Steffen Kopetzky Lost/Found

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Inhaltsangabe zu „Lost/Found“ von Steffen Kopetzky

Vom Vergnügen des Findens und vom Schrecken des Verlusts Steffen Kopetzky erzählt vom Vergnügen des Findens und vom Schrecken des Verlusts. Und davon, dass die Dinge nicht so sind, wie sie scheinen. Welch Katastrophe es sein kann, wenn etwas lang Vermisstes sich plötzlich einfindet. Oder welch Glück, aus seinem Leben plötzlich ausgesperrt zu sein, weil man den Schlüssel verloren hat …

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  • Die Plotkonstruktion als Kunstwerk

    Lost/Found

    Rosha

    15. June 2014 um 19:53

    Diese Kurzgeschichtensammlung ist ein Genuss. Sprachlich sind die Texte exzellent und vielseitig, jeweils dem Sujet angepasst. In ihrer Thematik könnten sie nicht unterschiedlicher sein: - Die Sprache der Liebe Eine Frau, die verzweifelt alles versucht, schwanger zu werden. - Verdammtes Material Ein Mann, der durch Zufall an eine Information gerät, von der er sich Profit verspricht. - Die Kunst der Preisfindung Ein Mann, der sich zurückbesinnt an einen Tag in seiner Jugend, der sich als Wendepunkt für seine berufliche Laufbahn herausstellte. - Die Falte Ein Jugendlicher, der seine Cousine zur seltsamen Lehrerin Mrs. Itagaki begleitet und eine wundersame Entdeckung macht. - Eine Nacht in Kali Yuga Ein Sprachwissenschaftler, der in Tanger verzweifelt mit einer Entscheidung ringt, die seine berufliche und private Zukunft betrifft. - Der Alte im grünen Gewand und die Kappe des Chauffeurs Der Nigerianer Yannik versucht seine schwangere Cousine Lina nach Europa zu bringen. - Deutsche Mechanik Ein Künstler, der Plastiken fertigt, steht kurz davor ein monumentales Werk fertigzustellen. Einzeln gelesen sind sie schon ein Genuss, doch der eigentliche Clou besteht darin, dass die Kurzgeschichten alle miteinander in Verbindung stehen. Dem Autor ist eine hervorragende Plotkonstruktion gelungen und am Ende erkennt man das große Ganze, das hinter diesen Einzelteilen steht. Ein Plädoyer dafür, dass alles im Fluss ist und miteinander in Verbindung steht, unbemerkt und unerkannt vom Individuum. Wie der Titel präzise aussagt, geht es um das Verlieren und Finden im Leben, aber auch um die Möglichkeit der Gleichzeitigkeit. Alle, die etwas verloren haben, haben etwas anderes dazugewonnen. Oftmals ohne sich dessen bewusst zu sein. Der Leser kann dies von seinem Beobachtungsposten aus wahrnehmen und es liegt etwas Hoffnungsvolles, Aufmunterndes in diesen Gleichungen. Verlieren und finden kann man die verschiedensten Sachen: Materielles, aber auch Ansichten, Hoffnungen, Vorstellungen und Wünsche. Dieses Buch beschreibt nichts weniger als die Mechanismen des Lebens. Texte, die nachhallen, über die es nachzudenken lohnt. Großes Kino.

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  • Rezension zu "Lost / Found" von Steffen Kopetzky

    Lost/Found

    emeraldeye

    24. February 2009 um 13:34

    Steffen Kopetzky erzählt vom Vergnügen des Findens und dem Schrecken des Verlusts. Und davon, dass die Dinge nicht immer so sind wie sie scheinen. Welch Katastrophe es sein kann, wenn etwas lang Vermißtes sich plötzlich einfindet. Oder welch Glück, aus seinem Leben plötzlich ausgesperrt zu sein, weil man den Schlüssel verloren hat. "Lost/Found" ist eine Momentaufnahme dessen, was an einem Tag weltweit verloren geht-und gefunden wird. Peinlich, peinlich, aber ich habe "Lost/Found" vornehmlich aus der Bibliothek mitgenommen, weil es mir das attraktive Äußere des Autors angetan hatte. Gut aussehen und auch noch schreiben können, was für eine reizvolle Kombination. Und schreiben kann dieser Mann wirklich! Wo holt er sich bloß seine Ideen her? New York, Kelebia, Pantelleria, Tanger...auch ohne diese exotischen Schauplätze wären seine Geschichten spannend, vielschichtig und ungewöhnlich. Ist er dort vielleicht schon einmal gewesen? Hat er die Menschen, die er in seinen Geschichten beschreibt so oder so ähnlich kennengelernt? 8 kleine Leben, wie sie höchstwahrscheinlich tausendfach auf der Welt vorkommen, mit ihren Wünschen, ihrer Hilflosigkeit, ihrer Verzweiflung, ihrem Mut. Steffen Kopetzky gibt jedem von ihnen eine einzigartige Stimme, die den Leser/ die Leserin zum Staunen bringt. Ich bin gespannt auf "Grand Tour".... (Anmerkung: Diese Rezension ist NICHT deshalb so positiv ausgefallen, weil der Autor so sympathisch aussieht.....) Nachtrag: Uuups, das Buch ist neu, aber das Autorenfoto alt. Also wirklich!

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