Steffen Jacobsen Trophäe

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Inhaltsangabe zu „Trophäe“ von Steffen Jacobsen

Grausam und perfide - dieses Buch werden sie nicht so schnell vergessen! Elisabeth Caspersen, steinreiche Erbin eines dänischen Industrieimperiums, findet im Tresor ihres verstorbenen Vaters einen Film, der eine grauenvolle Menschenjagd zeigt. Einer der im Film zu sehenden Jäger hat unverkennbare Ähnlichkeit mit Elisabeths Vater. Um der Sache nachzugehen, heuert sie Michael Sander an, einen exklusiven Privatdetektiv, der auf brisante Fälle spezialisiert ist. Als Sander sich auf die Suche nach der Identität der Opfer macht, stößt er auf eine perfide Welt aus Gewalt und Größenwahn, in der er bald selbst zum Gejagten wird.

Unglaublich brutal aber sehr fesselnd!

— mea_culpa

Ein hochspannender, intelligenter und fesselnder Thriller mit ungewöhnlicher Handlung und vielen interessanten Dialogen und Protagonisten.

— antonmaria

Eines meiner Lieblingsbücher! Spannung pur.

— FindusErdbeere

Das Buch ist sehr fesselnd und spannend, Gänsehaut pur. Sehr hoher Spannugsfaktor. Ganz klar - meine Lesempfehlung

— BiddyW

Für mich eher ein Krimi, als ein Thriller....

— Unzertrennlich

Ein super Thriller, der die Grenzen der Menschlichkeit überschreitet.

— faanie

Das Buch war der Hammer...ein richtiges Haushaltleidebuch

— Monihil

Perfide Menschenjagd -- Mörder, die vor nichts zurückschrecken, trotzdem - es fehlt was - 4 Sterne

— makama

Ein toller Thriller, dem jedoch das gewisse Etwas fehlt.

— SofiaMa

Eiskalte Mörder,rasante Wechsel und viel Spannung!Ein wunderbarer Thriller,der Gänsehaut erzeugt

— melusina74

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  • Trophäe - meine Leseempfehlung

    Trophäe

    BiddyW

    03. July 2015 um 12:29

    Elisabeth Caspersen, die steinreiche Erbin eines dänischen Industrieimperiums, findet im Tresor ihres verstorbenen Vaters einen Film, der eine grauenvolle Menschenjagd zeigt. Einer der im Film zu sehenden Jäger sieht Elisabeths Vater sehr ähnlich. Um der Sache nachzugehen, heuert sie einen Privatdedektiv Michael Sander an. Als Sander sich auf die Suche nach der Identität der Opfer macht, stößt er auf eine perfide Welt aus Gewalt und Größenwahn und wird bald  selbst zum Gejagten. Fesselnd, bedrohlich, lebensnah und echt. Sehr gut durchdachte Charaktere.

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  • Für mich leider kein Thriller...

    Trophäe

    Unzertrennlich

    01. April 2015 um 09:06

    Titel: Trophäe Autor: Steffen Jacobsen Verlag: Heyne Seitenzahl: 544 Genre Thriller ISBN: 978-3453437623 Inhalt "Elisabeth Caspersen, steinreiche Erbin eines dänischen Industrieimperiums, findet im Tresor ihres verstorbenen Vaters einen Film, der eine grauenvolle Menschenjagd zeigt. Einer der im Film zu sehenden Jäger hat unverkennbare Ähnlichkeit mit Elisabeths Vater. Um der Sache nachzugehen, heuert sie Michael Sander an, einen exklusiven Privatdetektiv, der auf brisante Fälle spezialisiert ist. Als Sander sich auf die Suche nach der Identität der Opfer macht, stößt er auf eine perfide Welt aus Gewalt und Größenwahn, in der er bald selbst zum Gejagten wird." Charaktere Ich tue mich hier ein mal ein wenig schwer, was die Beschreibung der einzelnen Charaktere angeht, denn in "Trophäe" habe ich leider keine Person getroffen, die mich in den Bann ziehen konnte. Von einem Thriller erwarte ich, dass mich wenigstens der Protagonist mit auf eine Reise nimmt, in der es um Leben und Tod geht und in der ich das Gefühl habe, vollständig im Buch zu ertrinken. Leider war das bei diesem dänischen Thriller nicht der Fall. In "Trophäe" gibt es zwei Hauptcharaktere, die beide zur selben Zeit ermitteln und sich irgendwann treffen. Ja, in dem Buch gibt es nicht nur eine langweilige Ermittlerin, die natürlich ganz klischeehaft auch privat in die Geschichte hineingezogen wird, nein, es gibt auch noch einen Privatdetektiven, der natürlich die ganze Sache auf Anhieb durchschaut. Ich weiß nicht, was ich zu den Personen hier noch großartig schreiben soll. Nach dem Lesen des Klappentextes habe ich eigentlich damit gerechnet, das Geschehen aus Sicht der Tochter zu erfahren oder meinetwegen aus alleiniger Sicht des Detektiven, aber dadurch, dass das komplette Buch nur aus langweiliger Ermittlungsarbeit besteht, war es für mich eher eine Qual. Was ist langweiliger als ein Ermittler??? Ja genau, zwei von der Sorte! Meine Meinung Ein Thriller, der in Dänemark spielt und das Thema "Menschenjagd" behandelt. Klingt erst mal sehr interessant und spannend. Doch leider ist dem Autoren die Umsetzung nicht besonders gut gelungen. Die Grundidee gefällt mir recht gut, doch leider ist diese von Anfang an klar. Es geht um Menschen, die Unschuldige rein aus Spaß jagen und dann töten. Damit ist die ganze Geschichte erzählt und das Buch kann keinerlei Spannung aufbauen, denn es dreht sich alles nur noch um die Frage, wer denn dahinter steckt. Ich muss sagen, dass ich das Buch eher als Krimi einstufen würde. Es sind zwar ein paar wenige Seiten, in denen es wirklich zur Sache geht und in der die Geschichte auch recht brutal erzählt wird, aber diese stehen in einem riesigen Kontrast zu den Stellen, in denen das Buch nur mühsam voranschreitet. Die eigentliche Story rund um die Suche nach den Verantwortlichen läuft über Ermittlungen und man bekommt wenig Einblick in die Hintergründe der Täter. Es geht in "Trophäe" im Grunde nur um das "Wer", das "Wie" und "Warum" ist von Anfang an geklärt, wodurch bei mir zu keinem Zeitpunkt Spannung entstehen konnte. Es ist alles sehr zäh, die Abschnitte in denen etwas passiert hätten meiner Meinung nach mehr ausgebaut werden sollen. Leider konnte mich auch das Ende nicht wirklich überzeugen, da man mit ein wenig Logik schon früh erkennen konnte, wer hinter der ganzen Sache steckt. Den riesigen Kontrast zwischen der Ermittlungsarbeit, die wie ein stinknormaler Krimi geschrieben war und den Stellen, in denen es um Gewalt und Erniedrigung ging, fand ich in diesem "Thriller" sehr seltsam. Es passte nicht wirklich zusammen und hat bei mir leider keinerlei Spannung erzeugen können. Fazit Ein Thriller, der mir eher wie ein Krimi vorkam. Spannung habe ich vermisst, genau wie das gewohnte "überrascht werden".

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  • Spannend von der ersten bis zur letzten Seite

    Trophäe

    lord-byron

    Elisabeth Caspersen, die Erbin eines großen Industrie-Imperiums , findet nach dem Tod ihres Vaters, eine CD in seinem privaten Tresor. Als sie sich den Film darauf ansieht ist sie total geschockt. Er zeigt wie eine Horde von Jägern einen Mann zur Strecke bringen und töten. Bei einem der Männer ist sie sich sicher, ihren Vater zu erkennen. Sie heuert den exklusiven Privatdetektiv Michael Sander an, der sich auf schwierige Fälle spezialisiert hat und nur durch Mundpropaganda gefunden werden kann. Der Ex-Soldat und Ex-Polizist nimmt den Fall an und kommt einem gefährlichen Gegner auf die Spur. Was für ein Buch. Von der ersten Seite war ich von der Handlung gefangen. Gleich zu Beginn muss der Leser sich mit einer Jagd auf Menschen auseinandersetzen. Und auch wenn sie nicht besonders lang ist, hat sie mich ganz schön mitgenommen. Wie muss es dann erst Elisabeth Casparsen gegangen sein, die sich völlig unvorbereitet diesen Film ansieht und darauf auch noch ihren Vater zu erkennen glaubt? Sie ist so geschockt, dass sie Michael Sander engagiert um herauszufinden ob ihr Vater wirklich daran beteiligt war, wer das Opfer ist und ob es Hinterbliebene gibt, denen sie unter die Arme greifen kann. Michael Sander kam mir vor wie ein kleiner MacGyver. Er bastelte zwar keine Bomben aus Kaugummipapier und Büroklammern, aber er ist total taff und hat es echt drauf. Außerdem war er mir sehr sympathisch. Aber das Buch handelt auch von der Polizeikommissarin Lene, die in einem Fall von Selbstmord eines hochdekorierten Ex-Militärs ermittelt, der vielleicht doch ein Mord war. Der Autor hat hier wirklich ein tolles Buch geschrieben. Einen intelligenten Thriller, der nicht nur brutal, sondern auch gefühlvoll und teilweise sogar humorvoll daher kommt. Diese Abwechslung hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung blieb konstant hoch und sorgte dafür, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Die Ermittlungsarbeit von Sander war sehr abwechslungsreich und interessant. "Trophäe" ist ein rundum gelungenes Buch für das ich sehr gerne 5 von 5 Punkten und eine absolute Leseempfehlung vergebe. Ich wünsche allen interessierten Lesern ganz viel Spaß mit dieser knallharten Geschichte. © Beate Senft

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    • 6

    Leseratz_8

    10. February 2015 um 20:10
  • Spannend und abwechslungsreich

    Trophäe

    Taya

    16. January 2015 um 10:05

    Das Cover zeigt ein verlassenes, auf trocken gelaufenes Boot. Im Hintergrund sehen wir Wasser - ich vermute einen See - und eine Bergkette. Das ganze Vermittelt für mich eine gewisse verlassene Athmosphäre. Für mich ein wirklich ansprechendes Cover. Der Titel des Buches ist auf jeden Fall sehr passend. Elisabeth Caspersen findet im Safe eine CD im Privattresor ihres verstorbenen Vaters und ist schockiert, als sie das Video sieht. Männer jagen einen Mann, bringen ihn kaltblütig um. Und sie ist sich sicher, das einer der Männer auf jeden Fall ihr Vater ist. Sie will wissen, was das ganze zu bedeuten hat und so engagiert sie den Privatdetektiv Michael Sander. Doch nicht nur Michael Sander hat eine schwere und harte Arbeit vor sich, sondern auch die Kommissarin Lene Jensen wird zu einem Fall gerufen. Ein Veteran wird von seiner frisch angetrauten Frau im Garten gefunden. Erhängt, mit Handschellen an den Handgelenken. Was hat das ganze wirklich zu bedeuten und sind die Fällte wirklich so weit von einander entfernt? Es fiel mir schwer eine richtige "Bindung" zu den Charakteren aufzubauen, da man nicht wirklich viel von ihnen erfuhr. Gerade bei Elisabeth fiel es mir besonders schwer. Wenn sie ins Licht rückte, ging es meistens um ihren Vater und man erfuhr ein wenig von seinem Leben. Lene - die Ermittlerin im Todesfall des Veteranen - ist ein typischer Workaholic und eigensinnig. Das hat sie mir doch sympatisch gemacht. Trotzdem konnte ich auch zu ihr keine richtige Bindung aufbauen, da einfach das gewisse Etwas gefehlt hatte. Sie war mir auf jeden Fall eine der liebsten Charaktere in dieser Geschichte. Alles in allem hat dieses Buch eine gewisse SPannung, aber zwischendurch waren auch Phasen dabei, die einfach ein wenig langatmig wirkten. Nichts destotrotz wollte ich wissen, wie es weitergeht und so habe ich zu gern weitergelesen. Es lohnt sich auf jeden Fall diesen abwechslungsreichen Thriller zu lesen und so bekommt "Trophäe" von mir verdiente 4 Schmetterlinge.

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  • Perfide Menschenjagd

    Trophäe

    makama

    15. January 2015 um 09:00

    Die Unternehmerstochter Elizabeth Caspersen findet im Safe ihres verstorbenen Vater eine unheimliche DVD - Inhalt: eine perfide Menschenjagd. Der Privatdetektiv Michael Sander soll der Sache auf den Grund gehen. Fast gleichzeitig wird der hoch dekorierte Elitesoldat und Afghanistanveteran Kim Andersen einen Tag nach seiner Hochzeit von seiner Frau erhängt aufgefunden --- An den Händen finden die Polizei Handschellen. Er nahm schon sein längerer Zeit Schlaftabletten und Antidepressiva..... Mord oder Selbstmord.... Lene Jensen von der Staatspolizei ermittelt. Hängen die beiden Fälle zusammen? Jedenfalls haben es beide mit mächtigen Gegnern zu tun, die vor nichts zurückschrecken --- eine Zusammenarbeit ist unumgänglich. Fazit: DerThriller ist durchaus spannend und interessant - aber der letzte Funke fehlt. Er konnte mich nicht wirklich packen. Deshalb gibt es nur 4 Sterne.

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  • Toller Thriller

    Trophäe

    SofiaMa

    31. December 2014 um 16:15

    Buchgestaltung: Man sieht ein verlassenes Flussufer und Berge im Hintergrund. Außerdem ist vorne ein kleines Boot zu sehen. Das hat alles so ein bisschen eine verlassene, hoffnungslose Wirkung, vor allem wegen des leeren Bootes. Meiner Meinung nach passt das Cover gut zum Inhalt, da es verdeutlicht, wie verloren das Opfer sein musste. Der Titel passt auch gut, da es ja um diesen Film - also die Trophäe - geht. Meine Meinung: Also, der Inhalt klingt ja schon einmal vielversprechend.  Trophäe ist von Anfang bis Ende wirklich spannend, wobei es genügend Wendungen gibt, die die Spannung aufrecht erhalten. Dennoch gibt es einige Stellen, bei denen ich mich schon aufraffen musste, weiterzulesen, da dort nicht besonders viel passiert ist. Das gewisse "Etwas", das einen ans Buch fesselt, hat hier also gefehlt, was ich ziemlich schade fand, da die Story ja doch recht interessant ist. Auch die Protagonisten sind dem Leser zwar sympathisch, jedoch konnte ich persönlich keine richtige Bindung aufbauen. Die Figuren - vor allem Elisabeth - sind meiner Meinung nach etwas oberflächlich gehalten, was wohl der Grund für die fehlende Bindung ist.  Man erfährt nicht besonders viel über sie, lediglich einige Geschichten über ihren Vater, dass sie Anwältin ist und nicht an der Firma ihres Vaters interessiert ist. Auch ihre Gedanken und Gefühle bleiben dem Leser vorenthalten. Jedoch denke ich, dass das Absicht ist, mehr sag ich aber nicht dazu! ;) Einzig Lene fand ich interessant: Obwohl sie der typische "Schubladen-Cop" ist, also tough, ein Workaholic und ziemlich eigensinnig, mag ich sie.  Besonders hat mir an ihr gefallen, dass sie einerseits zwar genau weiß, was sie will, und das dann auch möglichst umsetzt, zeigt sie eine stark verletzliche Seite, als ihre Tochter etwas zustößt. Trotzdem rafft sie sich auf und kämpft weiter. Sie ist also kein gefühlsloser Terminator, was sie authentisch macht. Weiterhin gut hat mir gefallen, dass Trophäe kein "Schema-F-Krimi" ist, wie ich das bei Seelenweh bemängelt habe. Hier gibt es anfangs zwei Fälle, die scheinbar nichts miteinander zu tun zu haben, sich dann aber immer mehr ineinander verstricken, sodass der Leser zwar eine Ahnung hat, die ganze Zeit aber trotzdem noch im Dunkeln tappt. Die Ungewissheit, die der Leser beim Lesen hat, gefällt mir hier besonders gut, da er, weil er ja wissen möchte, ob er nun recht hat oder nicht, immer weiter liest. Dazu tragen auch die vielen unerwarteten Wendungen bei, und besonders am Ende, wenn man glaubt, man wüsste schon alles, wird man noch einmal richtig überrascht.  Das und die Unsicherheit, wem man trauen kann, steigert die Spannung natürlich, sowie die einzelnen Kapitel, die aus der Sicht des Täters geschrieben sind. Jacobsens Schreibstil ist einfach und angenehm zu lesen, und die Sätze sind nicht zu lang, sodass sie unverständlich werden. Fazit: Ein gelungener Thriller, der mit vielen Wendungen und sympathischen Figuren punktet. Da hier jedoch das "gewisse Etwas", das ein Must-Read ausmacht, fehlt, gibt es nur 4/5 Sterne. Auch diejenigen, die Thriller gerne lesen, jedoch nicht allzu viel vertragen, können dieses Buch lesen, da - was die Menschenjagd angeht - nicht zu viele Details beschrieben werden. ;) 

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  • Hart, schockierend, aber top!

    Trophäe

    c-bird

    27. November 2014 um 11:32

    Im Tresor ihres verstorbenen Vaters findet Elisabeth Caspersen eine DVD mit schockierendem Inhalt. Sie zeigt eine Gruppe von Jägern, die Jagd auf Menschen macht. Um den Verdacht auszuräumen, dass einer der Jäger womöglich ihr Vater ist, engagiert sie den exklusiven, auf brisante Fälle spezialisierten Privatdetektiv Michael Sander. Dieser nimmt die Ermittlungen auf, noch nicht ahnend in was für eine Welt der Grausamkeit er sich begibt. Zeitgleich versucht die Kriminalkommissarin Lene Jensen den Tod an einem Ex-Zeitsoldat der Leibgarde zu klären. Der Mann hat angeblich Selbstmord begangen, aber seine Hände wurden mit Handschellen gefesselt. Doch ein Mord? Und inwieweit hängen die beiden Fälle zusammen? „Trophäe“ beginnt schon mit einem harten Prolog, in dem das Ende einer Jagd auf einen Menschen beschrieben wird. Trotz all seiner Grausamkeit, ist man von dem Buch wie gefesselt. Und wer nun glaubt, das Schlimmste schon hinter sich gelassen zu haben, der liegt falsch. In der Mitte explodiert die Handlung regelrecht. Gebannt und wie gefesselt lässt einen das Buch nicht mehr los bis hin zum (fast) gerechten Ende. Trotz all seiner Brutalität bekommt „Trophäe“ meine ganz klare Leseempfehlung. Ein sehr hoher Spannungsfaktor und ein gut durchdachter Konstrukt machen das Buch zu einem der Top-Thriller dieses Jahres!

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  • Ein mitreißendes Erlebnis

    Trophäe

    Nirena

    21. November 2014 um 11:58

    Ich bin kein großer Fan von skandinavischen Autoren - ich habe es mit mehreren "großen" Namen versucht und irgendwie war das alles nicht so richtig meins - von anderen als extrem spannend hochgelobt, langweilte ich mich schnell beim Lesen. Lag es an der Handlung, lag es am Schreibstil? Ich weiß es nicht. Dennoch wollte ich nicht aufgeben und da mich die Kurzbeschreibung von "Trophäe" sehr angesprochen hat, wollte ich Skandinavien noch eine Chance geben - und es hat sich gelohnt. Erzählt wird in zwei Haupthandlungssträngen, die irgendwann verschmelzen: Michael Sander, von Elisabeth Caspersen engagiert, das Geheimnis um die DVD zu lüften und Kriminalhauptkommissarin Lene Jensen, die einen Selbstmord untersucht, der Rätsel aufgibt. Schon sehr bald merkt der Leser, dass Steffen Jacobsen die Charaktere seiner Protagonisten sehr wichtig sind - sie sind vielschichtig und tiefgründig gestaltet, dabei nicht bar menschlicher Schwächen, wodurch sie sowohl sympathisch als auch sehr lebensecht und vielfältig wirken. Die wunderbar ausgefeilten Hauptprotagonisten machen dann auch einen großen Teil des Reizes des Buches aus und schaffen es so, dass die Abschnitte, die von der reinen Recherche- und Ermittlungsarbeit handeln, keineswegs langatmig wirken. Aber auch der Hauptfall selbst hat es in sich: veranstalten abgehobene Milliardäre Hetzjagden auf Menschen, aus reinem Vergnügen? Steffen Jacobsen versteht es, den Leser hinters Licht zu führen und dann in ebendieses zu zerren und ihn so mit Tatsachen zu konfrontieren, die meist alles andere als schön sind. Die Spannung ist da und steigt weiter an, bis sie in der Einöde der Finnmark ihren Höhepunkt erreicht. Auch wenn der Kopf der "Bösewichte" letzten Endes keine Überraschung war, weil es einfach gar keine andere Möglichkeit gab, hat mich dieses Buch gefesselt, unterhalten und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen.

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  • Der Mensch ist des Menschen Wolf

    Trophäe

    Havers

    11. November 2014 um 19:10

    Als Elisabeth Caspersen, Erbin eines Industrie-Imperiums, nach dem Tod ihres Vaters dessen Nachlass sichtet, findet sie einen Amateurfilm, dessen Inhalt ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt. Er zeigt Jagdaufnahmen, aber die Beute sind keine heimischen Wildtiere, sondern Menschen. Natürlich ist sie entsetzt, als sie diese Bilder sieht, denn unter den Jägern ist einer, der ihrem verstorbenen Vater täuschend ähnlich sieht. Kann es wirklich sein, dass er sich an diesem schändlichen Treiben beteiligt hat? Um Gewissheit zu erlangen, engagiert sie Michael Sander, einen auf besonders schwierige Fälle spezialisierten Privatdetektiv und in seinem früheren Leben sowohl Polizist als auch Elite-Soldat. Fast zur gleichen Zeit wird die Polizei zum Ort eines Selbstmords gerufen. Ein hochdekorierter, ehemaliger Militärangehöriger hat sich in seinem Garten erhängt. Nur seltsam, dass seine Hände mit Handschellen auf den Rücken gefesselt sind. Als sich dann bei dessen Hintergrundcheck herausstellt, dass er ein hochpreisiges Auto für seine Frau gekauft hat, taucht die Frage nach der Herkunft des Geldes auf. Ob die beiden Fälle wohl etwas miteinander zu tun haben. Superreiche mit perversen Vorlieben und mental gestörte Soldaten, die von ihrem Dienst in den Krisenregionen der Welt heimkehren, treffen aufeinander und bilden eine unheilige Allianz. Ein Menschenleben zählt nicht, und Jagd und Tod dienen nur der Belustigung und dem Vergnügen derjenigen, die es sich leisten können und für ihr Treiben nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Jacobsen wirft den Leser gleich mit dem ersten Satz mittenhinein in die Handlung. Er geht von Beginn an ein hohes Tempo und hält dies auch bis zum Ende durch, denn es geht Schlag auf Schlag. Zwei Handlungsstränge mit den beiden Ermittlern Michael und Lene treiben die Geschichte voran, und erst im letzten Teil der Geschichte kreuzen sich ihre Pfade. Der Autor geht von Beginn an ein hohes Tempo und hält dies auch bis zum Ende durch. Ein superspannender Thriller, der seinen Lesern einiges abverlangt, denn gerade die brutalen und realistischen Schilderungen der Übergriffe sind kaum zu ertragen.

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  • Dieser Thriller hat es absolut in sich

    Trophäe

    marion_gallus

    06. November 2014 um 21:30

    Michael Sander ist ein Privatdetektiv, der nicht so einfach zu finden ist. Nicht im Internet, nicht im Telefonbuch. Er arbeitet absolut im Verborgenen und wird von seinen Auftraggebern eigentlich nur durch Empfehlungen vermittelt. Sander arbeitet nur an exklusiven Fällen, doch an diesen dann mit seinem ganzen Einsatz. Elisabeth Caspersen beauftragt Michael Sander, nachdem sie im Tresor ihres verstorbenen Vaters eine extrem brutale DVD findet. Diese zeigt einen Amateurfilm, der das Finale einer ungeheuerlichen Menschenjagd festgehalten hat. Caspersen ist überzeugt, ihren Vater zu erkennen. Sie will Gerechtigkeit. Sie will wissen, wer das Opfer ist und den eventuell Hinterbliebenen ihr Mitgefühl zeigen, auch – oder vor allem – durch finanzielle Hilfe. Denn Geld hat sie genug. Sie ist die Alleinerbin des Milliardenimperiums Sonartek. Und sie will noch eines: Sie will die Jäger ausgeschaltet wissen, will dass so etwas Grausames nie wieder geschieht. Sander steht vor einer schwierigen Aufgabe, denn er kennt weder das Opfer, noch den Ort, an dem diese Jagd stattfand. Dennoch nimmt er den Auftrag an, denn solche Herausforderungen sind Sanders Spezialgebiet. Doch die Grausamkeit der Jäger bekommt Sander im Laufe der Ermittlungen zu spüren. ***  Dieser Thriller hat es absolut in sich. Er beginnt gleich zu Anfang sehr spannend und fesselnd. Steffen Jacobsen schreibt in einem guten, angenehmen Schreibstil, sodass ich als Leserin direkt leicht in die Handlung eingestiegen bin. Er arbeitet seine Charaktere gleich zu Anfang sehr gut aus. Sie werden lebensnah und echt dargestellt. Er erzählt seine Story zunächst in zwei Handlungssträngen. Der erste beschreibt die Geschehnisse um Michael Sander, den Detektiv. Der zweite behandelt die Erlebnisse der Kommissarin Lene, die in einem Selbstmord ermittelt, der zunächst nach einem Mord aussieht. Etwa ab Seite 250 wird der Thriller dann mitten in einem eher ruhigen Moment extrem brutal. Mich hat diese Szene wirklich geschockt, so krass war sie beschrieben. Dennoch, trotz aller Gewalt und brutaler Szenen liefert der Autor auch sehr rührende, gefühlvolle und sogar humorvolle Momente. Diese Mischung hat mir sehr gut gefallen und mich überzeugt. Der Spannungsbogen ist sehr gut aufgebaut, die Handlung nimmt immer wieder nicht absehbare Wendungen, Langeweile kam hier keinesfalls auf. Der Autor beschreibt auch sehr gut die Hintergründe der Jäger, erzählt aus der Vergangenheit. Auf Näheres mag ich hier nicht eingehen, um nicht zuviel zu verraten. Mein Fazit: Volle 5 Sterne für diesen extremen Thriller, der Spannung, Dramatik, Gewalt, schockierende Brutalität mit Gefühl und zu Tränen rührenden Momenten vermischt. Ich danke HEYNE für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. © Buchwelten 2014

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