Steffanie Burow Im Tal des Schneeleoparden

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Inhaltsangabe zu „Im Tal des Schneeleoparden“ von Steffanie Burow

Annas heile Welt zerbricht, als das Leben ihrer Mutter nach deren Unfalltod in einem neuen Licht erscheint – weitaus abenteuerlicher, als sie es bisher vermutet hatte. Mutig begibt sich Anna auf Spurensuche, die sie bis nach Nepal führt, wo sie die Wege eines Alt-Hippies, eines zwielichtigen Geschäftsmannes und der jungen Nepalesin Tara kreuzt. Immer tiefer gerät Anna in ein Netz aus Lügen, die sich um ihre eigene Herkunft ranken. Bald wird sie zum Spielball in einem Machtkampf, der weit in die Vergangenheit zurückreicht. Als Anna begreift, dass alle Fäden bei dem sagenumwobenen Schneeleoparden zusammenlaufen, schwebt sie bereits in höchster Gefahr …

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  • Rezension zu "Im Tal des Schneeleoparden" von Steffanie Burow

    Im Tal des Schneeleoparden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. February 2013 um 13:50

    Zum Inhalt brauche ich ja nichts weiter zu schreiben. Ich hätte dieses Buch wahrscheinlich niemals gelesen, wenn ich es nicht geschenkt bekommen hätte. Anfangs war ich sehr skeptisch, da mich Indien, Nepal und der Himalaja gar nicht interessieren. Aber ich habe es dann einfach mal zur Probe angefangen. Schon nach ein paar Seiten konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Am meisten hat mich die Person der Tara fasziniert, was für eine mutige Frau doch in der "unscheinbaren" Bäuerin steckt. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, spannend, sehr gut geschrieben!!!

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  • Rezension zu "Im Tal des Schneeleoparden" von Steffanie Burow

    Im Tal des Schneeleoparden

    StellaCometa

    26. February 2011 um 15:20

    Zur Handlung: Nach dem Unfalltod ihrer Mutter findet Anna alte Briefe, die darauf schließen lassen, dass Bärbels Vergangenheit so manche Überraschung birgt. Jene Geheimnisse will Anna nun lüften und sie begibt sich dafür in fremde Länder ... doch nicht nur die Spuren längst vergangener Zeiten findet sie in der Ferne vor, sie findet eine mutige junge Frau, die sich dem Leben stellt. Sie findet sich selbst. Anna ... Tara ... der Pangje ... es gibt unterschiedliche Handlungsstränge, die zunächst einen Zusammenhang kaum erahnen lassen. Kleine, verstreute Hinweise brachten mich zum Nachdenken, das "große Ganze", also die Lösung, blieb mir allerdings lange Zeit verborgen, umso spannender war das Lesen und das Eintauchen in eine fremde, doch reale, weit entfernte Welt. Wir reisen nach Indien und Nepal. Staunen über die Sehenswürdigkeiten und die atemberaubende Landschaft. Wir erfahren von der Armut der Menschen, ebenso von ihrer Herzlichkeit. Außerdem lernen wir Schneeleoparden kennen, die eine ganz besondere Rolle spielen in diesem Buch ... "Im Tal des Schneeleoparden" ... ja, was soll ich sagen? Ich fand's ganz einfach toll! Denn Steffanie Burow weiß, wie man Landschaften mit Worten "malt", sie weiß, wie man den Figuren Leben einhaucht. Ecken und Kanten runden die Glaubwürdigkeit der Protagonisten ab und machen sie sympathisch (oder auch nicht). Steffanie Burow beweist, dass aus einer gekonnten Genre-Mischung ein richtig gutes Buch werden kann: Reiseroman, Familiengeschichte, Krimi, Mystik und Lovestory. Es passt! Fazit: "Im Tal des Schneeleoparden" hat mich angenehm überrascht ... sogar begeistert! Lasst Euch von Steffanie Burow entführen in facettenreiche Länder. Es lohnt sich!

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  • Rezension zu "Im Tal des Schneeleoparden" von Steffanie Burow

    Im Tal des Schneeleoparden

    sueorange

    18. February 2011 um 13:08

    Nachdem Annas Mutter bei einem Badeunfall ums Leben gekommen ist, muss die junge Frau den Nachlass von Bärbel durchforsten. Auf der Suche nach Unterlagen findet sie alte Briefe, die diese von ihrer besten Freundin Laksmi bekommen hat. Nur diese angeblich beste Freundin ihrer Mutter ist Anna vollkommen unbekannt. Die Neugierde auf die verborgene Seite Bärbels, lässt Anna die Grenze des guten Tons überschreiten und die Briefe lesen. Schnell wird Anna klar, dass sie ihre Mutter gar nicht wirklich gekannt hat und aus diesem Grund begibt sie sich auf Spurensuche. Beginnend bei einer verfallenen Hippie - Kommune in Ostfriesland führt ihr Weg sie bis ins ferne Nepal. Bisher hatte sie ihre Abenteurerseele auch gründlich vor sich selbst verborgen, deswegen ist ihre Reise mutterseelenalleine ins Ungewisse nun auch besonders mutig. In der Ferne gerät Anna alsbald in einen Strudel aus Lügen, je tiefer sie in der Vergangenheit wühlt. Sie begegnet einer Fülle von Menschen, die so unterschiedlich sie doch scheinen, alle in gewisser Weise mit ihr schicksalshaft verbunden sind. Und sie lernt ein neues Land kennen, das so sehr es sie auch anfangs ängstigt, sie auch nach und nach immer mehr fasziniert. Steffanie Burows Debüt hat mir schon sehr gut gefallen, dieser Roman übertrifft es aber noch nach Längen. Wunderbar bilderreich beschreibt die Autorin Land und Leute, dadurch erweckt sie im Leser auch dieses Mal Fernweh und Abenteuerlust. Die Charaktere wirken allesamt authentisch und nach kurzen Anlaufschwierigkeiten konnte ich mich auch mit der Protagonistin Anna anfreunden. Der Schreibstil ist dadurch aufgelockert, dass unterschiedliche Handlungsstränge sich abwechseln. Nach und nach erfährt man durch Rückblenden auch etwas über die Siebziger Jahre. Da hierbei die Vergangenheit jedoch von unterschiedlichen Personen beleuchtet wird, bleibt dem Leser die Möglichkeit selbst nachzudenken und die verschiedenen Perspektiven einzuordnen. Die Autorin ist ihrem Faible für den Genre - Mix treu geblieben, dabei verbindet sie Verwegenes und Rätselhaftes mit Romantik, einem Schuss Mystik und Landeskunde. "Im Tal des Schneeleoparden" ist auf jeden Fall auf der Zielgeraden mein Lieblingsbuch des Jahres zu werden, absolut empfehlenswert! Ein Roman zum Versinken in den Untiefen von menschlichen Geheimnissen, zum Eintauchen in eine fremde außergewöhnliche Kultur, zum Träumen von mythischer Exotik.

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  • Rezension zu "Im Tal des Schneeleoparden" von Steffanie Burow

    Im Tal des Schneeleoparden

    MacBaylie

    17. February 2011 um 12:03

    30 Jahre lang verläuft Annas Leben relativ unspektakulär. Sie wächst behütet auf, hat keine Problem in der Schule und ergreift einen krisensicheren Beruf. Alles gut - alles normal. Und bis zum plötzlichen Unfalltod ihrer Mutter Bärbel hat sie auch keinen Grund ihr Leben und ihren Lebensstil infrage zu stellen. Als sie jedoch, auf der Suche nach einer Versicherungspolice, seltsame Briefe einer vermeintlichen Freundin ihrer Mutter findet, ändert sich alles. Wer war Bärbel wirklich? Warum wusste Anna rein gar nichts über die Zeit, die in den Briefen erwähnt wird? Wer waren all diese Menschen? Warum hatte ihre Mutter niemals erwähnt, dass sie in Indien war? Eine spannende Reise auf der Suche nach sich selbst, auf den Spuren ihrer Mutter, beginnt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Steffanie Burow beschreibt die Gefühle einer ganz normalen jungen Frau, die plötzlich aus ihrer heilen Welt herausgerissen wird und erstmal nicht weiß, wie sie damit umgehen soll. Auch wenn dem Leser Annas Denkweise anfangs etwas übertrieben, zu emotional oder nicht ihrem Alter entsprechend vorkommen könnte, so kann ich doch nachvollziehen, dass es nicht immer einen Urknall braucht, um einem den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Die Beschreibung von Anna gefällt mir sogar außerordentlich gut, denn sie macht im laufe der Geschichte eine gewaltige Entwicklung durch. Auch die anderen Figuren werden behutsam in die Story eingeführt und agieren ihrem beschriebenen Charakter entsprechend. Eingeflochten in wunderschöne, authentische Landschaftsbeschreibungen, die nichts beschönigen - die Armut Nepals jedoch in keiner Weise verhöhnen - werden die verschiedenen Stationen von Anna, und Tara einem Bauernmädchen, die auf der Suche nach ihrer Schwester ist, vorangetrieben. Die Spannung bleibt durchweg aufrecht erhalten und wird durch Rückblenden in die späten 60er Jahre noch verstärkt. Die Reise der jungen Leute in ihrem Hippie-Bus auf dem Weg nach Indien, zeigt trotz aller romantischer Vorstellungen auch, dass nicht alles immer nur fower-power war. Sehr begeistert war ich auch von den vielen, scheinbar unscheinbaren Hinweisen, die die Autorin geschickt platziert hat, um den Leser auf die „richtige“ Spur zu führen. Auch den Mythos um den Pangje, der sich angeblich in einen Schneeleoparden verwandeln kann, fand ich sehr interessant, und plausibel in die Geschichte eingeflochten. Das Einzige, was ich mir ein bisschen ausführlicher gewünscht hätte, war die beendete Freundschaft von Bärbel und ihrer Freundin Ingrid. Für einen Punktabzug reicht dieser kleine Einwand aber nicht - deshalb von mir 5 Punkte :-)

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  • Rezension zu "Im Tal des Schneeleoparden" von Steffanie Burow

    Im Tal des Schneeleoparden

    SunshineRose

    07. February 2011 um 19:15

    Die Geschichte um Anna, die auf den Spuren ihrer Mutter nach Indien reist, begann nur wenig vielversprechend, da ich mit der Protagonistin einfach nicht warm wurde. So wirkte sie auf mich in einigen Szenen einfach nur unfreundlich, hysterisch und unselbstständig. Daher zogen sich die Kapitel, in denen Annas Geschichte erzählt wurde, zu Beginn sehr in die Länge. Hätte es nicht verschiedene Handlungsstränge mit wirklich interessanten Charakteren gegeben, so hätte ich das Buch wahrscheinlich relativ frühzeitig abgebrochen. Aber welch ein Glück, dass ich am Ball blieb! Die schon erwähnten Handlungsstränge machen das Buch zu einem wahren Genuss. Mit nahezu jedem Kapitel befand man sich an einem anderen Ort oder gar in einer anderen Zeit. Die Übergänge sind wirklich klasse gemacht und das Verständnis leidet keineswegs unter diesen Handlungssprüngen. Vielmehr bauen diese eine unglaubliche Spannung auf. Man fragt sich permanent, was das eine mit dem anderen zu tun hat und wie sich die unterschiedlichen Handlungsstränge zusammenfinden. Sehr schön waren auch die Beschreibungen Indiens und Nepals. Man spürt förmlich, dass die Autorin sich lange Zeit in diesem Teil Asiens aufgehalten hat und wie sehr sie diese Länder liebt. Egal ob es sich um die Darstellung eines Basars oder der weitläufigen Landschaft handelt, als Leser fühlte man sich an diese Orte versetzt. So dauerte es nicht lange, bis auch bei mir das Fernweh aufkam. Allerdings wurden nicht nur die schönen Seiten dieser Länder geschildert. Die dort herrschende Armut bildete einen extremen Kontrast und wurde ebenso deutlich wie die Schönheit der Landschaft. Und ganz nebenbei wuchs auch Anna zu einer reifen, wagemutigen und selbstbewussten Frau heran. Neben dieser Entwicklung sorgte natürlich auch Annas Schicksal dafür, dass sie einem einfach ans Herz wachsen musste. Dies ging sogar soweit, dass ich letzten Endes komplett unerwartet ein paar Tränchen vergießen musste. Somit kann man aus diesem Roman auch noch lernen, dass man jedem Menschen erst einmal eine Chance geben sollte und dass man mit seinen Herausforderungen wachsen kann. Steffanie Burow hat es geschafft, mich in eine fremde Welt hinein zu ziehen und dabei gleichzeitig meine Gefühle auf eine Achterbahnfahrt geschickt. Unglaublich wie man seine Meinung im Laufe der Zeit ändern kann! Daher empfehle ich dieses Buch wirklich jedem, der sich auf eine Reise in die Ferne begeben will, wenn auch nur in Gedanken!

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  • Rezension zu "Im Tal des Schneeleoparden" von Steffanie Burow

    Im Tal des Schneeleoparden

    savanna

    07. February 2011 um 10:40

    Das Lesen dieses Buches war für mich ein bisschen wie das Wandern im Himalaya: Am Fuße der Berge noch mit leichtem Aufstieg und aber schon beeindruckender Aussicht: Ein schmaler Spannungsbogen beginnt und die Charaktere nehmen Formen an. Dann steigt der Spannungsbogen wie der Anstieg des Berges rasant an und gibt den Blick frei auf immer weitere Gipfel und Täler, Freuden und Rückschläge. Mit dem letzten steilen Stück erreicht auch die Spannung seinen Höhepunkt: Der Ausblick reicht scheinbar unendlich in die Ferne und auch die letzten Fragen klären sich auf. „Das Tal des Schneeleoparden“ ist eine wundervolle Mischung aus einer Familiengeschichte, einer Reiseerzählung und – ja, fast – einem Krimi. Im Mittelpunkt dieser Neuerscheinung der deutschen Autorin Steffanie Burow steht eine junge Frau namens Anna, die um den Verlust ihrer Mutter trauert. In den persönlichen Dingen ihrer Mutter stößt sie jedoch auf einige Briefe, die sie mit einem Mal daran zweifeln lassen, wie gut sie ihre eigene Mutter wirklich gekannt hat. Der Weg, um ihre brennende Neugierde und innere Unruhe zu stillen, führt sie nach Indien. Denn nach Indien und Nepal führte vor vielen Jahrzehnten auch der Weg ihrer Mutter, die sich mit einer Gruppe Hippies in das Aussteiger-Paradies Kathmandu aufmachte. Spätestens ab dieser Passage, die erst in Indien, später in Nepal und noch etwas später im Königreich Mustang spielt, war ich von der Geschichte völlig gefesselt. Fernweh wurde mit jeder Seite laut und lauter, die Charaktere erschienen mir immer greifbarer. Eine lebensnahe Geschichte mit vielen unterschiedlichen, aber immer fein gezeichneten Charakteren, hinein versetzt in die grandiose Kulisse des Himalaya. Wie schon das wunderschöne Cover, hat mich auch der Roman selbst sehr berührt

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  • Rezension zu "Im Tal des Schneeleoparden" von Steffanie Burow

    Im Tal des Schneeleoparden

    beowulf

    04. December 2010 um 14:39

    Wer in seiner Jugend Karl May gelesen hat sollte in der reiferen Jugend Steffanie Burow und Corinna Kastner lesen. Das sind Bücher die im besten Sinne das Genre "Reiseschriftsteller" abdecken. Die Protagonisten der Romane erleben Abenteuer in plastisch und farbig beschriebenen Gegenden und entwickeln sich an Herausforderungen. Steffanie Burow schickt ihre Heldin Anna aus dem behüteten, langweiligen Leben ihrer Jugend und ihres frühen Erwachsenenlebens in die ihr unbekannte Vergangenheit ihrer Mutter als Hippie, die mit Freunden nach Indien gezogen war, Haschisch geraucht hat und die große Liebe erlebt hat. Dies alles hat sie der Tochter nie erzählt und erst nach dem Tod der Mutter findet diese Hinweise auf diese Vergangenheit, der sie versucht nach zu spüren. Dabei stürzt die eigentich ganz disziplinierte und besonnene Anne in einen Strudel von Gefühlen, ihr eigentlich widerstrebenden Entscheidungen, furchterregende Erkenntnisse. Sie reist erst nach Ostfriesland und entdeckt die Reste einer zerfallenen Hippiekommune und dann fliegt sie nach Indien und Nepal im Versuch ihre Mutter zu verstehen und sich selbst in dieser Vergangenheit zu finden.Dabei baut die Autorin die Spannung langsam auf, bis sich in einem furiosen Finale alle Fäden entwirren. Wie in ihrem Ersting "Das Jadepferd" spielt Steffanie Burow mit den Zeitebenen, der Vergangenheit der Mutter und der Gegenwart der Tochter, bis alles inenander greift und Anna ihr Ziel gefunden hat.

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  • Rezension zu "Im Tal des Schneeleoparden" von Steffanie Burow

    Im Tal des Schneeleoparden

    Büchermona

    17. October 2010 um 12:52

    Kurzbeschreibung: Nach dem Unfalltod ihrer Mutter Bärbel muss Anna feststellen: Bärbels Leben war weit abenteuerlicher, als sie es vermutet hätte! Mutig begibt sich Anna auf eine Spurensuche, die sie bis in die geheimnisvollen Täler des Himalaya führen wird. Immer tiefer gerät sie in ein Netz aus Lügen und wird zum Spielball in einem Machtkampf, der weit in die Vergangenheit zurückreicht. Als Anna begreift, dass alle Fäden bei dem sagenumwobenen Schneeleoparden zusammenlaufen, schwebt sie bereits in höchster Gefahr… Exotische Spannung vom Allerfeinstern! Anna stößt nach dem Tod ihrer Mutter in deren Hinterlassenschaften einige Dinge, die ihr Rätsel aufgeben. Auch fallen ihr Briefe aus der Vergangenheit in die Hände. Anne kommt einem Leben ihrer Mutter auf die Spur, von dem sie bisher nicht mal den Hauch einer Ahnung hatte. Ihre Suche führt sie nach Indien, in das Haus einer alten Freundin ihrer Mutter. Sie bekommt eine Seite an Bärbel gezeigt, die sie so erst nicht wahrhaben will. Doch plötzlich erfährt sie auch von einem riesigen Lügennetz, auf dem sich ihr gesamtes Leben aufbaut. Anna ist entsetzt und entschlossen in Erfahrung zu bringen, wie weit sie diese Lügen beeinflusst haben. Auf ihrer Reise erkennt sie ungeahnte Zusammenhänge, die alle bei einem geheimnisvollen Schneeleoparden zusammenlaufen… Nachdem ich schon den ersten Roman der Autorin, „Das Jadepferd“, mit Begeisterung gelesen habe, machte ich natürlich auch um ihr zweites Buch keinen Bogen. Schon die Kurzbeschreibung reizte mich und machte mir Hoffnung auf ein exotisch geprägtes Buch, mit vielen fremden Eindrücken. Ich wurde nicht enttäuscht! Farbenprächtig erzählt hat Steffanie Burow mich vor meinem inneren Auge durch Indien geführt. Sie hat mir Dinge gezeigt, von denen ich bis jetzt noch nichts gehört, geschweige denn gesehen habe. Sie machte mir ein Land schmackhaft, von dem ich zwar gehört habe, aber nicht sonderlich viel weiß. In eine mitreißende, spannende und präzise verwobene Geschichte ist man gereist und konnte für ein paar sehr schöne Lesestunden die eigene Welt vergessen. Die Autorin schilderte das Zusammenstoßen zweier Kulturen und das gegenseitige Erkunden so authentisch, dass ich mir zweitweise wie die eigentliche Protagonistin erschien. Ich bin mit interessiert geöffneten Augen und Ohren durch diese Geschichte gewandelt und überaus traurig, dass sie schon zu Ende ist. Spannend finde ich natürlich auch, dass die Autorin die exotischen Schauplätze selbst besucht hat. Da habe ich mich oft gefragt, ob ihre wirklichkeitsnahen Beschreibungen einer ersten Konfrontation vielleicht daher rühren, dass sie selbst so empfunden hat. Ich finde den Gedanken auch jeden Fall schon sehr schön, sich vorzustellen, dass die Gefühle nicht alle nur dahergeschrieben sind, sondern wirklich bei einem Menschen aufgekommen sind. Eine wirklich schöne Geschichte vor einer wahnsinnig schönen Kulisse! Ein Buch zum Träumen!

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