Steffen Kopetzky Der letzte Dieb

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Dieb“ von Steffen Kopetzky

Eine hochspannende Schatzsuche, eine atemberaubende Verschwörungsgeschichte Diebstahl ist eine Kunst voll diskreter Eleganz. Aber wer beherrscht sie heutzutage noch? Nach dem Erfolgsroman „Grand Tour“ hat Steffen Kopetzky ein Großpanorama des Stehlens entworfen: Ihres Lebenssinns verlustig gegangene Ex-Geheimdienstagenten, über Schreibblockaden irre gewordene Heftchenromanautoren und eine Handvoll verzweifelt anständig Gebliebener liefern sich einen erbitterten Wettlauf um ein Geheimnis, von dem niemand weiß, ob es nicht lediglich erfunden ist. Ein abenteuerlicher Roman über die verborgenen Dinge in einem selbst und in der Welt, eine Kulturgeschichte der Schließtechnik und eine hochspannende Schatzsuche, ein Epos von Schuld, Gier und der ewigen Verlockung des Verschlossenen.

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  • Rezension zu "Der letzte Dieb" von Steffen Kopetzky

    Der letzte Dieb
    Boris

    Boris

    01. December 2010 um 18:00

    Das Buch ist gut, hat aber ein Problem! "Grand Tour" ist besser! Steffen Kopetzky "klaut" bei sich selbst. Das Ergebnis ist ein unterhaltsamer, gut zu lesender Roman und wenn man "Grand Tour" nicht kennen würde....

  • Rezension zu "Der letzte Dieb" von Steffen Kopetzky

    Der letzte Dieb
    emeraldeye

    emeraldeye

    22. November 2010 um 16:54

    WOW, kann ich nur sagen. Mir ist noch ganz schwindelig vom Lesen, so viel hat Steffen Kopetzky in seinen 473 Seiten starken "Abenteuerroman" gepackt. Zwischen Paris, New York, Berlin, um nur einige Stationen zu nennen, von 1923 bis 2002 läßt der Autor seinen Reigen aus mehr oder weniger wichtigen Charakteren hin und her jetten. Im Mittelpunkt stehen Alexander Salem, ein Auftragsdieb und Gelegenheitsbarkeeper und ein sagenhafter Schatz, der zur Nazizeit irgendwo versteckt worden ist. Der leidlich erfolgreiche New Yorker Fantasy-Autor Hawk Browning ist regelrecht besessen davon, diesen Schatz zu heben, auch um endlich den letzten Teil seiner Fantasysaga abschließen zu können. Wie dieser Schatz zu finden ist, scheint nur noch im fotografischen Gedächtnis einer ehemaligen DDR-Spionin zu existieren, die hofft, mit Hilfe alter Mitstreiter, DEN großen Coup zu landen, um endlich ihre Vergangenheit hinter sich lassen zu können. Doch ihr wie auch allen anderen Protagonisten unterlaufen Fehler, die die Suche völlig aus dem Ruder laufen lassen... Jeder spielt in dieser Geschichte sein eigenes Spiel, versucht, seine Motive so lange wie möglich zu verbergen und muß doch früher oder später einsehen, dass ohne die Hilfe der anderen das Ziel nicht zu erreichen ist. Spannend, mit unerwarteten Wendungen und nicht unwitzig beschreibt Steffen Kopetzky eine Suche, die alle Beteiligten verändert. Ebenso verschachtelt wie die Romanhandlung sind auch seine Sätze. Manche mußte ich zweimal lesen, um sie zu verstehen. Dabei ging einiges an Tempo und Witz verloren. Auch der Nutzen etlicher Handlungsstränge und Charaktere ist mir unklar geblieben. Wird nicht immer wieder in den Handbüchern für Autoren und solche, die es werden wollen, empfohlen, zu viele Parallelhandlungen und Bandwurmsätze zu vermeiden, damit der Leser nicht die Lust am Lesen verliert? "Der letzte Dieb" ignoriert diese Empfehlungen völlig und ist deshalb manchmal einfach zu viel. Ein Erlebnis und eine Herausforderung ist er aber trotzdem. Und die ausgefeilte Sprache Kopetzkys macht sogar Spaß, wenn man sich darauf einläßt.

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  • Rezension zu "Der letzte Dieb" von Steffen Kopetzky

    Der letzte Dieb
    kfir

    kfir

    16. March 2009 um 16:39

    Alexander Salem ist als Jugendlicher aus dem starren Berliner Zuhause nach Frankreich geflohen und verdient sich sein luxuriöses Leben als erfolgreicher Auftrags-Dieb. Seine Diebstähle begeht er mit schnörkelloser Eleganz, mit der ihm sein Großvater einst die Kunst des Schlossöffnens beigebracht hat. Bei einem scheinbar einfachen Coup in Monaco weicht die bisher gewohnte Abgeklärtheit unbekannten Emotionen und folglich geht auch etwas schief. Alexander Salem muss sich aus Frankreich nach Berlin absetzen, findet Unterschlupf bei den Eltern. Doch seine Verfolger und auch die eigene Vergangenheit holen ihn bald ein. Noch einen letzten Bruch muss er machen, dann kann er endlich als Dieb aussteigen. Steffen Kopetzky entwirft eine Geschichte wie ein kompliziertes Schloss. Alexander Salems trifft auf die einer ehemaligen Stasi-Agentin und eines Fantasy-Autoren, die am Ende alle hinter einem ominösen Schatz im Berliner Untergrund her sind. Diese drei Handlungsstränge führen am Ende in Berlin zusammen, genauso wie die Familiengeschichte von drei Generationen Salems. An handelt es sich weniger um einen Krimi im eigentlichen Sinne als um die Geschichte eines Mannes, der letztlich erwachsen wird, nach Jahren heim kehrt, sich seiner stellt und sich mit einem Freund und der Familie aussöhnt. In seiner Detailverliebtheit beschreibt Kopetzky wortreich und ausschweifend jeden Bruch und jedes Ereignis, dass das Buch vielmehr einem Gemälde gleicht. Die Geschichte lebt auch dank der flüssigen und leichten Sprache vielmehr von den unzähligen Beschreibungen denn von der Spannung der Story. Darin liegt auch der einzige Kritikpunkt. Die vielen akribisch beschriebenen Fäden werden am Ende nicht alle logisch entwirrt, manch eine Ansatz findet keine Erklärung. Trotzdem bleibt der Schluss stimmig, ein Happy-End wird nicht herbei konstruiert. Es ist eine wahre Freude, dieses Buch zu lesen. Ein opulentes und buntes Gemälde, mit psychologischen und spannenden Passagen. Eine Familiengeschichte, geschickt ins Kleid eines Krimis gehüllt.

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