Burow war Art – Direktorin und Werbetexterin, bevor sie gemeinsam mit ihrem Mann ausgedehnte Reisen durch die Länder des Fernen Ostens unternahm. Heute lebt die Autorin in Hamburg und arbeitet an ihrem zweiten Roman.

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  • Rezension zu "Das Jadepferd" von Steffanie Burow

    Das Jadepferd

    sueorange

    04. August 2009 um 21:31

    Marion, eine Weltenbummlerin, reist alleine durch den Nordwesten Chinas. Eigentlich wollte sie die legendäre Seidenstraße erkunden, beinahe sprichwörtlich stolpert sie jedoch über eine Leiche. Ein kleines Kästchen hält der Tote umklammert, dieses strahlt eine ungeheure Anziehungskraft aus, so dass Marion es heimlich an sich nimmt. Nun wird dieser unrechtmäßige Besitz zu ihrem größten Abenteuer, denn nicht nur der sympathische chinesische Polizeikommissar Li Yandao behält sie im Auge, auch Nicolai, ein charismatischer, aber auch gefährlicher Kunstdieb hat längst die Verfolgung aufgenommen. Mit ihrem Debütroman ist es Steffanie Burow gelungen die unterschiedlichsten Elemente miteinander zu verknüpfen, zum einen ist es ein spannender Krimi, zum anderen birgt es Anteile eines Reiseberichtes, zudem kann man einiges über die Geschichte Chinas und Land und Leute lernen und dann ist da noch ein wenig Liebe und eine gute Portion Humor. Ich habe diesen Roman verschlungen. Sehr gut gefallen hat mir auch die liebevolle Aufmachung des Buches, ein schöner Buchumschlag, eine Landkarte und kleine Jadepferdchen, die den Leser durch die Kapitel begleiten. Steffanie Burow war Art – Direktorin und Werbetexterin, bevor sie gemeinsam mit ihrem Mann ausgedehnte Reisen durch die Länder des Fernen Ostens unternahm. Heute lebt die Autorin in Hamburg und arbeitet an ihrem zweiten Roman.

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  • Rezension zu "Das Jadepferd" von Steffanie Burow

    Das Jadepferd

    Daniliesing

    06. May 2009 um 21:40

    Ein kleines Kästchen mit einer Jadefigur in Form eines Pferdes ist in diesem Roman Auslöser einer atemberaubenden Verfolgungsjagd. Marion, eine deutsche Touristin auf Rucksackurlaub, findet eines Nachts in Kashgar eine Leiche und das Jadepferd, das der Tote bei sich trägt, übt sofort eine magische Anziehungskraft auf sie aus. Nach dieser Entdeckung wird sie zunächst auch als verdächtig angesehen, doch der chinesische Kommissar Li Yandao steht ihr zur Seite. Ihren Fund verheimlicht ihm Marion jedoch. Daraufhin hat sie schon bald das Gefühl verfolgt zu werden. Tatsächlich beginnt nun ein Katz- und Mausspiel quer durch die chinesische Provinz Xinjiang, dem man durch die gekonnten Umgebungsbeschreibungen und die Karten am Anfang und Ende des Buches wunderbar folgen kann. Logisch, dass von diesem Abenteuer das Abenteuer der Liebe nicht weit entfernt ist. Steffanie Burow versteht es, den Leser mit auf eine spektakuläre Reise durch China zu nehmen. Es gibt nur wenige deutsche Autoren, die eine so fremdländische Atmosphäre realistisch darstellen können – Steffanie Burow schafft das in ihrem Debütroman mit Bravour. Auch politische und soziale Lebensverhältnisse legt die Autorin dem Leser verständlich dar und ermöglicht einen Blick hinter die Fassade. Sowohl positive als auch negative Aspekte werden deutlich und ohne großes Tamtam angesprochen. Sehr schnell wird klar – die Autorin hat nicht nur gut recherchiert, sondern kennt die Situation im Land aus eigener Erfahrung. Doch auch an Spannung und Gefühl fehlt es diesem Buch nicht. „Das Jadepferd“ ist Abenteuer-, Liebes- und Kriminalroman in einem. Diese explosive Mischung lässt den Leser gebannt von Seite zu Seite springen. Dabei fühlt man sich den Figuren sehr nahe, die allesamt authentisch sind und eine tolle Begleitung durch die Geschichte abgeben. Die Autorin beschreibt ihre Protagonisten mit Hingabe und lässt sie derart echt erscheinen, dass man wirklich glaubt: Irgendwo müssen all diese interessanten Menschen doch leben! Als I-Tüpfelchen kommt noch hinzu, dass der humorvolle und schmissige Schreibstil Steffanie Burows’ überzeugt. Sie hat hier keine langweilige Allerweltstory geschaffen, sondern ein eigenständiges, gut durchdachtes und gelebtes Buch geschrieben. Dieses Gefühl springt unweigerlich auf den Leser über und macht es – zum Glück – unmöglich, sich dieser Geschichte zu entziehen.

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  • Rezension zu "Das Jadepferd" von Steffanie Burow

    Das Jadepferd

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. January 2009 um 00:34

    Dieses Buch hat mir einige sehr spannende Stunden bescherrt. Mit der Hauptfigur Marion musste ich zwar erst warm werden, aber je länger ich sie begleiten durfte, desto lieber mochte ich sie. Alle Figuren sind sehr interessant und faszinierend, vom Bösewicht Nikolai über den lieben Li Yandao bis hin zu Batügül. Man erfährt auf schöne Weise mehr über das Leben in China, die Autorin hat im ganzen Buch Wissenwertes eingebaut und bringt einem die fremde Kultur nahe. Sehr bildhaft beschreibt sie die Städte und Menschen, die Landschaft und Lebensgewohnheiten, sodaß man sich mitten im Geschehen wähnt. Man merkt, dass zahlreiche eigene Erlebnisse und Erfahrungen in die Geschichte eingebaut wurden. So wird man nicht nur gut unterhalten, man lernt auch noch etwas. Die Zeitsprünge zwischen der Gegenwart und dem historischem Weg des Jadepferds haben der Geschichte etwas Besonderes gegeben. Die kurzen historischen Kapitel lockern den "Kriminalfall" auf, steigern aber auch die Spannung. Auch der Humor kam nicht zu kurz, es gibt viele Stellen, an denen man schmunzeln oder sogar herzhaft lachen muss. Bruder Tuck, die Schildkröte, ist ein kleines Highlight, aber auch Nebenfiguren wie der stets hungrige Wei oder der gerissene Hakim bereichern die Geschichte. Für mich ein Buch, in dem es an nichts fehlt. Spannung, Romantik, Krimi, Geschichte... alles drin. Ein wunderschönes Debüt, das mich sehr neugierig auf das zweite Buch der Autorin macht. :)

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  • Rezension zu "Das Jadepferd" von Steffanie Burow

    Das Jadepferd

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. December 2008 um 18:06

    Steffanie Burow nimmt uns in ihrem ersten Roman mit auf eine Reise durch Chinas westliche Provinz Xinjang. Gemeinsam mit der Rucksacktouristin Marion reisen wir auf der ehemaligen Seidenstraße, deren erste Station die Stadt Kashgar ist. Als sich Marion in Kashgar verirrt und eine Baugrube stürzt, findet sie dort einen Toten, der ein unscheinbares Lackkästchen bei sich trägt. Unter Schock stehend stehend nimmt sie das Kästchen an sich. Sie ahnt nicht, dass sie sich damit in große Gefahr bringt, denn das Kästchen birgt eine archäologische Kostbarkeit, die Hälfte eines uralten Jadepferdes und geheimnisvolle Schrift-Täfelchen, auf die es kriminelle Gestalten abgesehen haben. Durch den Vorfall vorerst zum Bleiben in Kashgar gezwungen, freundet sie sich mit dem Kriminalkommissar Li Yandao an. Beide merken schnell, dass sie trotz der unterschiedlichen Kulturen vieles verbindet. Steffanie Burows Debütroman ist eine Liebeserklärung an die autonome chinesische Provinz Xinjang und deren Bewohner, den Uiguren. Deutlich merkt man jeder Seite dieses Buches an, dass die Autorin das Land selbst bereist und gesehen und dabei nicht ihre Augen verschlossen hat vor den Problemen, die diese Provinz hat. So wird der Leser sensibilisiert für die muslimisch geprägte Provinz, deren Wurzeln und Traditionen durch die Großmacht China immer weiter zurückgedrängt werden und für deren Bewohner es schwer ist, sich anpassen zu müssen ohne die eigene Identität zu verlieren. Besonders gut gefallen hat mir hier der Brückenschlag zwischen Kommissar Li Yandao und der Muslima Batügül, der symbolisch dafür war, dass beide Kulturen nebeneinander existieren könnten, wenn sie wollten. Es ist ein farbenprächtiger Teppich von Bildern, den Steffanie Burow in einer klaren und präzisen Sprache webt. Ein Teppich, der aus vielen kleinen und liebevollen Details, Farben, Gerüchen, Gesten, Gedanken und Träumen besteht, der den Leser staunen und bei jeder Betrachtung immer wieder etwas Neues finden lässt. Wunderbar mit eingebunden in diesen Teppich hat Steffanie Burow die Geschichte des Jadepferdes, die in einem zweiten Erzählstrang vom Jahr 102 bis in die Gegenwart erzählt wird. Die Reise des Jadepferdes über die vielen Jahrhunderte und verschiedene Aufenthaltsorte hat etwas Märchenhaftes und mich oft an die Erzählungen aus 1001 Nacht erinnert. Neben der so prächtigen Schilderung des Landes und seiner Völker kommt aber auch der Krimi-Plot nicht zu kurz, der für so manche Verfolgungsjagd und Spannung bis zum Schluss sorgt. Mit der Entschlüsselung der Täfelchen bietet die Autorin ein Szenario, das zwar fiktiv ist, das dem Leser aber auch nach Beendigung des Buches noch einige Denkansätze liefert und Assoziationen zur derzeitigen weltpolitischen Situation weckt. Es war definitiv eine Auflösung, mit der man nicht gerechnet hat. Für Leser, die sich gerne in fremde Länder entführen lassen, ist dieses Buch ein echtes Higlight. Von mir eine klare Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Das Jadepferd" von Steffanie Burow

    Das Jadepferd

    Binea_Literatwo

    23. December 2008 um 20:29

    Das Geheimnis des Jadepferdes, wird durch Marion, einer deutschen Rucksacktouristin, so nach und nach gelüftet. Steffanie Burow schreibt in Ihrem ersten Roman über die Reise quer durch China, entlang der legendären Seidenstraße. Eine Baugrube wird Marion zum Verhängnis, denn dort landet sie neben der Leiche eines jungen Mannes, der ein kleines Kästchen umklammert, das Marion an sich nimmt - doch dieses Kästchen hat bisher jedem seiner Besitzer Unglück gebracht ... Ab diesem Tag wird das Leben von Marion turbulent, denn sie wird beschattet, verfolgt und trifft immer wieder Menschen bei denen sie nicht weiß ob sie ihnen trauen kann oder nicht. Zwischen dem Kommissar Li Yandao und ihr liegt Liebe in der Luft, doch sie behält vorerst ihr Geheimnis für sich. Wo kommte das Jadepferd her und warum ist es so begehrt ? Steffanie Burow lässt den Leser in die Vergangenheit sowie in das heutige China, durch zwei verschiedene Handlungsstränge, eintauchen und die Gerüche, Menschen, Orte und Sehenswürdigkeiten sind für den Leser zum greifen nah. Eine sehr spannende Geschichte mit Spannung, einem Schuss Liebe, Abenteuer und ein wenig Witz (ich denke da speziell an die liebenswürdige Schildkröte Bruder Tuck) macht das Buch pefekt und lässt kaum zu, dass Buch wieder aus der Hand zu legen. Die unterschiedlichen Charaktere, machen das Buch sehr lebendig und lassen zu, dass auch Bösewichte das Herz des Lesers erobern... Das passende Cover auf dem das Pferd zum greifen nah ist, lässt den Wunsch wachsen es selber zu besitzen ;-) und im Einband kann man den Weg des Jadepferdes und der Marion, auf einer Landkarte, nachvollziehen. Zur Einstimmung oder bei aufkommendem Fernweh kann ich nur diesen Link empfehlen in dem weitere Hintergründe, Fotos, Landkarten und und und zu bestaunen sind. http://www.das-jadepferd.de/leseprobe.html

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  • Rezension zu "Das Jadepferd" von Steffanie Burow

    Das Jadepferd

    beowulf

    17. November 2008 um 21:04

    Eine neue Reiseschriftstellerin in der guten alten Tradition eines Herrn May, ein Abenteuerroman mit Krimieementen, mit aktueller politischer Auseinandersetzung und mit einer dezenten Liebesgeschichte. Die Uiguren als Minderheit in China, die keine so große Lobby haben wie die Tibeter spielen eine wesentliche Rolle in dem Buch, die Korruption in China und die große Differenz des Lebens zwischen arm und reich, zwischen den Gewinnern der Änderungen der Wirtschaftspolitik und den Menschen, die leben wie vor Jahrhunderten. MAn merkt dem Buch an, dass die Autorin (anders als Herr May) dort war und weis wovon sie schreibt, aber auch die Krimielemente und die historischen Elemente sind gekonnt beschreiben. Die Personen sind glaubwürdig und mehrdimensional- nicht nur gut oder nur böse, auch die Nebenfiguren weren gut und plastisch ausgearbeiten. Unbedingt empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Das Jadepferd" von Steffanie Burow

    Das Jadepferd

    Yvonne79

    08. September 2008 um 12:11

    Marion, eine deutsche Rucksacktouristin reist durch China, besser gesagt durch die chinesische Provinz Xinjiang. Ihr Weg führt sie entlang der Seidenstraße, bis sie eines Nachts in Kashgar in eine Baugrube fällt und und sie nach dem Sturz aufblickt und neben ihr eine Leiche liegt. Der Schreck ist groß und so nimmt sie ganz unbewusst ein Kästchen aus der Hand der Leiche, welches krampfhaft umklammert war. Marions Schreie bleiben nicht ungehört und so wird Kommissar Li Yandao zum Tatort gerufen, welcher von der Deutschen fasziniert ist. Schnell ist klar, der Tote ist nicht bei einem Unfall ums Leben gekommen, sondern wurde ermordet. Kommissar Li Yandao übernimmt den Fall und merkt auch, das Marion ihm etwas verschweigt. Marion, wird sich nach und nach darüber klar, das sie etwas vom Fundort der Leiche hat mitgehen lassen. Neugierig öffnet sie das Kästchen und findet darin eine zerbrochene Hälfte eines Jadespferdes und beschriftete Bambusrollen. Marion ist sehr beeindruckt von der Skulptur und lässt sich nicht dazu hinreißen, dem Kommissar vom Fund zu erzählen. Aufgrund der Polizeiermittlungen muss Marion noch in Kashgar bleiben, worüber sie nicht traurig ist, denn Li Yandao ist ihr sehr sympathisch. „Das Jadepferd“ erzählt zu einem von Marion, welcher durch einen Unfall, ein historisches Geheimnis in die Hände fällt und damit in eine Abenteuer gestoßen wird, welches nicht so geplant war. Und zum anderen schildert das Buch von der unbekannten Provinz Xinjiang in China, welche von hohen Bergen, Oasen, Wüsten umgeben ist und Heimat für verschiedener Kulturen und Volksgruppen. Steffanie Burow versteht es, mit einer Mischung aus Krimi, Abenteuer, Reiseberichten und ortsnaher Recherche, den Leser vollkommen in den Bann zu ziehen. Dies gelingt ihr so hervorragend, das man sich selber als Leser auf der Seidenstraße wiederfindet und dabei die verschiedenen Lebenseindrücke von Xinjiang bildhaft mit erlebt. Man besucht viele Schauplätze und lässt sich von den exotischen Gerüchen fesseln. Viele Erfahrungen lässt die Autorin mit einfließen und so hätte man gern selber so einen niedlichen Reisegefährten wie Bruder Tuck. Die Geschichte ist spannend erzählt und lässt auch die geschichtlichen Aspekte, welche gut mit eingebaut wurden, nicht außer Acht und macht das ganze Buch noch wertvoller und interessanter. „Das Jadepferd“ ist ein grandioser Debütauftakt von von Steffanie Burow und macht natürlich neugierig den zweiten Roman der Autorin. Ein mitreißerisches Buch voller Exotik, welches sofort Fernweh und Abenteuerlust hervorruft.

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