Steffen Bärtl Der Keim der Furcht

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Inhaltsangabe zu „Der Keim der Furcht“ von Steffen Bärtl

Die Saat der Gewalt ist erneut in Krisengebieten aufgegangen. Unschuldige Menschen, darunter ein deutsches Ärzteteam, verlieren bei einem Massaker ihr Leben – für einen sinnlosen Krieg, der Hass im Feuer der Macht schürt. André Hartmann hat seine neue Stelle als deutscher UN-Beobachter angetreten und tritt damit in die großen Fußstapfen seines Vorgängers, der ihn unerwartet nach Somalia schickt, um Informationen zu sammeln, die für die Entscheidung des deutschen UN-Mandates wichtig sind. Hartmanns Auftrag erscheint anfangs einfach, doch mit der Zeit sticht er in ein Wespennest aus Lügen, Intrigen und Korruption. Kann er sich aus der Schlinge der Gewalt befreien?

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  • Rezension zu "Der Keim der Furcht" von Steffen Bärtl

    Der Keim der Furcht
    kiki62

    kiki62

    06. July 2012 um 09:47

    Bibliografisches: • erschienen im Projekte Verlag Cornelius in Halle • umfasst 452 Seiten Biografisches zum Autor: Der Autor Steffen Bärtl wurde 1977 in Torgau in Sachsen geboren. Er erlangte den Realschulabschluss. Danach absolvierte er seinen Grundwehrdienst. Steffen Bärtl war schon immer am Schreiben und am Militär interessiert, setzte sich mit den Einsätzen und deren Sinn auseinander. Daraus resultieren auch die Themen seiner Bücher. Er arbeitet in Torgau in einem Seniorenheim als Pflegefachkraft. Zum Inhalt: Der schwarze Kontinent ist der Schauplatz des Romans von Steffen Bärtl. Sinnlosen kriegerischen Auseinandersetzungen fallen auch ein deutsches Ärzteteam zum Opfer. Im Auftrag der UN kommt der neue deutsche UN-Botschafter André Hartmann nach Afrika um hier für Aufklärung zu sorgen. Doch was er vorfindet, übersteigt seine Erwartungen und Vorstellungen. Ein Sumpf aus Korruption, Intrigen und einem perfiden Lügengespinst muss er sich behaupten und gerät bei seinen Nachforschungen in zunehmende Gefahr. Sprachliche Umsetzung und Gestaltung: Der Autor zeigt Mut zur Wahl eines sehr brisanten Themas. Durch seine persönlichen Erfahrungen und Kenntnisse kann er dies auch entsprechend bearbeiten, so dass eine Authentizität gewährleistet ist. Dies hat zur Folge, dass der Leser an das Buch gefesselt wird. Dennoch ist die detaillierte Beschreibung einzelner Sequenzen fast zu ausführlich. Als Leser hat man dann das Problem, dass man geneigt ist, den Roman zur Seite zu legen. Die Fülle der Schauplätze erschwert es ebenso zu folgen. Doch damit wird zugleich deutlich, dass sich Bärtl mit dem Inhalt seines Werkes und den damit verbundenen Hintergründen intensiv beschäftigt hat, bevor er es zu Papier gebracht hat. Auch die Komplexität des Themas wird deutlich. Die abwechslungsreiche Handlung, die von Action und detaillierter Beschreibung getragen wird, lässt beim Rezipienten teilweise den Eindruck entstehen, dass, um die Spannung aufrechtzuerhalten, die dargebotenen Handlungen auch teilweise konstruiert sein könnten. Dabei sollte man nicht vergessen, dass „Der Keim der Furcht“ eher eine Literatur für männliche Leser ist. Der Autor stellt mit seinem Buch unter Beweis, dass er eine sehr vielfältige Sprache beherrscht. Jede dargebotene Situation, jede geschilderte Emotion und jede Beschreibung vom Handlungsumfeld kann der Leser nachvollziehen und mit erleben. Die Verarbeitung von kriegerischen Auseinandersetzungen in geografisch weit entfernten Gebieten und die Auswirkungen auf den Rest der Weltbevölkerung machen den Roman zu einem Werk, das einmal mehr dem Leser vor Augen führt, dass er nicht auf einer Insel lebt. Persönliche Meinung: Auch wenn ich das Buch an einigen Stellen zu ausschweifend fand, so hat es mich dennoch gefesselt. Die Grausamkeit, die geschildert wird, die Gefahren, denen Menschen ausgesetzt werden zum Wohle aller auf dieser Welt Lebenden hat mich schockiert und gefesselt zugleich. Am Ende hat mich Bärtls „Der Keim der Furcht“ sehr nachdenklich gestimmt. Mehr und mehr werde ich bestimmte Nachrichten noch mehr hinterfragen. Für Leser, die komplexe Werke lieben, ist es lesenswert. Auf jeden Fall regt es zu weiteren Diskussionen an. Damit ist eine Nachhaltigkeit in der Lesewelt gelungen.

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  • Rezension zu "Der Keim der Furcht" von Steffen Bärtl

    Der Keim der Furcht
    Bücherwahnsinn

    Bücherwahnsinn

    12. February 2012 um 13:52

    Zum Buch -------------- André Hartmanns letzter Einsatz ist schon eine Weile vorbei doch die eigene Tragödie, seine Frau sitzt seit kurzem im Rollstuhl, läuft noch immer auf Hochtouren. Tägliche Physiotherapien, bei denen er dabei ist sind alles andere als Einfach, die Ehe steckt in einer Krise, doch die Welt, die Gewalt interessiert das nicht. Das bekommt Hartmann schon bald zu spüren denn ein Anruf, mitten in der Therapiestunde, erreicht ihn, mit der Bitte sich doch eine DVD anzusehen die sein Kollege ihm nach Hause schickt. . Als er die Bilder, die grausamer und und blutiger fast nicht sein können, sah, wusste er was als nächstes passiert, er wird einberufen. Und zwar nicht von der Botschaft, nein, zur UNO soll er gehen, schliesslich wurde er befördert. Doch was er da erfährt überrascht ihn doch sehr, dachte er noch er bekäme einfach den Auftrag am Schreibtisch zu sitzen und die Leute zu unterstützen die Vorort in Somalia und Äthiopien ihrer Recherche nachgehen, wird er alleine nach Afrika geschickt. Er soll sich ein Bild von der Lage machen und Bericht erstatten. Doch ist der Flug dahin schon eine Sache die unter Lebensgefahr von statten geht, was allerdings noch nichts gegenüber dem ist, was noch vor ihm steht. . Wird André Hartmann rausfinden wer das deutsche Ärzteteam so brutal niedergemetztelt hat und vor allem warum? Was treibt die Somalier an als Piraten Schiffe zu entern und die Besatzung nicht nur auszunehmen sondern auch eiskalt hin zu richten? . Diese Reise wird wohl zur blutigsten und brutalsten von Hartmann. . Der erste Satz: -------------------- ......Der Geruch des Todes begegnet den Bauern dieser Gegend, die ihre Ochsen von den Karren spannen, ihre Ziegen auf Pfade zu neuen Weideplätzen trieben und noch einfache Handsämereien ausstreuten . . Meine Meinung --------------------- Cover und Titel: Wenn man das Bild betrachtet weiss man eigentlich schon worum es geht. Um Krieg, Gewalt und unschuldige Menschen. Der Titel ist für mich noch zu harmlos für dieses Buch. Denn es ist keine Geschichte die einem das Fürchten lernt sondern sie ist erschreckend, beklemmend und lässt einen hilflos zurück. . Schreibstiel: Steffen Bärtel schreibt sehr gut, warum also doch nur 4 Punkte. Weil es für mich persönlich zu komplex ist, auch in diesem Roman, wie schon im vorhergehenden, gibt es mehrere Handlungstränge. Sie passen super ineinander aber ich verliere doch immer wieder den Überblick, mir persönlich ist es einfach zu viel. Und die schnellen Wechsel helfen mir nicht grade. Dazu kommt das in diesem Buch viele Abkürzungen stehen, die man zwar schon mal gehört hat aber vielleicht nicht wirklich weiss, was sie schlussendlich bedeuten, dazu wär ein Anhang sicher eine tolle Sache gewesen aber der fehlt hier leider. Dann mag ich es auch nicht wenn alles bis ins kleinste Detail beschrieben ist, mir reicht es wenn man weiss das der Gute in einem Gang steht und brauche nicht zu wissen wie lang und breit der dann auch ist. Oder genau Markennennungen sind für mich persönlich nicht wichtig, mir würde es ebenfalls genügen wenn steht das die Person ein Scharfschützengewehr in der Hand hat. . Was ich aber am Schreibstil von Steffen Bärtl schon immer mochte ist, er ist direkt und Schonunglos. es wird nichts schön gezeichnet sondern es steht halt wie es ist. was natürlich grade dieses Buch der Reihe schon zu einer schweren Lektüre macht. Ich persönlich schau mir keine Kriegsfilme an, auch in der Tageschau muss ich nicht jede Leiche sehen oder Bilder von Menschen die einfach auf andere einprügeln, niederschiessen oder sonst was. Ich weiss das es passiert, und dass macht mich schon traurig und hilflos genug. Doch im Buch geht es nicht lange und man liest wie ein Kind mit 15 Jahren niedergeprügelt wird. . Geschichte: Aktueller kann sie wohl nicht sein, somalische Piraten die die Meere vor Afrika unsicher machen, die Gewalt in Äthiopien, die Gemetzel und das Thema Kindersoldaten, all dass ist hier das Thema. Und wenn dann etwas so Realitätnahes liest und mit einem solchen Schreibstil zusammen trifft, ist es als würde man die Nachrichten nicht sehen sondern einfach lesen, doch die Bilder die da im Kopf rum schwirren verfolgen einen, oder besser gesagt mich, die Bilder noch lange. Klar ist es ein Thema wo man nicht weg schauen sollte, man merkt dann nämlich wie gut wir es hier in Europa trotz all den politisch und wirtschaftlichen Probleme haben und das unser Fokus vielleicht etwas verrückt werden sollte. . Protagonist: André Hartmann hat dieses mal noch seine eigene Krise zu meistern, was ihn etwas menschlicher, persönlicher macht. Wie gewohnt smart, selbstsicher, analytisch mit einem guten Schuss Durchsetzungsvermögen versucht er auch dieses mal seine Aufgabe zu meistern. . Fazit: Ein politischer Roman, der mehr als nur eine Geschichte ist. Nichts für sensible Menschen.

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  • Rezension zu "Der Keim der Furcht" von Steffen Bärtl

    Der Keim der Furcht
    pudelmuetze

    pudelmuetze

    29. December 2011 um 21:55

    Ich bin ja schon ein kleiner Fan von Steffen Bärtl der sich mit jedem seiner Bücher weiter entwickelt, das erste war schon nicht schlecht, das zweite schon weit aus besser und das dritte? Ja es ist rein von Stil her noch besser geworden. Er schickt seinen Protagonisten mal wieder in ein Abenteuer, diesmal nach Somalia und Äthiopien wo er wieder eine knifflige Aufgabe zu lösen hat. Ich will gar nicht so viel verraten, aber es ist definitiv spannend! Steffen Bärtl schafft es in jedem seiner Bücher aktuelle Ereignisse zu verarbeiten, Dinge über die die Welt aktuell spricht, frage mich da er ja die Idee vor den Nachrichten hat, ob er seine Finger mit im Spiel hat Zwinkerndes , nein Spaß bei Seite, der Konflikt in Somalia ist ja leider schon älter auch die Zustände die dort herrschen. Da ich bereits mit dem Stil von Steffen vertraut bin konnte ich recht gut den Sprüngen folgen die er in dem Buch hat, also zwischen mehreren Handlungsorten, da es in diesem Buch sehr stark ist kann man dieses Buch nicht “mal eben zwischendurch” lesen sondern muss sich wirklich darauf konzentrieren, es ist eben keine seichte Literatur sondern hat es in sich, Handlungstechnisch wie auch von seiner Art zu schreiben her. Das schöne ist, man kann in seine Bücher einsteigen wann man will, also es ist egal ob man sein erstes, zweites oder das dritte zuerst liest… wobei… leider ist hier nicht klar geworden warum seine Frau nicht mehr laufen kann, diese Erklärung fehlt leider und so mancher Leser der dieses Buch zuerst liest wird sich sicherlich fragen warum. Da ich alle seine Bücher im Regal stehen habe ist es mir klar Zwinkerndes Wenn jemand ein schönes Buch sucht der nicht auf “leichte Literatur” steht sondern auf Bücher bei denen man dran bleiben muss und die eine spannende Story beinhalten ist hier genau richtig, allen anderen würde ich eher davon abraten, aber es ist ein Buch was ich allen anderen bedenkenlos weiterempfehlen kann.

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  • Rezension zu "Der Keim der Furcht" von Steffen Bärtl

    Der Keim der Furcht
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    17. December 2011 um 10:00

    Gewalt in Somalia. Vor laufender Kamera werden zur Veröffentlichung an die Welt Kapitäne von gekaperten Schiffen erschossen. Ein deutsches Ärzteteam, das in Somalia UN-Hilfe leistet, wird überfallen und getötet. Weitere Gewalttaten ohne Ende. Ein tiefer Sumpf von Gewalt, Machtgier, Intrigen und Rebellion in Somalia. Dr. Wernecke, Mitglied des UN-Sicherheitsrates macht in einer eiligst eingerufenen Sondersitzung den Vorschlag, vor übereilten Entscheidungen Erkundungen zur Sachlage einzuholen. Dieses wird ihm genehmigt mit einer Frist von 14 Tagen. Um diese Aufgabe zu bewältigen, schickt er seinen vorgesehenen Nachfolger, André Hartmann, Botschafter und zukünftiger UN-Beobachter, nach Somalia. Eine Aufgabe, die so gefährlich ist, dass sie André das Leben kosten könnte ... Leider habe ich die beiden Vorgänger aus der Reihe um den Protagonisten André Hartmann nicht gelesen. Ganz offenkundig fehlten mir Informationen, die die Person André Hartmann ausmachen. Eine wirkliche Beziehung zu ihm konnte ich so leider nicht aufbauen, da über ihn direkt nicht viel ausgesagt wurde. So blieb für mich auch die Frage offen, warum seine Frau Renate im Rollstuhl saß. Der Roman spielt an vielen Schauplätzen, wie Somalia, Äthiopien, Kuba, New York und andere, zwischen denen oft hin- und hergesprungen wird. Es ist mir sehr schwer gefallen, immer gleich zu wissen, an welchem Handlungsort ich mich gerade befinde und das mit dem vorhergelesenen zu verbinden. Das ist keine leichte Lektüre, die man mal eben so nebenbei lesen kann. Hier ist wirkliche Konzentration nötig, um den Überblick zu behalten. Der Schreibstil von Steffen Bärtl hat mir gut gefallen. Das Buch an sich ließ sich gut lesen, nachdem ich mich in die einzelnen Schauplätze reingelesen hatte und sie zuordnen konnte. Ein gut durchdachter und spannend geschriebener Politthriller. Damit es anderen nicht so ergeht wie mir, würde ich vor der Lektüre dieses Romans empfehlen, sich mit der Person André Hartmann durch die vorhergehenden Bände vertraut zu machen. Sicherlich kann man dann eine bessere Beziehung zu ihm aufbauen.

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  • Rezension zu "Der Keim der Furcht" von Steffen Bärtl

    Der Keim der Furcht
    elschummi

    elschummi

    06. November 2011 um 15:29

    André Hartmann, nimmt seinen neuen UN-Beobachter-Job in Somalia und Äthiopien sehr ernst und hat jede Menge Erfahrung auf seinem Gebiet. Hintergrundinformationen für weitere UN-Einsätze zu sammeln sollte ihm eigentlich nicht schwer fallen. Doch das Leben schreibst so seine eigene Geschichte und wie schwer es werden würde, diesen UN-Beobachter-Job zu erfüllen, wird er noch erfahren aber André Hartmann ist durch seine Arbeit in vielen Ländern und vielen politischen Plattformen geprägt und wird auch diesen Job erfüllen, egal wie schwer es sein wird. „Der Keim der Furcht“ wird aufzeigen, wie problematisch manchmal Geschehnisse sein können, wenn sie nicht diplomatisch und durchgehend angegangen werden. Somalia – ein Krisengebiet in Afrika – erlebt immer wieder Gewalt und auch diesmal bricht sie aus. Menschen sterben bei Anschlägen oder werden zu Hauf ermordet, der Kampf um Geld und Macht zeigt mal wieder die Unterschiede zwischen Arm und Reich. Der Klassen-unterschied in Somalia ist sehr groß und bringt vielen Menschen den Tod, so wie auch ein deutsches Ärteteam, das zum Krisengespräch von UN-Sitzungen, UN-Entscheidungen führt. Welche Möglichkeiten bestehen, um die Situation dort in Somalia zu beenden? Genau der richtige Job für André Hartmann und seine Mission. Seine Erfahrungen, sein Engagement kann helfen. Sollen mehr UN-Einsätze gemacht werden oder nicht und wenn, wie viele sollen folgen? Fragen über Fragen, die es zu klären gibt. André Hartmann soll Informationen alleine beschaffen, dabei aber unbeschadet zurück kommen und schafft er es in den Gefahren von Lug, Trug, Gewalt und Korruption? Bekommt er die wichtigsten Informa-tionen um der UN Antworten zu bringen? Und noch eine Frage beschäftigt André Hartmann, wer wollte, dass er diese Arbeit aufnimmt? Er weiss nicht, dass er von seinem Vorgänger Dr. Wernecke auserkoren wurde, diese Arbeit zu erledigen. Aber Dr. Werneke wusste schon, warum. André Hartmann ist ein Phänomen in solch einer Arbeit, immer da, immer eine Lösung durch Informationen zu finden, um solche Krisen zu beseitigen oder zu bewältigen. Dieser 3.politische Thriller „Der Keim der Furcht“ von Steffen Bärtl zeigt mal wieder, wie es in manchen Gegenden, bei manchen Menschen zu Kriegen, Korruption, Ausbeutung und mehr kommen kann und wie viele, wenn auch nicht alle Probleme beseitigt werden können, Mal mit Geld, mal mit politischem und diplomatischem Geschick es möglich ist, schwere Krisen zu überwinden, sie erst gar nicht entstehen zu lassen oder sie beseitigen zu wollen. Viele Personen in einer Geschichte, mal direkt oder auch indirekt betroffen, sind das Ausmaß dessen, was noch passieren kann oder wer, wann, was in diesen Krisen verursacht, wer verantwortlich ist und wie es gemeistert werden kann. André Hartmann ist genau der richtige für diese Krisenintervention. Steffen Bärtl hat mit diesem seinem 3. Buch wieder mal eine ganz tolle Arbeit geleistet, sei es nun Fiktion oder genaue Recherche, obwohl manche Situationen nicht unbedingt logisch zu nehmen oder einsehbar gewesen sind aber trotz der realistisch betriebenen Szenen, die in Afrika spielen ist dies kein Taschenroman. Ich würde ihn eher in die Rubrik Unterhaltungsroman einordnen, denn es gibt zwei Handlungsstränge, zwei Wege um zum eigentlichen Ziel zu kommen, den Diplomatischen und den gewaltbereiten Weg, André Hartmann gegen Ghost. Aber welcher Weg nun der Richtige ist, sollte jeder für sich selbst herausfinden. Welcher ist bessere? Der menschliche oder der vernünftige Weg. Für mich beides Wege zum Ziel obwohl ich den diplomatischen vorziehen würde. Doch leider kommt meistens immer ein Gedanke und zwar, war das jetzt richtig, falsch, menschlich? Beim Lesen von „Der Keim der Furcht“ empfand ich manches Mal Entsetzen, Furcht, Mitleid aber auch schlimme Gedanken, denn was dort mit den Menschen passiert ist grausam genug. Politisch gesehen, vom Buch fasziniert finde ich, einfach eine wunderbare Art, ein gutes Buch in einer ruhigen Minute gelesen zu haben, faszinierend und nachdenklich zugleich.

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