Steffanie Burow Vulkantöchter

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Inhaltsangabe zu „Vulkantöchter“ von Steffanie Burow

Eine verwirrende Vielfalt der Kulturen, überwältigende Natur und düstere Riten – die Touristin Alexandra kann der Exotik Indonesiens wenig abgewinnen. Doch als ihr Mann Martin auf mysteriöse Weise verschwindet, führt sie die Suche nach ihm tief in die Geheimnisse der Inselwelt. Und weit über ihre eigenen Grenzen hinaus.

Eine schöne seichte - gut recherchierte - Geschichte für Zwischendurch!

— Kaisu
Kaisu

Mystisch-Exotisch und herrlich unkitschig!

— readinganddreaming
readinganddreaming

Wer ein besonderes Buch mit viel mystischen Abenteuern sucht, der ist bei "Vulkantöchter" goldrichtig

— michasbuechertraeume
michasbuechertraeume

Es ist sehr für Leser geeignet, die sich gerne in fremde Länder entführen lassen und auf sorgsame Recherche und echte Charaktere achten.

— Baneful
Baneful

Grandiose fremdartige Kulisse und eine abenteuerliche Geschichte lassen dieses Buch zu einem Leseerlebnis werden.

— baronessa
baronessa

In diesem Buch lernt man dir atemberaubenden Landschaften Indonesiens kennen. Aber auch die Tücken und die eigenartigen Rituale.

— beccy
beccy

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  • Vulkantöchter: Mystisches Indonesien

    Vulkantöchter
    readinganddreaming

    readinganddreaming

    28. January 2015 um 23:56

    Dieses Mal geht es nach Indonesien, an wunderbare Strände, in überfüllte Busse, rauf auf einen Vulkan und zurück in die mystische Vergangenheit eines einheimischen Stammes. Alles wunderbar mit einander verwoben und gestützt durch tolle, lebensechte Charaktere, die man im Laufe der Zeit lieben lernt – auch dann wenn man sie am Anfang nicht ausstehen konnte. Hier übrigens der Text von der Verlagshomepage: Eine verwirrende Vielfalt der Kulturen, überwältigende Natur und düstere Riten – die Touristin Alexandra kann der Exotik Indonesiens wenig abgewinnen. Doch als ihr Mann Martin auf mysteriöse Weise verschwindet, führt sie die Suche nach ihm tief in die Geheimnisse der Inselwelt. Und weit über ihre eigenen Grenzen hinaus. Weitere Infos zum Buch gibt es wie immer auf meinem Blog. Schaut mal vorbei, ich freu mich auf euch!

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  • "Vulkantöchter"

    Vulkantöchter
    Kaisu

    Kaisu

    25. January 2015 um 14:30

    Sie könnten das perfekte Ehepaar sein. Alexandra und Martin. Sie ist erfolgreiche Maklerin, er ist leidenschaftlicher Fotograph. An finanziellen Mitteln mangelt es also auch nicht. Trotzdem will es nicht so richtig klappen mit den beiden. Sie beschließen Urlaub auf einer Insel in Indonesien zu machen. Es läuft genauso ab, wie vorhergesehen: Alexandra ist alles zu viel, sie ekelt sich vor fast allem und ist viel zu overdressed für das warm-schwüle Klima und den lockeren Lebenstil. Martin hingegen blüht förmlich auf. Das ist genau die Welt, in der er sich mit seiner Fotographen-Seele wohlfühlt und er kann somit - im Gegensatz zu seiner Frau - komplett entspannen. Nun ja, fast komplett entspannen, wären da nicht die ewigen Streitereien mit Alex.  Irgendwann macht er die Bekanntschaft mit der hübschen Kellnerin Sien, welche sich optisch von ihren indonesischen Kolleginnen nicht nur durch ihr Größe sondern auch mit ihrem zarten europäischen touch komplett unterscheidet. Direkt fühlt er sich zu ihr hingezogen und bandelt eine zarte Liebschaft an. Das bleibt natürlich nicht lange unbemerkt und somit kommt es so einem erneuten Streit zwischen Martin und Alex, was dazu führt, dass er kurz darauf mit Sien quasi durchbrennt und spurlos verschwindet. Schon die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und sich gefragt, wieso ich SO was lese? Keine Angst, das ist nur die Ausgangsstory. Es geht viel tiefer und handelt bei weitem nicht nur von einem streitsüchtigem Ehepaar und deren Problemen. Man lernt Indonesien näher kennen, erfährt vieles über die Natur und Lebensweisen und bekommt richtig Reiselust dort einmal hinzufliegen um sich alles selbst einmal anzuschauen. Dreh und Angelpunkt ist jedoch eine kleine Insel mit einem Vulkan namens Ravuú. Um sie ranken sich einige mystische Erzählungen, die ihren Ursprung im Jahr 1870 finden. Damals drohte der unruhige Vulkan auszubrechen, denn die Insel bekam unfreiwilligen Besuch von einem gestrandeten Seemann. Ein Fremder auf ihrem nahrhaften Boden? Das konnte Ravuú nicht erlauben und so forderte sie Opfergaben und das kleine Volk, welches zu ihren Füßen lebte, tat alles um sie besänftigen. Doch nicht alles ist kalkulierbar und so nimmt das Schicksal seinen Lauf und reißt nun in der Gegenwart das deutsche Ehepaar mit hinein. Die Legenden sind sehr interessant und beruhen auf wahren Erzählungen, die die Autorin auf ihren Reisen auf den indonesischen Inseln gesammelt hat. Sie geben dem Buch etwas mystisches, was man so anfangs nicht erwartet hat.  Parallel zu dem deutschen Ehepaar kommt noch die Reiseleiterin Birgit zu Wort. Ihr wird ebenfalls eine tragende Rolle zugedacht. Auch sie hat ihre dunklen Schatten aus der Vergangenheit, die sich verfolgen und nun erneut einholen. Man schließt sie direkt ins Herz, denn sie spricht oft aus, was man gerade als Leser über die Ereignisse denkt. Neben diesen Charakteren aus der Gegenwart, gibt es immer wieder Rückblenden in das Jahr 1870 und deren Folgejahre. Dabei wird nie übertrieben und die Legenden um die Insel Pulau Melate, deren Vulkan Ravuú und den dort lebenden Rochenkindern wirken durch aus nachvollziehbar und glaubhaft. Sie sind eine schöne Kontrahente zu der modernen Gegenwart und halten einem vor Augen, dass fließend Wasser und Strom nicht überall auf der Welt selbstverständlich ist. Das Buch "Vulkantöchter" lässt sich sehr flüssig lesen. Es ist übersichtlich gestaltet und dank der Jahreszahlen weiß man immer, wann eine Rückblende ansteht. Trotz der teilweise befremdlich klingenden Namen, die mit der Zeit auftauchen, hat man keine Mühe sie gedanklich auszusprechen und gerät somit auch nicht ins schlingern.  Ich habe mit diesem Buch einen kleinen Exkurs raus aus der Thriller- und Krimiwelt gewagt und wurde nicht enttäuscht. Man fühlt sich die ganze Zeit wunderbar unterhalten und hat nie das Bedürfnis, das Buch beiseite legen zu müssen. Die Figuren wirken durchaus glaubhaft, denn was tut man nicht alles kopflos in gewissen Extremsituationen? Natürlich war für meinen Geschmack das Genörgel und Gezicke von Alexandra anfangs sehr nervig, aber ihre Figur musst ja irgendwie glaubhaft herübergebracht werden. Man merkt, dass der Roman von einer Autorin verfasst wurde und dennoch hat sie mich mit dem Ende positiv überrascht. Alles in allem fühlte würde wieder zu einem Buch von Stefanie Burow greifen, wenn ich etwas Seichtes lesen möchte. Hier wird das Hirn eben auf einer anderen Ebene beansprucht und das war eine nette Erholung gewesen. 8 von 10 Punkten

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  • Nach einem holprigen Start doch noch gelungen

    Vulkantöchter
    reading-books

    reading-books

    30. November 2014 um 12:57

    Dieses Buch war für mich ein kleines Experiment. Ich wollte mal wieder etwas gänzlich neues lesen, etwas anderes entdecken und herausfinden ob und wie es mir gefällt. Vulkantöchter weckte in diesem Zusammenhang mein Interesse. Das Cover verspricht andere Welten und neue Eindrücke und auch der Klappentext zeigt, dass zumindest die Hauptfiguren hier auf für sie unbekannten Wegen wandeln. Eine verwirrende Vielfalt der Kulturen, überwältigende Natur und düstere Riten – die Touristin Alexandra kann der Exotik Indonesiens wenig abgewinnen. Doch als ihr Mann Martin auf mysteriöse Weise verschwindet, führt sie die Suche nach ihm tief in die Geheimnisse der Inselwelt. Und weit über ihre eigenen Grenzen hinaus. Los geht es mit einem Prolog, der für mich zunächst recht unterhaltsam aber doch leicht befremdlich gewesen ist. Die Figuren werden dem Leser hingeworfen und man erhält einen guten ersten Eindruck. Leider scheint dieser Prolog zunächst eher wenig mit dem weiteren Verlauf zu tun zu haben. Ich für meinen Teil war jedenfalls verwirrt. Sie standen schon auf der Straße und warteten, als Sonja vorfuhr. Den vielen Koiffern nach zu urteilen ein Pärchen auf dem Weg in den Urlaub. Den sauen Mienen nach zu urteilen ein Pärchen auf dem Weg zum Scheidungsanwalt. Zitat S. 9 Stefanie Burow erzählt “Vulkantöchter” über mehrere Handlungsstränge. Das machte es für mich zunächst recht schwierig in die Handlung hineinzufinden, da ich das Gefühl hatte aus dem Geschehen herausgerissen zu werden. Erst recht spät erklären sich die Zusammenhänge, doch immerhin: der Leser bleibt nicht unaufgeklärt und letzten Endes ergibt alles einen Sinn Jeder Handlungsstrang hat seine eigenen Hauptfiguren – wie es eben auch sein sollte. Am markantesten sind für mich jedoch Alexandra, Martin, Birgit und in gewisser Weise Sien. Um sie rankt sich letztlich die gesamte Handlung auch wenn diese auf mehreren Ebenen und teilweise auch ohne sie stattfindet. Einen wirklichen Bezug konnte ich zunächst vor allem zu Birgit aufbauen, Alexandra war mir chronisch unsympathisch und was Martin bzw. Sien anging, die waren für mich weder das eine noch das andere. Schwierig wurde es dadurch auch, denn während die Handlung für mich nicht wirklich durchschaubarer wurde, plätscherte es nur so dahin. Der Schreibstil ist an sich flüssig, teilweise jedoch etwas zu ausführlich. Das machte es für mich zwar einfacher die Umgebung kennenzulernen, nicht aber die Spannung während des Lesens zu finden. Erst nach etwa 150 Seiten war ich letztlich doch gefesselt und das ohne es zu merken. Das ist sicherlich ein guter Aspekt am Buch, der sich auch positiv in der Wertung bemerkbar macht. Immerhin, Alexandra wurde mir immer sympathischer während Martin in der Wertung eher weiter abrutschte. Nun ja, letztlich fieberte ich mit ihr und Birgit, was doch noch für gute Leseunterhaltung sorgte. Insgesamt kann ich sagen, “Vulkantöchter” ist ein gutes Buch. Es vermag zu unterhalten, aber es brauchte zumindest bei mir etwas, bis der Lesespaß wirklich in Gang kam. Die Handlungsstränge sind gut aufgebaut und so manches Mal lassen sich die Verbindungen vermuten. Dennoch war es mir manchmal zu umständlich. Insgesamt vergebe ich daher gute 3 Sterne.

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  • Eine wundervolle Geschichte, bei der man jedoch bedenken sollte, dass sie Fiktion ist

    Vulkantöchter
    Tasmetu

    Tasmetu

    27. October 2014 um 08:43

    Als ich in das Buch abtauchte, war ich mir eine lange Zeit unsicher, auf wessen Seite ich stehen sollte. Alle Protagonisten hatten ihre Macken und ich konnte niemandem hundertprozentige Sympathie entgegen bringen. Doch als die Reise immer weiter ging, fühlte ich mit jedem einzelnen der Charaktere, die sich weiter entwickelten und mit denen ich von einem Ort zum anderen reiste. Es ist eine wunderbare Geschichte über Land und Leute, Schicksal und Glaube und sie vereint so unterschiedliche Menschen an so vielfältigen Orten, dass ich einfach nur begeistert war. Einen Dämpfer bekam meine Begeisterung für das Buch, als über die Kulturen selbst gesprochen wurde. Man merkt zwar, dass sich Burow Mühe gibt sie als “gute” Menschen darzustellen, doch spätestens als die “Horrorgeschichten” der Kannibalen auftauchen, bleibt einem ein ungutes Gefühl. Nur weil wir eine Kultur nicht verstehen, sind sie nicht alle “schrecklich” oder “zurückgeblieben”. Das Juliana mit dem Christenglauben sympathisiert, macht die Sache nicht gerade besser – es hinterlässt den Gedanken, dass das Christentum viel besser wäre als der Glaube an Ravúu oder an irgendwelche anderen Götter. Und das hat mich ehrlich gesagt gestört. Vor allem wenn man bedenkt, dass nicht gekenntzeichnet ist, welche Kulturen etc erfunden sind und welche nicht, da nur im Nachwort erwähnt wird, dass Pulau Melate und die Rochenkinder fiktiv sind. So werden viele Menschen nach dem Lesen des Buches glauben, dass es Pulau Melate, die Rochenkindern und all die anderen Kulturen genau so gibt. Richtig schön fand ich deshalb den Dialog zwischen Sien und Birgit auf dem Boot. Burow sich viel Mühe mit der Recherche gegeben und bekommt deshalb von mir ein großes Lob! Außerdem war das Buch schön geschrieben, mit tollen Charakteren und einer tollen Landschaftsinszinierung. Die Geschichte fesselt einen und spannend bis zum Ende. Mehr auf: http://wp.me/p5aiIx-DF

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  • Exotisch und faszinierend!

    Vulkantöchter
    Emma.Woodhouse

    Emma.Woodhouse

    22. October 2014 um 22:21

    Inhalt: Pulau Melate ist eine kleine Insel in Indonesien. Dort werden die alten Rituale und der Glaube bewahrt. Denn die Rochenkinder verehren die Vulkangöttin, da diese über Leben und Tod entscheidet... Alexandra ist eine deutsche Touristin, die mit ihrem Mann Martin Indonesien bereist. Doch dieses Land ist ihr sehr fremd und alles andere als das was sie sich vorgestellt hat. Mit ihrem Mann kriselt es zudem gewaltig. Doch dann verschwindet Martin und das lässt sie nicht so einfach mit sich machen. Kurzerhand entschließt sie sich ihm zu folgen und damit beginnt eine Reise die abenteuerlicher nicht sein könnte aber auch Alexandra erkennen lässt, wer sie eigentlich ist.   Meinung: Exostisch ist das erste Wort, welches mir bei diesem Buch einfällt. Wenn man allein nur den Titel und das Cover betrachtet, weiß man einfach, dass man in eine ganz andere Welt entführt wird. Ich persönlich kenne Indonesien nicht wirklich und dementsprechend fasziniert war ich. Denn diese Buch hat auch irgendwie etwas von einem Reisebericht. Man erfährt viel über das Land und seine Eigenheiten. Daher war es in meinen Augen auch gelungen, Alexandra eine zentrale Rolle zu geben und das Land aus ihren Augen zu betrachten. Den Kulturschock, den sie erlitt, konnte ich absolut nachvollziehen. Ich muss aber auch gestehen, das Alexandra mir am Anfang so gar nicht sympathisch war. Sie war die perfekte Zicke, die in Indonesien so gar nicht reinpasste. Dementsprechend positiv überrascht war, als man im Buch miterleben kann wie sich Alexandra verändert. Es ist überhaupt schön wenn man bei Charakteren eine Entwicklung feststellen kann. Und was ich am Anfang nie gedacht hätte, ich habe Alexandra wirklich lieb gewonnen. Aber in dem Buch gab es noch ganz viele andere Personen. Denn in diesem Buch werden verschiedenen Lebensfade erzählt um sie am Ende zu verknüpfen. Sowas gefällt mir persönlich immer sehr weil ich es spannend finde von Person zu Person zu springen und in deren Leben einzutauchen. Und wie das alles zusammenpasst, kann man sich in seinen wildesten Träumen nicht ausmalen. Da muss ich aber auch sagen das man wirklich in der Geschichte drin sein muss denn hier werden so viele Personen ins Spiel gebracht, das dass schnell verwirren kann. Und leider hat es auch ein wenig die Spannung und das Tempo aus der Geschichte gezogen. Das ist sehr schade denn die Geschichte an sich ist faszinierend und einfach exotisch. Man wird in eine komplett andere Welt entführt und gerade durch die verschiedenen Perspektiven wird das noch intensiviert. Und wie die Vergangenheit auf die Zukunft einfluss nehmen kann, war einfach nur verblüffend. Gerade die Perspektive aus der Vergangenheit fand ich besonders spannend, daher war ich ziemlich traurig das ich nicht erfahren habe wie es letztendlich mit Sa'e endete. Doch alles in allem war es eine farbenprächtige und außergewöhnliche Geschichte. Es war einfach mal was anderes!

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  • Es gibt keine Jahreszeit, in der man „Vulkantöchter“ nicht lesen kann.

    Vulkantöchter
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    09. October 2014 um 10:48

    Nur widerwillig folgt Alexandra ihrem Mann Martin in den Urlaub nach Malaysia. Diese Art von Adventure-Holiday lag ihr überhaupt nicht. Ob dies genau das Richtige war, um die eingefahrene Ehe der beiden wieder in Schwung zu bringen, zeigt sich vor Ort. Alexandra ist eine sehr launische Charaktere, was sie auch immer wieder zeigt. Ganz das Gegenteil Martin, der scheinbar eine Frohnatur ist. Von dem filmstarreifen Verhalten Alexandras ist sogar die Reisebegleiterin Birgit genervt. Doch dann verschwindet Martin einfach so, nachdem er zuvor mit der schönen Kellnerin SIen angebandelt hatte. Welche Bedeutung die Tätowierung auf Martins Brust hat, die auch bei den männlichen Bewohnern einer kleinen Insel vorkommt, hängt mit den Göttern zusammen. Es war Brauch auf der Rocheninsel, so nannte man diese, der Vulkangöttin Opfer zu bringen. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen um 1871, als ein Europäer von den Bewohnern der Rocheninsel gerettet wird. Dieser Seemann war über Bord gegangen und an an den Strand der Insel gespült worden. Doch trotz all der Pflege, die ihm zuteil wurde, beging er einen großen Vertrauensbruch. Dass zu dem Zeitpunkt die Vulkangöttin ihren Ärger Luft ließ, war Anlass für die Bewohner, es hing mit ihm zusammen. Ihr Glaube war tief verwurzelt. Als Martin nun mit Sein fortgeht, schreibt er zwar vorher noch ein paar Zeilen an seine Frau. Dass er sich in große Gefahr begibt, ahnt er nicht. Denn SiEn braucht ihn. Alexandra macht sich mit Birgit auf die Suche nach ihm. Der Leser erfährt interessante Details, wunderbare Landschaftsbeschreibungen, als auch von der indonesischen Kultur. Die Autorin war mir leider nicht bekannt, von daher war es für mich eine überragende Reise an das andere Ende der Welt. Das liegt mit an dem flüssigen Schreibstil, den detaillierten Beschreibungen. So fließt viel von den Recherchearbeiten der Autorin mit in die Handlung ein, die teils auch vor Ort stattfanden. „Vulkantöchter“ bezaubert nicht nur durch das ansprechende Cover, als auch durch die Geschichte der vier Protagonisten. Es gibt keine Jahreszeit, in der man „Vulkantöchter“ nicht lesen kann. Perfekt geschrieben und die Lesezeit ist wie ein bisschen Urlaub im fremden Land!

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  • Vulkantöchter

    Vulkantöchter
    mienebaja-74

    mienebaja-74

    07. October 2014 um 14:09

    Der Klappentext: Eine verwirrende Vielfalt der Kulturen, überwältigende Natur und düstere Riten – die Touristin Alexandra kann der Exotik Indonesiens wenig abgewinnen. Doch als ihr Mann Martin auf mysteriöse Weise verschwindet, führt sie die Suche nach ihm tief in die Geheimnisse der Inselwelt. Und weit über ihre eigenen Grenzen hinaus. Quelle: http://www.droemer-knaur.de/buch/191283/vulkantoechter Die Autorin: Steffanie Burow war Art-Direktorin und Werbetexterin, bevor sie gemeinsam mit ihrem Mann ausgedehnte Reisen durch die Länder des Fernen Ostens unternahm, die den Stoff für ihre Romane lieferten. Heute lebt und arbeitet die Autorin in Hamburg. Quelle: http://www.droemer-knaur.de/autoren/165956/steffanie-burow Die Rezension: Die sehr schöne Aufmachung des Covers gefiel mir sehr gut und der Klappentext versprach eine spannende Story. Die Autorin beschreibt sehr Bildhaft die Schauplätze und die Protagonisten, so dass man das Gefühl hat man reist mit nach Indonesien. Der Schreibstil an sich gefällt mir sehr gut, trotzdem fiel es mir sehr schwer mich mit der Geschichte auseinander zu setzen. Oft gab es mit den Abschnitte Zeit- und Ortssprünge mit denen ich durcheinander kam, so dass ich zeitweise die Lust am Lesen verloren habe. Leider haben diese auch die Spannung wieder aus der Geschichte genommen. So dass das Buch mich erst im letzten Drittel wirklich fesseln konnte. Trotzdem habe ich es zu Ende gelesen und wenn man die Geschichte als ganzes sieht, fügt sich alles zusammen und ist durchaus Lesenswert. Allerdings mit einem abrupten eher offenen Ende. Kein Buch das man mal zwischendurch lesen sollte, sondern dann wenn man Zeit hat auch mal 2-3 Stunden am Stück zu lesen. Sehr schön gemacht sind die Kapitelanfänge, die Karten und das Glossar, welches man sich unbedingt vorher mal ansehen sollte.

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  • Die zauberhafte Geschichte der Vulkankönigin!

    Vulkantöchter
    Samy86

    Samy86

    27. September 2014 um 22:49

    Kurzer Einblick: Um ihre Kompromissbereitschaft ihrem Mann unter Beweis zu stellen und die Gerüchte  ihres Bekanntenkreises zu zerschlagen von wegen ihre Ehe stände kurz vor dem "AUS", lässt sich Alexandra kurzer Hand auf einen Malaysia-Trip mit Martin ein. Doch Alexandra ist nicht gerade Abenteuerlustig und zickt kaum angekommen nur herum, hingegen Martin allem aus dem Wege zu gehen scheint und nur seinen Vorlieben nachgeht. Als es dann zum totalen Wendepunkt ihrer Ehe kommt. Martin hat es förmlich satt und macht sich mit einer Inselbewohnerin aus dem Staub. Alexandra beschließt sich nicht so einfach von ihm abfertigen zu lassen und macht sich auf die Spuren ihres Mannes. Eine sehr abenteuerliche und außergewöhnliche Reise beginnt, die Alexandra an den Rand ihrer Kräfte bringen soll... Meine Meinung: Ich habe über diesen Roman total buntgemischte Meinungen gehört & gelesen, so wurde ich erst recht Aufmerksam und Neugierig, dass ich kurzer Hand beschloss mich selbst von dem Roman und seiner Handlung zu überzeugen. Meine Erwartungen waren daher nicht sehr hoch und ich wurde von der tollen und mystischen Handlung total überrascht und in einen Bann gezogen.  Beginnt der Roman eher sehr langsam und mit Humor so nimmt er im Laufe immer mehr an Spannung zu und man möchte einfach nur noch erfahren was hinter dem Mysterium um das Tattoo welches Martin Körper ziert und im Zusammenhang der geheimnisvollen Roche steckt! Was mich aber am allermeisten fasziniert hat war dieser unglaubliche spritzige, spannungsgeladene und verträumte Schreibstil von Steffanie Burow, der die Schauorte die bereist werden und die Szenarien die sich abspielen, wie ein Kinofilm vor dem inneren Auge abspielen lassen und eine magische Bindung zu dem Roman herstellen. Wirklich atemberaubend und man will wirklich nicht mehr mit dem Lesen aufhören, sondern auf Abenteuerreise in Malaysia bleiben! Fazit: Ein Roman mit Überraschungseffekt, der zum Träumen & Nachdenken  anregt und die Abenteuerlust in einem weckt! 

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  • Es ist sehr für Leser geeignet, die sich gerne in fremde Länder entführen lassen und auf sorgsame Re

    Vulkantöchter
    Baneful

    Baneful

    Eye-Candy:  Die gesamte Gestaltung ist sehr schön, das Cover passt zur Geschichte und das Tattoo, das eine wichtige Rolle im Geschehen spielt, ziert die Seiten. Inhalt:  Alexandra wird von ihrem Mann Martin nach Malaysia "verschleppt". Anders als ihr charmanter Mann hat sie nichts für Abenteuer übrig. Dennoch lässt sie sich auf diesen Trip ein, um ihrem Mann zu beweisen, dass sie eben doch kompromissbereit ist und um ihren Bekanntenkreis zu zeigen, dass ihre Ehe nicht kaputt ist. Als in Malaysia ein großer Streit vom Zaun bricht und Martin plötzlich mit einer hübschen Asiatin verschwindet, tut Alexandra alles, um ihn aufzustöbern. Plötzlich muss sie sich auf das Land, die Kultur und die Menschen einlassen, und während sie der Spur ihres Mannes folgt, geschieht auch etwas mit ihr … Meine Meinung: Obwohl dieses Buch langsam und gemütlich anfängt, steigt die Spannung gegen Ende immer mehr an. Die Fragen und das Mysterium um die Rochen wollen gelüftet werden, so kann man das Buch nur selten zur Seite legen. Als Leser lernt man verschiedene Charaktere kennen, diese Charaktere sind alle nicht perfekt, jedoch sehr interessant. Nicht nur die Protagonisten sind nachvollziehbar, auch die Nebencharaktere bereichern die Geschichte und bald schon hat man das Gefühl, das es sich um echte Menschen handelt, die alle ihre eigenen Probleme haben. Daher wirken die Antagonisten auch so wirklich und man kann nicht mit ihnen böse sein. Gerade Alexandra, die als verwöhnte Karriere-Zicke in die Geschichte eingeführt wird, sorgt für so manche Lacher. Ihr zynischer Humor und ihre erfrischend ehrliche Art sind so ganz anders als die perfekten Protagonisten aus vielen Büchern. Während des ganzen Buches macht sie die größte Entwicklung durch und diese Entwicklung findet Schritt für Schritt statt, das hat mir sehr gut gefallen. Es wird aus der Sicht von vielen verschiedenen Charakteren erzählt, was anfangs verwirrend ist. Allerdings wird schnell klar, dass das die Absicht der Autorin ist. Sie verwendet Parallelen und Ähnlichkeiten, die sich erst ganz am Ende aufklären und einem wie Schuppen von den Augen fallen. Dabei ist die Aufklärung sehr schlüssig und der Leser hat nicht das Gefühl, dass die Auflösung an den Haaren herbeigezogen wird. Angenehm überraschend ist die Schreibweise der Autorin. Sie schreibt sehr flüssig und bildhaft, sodass die Landschaft von Malaysia zum Greifen und Riechen nah ist. Hier wird auch klar, dass das glaubhafte Setting auf guter Recherche beruht (ich habe nachgeforscht, da mich einiges so sehr interessiert hat). Die Kultur und Mythen des Landes, die die Autorin in das Geschehen hineinflechtet, geben der Geschichte etwas Unglaubliches und man rätselt oft, ob es nun wirklich Fantasy ist, was man gerade liest. Ein Wermutstropfen bleibt leider und das ist das Ende. Meiner Meinung nach hätte sie ruhig einige Seiten früher aufhören können. Das Ende ist zu abrupt, zu unvollständig und lässt viel zu viel Interpretationsfreiheit. Eine Ahnung, wie Alexandras Leben hätte weitergehen können, hätte vollkommen gereicht, aber so fühlt man sich irgendwie aus der Geschichte hinausgeworfen. Sehr schade. In der Kürze liegt die Würze:  Interessante Charaktere; Spannung ist enthalten, jedoch unterschwellig; humorvolle Schreibweise, die nicht übertrieben wirkt; flüssig geschrieben; gute Recherchen, somit glaubwürdiges Bild von Land und Kultur Bewertung:   Das Buch würde eigentlich die volle Punktzahl bekommen, jedoch hat das Ende mich mit einem bitteren Lesegeschmack zurückgelassen. Daher ist es ein fast-volle-Punktzahl-Buch und bekommt ♥♥♥♥,♥ Herzchen. Es ist sehr für Leser geeignet, die sich gerne in fremde Länder entführen lassen und auf sorgsame Recherche und echte Charaktere achten.

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    • 2
  • Außergewöhnliches Abenteuer

    Vulkantöchter
    michasbuechertraeume

    michasbuechertraeume

    18. September 2014 um 11:47

    Cover: Ich finde das Cover so hübsch. Es ist so exotisch und lädt zum träumen ein. Und außerdem passt es perfekt! Erster Satz: Sie standen schon auf der Straße und warteten, als Sonja vorfuhr. Meine Meinung: Alexandra und ihr Mann Martin machen Urlaub in Indonesien. Doch die beiden verstehen sich nicht mehr richtig. Martin kümmert sich um seine Belange. Alexandra zickt nur herum. Deswegen nutzt Martin die Gelegenheit und geht mit einer Insulanerin aus. Da kommt er zu dem Entschluss mit Sien durchzubrennen und hintelässt Alexandra nur einen kurzen Brief. Doch diese gibt nicht einfach auf und fliegt nach Hause, sondern macht sich auf eine lange, gefährliche Suche nach ihm. Alexandra ist ein richtiges Miststück. Ich mochte sie ab der ersten Sekunde nicht. Sie führt sich immer nur auf. Man fragt sich warum sie an so einen Urlaubsort fliegt wenn sie alles nicht mag. Sie hätte in ein Luxusspa auf Mallorca viel besser gepasst. Da kann man direkt verstehen warum Martin nicht mehr viel Notiz von ihr nimmt, wenn sie immer so drauf ist. Auch wenn ich sein Verhalten auch nicht gut heiße. Als Martin verschwindet macht sich Alexandra auf eine für sie unvorstellbare, schwierige Suche nach ihm. In dieser Zeit wurde mir Alexandra von Seite zu Seite immer sympathischer und sie zeigte ihren wahren Charakter. Wenn Martin vorher gewusst hätte was alles geschehen wird, dann wäre er wohl lieber bei seiner Frau geblieben. Birgit ist die sympathische Reiseleitung. Eigentlich freut sie sich auf ihren Urlaub, aber dann verschwindet Martin. Weil Alexandra sie verzweifelt anfleht, ihr zu helfen und aus persönlichen Gründen sagt Birgit letzten Endes dann zu und geht mit auf die abenteuerliche Reise mit der zuerst unausstehlichen und verwöhnten Alexandra. Steffanie Burow hat einen tollen bildlichen Schreibstil. Die Autorin entführt in die faszinierende Welt Indonesiens, auch fernab des Tourismus. Das Buch zu lesen war wie eine wunderbare Sightseeing-Tour durch dieses magische Land. Zuerst hatte ich zwar ein paar Schwierigkeiten, mich in die vielen Charaktere einzufinden und war verwirrt aber als ich dann alle kannte und auch auseinander halten konnte, konnte ich komplett in das Buch abtauchen und es genießen. Den Handlungsort finde ich genauso toll wie exotisch. Ich meine, in London oder den USA ist man lesetechnisch immer, aber Indonesien ist schon etwa besonderes. Fazit: Wer ein besonderes Buch mit viel mystischen Abenteuern sucht, der ist bei "Vulkantöchter" goldrichtig. Taucht mit ab in die große Bunte Welt Indonesiens und lasst euch von dieser Geschichte berauschen. Ⓒmichasbuechertraeume.blogspot.de

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  • Der Bräutigam der Vulkangöttin

    Vulkantöchter
    baronessa

    baronessa

    07. September 2014 um 11:47

    Abenteuer liegen Alexandra nicht im Gegensatz zu ihrem Mann Martin. Der findet den Urlaub in Malaysia super. Als ihr Mann mit der Kellnerin flirtet, flippt die schöne Alexandra aus. Da die Ehe schon lange kriselt, verlässt Martin seine Frau und begibt sich mit der Kellnerin Sien auf eine abenteuerliche Reise durch Indonesien. Martin trägt eine Tätowierung auf der Brust, welche für die einheimische Bevölkerung einer kleinen Insel in Indonesien von großer Bedeutung ist. Sie nennen sich die Rochenkinder und die Männer der Insel tragen die gleiche Tätowierung wie Martin. Sien will mit Martin auf die Insel, denn nur mit ihm, hätte sie die Möglichkeit, ihre Verbannung aufzuheben. Als Kebale von dem Fremden erfährt, setzt er alles daran, ihn in seine Hände zu bekommen. Denn der Vulkanpriester will Martin der Göttin des Vulkans opfern. Alexandra will Martin zur Rechenschaft ziehen und reist ihm hinterher. Sie wird von der Reiseleiterin Birgit begleitet. Eine abenteuerliche Reise beginnt, die Alexandra an ihre Grenzen bringt.   Eine bemerkenswerte Geschichte, die die Autorin sich ausgedacht hat. Sie hat eine atemberaubende Landschaft mit Leben gefüllt. Abenteuer, Aberglaube, Fremdartigkeit eines anderes Landes, Vulkanausbruch, Liebe, Auswanderung – alle Register werden gezogen. Die Handlungsstränge sind einmal die Touristen und dann die Einwohner der Insel. Im Laufe der Geschichte verbinden sich beide Szenen miteinander. Ich finde die Protagonistin Alexandra am besten. Sie wandelt sich im Laufe der Geschichte von einer launischen Zicke zu einer optimistischen Frau. Ihre Lebenseinstellung korrigiert sich durch die erlebten Einflüsse gewaltig. Dazu ist die Veränderung auch glaubhaft dargestellt. Toll finde ich auch die beiden ungleichen Frauen, als sie die Reise durch Indonesien unternehmen. Das Geschehen hält den Spannungsbogen bis zum Schluss. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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  • leider zu viel erwartet

    Vulkantöchter
    Blacksally

    Blacksally

    17. August 2014 um 19:07

    Das Cover: Finde ich wunderschön gemacht, ich mag die Farben und die schönen Ornamente oben im Eck (mit denen übrigens auch die Kaptielanfänge geschmückt sind)  Die Protagonistin: Alexandra ist eine zickige Tussi, die immer alles besser weiß. So jedenfalls lernt man sie am Anfang des Buches kennen, aber das ändert sich wähend der Geschichte. Man merkt wie sie immer menschlicher wird und auch mal gute Gefühle zulässt, das lässt sie dann auch sympatisch wirken Der Schreibstil: An sich hat mir der Schreibstil gefallen, man sieht die Geschichte immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln und bekommt so mit was die ganze Zeit über passiert, auch Reisen in die Vergangenheit werden gut Angezeigt, womit man gleich versteht: Ah das ist vor langer Zeit passiert! Was mir aber überhaupt nicht gefallen hat war die fehlende Spannung, ich hatte bei dem Buch das gefühl es dümpelt so vor sich hin, aber mir hat immer etwas gefehlt, was ich sehr schade fand. Ich mag es wenn ein Buch mich fesselt und dieses Buch konnte mich leider überhaupt nicht fesseln. Die Autorin: Steffanie Burow war Art-Direktorin und Werbetexterin, bevor sie gemeinsam mit ihrem Mann ausgedehnte Reisen durch die Länder des Fernen Ostens unternahm, die den Stoff für ihre Romane lieferten. Heute lebt und arbeitet die Autorin in Hamburg.  Mein Fazit: Ich hatte mich sehr über das Buch gefreut, leider konnte es mich nicht überzeugen, ich hab es mit ach und krach fertig gelesen, da ich ungerne Bücher abbreche. Ich hab mir leider zu viel erwartet, aber sowas kommt vor. Es kann eben nicht jedes Buch überzeugen

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  • Ein historischer Roman der einen bis nach Indonesien versetzt

    Vulkantöchter
    beccy

    beccy

    10. August 2014 um 08:10

    Inhaltsangabe: In dem Buch "Vulkantöchter" begleiten wir Alexandra die nach Indonesien reist. Anfangs kommt Alexandra ganz und gar nicht mit der Insel klar, es werden merkwürdige Zeremonien und Kulturen ausgelebt, die ihr nicht ganz geheuer sind und auch Insekten machen ihr das Leben schwer. Dann verschwindet auch noch ihr Mann Martin, sie begiebt sich auf eine Reise und erfährt dadurch nur noch mehr über die Geheimnissvolle Insel... Meine Meinung: Ich hatte Fernweh und musste umbedingt ein Buch lesen was mich an einen anderen Ort versetzt, das hat "Vulkantöchter" geschaft. Schon ab der ersten Seite fühlte man sich "gefangen im Buch". In einigen Kapiteln begeben wir uns sogar in die Vergangenheit (1870) wo wir erfahren dürfen wie es zu der Zeit in Indoniesien ausgesehen hat. Durch diese Sprünge wird es im Buch nie langweilig, zum Schluss verschmelzen die Handlungen von Vergangenheit und Jetzt Zeit sogar. Besonders gut gefallen haben mir die Landschaftsbeschreibungen und auch die Infos die einen das Buch liefert. Man lernt zum Beispiel sehr viel über das Rochenfolk in Indoniesien und auch die Kulturen, das zeigt wirklich das die Autorin sehr gut rechachiert hat. In der Danksagung beschrieb sie, das Sie selbst in Indoniesien lange Zeit war und das merkte man auch am Buch, alles kommt einen so real vor. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Außer Aexandra und Martin lernen wir noch Sien und Birgit kennen. Alexandra hat eine persönlichkeit mit der ich mich gut Identifizieren kann, gerade auch weil bei ihr nicht immer alles glatt läuft und sie Anfangs total skeptisch ist. Martin ist meiner Meinung nach auch ein ganz besonderer Mensch der etwas geheimnissvolles in sich trägt. Die ganze Reise hat mir so gut gefallen, das ich dem Buch nur 5 Sterne geben kann. Es war alles enthalten was ein gutes Buch braucht: Abendteuer, Liebe, Sehnsucht und Spannung. Fazit: Ich kann das Buch absolut empfehlen. Für alle die wie ich auch schonmal Fernweh haben und sich auf eine besondere Reise begeben möchten, ist dieses Buch genau das richtige. Das Buch hat 480 Seiten, ist im Droemer Knaur Verlag erschienen und kostet im Taschenbuch Format 9,99€

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  • ein tolles Buch für die Sommerleselektüre

    Vulkantöchter
    ulla_leuwer

    ulla_leuwer

    30. July 2014 um 13:38

    Meine Meinung: Dies war für mich wieder ein Buch, das ich nur schwer zur Seite legen konnte. So sehr hat mich die Geschichte gepackt. Kennt Ihr das auch? Eigentlich ist es Zeit zum Schlafen, aber das Buch ist gerade so spannend. Schnell wird nachgesehen, wie viele Seiten noch zu lesen sind. Ui, 100! Na gut, es wird mal wieder spät werden. So ging es mir gestern. Die Autorin Steffanie Burow hat in diesem Buch so vieles miteinander verknüpft. Fremde Länder und Kulturen konnte ich kennen lernen, aber auch die Liebe und Humor kamen nicht zu kurz und dann gar es noch reichlich Spannung. Ich möchte hier jetzt nicht so genau auf den Inhalt des Buches eingehen, denn damit würde ich zu viel verraten. Aber im Klappentext steht ja schon, dass Martin während des Urlaubs auf einmal verschwindet und Alexandra sich auf die Suche nach ihm begibt. Martin wird begleitet von Sien, die ihm die Umgebung und ihre Heimatinsel  zeigen möchte. Alexandra holt sich bei der Suche Hilfe von der Reiseführerin Birgit. Alle vier Personen sind so unterschiedlich und es macht Spaß zu lesen, wie es ihnen dort ergeht. Martin ist grundsätzlich positiv eingestellt und begeistert von der wunderschönen Gegend. Alexandra, die dort eigentlich gar nicht Urlaub machen wollte, hat an allem etwas auszusetzen. Eine unsympathische Großstadttussi mit reichlich Vorurteilen, die mir im Laufe des Buches aber immer sympathischer wurde. Gefallen hat mir Birgit, die seit einigen Jahren schon als Reiseleiterin tätig ist und auch in den schlimmsten Situationen den Überblick behält, nur nicht auf den Fähren..... Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Man kann sagen, dass die Geschichte in drei Handlungen unterteilt ist. Der Leser erfährt einiges über eine kleine Insel, aus dem Jahr 1870 und 2006, der Gegenwart. Man ist unterwegs mit Martin und Sien und dann mit Alexandra und Birgit. Als Leser erkennt man natürlich viel eher die Zusammenhänge als die Beteiligen und ich ahnte schon, dass irgendetwas schlimmes passieren könnte. Ob ich recht hatte, werde ich hier aber nicht verraten. Durch die Schilderungen der Insel hatte ich das Gefühl vor Ort zu sein, die Gegend hatte ich vor Augen und gefallen haben mir natürlich die Begebenheiten unterwegs. Was einem nicht alles passieren kann... Das Buchcover hat mich sehr angesprochen und ganz toll fand ich, dass ich einen Teil der Gestaltung zum Beginn eines neuen Kapitels wiederfand. Fazit: Wer in diesem Sommer keine weitere Reise machen möchte, kann sich mit diesem Buch Richtung Indonesien entführen lassen. Man kann es als Reiseführer der besonderen Art empfehlen. Aber auch die Geschichte um die Beteiligten herum ist sehr lesenswert und vor allem spannend. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

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  • Abenteuer in Südostasien

    Vulkantöchter
    robbylesegern

    robbylesegern

    03. July 2014 um 20:33

    Steffanie Burow hat mit " Vulkantöchter " jetzt schon ihr drittes Buch vorgelegt, das in einem asiatischen Land spielt. Sie selbst hat schon viele Reisen auf diesem Kontinent unternommen, ihre längste Aufenthaltsdauer betrug 2 Jahre. So kann die Autorin aus einem großen Erfahrungsfundus schöpfen, was man ihren Büchern auch anmerkt. Mit " Vulkantöchter " hat die Autorin eine fiktive Geschichte geschrieben, die zum Teil auch auf einer fiktiven Insel spielt, was aber bei den ca. 17500 Inseln , die zu Indonesien gehören, eigentlich keine Rolle spielt. Ausgangspunkt ist ein Hotel in Malaysia, für deren Gäste die Deutsche Sonja, die schon länger in Südostasien lebt, den Reiseführer gibt. Die Gäste sind sehr unterschiedlich, von sehr interessierten Reisenden , die sich für die Kultur und das Land interessieren, bis zu exaltierten, ewig unzufriedenen Gästen, die mit dem Kulturschock nicht umgehen können und sich deutsche Verhältnisse in einem asiatischen Land wünschen, was so unmöglich ist, als wenn man aus einem Elefanten ein Kaninchen machen wollte. Eine dieser ewig nörgelnde Gäste ist Alexandra, eine verwöhnte Hanseatin , die aus einer vermögenden Unternehmerfamilie kommt und nur ihrem Mann zuliebe diesen Urlaub angetreten hat. Die Beziehung ist aber mehr als schwierig und so kommt es wie es kommen soll, ihr Mann Martin verschwindet nach einem großen Streit mit einer im Hotel arbeitenden Indonesierin. Parallel zur Gegenwartsgeschichte wird ,wie bei Steffanie Burow gewohnt, eine Geschichte aus der Vergangenheit erzählt, die auf einer kleinen, hier fiktiven Insel spielt und über Riten und Traditionen dieser Insel berichtet, die die Göttin Ravvu bei Laune halten sollen, damit es nicht zu weiteren Vulkanausbrüchen des noch aktiven Vulkan dieser Insel kommt. Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen dann irgendwann zu einer Geschichte, deren Zentrum immer wieder das Rochenvolk, die Bewohner dieser Insel und die Göttin Ravvu bilden. Steffanie Burows Romanen merkt man immer wieder an, dass sie mit dieser Kultur vertraut ist und in sie eintauchen kann. Trotz Christianisierung haben sich die verschiedenen Inselvölker ihre Traditionen und düsteren Riten erhalten, in denen sie ihren Göttern huldigen. Beim Lesen taucht man ein in diese exotische Welt, erhält viele Informationen, verfolgt schöne Landschaftsbeschreibungen und abenteuerliche Fahrten durch diese Inselwelt und bekommt zudem noch eine spannende Geschichte präsentiert, die eine Verfolgungsjagd in dieser fast unüberschaubaren Inselwelt beschreibt. Man fiebert mit den agierenden Personen mit, erlebt, wie dieses fremde Land die Reisenden verändert und bekommt einfach nur Fernweh, denn die Beschreibungen sind so gelungen und lebensnah, dass man am liebsten am nächsten Tag starten möchte. Wer also eintauchen will in eine uns sehr fremde und exotische Welt, die nicht nur mit schönen Dingen aufwartet, dem empfehle ich dieses Buch, das ich, genauso wie das Jadepferd, verschlungen habe.

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