Steffen Jacobsen

 4,1 Sterne bei 165 Bewertungen
Autor von Trophäe, Bestrafung und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Steffen Jacobsen

Steffen Jacobsen ist ein dänischer Krimiautor und Chirurg. Er ist verheiratet, hat fünf Kinder und lebt in Kopenhagen. Mit "Der Passagier" erschien 2010 sein erster Kriminalroman bei Droemer Knaur. Bekannt wurde er aber vor allem durch seine "Lene Jensen und Michael Sander"-Reihe, die 2014 mit "Trophäe" begann und bei Heyne erscheint.

Neue Bücher

Cover des Buches Schach mit dem Tod (ISBN: 9783453272019)

Schach mit dem Tod

Erscheint am 09.08.2021 als Hardcover bei Heyne.

Alle Bücher von Steffen Jacobsen

Cover des Buches Trophäe (ISBN: 9783453437623)

Trophäe

 (67)
Erschienen am 10.11.2014
Cover des Buches Bestrafung (ISBN: 9783453437630)

Bestrafung

 (29)
Erschienen am 09.11.2015
Cover des Buches Hybris (ISBN: 9783453271821)

Hybris

 (25)
Erschienen am 10.09.2018
Cover des Buches Sühne (ISBN: 9783453272675)

Sühne

 (19)
Erschienen am 30.03.2020
Cover des Buches Lüge (ISBN: 9783453438835)

Lüge

 (15)
Erschienen am 24.07.2017
Cover des Buches Der Passagier (ISBN: 9783426504925)

Der Passagier

 (5)
Erschienen am 01.02.2010
Cover des Buches Der Passagier: Thriller (ISBN: B004WPHWIW)

Der Passagier: Thriller

 (1)
Erschienen am 02.02.2010

Neue Rezensionen zu Steffen Jacobsen

Cover des Buches Sühne (ISBN: 9783453272675)Magdas avatar

Rezension zu "Sühne" von Steffen Jacobsen

Spannende Suche nach dem verschwundenen Mediziner
Magdavor 4 Monaten

Frank Linden, der Chef eines erfolgreichen Pharmakonzerns, hat Krebs in Endstadium. Er will noch seine alten Schulden begleichen und beauftragt den Journalisten Simon Hallberg mit der Verfassung seiner Lebensgeschichte. Dabei sollten einige Geheimnisse und unbequeme Wahrheiten ans Tageslicht kommen. Der Auftrag beinhaltet auch die Suche nach Thomas Schmidt, einen Arzt und Erfinder eines neuen Medikaments. Die Suche nach dem verschwundenen Mediziner soll Michael Sander, Hallbergs Freund und ein früherer Elitesoldat, übernehmen. 

Als Frank Linden und Simon Hallberg kurz nach ihren Treffen tot aufgefunden wurden, übernimmt Michael Sander die Ermittlungen auf eigene Faust. Auch seine Frau Lene, die Kriminalhauptkommissarin bei der Reichspolizei, ermittelt in diesem Fall. Beide stoßen gleich auf Spuren, die ihre Familie in große Gefahr bringen.

 

Der Thriller „Sühne“ ist der fünfte Roman aus der Reihe mit der Kommissarin Lene Jensen und dem Ermittler Michael Sander. Obwohl ich die Vorgängerbücher aus dieser Reihe nicht kenne, konnte ich problemlos in das Geschehen eintauchen.

Ich habe diesen Thriller mit großem Interesse gelesen. Brisant ist der Handlungsstrang mit den Forschungen in der Pharmaindustrie, den dubiosen Interessen der Konzerne und den Vertuschungen, die damit zusammenhängen. Hier scheuen die Machtinhaber von nichts zurück. Auch die von ihnen beauftragten Agenten sind fest entschlossen ihren Verpflichtungen um jeden Preis nachzukommen.

Auch Michael Sander ist ein Ermittler, der kein Risiko scheut. Seine Ermittlungsmethoden weichen entschieden von denen ab, die bei der Polizei üblich sind. Sander selbst gerät oft ins Visier der Beamten; seine Frau Lene muss ihm manchmal aus der Patsche helfen. Beide Protagonisten sind zwei sehr unterschiedliche, aber durchaus sympathische Charaktere.

Erschütternd sind die dramatischen Szenen der Massaker in Äthiopien. In dem Thriller mangelt es sowieso nicht an Dramatik und Hochspannung.

In einer klaren und flüssigen Sprache geschrieben lässt sich das Buch leicht und zügig lesen. Die fesselnde Handlung hat mich in Atem gehalten, die Seiten flogen nur so dahin. Der Thriller hat mich mit seinen temporeichen, spannenden Erzählung in seinen Bann gezogen. Sehr gerne würde ich auch die Vorgängerbücher mit Lene Jensen und Michael Sander lesen.

Ein spannender Thriller, brisant und lesenswert!

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Cover des Buches Sühne (ISBN: 9783453272675)Lesenisttolls avatar

Rezension zu "Sühne" von Steffen Jacobsen

Neues von Michael Sander und Lena Jensen
Lesenisttollvor 6 Monaten

Zu Beginn muss ich sagen, dass ich leider nicht auf die Reihenfolge der bislang veröffentlichten Romane um Michael Sander und Lene Jensen geachtet habe, so dass ich mir wahrscheinlich einiges vorweg genommen habe, denn ich werde die übrigen Bände mit Sicherheit ebenfalls lesen.

Dieser äußerst spannende Krimi beginnt damit, dass sich der schwer kranke Pharmaunternehmer Frank Linden mit dem Journalisten Simon Hallberg trifft. Hallberg soll Lindens Biographie schreiben, in der der Unternehmer brisante Informationen preisgeben möchte. Frank Linden übergibt dem Journalisten ein Tagebuch, doch kurz nach der Übergabe werden beide erschossen, denn es gibt Leute, die um jeden Preis verhindern möchten, dass diese Informationen an die Öffentlichkeit gelangen. Geistesgegenwärtig ist es Hallberg jedoch gelungen, das Tagebuch zu verstecken, bevor sein Mörder ihn einholte. Außerdem konnte er noch eine Nachricht an seinen Freund Michael Sander schicken.

Michael Sander, dessen gegenwärtiger Auftrag im Bestrafen von pädophilen Filmemachern besteht, beschließt, den Mörder Hallbergs aufzuspüren. Gleichzeitig ist auch seine Frau Lene Jensen, Kommissarin bei der Reichspolizei, auf den Fall angesetzt. Da Michael Lene verschweigt, was er über den Tod des Journalisten weiß, sie es aber trotzdem herausfindet, herrscht dicke Luft in ihrer Beziehung...

Der Krimi hat mich von Anfang an gefesselt. Es war interessant zu lesen, wie hochentwickelt Drohnen heutzutage sind und auf welch raffinierte und ungewöhnliche Weise Sander und sein Auftraggeber miteinander kommunizieren. Manche Szenen waren für meinen Geschmack etwas sehr brutal und es hat mich schockiert, die näheren Umstände eines Massakers zu erfahren. Nur das Ende fand ich ein wenig enttäuschend. Ich bin sehr gespannt, welchen Herausforderungen sich Lene Jensen und Michael Sander im nächsten Band stellen müssen!

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Cover des Buches Sühne (ISBN: 9783453272675)L

Rezension zu "Sühne" von Steffen Jacobsen

Jede Kuh ist intelligenter als dieses Buch
lazHvor 8 Monaten

Es ist eines jener Bücher, für die mir die Bäume leid tun, die des Papiers wegen, auf das es gedruckt wurde, gefällt werden mussten. Wenn es neben Tschernobyl und Fukushima etwas gab, was man der Welt hätte ersparen müssen, dann dieses Buch: Steffen Jacobsen – „Sühne“. Ist es schon vom Plot her gequirlte Kacke, wird die durch die eindimensionalen schwarz-weiß Figuren, die durch einen bräsigen Sprachbrei gezogen werden, nicht besser. Viele Stellen lesen sich, als seien sie per copy & paste aus einer Datenbank für Serienromane wahllos und ohne Zusammenhang aneinander gepinnt.

Es ist ein Buch, das mich maßlos geärgert hat. Dabei ist die Grundidee noch nicht mal schlecht. Ein Pharmakonzern entwickelt ein Medikament gegen eine Tropenkrankheit und stellt während der Erprobung in Äthiopien fest, dass es eine unerwartete Nebenwirkung hat: Es heilt in Windeseile auch Diabetes.

Dann aber die Entwicklung des Plots. Mir kam es vor, als habe ein 14-Jähriger seine traumatischen Pubertätserlebnisse verarbeiten wollen. Der Konzern, der auch fettes Geld mit Insulin verdient, heuert eine Killertruppe an, die alle umbringt, die mit dem Medikament in Berührung kamen. Nur ein Arzt überlebt. Als nun der Aufsichtsratsvorsitzende erfährt, dass er unheilbar Krebs hat, will er seine Geschichte biografisch veröffentlichen, was aber einigen Hintermännern im Konzern gar nicht gefällt. Sie lassen also den Mann umbringen und gleichzeitig auch den Journalisten, der als Ghostwriter die Biografie verfassen sollte. Nur dass dieser Ghostwriter ausgerechnet der Freund eines früheren Elitesoldaten ist, der einst für die Firma arbeitete, die die Morde in Äthiopien beging. Der macht sich nun daran, seinen Freund zu rächen. Dabei kommt er dem überlebenden Arzt auf die Spur, hinter dem auch die Killer her sind, weil der ja der einzige Zeuge des Massakers in Äthiopien ist.

Aber der Schwachsinn geht noch weiter: Inzwischen ist der einstige Elitesoldat selbst als Auftrags-Killer unterwegs und bringt eine Reihe Prominenter um, die alle in Ekel-Kinder-Snuff-Pornos verstrickt sind. Dabei stellt er sich aber derart dämlich an, dass seine Frau, die bei der dänischen Reichspolizei arbeitet, ihm auf die Schliche kommt. Aber sie liebt ihn ja: „Bedingungslos. Das simpelste und schwerste Unterfangen der Welt, weil du nicht leicht zu lieben bist.“ Frauenliebe aus unterbelichteter Männersicht.

In dieser Art gestelzter Dialoge nimmt sie ihm das Versprechen ab, seine Profession aufzugeben, sonst werde sie ihn verlassen. Haha, wer‘s glaubt. Außerdem muss die Alte ganz schön doof sein, wenn sie erst im fünften Band der Reihe merkt, was für‘n Macker der Erzeuger ihrer fünf Jahre alten Tochter ist.

Die Botschaft, die vermittelt wird: Kinderschänder müssen nicht vor Gericht, die darf man so umbringen. Und die Mörder von Kinderschändern tun eine gutes Werk für die Gesellschaft. Kriegsverbrecher dagegen sind alle nicht so schlimm. O-Ton Steffen Jacobsen: „Serbische Kriegsverbrecher gehen mir am Arsch vorbei. Um die soll sich derTeufel kümmern,“ lässt er seinen Helden sagen. Als ob serbische Kriegsverbrecher keine Kinder schänden.

Hab ich schon erwähnt, dass die Sprache derart platt, voller Klischees, kruder Metaphern und dummer Vergleiche ist, dass man die Verfasser der Jerry-Cotton-Hefte für den Literatur-Nobelpreis vorschlagen sollte? Gleichzeitig wird gewaltsam mit infantilem, billigem Witz versucht, eine Humorschiene zu legen. Beispiel: Als nämlich unser Held bei einem Anschlag fast zu Tode kommt, sein Bein vom gerammten Auto eingeklemmt wird, findet man ihm, wie zwei Kühe ihm tröstend das Gesicht ablecken.

Ganz ehrlich, ich halte jede Kuh für intelligenter als dieses Buch.

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