Der Sturm des Orients

von Steffen Bärtl 
3,7 Sterne bei6 Bewertungen
Der Sturm des Orients
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Seit den Neuigkeiten um die CIA, die in Europa Attentate vereitelt haben soll, steht zweifelsohne fest, dass DER STURM DES ORIENTS zeitnah u...

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Inhaltsangabe zu "Der Sturm des Orients"

Europa versinkt im Chaos. Terroranschläge häufen sich. Madrid, Leipzig, Paris und Athen stehen vor einer schwierigen Herausforderung. Eine Sondersitzung des EU-Sicherheitsrates hat zur Folge, dass eine engere Zusammenarbeit zwischen den Geheimdiensten Europas angeordnet wurde, um eine effektive Lösung für die Gewaltproblematik zu finden. Zusätzlich laufen alle Informationen nach Paris, wo eine Sonderermittlungsbehörde des französischen Geheimdienstes DGSE sich dem Ziel unauffällig nähern und liquidieren soll. Zu allem kommt hinzu, dass man die Hilfe der Amerikaner braucht, um an detaillierte Informationen zu gelangen. Und, um dies zu erreichen, fungiert der deutsche Botschafter André Hartmann, der sich eigentlich im Urlaub in Paris aufhält, als Sonderberater und Beobachter der Sonderermittlungsbehörde. Aus beruflichem Eifer wird es für Hartmann eine private Angelegenheit, dem Terror auf seine Weise zu begegnen. Kann er seine Spur rechtzeitig verfolgen, ehe noch mehr unschuldige Menschen sterben müssen? Ein Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen. 25

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783862370788
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Projekte-Verlag Cornelius
Erscheinungsdatum:26.10.2010

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    connychaoss avatar
    connychaosvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Sturm des Orients" von Steffen Bärtl

    Der deutsche Botschafter Andre Hartmann macht mit seiner Frau einen vermeintlichen Urlaub in Paris. Die gemeinsamen Kinder bleiben bei den Großeltern in Deutschland. Hartmann knüpft Beziehungen mit den Geheimdiensten um ein europaweites Netzwerk gegen Terroristen zu bilden.
    Während sich Hartmann mit einem französichen Geheimdienstmtarbeiter trifft, wird seine Frau Opfer eines Terroranschlags in der pariser Oper.
    Hartmann bangt um das Leben seiner Frau und sucht mit Hilfe von Runne, dem französischen Geheimdienstmitarbeiter, nach den Verantwortlichen.
    Während er diese Ermittlungen durchführt, gerät er selbst ins Visier der Terroristen und schwebt mehrfach in Lebensgefahr.

    In diesem Politthriller geht die Geschichte des sympathischen Botschafters aus Washington DC weiter. Spannend und meist sehr realistisch erzählt der Autor über ein sehr aktuelles und brisantes Thema.
    Die Charaktere sind gut beschrieben, man kann sie sich in seinem Kopfkino gut vorstellen. Leider wird der Botschafter aber diesmal zum Einzelkämpfer gegen den Terror, was teilweise etwas unglaubwürdig erscheint.
    Etwas gewöhnungsbedürftig war für mich jedoch der Schreibstil, der zwischen Umgangssprache und etwas geschwollenem Hochdeutsch schwankte. Dadurch kam es mir manchmal so vor, als ob zwei Personen an diesem Buch geschrieben hätten.

    Dennoch hat mir Der Sturm des Orients gut gefallen und ich bin gespannt, ob es auch einen dritten Teil geben wird.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Sturm des Orients" von Steffen Bärtl

    Zurzeit sieht es so aus, als würde Europa von der terroristischen Organisation – Sturm des Orients – als Schauplatz für ihre gewaltbereiten Forderungen, überrannt werden. Wir wissen weder, wann sie zuschlagen, noch wo! (S.112/113)
    .
    Europa wird von einer Anschlagsserie überrollt und die Hintergründe sind komplett unklar.
    Der Botschafter André Hartmann wird in seinem Parisurlaub gebeten, Kontakt für die französische Sicherheitsbehörde mit dem amerikanischen Geheimdienst herzustellen. Als deutscher Botschafter in Amerika, hat er diese Kontakte natürlich und könnte ohne großen Aufwand helfen.
    Hartmann willigt schließlich ein, als seine Familie mit in den Strudel des Terrors gezogen wird.

    ~*~

    Vorweg: Dieses Buch ist das zweite aus der Reihe um André Hartmann, den Vorgänger „Das Geheimnis der Osiris“ habe ich noch nicht gelesen. Dies stellte aber kein Problem dar, da es sich zwar um Hartmann dreht, die Bücher aber in sich abgeschlossen sind. Teil 3 „der Keim der Furcht“ erscheint in diesem Jahr noch.

    ~*~

    Zu Beginn hatte ich wirklich mit dem Buch zu kämpfen. Der Schreibstil des Autors ist sehr eigen – nicht schlecht, aber ich musste mich erst darauf einlassen und mich ein wenig daran gewöhnen.
    .
    Lange, verschachtelte Sätze, findet man in dem Buch eher selten. Viele Sätze sind so kurz und knackig, beziehen sich aber auf das Gleiche, da hätte der Autor für meinen Geschmack auch mehr zusammenfassen können.
    Beispiel:_ „Er lokalisierte die Waffen der Soldaten. Es waren russische AK47 Sturmgewehre. Man bezeichnete sie auch als Kalaschnikow. Sie hingen bei den Soldaten seitlich herunter.“ (S.342)_
    Ich weiß nicht, ob es euch genau so geht, aber wenn ich ein Satzzeichen lese, stoppt bei mir erst einmal der Lesefluss. Bei vielen kurzen Sätzen kriege ich regelrechtes Augenstottern ;) daran konnte ich mich aber gut gewöhnen und nach gut 100 Seiten war ich so in der Geschichte versunken, da machten mir die kurzen Sätze nicht mehr zu schaffen. Dennoch finde ich es gut, dass Steffen Bärtl seinen eigenen Schreibstil durchsetzt und sich damit einen Wiedererkennungswert erarbeitet.
    Von dem Schreibstil könnt ihr euch ganz einfach selbst ein Bild machen => Leseprobe http://www.steffenbaertl.de/html/Leseprobe-DerSturmdes_Orients.html
    .
    André Hartmann ist ein unscheinbarer Typ. Nett, hilfsbereit und diplomatisch, genau so, wie ich mir einen Botschafter vorstellen würde. Nahezu gleichmütig nimmt er die vielen schrecklichen Informationen auf, die auf ihn einprasseln. Ein Anschlag folgt dem anderen, er wird ungewollt mit hineingezogen und hat am Ende nur noch die Möglichkeit, die Hintergründe aufzudecken.
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    Besonders gut hat mir die Stimmung in der gesamten Handlung gefallen – Bedrohung durch Terror ist ein Thema, an dem man in der heutigen Zeit leider auch nicht vorbeikommt. Die Bedrohung war spürbar, hinter jeder Ecke könnte der Feind lauern und man weiß einfach nicht, wer es ist und warum überhaupt solche Taten geplant werden.Daraus entwickelte sich ein wahres Katz- und Mausspiel. Immer wenn ich das Gefühl hatte, Hartmann hat endlich eine Spur, stellte die sich als Irrtum heraus und die Suche begann von vorn.
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    Problematisch waren für mich die vielen Namen und Ortsbezeichnungen. Orientierungssinn besitze ich nicht, genau so wenig wie ein gut trainiertes Namensgedächtnis. Damit war ich ab und an aufgeschmissen ;) dafür kann der Autor natürlich nichts und mit einer handvoll Personen, wäre das Buch wahrscheinlich auch nicht so spannend geworden.
    Für mich war es daher wichtig, konzentriert zu lesen. Nebenbei ein paar Seiten schmökern funktioniert nicht, dafür ist die Handlung zu verstrickt, verworren und kompakt, trotz der rund 430 Seiten.
    Die politischen Verflechtungen rundeten für mich die Unvorhersehbarkeit ab – mir war selten bewusst, wie sich die Handlung im nächsten Kapitel entwickeln wird.
    .
    Fazit:
    Insgesamt eine runder, spannender Politikthriller bei dem immer der Gedanke im Hinterkopf war, wie denkbar so ein Szenario tatsächlich wäre. Auf Hartmanns drittes Abenteuer freue ich mich jetzt bereits.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Sturm des Orients" von Steffen Bärtl

    Ich bin einigermaßen entsetzt und bitte schon im Vorfeld um Entschuldigung, falls ich mich im Ton etwas vergreifen sollte. Dieses Buch geht gar nicht. "Das Geheimnis der Osiris" konnte noch irgendwie überzeugen, doch der zweite Roman von Steffen Bärtl fällt insofern aus dem Rahmen, als er mit Rechtschreibfehlern der groben Sorte, sowie mit einer ganzen Reihe von grammatikalischen Unzulänglichkeiten gesegnet ist. Hinzu kommt, dass es der Story an allen Ecken und Enden an Spannung und Tiefgang fehlt. Zudem wird die Geschichte holprig, umständlich und oft in einem unsäglichen Amtsdeutsch erzählt, sodass mir schon nach wenigen Seiten der Spaß am Lesen gründlich und nachhaltig vergangen ist.

    Es findet ein "Treffen aller Außenminister des Europäischen Sicherheitsrates" statt. In Madrid gab es einen Anschlag. Außenminister "Allatriste Muerta" will aber auf "schmerzliche Details" nicht eingehen, da er es schon schlimm genug findet, "dass so etwas überhaupt geschehen musste". Ohne jede weitere halbwegs plausible Erklärung verkündet er die Auffassung der span. Ermittlungsbehörden, dass "eine Welle von Anschlägen Europa heimsuchen wird". Untersuchungen hätten ergeben, "dass eine kleine Spur in den Orient führt".
    Es gibt einen "Applausregen", denn Muerta sieht die Zeit zum Handeln gekommen (... und nach derart wenigen Worten ist er bereits "außer Puste gekommen".) Jetzt wird also nicht länger gewartet, sondern sofort abgestimmt (!): "Wer ist für eine europäische Ermittlungsbehörde?"
    Die Mehrheit stimmt dafür. Für den deutschen Außenminister Clemens bleibt "nur die Frage offen, welche Behörde die Gesamtermittlungen übernehmen würde". Natürlich "spekuliert" er auf den BND und zwar "im Innersten seines Wesens". Doch prompt hat er sich in dieser Sekunde "verspekuliert", als der französische Außenminister "Jaques Yves" zwei Dienste zur Auswahl stellt, indem er verkündet: "Drei Dienste stehen zur Auswahl"!

    Es darf gelacht werden ... und schon auf Seite 13 wollte ich die Lektüre beenden, doch ich wagte mich noch ein paar Seiten weiter. Es stehen also der "spanische Geheimdienst CNI, der österreichische Inlandsgeheimdienst BVT sowie der französische Geheimdienst DGSE" zur Verfügung. Nach nur fünf Minuten ist die Wahl entschieden. Clemens macht sich aber "so seine Gedanken". Der DGSE hatte in letzter Zeit "einige Schlappen auszubaden", doch man wollte ihm wohl eine zweite Chance geben. Schließlich gibt er das Handzeichen "und war nun Bestandteil einer gefestigten und unabhängigen Umfrage, die, sollte der gewisse Erfolg gegen den Terrorismus in Erwartung treten, einmal in die Geschichte Europas eingehen." Öhm ... was bitte ist ein "gewisser Erfolg", der evtl. "in Erwartung" treten könnte?

    Egal, denn schon wird die Versammlung aufgelöst. Sofort laufen alle "Handydrähte" heiß (muhahaha), weil die Minister ihren Regierungschefs die "Erfolgsmeldung im Kampf gegen den Terror" mitteilen müssen. (Welche Erfolgsmeldung?)
    Jetzt kommt der deutsche Botschafter André Hartmann ins Spiel. Clemens bietet selbigen bei einem Gespräch mit Yves als Unterstützung an, da dieser über gute Kontakte zum amerikanischen Geheimdienst "ICIS" besitzen würde. Es gäbe nur ein Problem, denn Hartmann müsste dann auf seinen Resturlaub verzichten, da ihn Yves hier und nicht in Washington gebrauchen kann. Der Gedanke, Hartmann die ausstehenden Urlaubstage zu streichen, versetzt Clemens in eine "melancholische Tiefseestimmung" ...

    Der Schauplatz wechselt. "Amin Yussai", ein Mitglied der syrischen Freiheitsbewegung SdO, bahnt sich "desorientiert" seinen Weg durch Leipzig. Der Kadett ist uralt und hat seine Macken. Eine ganz besondere versuche ich hier zu schildern. "Auf einem Metallstift" der rechten Beifahrertür sollte man eigentlich ein "Plastikgehäuse" sehen. Dieses ist aber nicht mehr vorhanden, weshalb der rostige Metallstift für einen Beifahrer ein "gewisses Risiko" darstellen würde, wenn der Fahrer einmal zu scharf in die Kurve gehen würde. Der Beifahrer würde sich nämlich den Stift ins Knie "jagen". Das wäre so schmerzhaft, dass er vorerst die "Patella" (Kniescheibe) nicht bewegen könnte. Zudem würde Gelenkflüssigkeit austreten, was "eine Heilung verlängern würde ..."

    Diese Schilderung ist nicht nur haarstäubend absonderlich, sondern auch völlig überflüssig, denn Amin befindet sich solo auf dem Weg zu einem Anschlag! Diesen rechtfertigt er mit den Ereignissen nach dem 11. September bzw. mit den amerikanischen Interventionen in Afghanistan. Ganze Familien seien ausgerottet worden und in diesem Krieg "gab es keine Ehre mehr". (In welchem Krieg gab es je Ehre?)
    Auf jeden Fall saß er in seinem Opel und wartete darauf, "dass für ihn eine günstige Situation sich offenbarte und er daraufhin handelte." Schließlich "überwältigte" er die letzten Millimeter zwischen Finger und Auslöser ...

    Anschließend erfahren wir, dass die Explosion Dozenten, Lehrer und Passanten in Angst und Schrecken versetzt (welch eine Überraschung!) und dass der Ruf der "freundlichen Studentenstadt" durch diese Bombenexplosion "beschädigt" wird.

    Szenenwechsel. 6. April/Torgau - Schloss Hartenfels: Anlässlich den Feierlichkeiten zur "Ehrung des Widerstandes und des Niederschlags des Faschismus" hielt auch Botschafter Hartmann eine Rede. Doch zunächst hatte er einige Problemchen am Rednerpult, "wo rechts und links darauf kleine Papierfähnchen wehten und er selbst, durch den aufkommenden Wind, der vom Fluss rüberwehte, seine Rede, die er mit der Hand festhielt, um ein Wegwehen zu verhindern."

    Bevor mir der Kragen nun endgültig platzte, musste ich die Lektüre endgültig aufgeben. Zwar bin ich erst auf Seite 23 angekommen, aber ich sehe nicht ein, mir dieses Kauderwelsch weiterhin anzutun. Ich empfehle dringend eine komplette Überarbeitung des Buches sowie ein professionelles Lektorat. Sehr gerne werde ich dann einen weiteren Leseversuch unternehmen.

    © Thomas Lawall - www.querblatt.com

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Sturm des Orients" von Steffen Bärtl

    Beim ersten Buch (Osiris) von Ihm schrieb ich ja das ich erstmal mit seinem Schreibstil zurecht kommen musste. Da ich ja dieses direkt im Anschluss gelesen habe war ich also schon drin in seinem Stil, der mir übrigens immer besser gefiel. Die Story ist "ähnlich" wie beim letzten Mal, André Hartmann muss mal wieder einen Anschlag aufklären und kommt in die Schusslinie. Aber diesmal ist er direkt betroffen, denn es wurde ein Anschlag auf die Pariser Oper verübt wo sich gerade in dem Moment seine Frau aufhielt die dabei Verletzt wurde. Daher ist sein Ehrgeiz diejenigen zu erwischen die ihr das angetan haben umso größer. Die Story an sich ist gut, mir hat sie persönlich gefallen. Allerdings hatte ich an einigen Stellen teilweise das Problem das ich, wenn ich kurz zu lesen aufgehört hatte, wieder rein zu kommen. Es sind sehr viele Personen involviert, mir hat es nichts ausgemacht aber man muss schon aufpassen das man den Überblick behält.
    Im Gegensatz zum ersten Buch hat sich eigentlich nur folgendes verändert:
    1. Die Orte und Menschen werden sehr viel ausführlicher beschrieben, wobei ich mir das bei Figuren die im nächsten Satz umgebracht werden vom Autor, ersparen könnte das alles zu wissen. Aber an sich fand ich es besser als im letzten Buch.
    2. Im letzten Buch sind mir leider, und ich weiß das der Autor dafür nicht allzu viel kann, einige Schreibfehler direkt in die Augen gesprungen. Diesmal war es nur einer der mir so extrem auffiel (nein ich gehe nicht auf die Suche nach sowas ) Aber wenn dann ein Fehler in einem Namen ist, ist es schade um das Buch. Liebe/r Lektor/in nehm dir das bitte mal zu Herzen.
    Alles in allen muss ich sagen das mir das Buch sehr gut gefallen hat, ob jeder mit Steffen Bärtl´s Schreibstil zurecht kommt ist eine andere Frage, ich habe mich dran gewöhnt und die Geschichten die er schreibt sind spannend von der ersten bis zur letzten Seite und glaubt man ja nicht das er euch alles immer sofort verrät

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    Bücherwahnsinnvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Sturm des Orients" von Steffen Bärtl

    Zum Buch
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    Der Sturm des Orients ist der 2. Teil der Hartmann-Reihe. Auch dieses mal ist der deutsche Botschafter die Hauptfigur in dieser Geschichte und trägt natürlich wesentlich zur Auflösung des Falles bei. Ging es im ersten Teil um ein Kreuzfahrtschiff so ist der Ort des Geschehens dieses mal ganz Europa, denn der Kontinent wird von diversen Terroranschlägen ins Chaos gestürzt. So werden Städte wie Leipzig, Paris, Madrid... vor eine äussert schwere Aufgabe gestellt, wer soll sie unterstützen, wer kann schnell eingreifen, und so kommt dann André Harmann ins Spiel, denn er hat die nötigen Kontakte im Ausland die jetzt gebraucht werden.
    .
    Hartmann willigt natürlich ein und begibt sich in seinen vermeintlichen Ferien mit seiner Frau nach Paris um die Behörden da zu unterstützen denn alles läuft da zusammen. Paris fungiert als Knotensammelpunkt für alle Informationen der Anschläge. Man erhofft sich so das man die Zusammenhänge und die Täter schneller ausfindig machen kann und so weitern Terror vermeiden kann.
    .
    Hätte Hartmann aber gewusst, dass dieser Aufrag sein Leben verändern wird, auf nicht grade undrastische Weise, hätte er den Auftrag wohl nicht angenommen und hätte die Ferien wohl mit seiner Frau einfach nur genossen, aber so gerät er tiefer in diese Angelegenheiten als ihm lieb ist.
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    Erster Satz:
    .
    ......Aussenminister Clemenssass ruhig in seiner Limousine.
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    .
    Meine Meinung
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    Der Titel und Cover sind einfach aber aussagekräftig. Da hab ich dann schon ganz andere gesehen.
    .
    Während der 1. Teil eher als Drehbuch konzipiert wurde, ist der 2. Teil mit viel mehr Text dazwischen gefüllt. Heisst, es wird viel mehr beschrieben, erzählt und erklärt. Daher ist das Buch auch dicker. Was ich eigentlich mag. Doch der Schreibstiel war zum Teil echt gewöhnungsbedürftig. Ich hatte so viel mühe das Buch zu lesen. Mehr als 50 Seiten pro Tag hab ich wirklich nicht geschafft, denn manche Satzstellungen liessen kein flüssiges lesen zu, waren irritierend oder einfach nur komisch.
    .
    Was die Personen angeht... hm... es waren zu viele. Irgendwann hab ich schon teilweise den Überblick verloren wer nun wer ist und wohin er gehört. Die Charaktere sind zwar gut beschrieben aber mir hat das nicht geholfen mir das alles zu merken. Was mich dieses mal auch gestört hat war, das Hartmann diesesmal praktisch zum Einzelkämpfer wurde. Mir war das ganze etwas zu Hollywood like. Während im Das Geheinis Osiris Hartmann zwar auch sehr zur Lösung des Falles beitrug aber dennoch "bescheiden" blieb.
    .
    Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein hoch aktuelles und vor allem brisantes Thema. Terror. Vor allem der Gedanke, was passiert wenn Europa in dem Ausmass zum Ziel wird!! Aber auch hier, für mein empfinden waren es einfach zu viele Nebenschauplätze. Was dem einen sicher gut gefällt war für mich einfach nur mühsam. Das liegt aber nicht an der Geschichte sondern an mir. Dennoch war die Geschichte interessant und spannend.
    .
    .
    FAZIT: Ein aktueller Polit-Thriller mit kleinen Schwächen.

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    Geharnischters avatar
    Geharnischtervor 8 Jahren
    Kurzmeinung: Seit den Neuigkeiten um die CIA, die in Europa Attentate vereitelt haben soll, steht zweifelsohne fest, dass DER STURM DES ORIENTS zeitnah u...

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