Steffen Jacobsen Lüge

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Inhaltsangabe zu „Lüge“ von Steffen Jacobsen

Hochspannend und beklemmend aktuell - ein neuer Fall für Lene Jensen und Michael Sander

Die dänische Gesellschaft Nobel Oil kennt keine Skrupel, sich die gigantischen Rohstoffvorkommen in der grönländischen Diskobucht zu sichern. Die Einwohner sind alarmiert, Umweltaktivisten agieren zunehmend rabiat. Als der Chef-Geologe des Bohrungsgeländes tot aufgefunden wird und ein USB-Stick mit brisanten Informationen verschwindet, werden Kommissarin Lene Jensen und Ermittler Michael Sander angeheuert, den Fall aufzuklären. Alle Spuren verweisen auf einen Täter aus der militanten Umweltaktivisten-Szene. Doch scheinen diese Hinweise fingiert zu sein, und Jensen und Sander beginnen, auf eigene Faust zu ermitteln. Bis sie erkennen, dass sie nur Bauernopfer sind in einem unerbittlichen Kampf um Geld, Prestige und Macht.

Leider kein wirklicher Thriller... vielmehr ein Krimi

— Himmelsblume

Nun ja, geht halt so...

— AUSGEbuchT-PetraMolitor

Wie bereits seine Vorgänger: absolut lesenswert

— SillyT

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    Lüge

    Himmelsblume

    07. September 2017 um 19:54

    Als ich das Cover zum ersten Mal sah, wusste ich nicht gleich, was ich hiervon halten soll. Schon bei Band 2 war ich über das Cover leider nicht sonderlich erfreut. Rein optisch passt das Design ansatzlos zu den beiden Vorgängerbände „Trophäe“ und „Bestrafung“. Leider scheitere mein erster Versuch, das Buch zu lesen, da ich nicht wirklich in die Story hinein kam. Ich fand, der Autor hat seine Schreibweise sehr stark geändert und was früher viel Bildlicher dargestellt wurde, ist hier oftmals etwas untergegangen. Nach fast 100 Seiten brach ich es ab und fing vor ca. einer Woche erneut mit ihm an.  Kurz zum Inhalt und Meinung Bevor man mit diesem Teil beginnt, sollte man auf jeden Fall die ersten zwei Bände lesen. Den nur so versteht man, was es mit Lene und Michael auf sich hat. Ich finde nämlich, dass dieser Teil schon etwas verwirrend sein kann und ab und an die zwei "Dickköpfe" nicht zuverstehen mag. So hat zwar der Fall an sich nichts mit den Teilen zufuhr zu tun, dennoch wäre es von Vorteil, diese bereits zu kennen. Im dritten Band von Lene Jensen und Michael Sander, geht der Autor mehr in das Privatleben der beiden ein. Persönlich fand ich dies ganz gut überlegt, doch kommt der Fall hierfür einfach zu kurz. Leider tue ich mich heute etwas schwer, den obwohl das Buch am Ende hin recht spannend war, so wurde ich einfach nicht wirklich warm mit der Veränderung. Aber um was geht es hier eigentlich? Im dritten Fall von Jensen/ Sander wird Chefgeologe Peter Holm ermordet. Beide werden von Unterschiedlichen Auftragsgeben aufgesucht und ermitteln vorerst allein. Doch während der Suche nach dem Mörder laufen sich beide immer wieder über den Weg. Man hat insbesondere in diesem Band die Auffassung, dass die Zwei sich nicht sonderlich mögen. Zum Schluss Erzählt wird die Story in einer dritten Person. Hierbei verfolgen wir die Handlung in abwechselnden Szenarien von Lene und Michael. Im Gegensatz zu den Büchern davor gibt es einige Nebenfiguren, die in der Story richtig mit eingebunden werden. Unter anderen die Schwester von Micheal oder den tiefen Einblick von Konzernchefs Nobel. Dadurch wird zwar der Thriller etwas Lebendiger, ändert aber leider nichts an der Tatsache, dass der wirkliche Fall fast schon Nebensache ist. Zumal "Thriller" hierfür nicht passend gewählt ist. Krimi finde ich da schon angemessener.

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  • Solider Thriller, aber für mich der bisher schwächste Band der Serie

    Lüge

    AUSGEbuchT-PetraMolitor

    06. September 2017 um 15:37

    „Lüge“ ist der dritte Band der Reihe des dänischen Autors Stefan Jacobsen um das unkonventionelle Ermittlerteam Lene Jensen und Michael Sander. Der 1956 geborene Schriftsteller arbeitet neben dem Schreiben als Chirurg. Seine sehr erfolgreichen Bücher sind unter anderem in den USA, England und Italien erschienen. Jacobsen ist verheiratet, hat fünf Kinder und lebt in Kopenhagen. Lüge erschien im Juli 2017 im Heyne-Verlag und ist als Klappenbroschur (16,99 Euro) und E-Book (13,99 Euro) im örtlichen Buchhandel und auf allen gängigen Verkaufsplattformen erhältlich. Rein optisch fügt sich „Lüge“ ansatzlos ins Design der beiden Vorgängerbände „Trophäe“ und „Bestrafung“ ein. Trotzdem finde ich die beiden vorgenannten Bücher ansprechender, sie sind farbiger, glänzender und anscheinend in einer anderen Karton-/Papierqualität. Hier wäre es meiner Meinung nach besser gewesen, die ursprüngliche Gestaltung beizubehalten. Ich bin kein Fan des „neuen“ alten Designs. Zum Inhalt (Klappentext des Verlages): Die dänische Gesellschaft Nobel Oil kennt keine Skrupel, sich die gigantischen Rohstoffvorkommen in der grönländischen Diskobucht zu sichern. Die Einwohner sind alarmiert, Umweltaktivisten agieren zunehmend rabiat. Als der Chef-Geologe des Bohrungsgeländes tot aufgefunden wird und ein USB-Stick mit brisanten Informationen verschwindet, werden Kommissarin Lene Jensen und Ermittler Michael Sander angeheuert, den Fall aufzuklären. Alle Spuren verweisen auf einen Täter aus der militanten Umweltaktivisten-Szene. Doch scheinen diese Hinweise fingiert zu sein, und Jensen und Sander beginnen, auf eigene Faust zu ermitteln. Bis sie erkennen, dass sie nur Bauernopfer sind in einem unerbittlichen Kampf um Geld, Prestige und Macht. Meine Meinung: Steffen Jacobsen war für mich eine der Top-Neuentdeckungen in der skandinavischen Spannungsliteratur. Sowohl „Trophäe“ als auch „Bestrafung“ fand ich grandios. Dementsprechend gespannt war ich natürlich auf seine Fortsetzung der Reihe. Zuerst einmal: Auch „Lüge“ ist durchaus spannend geschrieben, ich habe wie so oft nur ein paar Stunden zum Lesen gebraucht, was immer ein Zeichen dafür ist, dass mich der Lesestoff fesselt. Trotzdem wurde ich mit dem Buch nicht wirklich warm. Die Story ist für mich an vielen Stellen einfach zu überzogen, konstruiert und sehr unrealistisch (ich sag nur Japan, da hat es mich echt geschüttelt!!! ). In den Personenbeschreibungen und Handlungssträngen kommen Klischees jedweder Art zum Einsatz, so etwas schreckt mich eher massiv ab, als mich zu begeistern. Die Charaktere – tja, was soll ich dazu sagen…? Für mich dieses Mal eher flach und nicht mehr allzu sympathisch: Wie in den meisten Krimis/Thrillern heutzutage haben die Ermittler augenscheinlich mehr Probleme mit sich als mit dem Täter. Generell ist es (außer für mich, lach) empfehlenswert, die Reihenfolge der Bücher einzuhalten, hier bekommt man Stück für Stück viel Hintergrundwissen über die Protagonisten. Ich bräuchte es nicht unbedingt. Ich werde sicherlich weiterhin ein Fan der Reihe bleiben, auch  wenn ich mit „Lüge“ so meine Probleme hatte. Ich war etwas enttäuscht und hoffe, der nächste Band wird wieder besser. Lesen werde ich ihn auf jeden Fall. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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  • Lene Jensen und Michael Sander sind zurück

    Lüge

    SillyT

    25. August 2017 um 14:31

    Peter Holm, Chefgeologe des dänischen Ölkonzerns Nobel Oil, wird ermordet aufgefunden. Als Lene Jensen mit ihren Ermittlungen beginnt, stösst sie auf Gegner des Konzerns, denn Nobel Oil bohrt gerade an den Küsten Grönlands und die Gegner, die sich Poseidons Krieger nennen, wollen dies verhindern. Doch warum war ausgerechnet Holm das Opfer und haben Poseidons Krieger wirklich etwas damit zu tun? Rein zufällig wird zum selben Zeitpunkt Michael Sander vom Konzernchef Axel Nobel angeheuert, einen verschwunden Stick mit brisanten geologischen Daten aus dem Bereich in Grönland zu finden. Dabei kommen Lene Jensen und er sich immer wieder in die Quere und Beide scheinen davon nicht angetan.Meine Meinung: Mit Lüge erschien der dritte Thriller aus der Jensen/Sander Reihe von Steffen Jacobsen und auch dieser Band steht seinen Vorgängern in nichts nach. Auch dieses Mal weiß der Autor mit einem fesselnden und schnörkellosen Schreibstil zu überzeugen. Allerdings vertieft er dieses Mal die Beziehung seiner Protagonisten, bzw. geht er dieses Mal wesentlich mehr auf ihre privaten Seiten ein, so dass ich denke, dass es von Vorteil ist, die Vorgänger Trophäe und Bestrafung zu kennen. Was den reinen Fall angeht, ist dies nicht zwingend notwendig.Der Fall an sich ist schnell klar, man weiß durchaus, wer hinter den Taten steckt und mit welchen Intrigen hier vorgegangen wird und doch löst der Autor eine Gänsehaut aus, indem er hier aufweist, wie skrupellos so manches Vergehen begangen wird. Das Tempo ist dieses Mal eher ruhig, aber zwischendurch gibt es immer wieder Augenblick, die extrem grausam gestaltet wurden. Jacobsen verschönigt hier nichts und ab und an gibt es dann ein paar recht blutige Details, die eher nichts für schwache Nerven sind. Im Großen und Ganzen aber bleibt er bei einem ruhigen Grundton und der Hauptaugenmerk liegt hier einfach auf die Gier nach Macht und Reichtum und dem daraus resultierendem Verhalten.Wie auch schon in den Vorgänger setzt Jacobsen auch hier den personellen Erzähler in der dritten Person ein. Wir verfolgen die Handlung in abwechselnden Szenarien, mal beobachten wir Michael Sander, mal Lene Jensen. Allerdings bekommen wir auch Einblicke auf die Handlungen des Konzernchefs Nobel und dessen Handlanger und auch Michael Sanders Schwester bekommt hier eine Nebenrolle. Dadurch erhält der Leser einen guten Blick auf das gesamte Geschehen, kann sich in verschiedene Sichten einfühlen und hineinversetzen und ist permanent nah am Geschehen.Die beiden Protagonisten Sander und Jensen sind zwei aussergewöhnliche Charaktere. Dieses Mal erfahren wir auch deutlich mehr über das, was in ihnen vorgeht und wie sie selbst sich und ihre, durch vorangegangene Fälle, doch sehr schwierige Beziehung zueinander. Lene Jensen ist hier wieder ganz sie selbst, stur und dickköpfig, dabei aber durchweg sich selber treu. Michael Sander hat mich zunächst ein wenig verblüfft, denn irgendwie kam er mir hier deutlich kälter vor, als noch in den Bänden zuvor. Allerdings ist die Weiterentwicklung beider Charaktere so absolut glaubwürdig und nachvollziehbar. Ich würde hier aber wirklich raten, dass man um diese private Beziehung der beiden zu verstehen, wirklich mehr über ihre Vergangenheit wissen sollte.Die Nebencharaktere sind hier glaubwürdig ausgearbeitet, gerade Dirk Straat, der Handlanger des großen Konzernchefs, ist ein eiskalter und brutaler Gegner, der hier zwar dadurch auch etwas klischeehaft wirkt, aber trotzdem für so manch einen Schockmoment sorgt. Auch Nobel, der Konzernchef, wird hier gut vorstellbar und glaubwürdig.Das Ende fand ich jetzt ein bisschen zu übertrieben, aber das ist dann wohl einfach Geschmackssache. Das Grundthema: die Machtgier und die Skrupellosigkeit sowie die Umweltverschmutzung werden zwar nur umrissen, aber doch soweit dargestellt, dass der Leser ein gutes Gesamtbild bekommt.Mein Fazit:Auch mit Lüge konnte mich Steffen Jacobsen wieder überzeugen und brachte mir gute und spannende Unterhaltung. Er punktet mit einem klaren und flüssigen Schreibstil und einer guten Grundstory, die nur in den Ansätze klischeehaft bleibt, aber dafür ist es ja nunmal auch ein Thriller. Die Entwicklung der Protagonisten fand ich soweit gut nachvollziehbar und auch die Entwicklung zwischen Sander und Jensen gelungen. Für Fans der Reihe ein klares Muss, für andere, die nur der reine Fall interessiert eine gute Unterhaltung. Allen anderen würde ich raten, unbedingt mit dem ersten Band der Reihe, Trophäe, zu beginnen, denn hier erhält man so einige Hintergründe über die beiden Protagonisten.

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  • Rezension zu "Lüge"

    Lüge

    Zsadista

    24. August 2017 um 19:36

    Nobel Oil ist ein dänischer Konzern, der an der Küste Gröndlands Rohstoffe abbauen will. Mit gigantischem Aufwand wurden dort Bohrungen und Berechnungen durchgeführt. Gegner der ganzen Sache sind die Mitglieder von „Poseidons Kriegern“. Mit allen Mitteln versuchen sie, die Bohrungen zu stoppen. Als der Chefgeologe Peter Holm ermordet wird, fängt Kommissarin Lene Jensen an zu ermitteln. Ihr in die Quere kommt ihr alter Bekannter Michael Sander. Auch er ist auf den Fall angesetzt, hat aber andere Auftraggeber als Lene. Beide versuchen fieberhaft auf die Lösung des Rätsels zu kommen. Und immer wieder laufen sich die beiden über den Weg. „Lüge“ ist der dritte Thriller um die beiden Hauptpersonen aus der Feder des Autors Steffan Jacobsen. Das Cover ist recht einfach gehalten, trotzdem hat es mich direkt angesprochen. Dazu noch die interessante Inhaltsangabe und mein war das Buch. An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass ich nicht wusste, dass es sich bereits um einen dritten Teil einer Serie handelt. Das passiert mir in letzter Zeit leider öfters. Ich würde mir wirklich wünschen, dass die Verlage deutlicher auf den Büchern darauf hinweisen würden, dass ein Buch zu einer Reihe gehört. Die Story an sich war jetzt nicht so spannend, dass ich sagen könnte, es wäre ein Thriller. Ich weiß nicht einmal, ob ich es als Krimi bezeichnen könnte, da ja recht schnell klar war, wie der Fall abläuft, zumindest für mich. Es gab jetzt auch keine Abschnitte, bei denen ich mitfiebern musste. Dennoch fand ich das ganze Buch einfach mitziehend und es ließ sich flott lesen. Die Figur um Lene Jensen hat mir sehr gut gefallen. Nicht gerade gradlinig und mit eigenem Kopf, fand ich sie gerade deswegen sehr sympathisch. Michael Sander war für mich recht unerträglich. Zum einen weiß ich jetzt nach dem Ende des Buches immer noch nicht, was für einer er eigentlich war. Söldner ist klar, aber was war er vorher? Die Person selbst konnte ich einfach nicht leiden. Ich kann es einfach nicht genau erklären. Als er dann auch noch die Sache mit der Katze machte, war er für mich absolut unten durch. Warum Lene so auf ihn stand, war mir unbegreiflich. Er gehörte zum Fall, also musste ich durch. Irgendwie war der Hintergrund der Story richtig spannend angerissen. Geheimnisse, Umweltzerstörung, Macht, Gier und große Konzerne. Leider blieb diese Richtung irgendwie völlig auf der Strecke. Trotzdem fand ich den Fall soweit gut gestrickt. Wobei ich am Ende jedem Leser empfehlen würde, das Buch vorzeitig zu beenden. Sobald der Fall offiziell soweit gelöst ist, sollte man den Roman zur Seite legen. Denn danach wird das Buch einfach nur noch haarsträubend. Was dort in Japan abläuft, muss man wirklich nicht mehr wissen. Das ist für mich so unsinnig, dass ich alleine dafür dem Buch locker nur einen Stern verpassen könnte. Da ich aber das Gesamtwerk bewerte, ziehe ich für den nervigen Sander und das Ende, was man locker weg lassen kann, dann auch nur einen Stern ab. Denn ich fand das komplette Buch zwar nicht thrillermäßig mitreißend, aber interessant und gut geschrieben. 

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