Steffen Kopetzky Risiko

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Inhaltsangabe zu „Risiko“ von Steffen Kopetzky

Geheimexpedition des Deutschen Reichs an den Hindukusch: Nach einem Plan des Orientkenners Freiherr Max von Oppenheim ziehen zur Zeit des Ersten Weltkriegs sechzig Mann mit der Bagdadbahn, zu Pferd und auf Kamelen 5000 Kilometer durch Wüsten und Gebirge. Das Ziel: den Emir von Afghanistan und die Stämme der Paschtunen im Namen des Islam zum Angriff auf Britisch- Indien zu bewegen. Mit zwei farbigen Karten und einem exklusiven Nachwort des Autors zur Taschenbuchausgabe.

Eine unglaubliches Buch in wundervollen Worten über ein Stück unbekannter Geschichte. Ein wirklicher Bestseller.

— Alanda_Vera
Alanda_Vera

Ein weites Netz spinnt der Autor - vom Deutschen Reich bis nach Indien. Bild- und sprachmächtig, dabei höchst unterhaltsam.

— alasca
alasca

Vollkommene Begeisterung für diesen klugen, informativen, spannenden Roman über eine Deutsche Expedition während des ersten Weltkrieges

— krimielse
krimielse

Ein Abenteuerroman mit historischen Querverweisen, toll recherchiert und ein spannendes Leseerlebnis.

— Sikal
Sikal

Sehr vieles historisches Fakten in ein Abenteuer gepackt

— marpije
marpije

Sehr dicht erzählt, mit facettenreichen Charakteren und einer tollen Sprache.

— Code-between-lines
Code-between-lines

Dieses Buch treib mich in den Wahnsinn. Es ist ausufernd und kommt nicht auf den Punkt.

— schokoloko29
schokoloko29

Exotische Landschaften, es geht auf den ersten Weltkrieg zu, verspricht spannend zu sein. Leider zieht sich der Stoff, wie Kaugummi.

— VictoriaBenner
VictoriaBenner

Ein Bildungs- und Abenteuerroman im besten Sinne, ein höchst unterhaltsames und trotz einiger Längen sehr spannendes Buch. Ein toller Roman.

— steijner12
steijner12

Die erste Hälfte zäh und dröge, die zweite dafür sehr spannend. Insgesamt ein guter historischer Roman mit einigen Schwächen.

— letusreadsomebooks
letusreadsomebooks

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  • Eine Reise durch die Welt des Islams

    Risiko
    Wolf1988

    Wolf1988

    19. May 2017 um 19:30

    Die Geschichte beginnt in Albanien wo der Junge Marinefunker Sebastian Stichnote auf dem Schiff "Breslau" dient. Stichnote wird auf das Land beordert, um mit seinen Kameraden den frisch gekrönten König von Albanien vor Aufständigen zu schützen. Während seinem Landgang verliebt er sich in ein Mädchen und kommt unweigerlich in Schwierigkeiten. Wieder auf der Breslau untergetaucht, stechen sie in See und einige Zeit später bricht der 1. Weltkrieg aus. Sie greifen einen Hafen an und flüchten vor den Engländern nach Istanbul, wo die Deutschen Soldaten zum Schein zur Türkischen Marine wechseln. In Istanbul bleiben sie lange Zeit und Stichnote freundet sich mit seinem Hauptmann an und lernt durch Ihm das Brettspiel Risiko kennen, das bei den Offizieren sehr beliebt ist, aber vom Führungskommando verboten wurde, da die Offiziere gerne den 1. Weltkrieg nachspielen und somit merken das Ihre Chancen in diesem Krieg sehr gering sind und sich dadurch die Moral senkt. Stichnote wird zu einem guten Spieler und da er nur ein Unteroffizier ohne Portepee ist, wird er kurzerhand befördert, damit er öfters Ausgang hat und sich unter die Reihen der Offiziere mischen kann.. In Istanbul trifft er sein Mädchen wieder und sie können eine große Romanze entwickeln, der die schöne Zeit bleibt nicht für ewig, denn im Westen ist noch Krieg und langsam kommt er gen Osten und somit wird der Plan gefasst durch den Türkischen Emir einen Dschihad gegen die Britischen Unterdrücker aufzurufen, doch damit alle Moslems darauf hören, muss noch der Emir von Afghanistan auf die Deutsche Seite gezogen werden. Stichnote muss sich der Expedition nach Afghanistan anschließen, die sie größtenteils zu Fuß bewältigen müssen. Es ist ein lange Reise, voller Wunder, Hunger, Schweiß, Durst, Toden und sogar der Sucht nach Opium."Risiko" ist ein Buch das einen in den Bann zieht. Sehr Detailreich und für manchem vielleicht sehr langatmig. Man muss es mögen und dann liest man dieses Buch in einem Stück durch. Ich mochte die Historisch sehr gut recherchierten Begebenheiten. Viele Details aus dem 1. Weltkrieg die einem heutzutage nicht so bekannt sind wurden einem gut übermittelt. Der Schreibstil ließ einen in die Geschichte voll und ganz abtauchen. Es wird sehr viel über die Welt des Islams erzählt und wie verschieden und teilweise zerrissen die verschiedenen Völker, Stämme und Religionsarten sein können und dennoch wurde sie einem sehr sympathisch dargebracht.Ich kannte den Autor noch nicht, aber durch dieses Buch werde ich mich des öfteren noch mit Ihm befassen, denn er hat genau den Erzählstil den ich mag.

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  • Leserunde zu "Risiko" von Steffen Kopetzky

    Risiko
    schokoloko29

    schokoloko29

    Wichtig es kann kein Buch gewonnen werden. Dies ist nur eine Leserunde.

    Herzlich willkommen zur Januar Leserunde der Gruppe: SUB Reduktion für anspruchsvolle Romane.

    Im Januar wollen wir zusammen Risiko von Steffen Kopetzky lesen und ich hoffe wir können uns über diese Plattform über das Buch austauschen!

    • 116
  • Mit Risiko nach Afghanistan

    Risiko
    Sikal

    Sikal

    15. January 2017 um 09:00

    Der Marinefunker Sebastian Stichnote liegt mit seinem Schiff Breslau vor Durazzo/Albanien, begegnet dort einer großen Liebe und einem großen Spiel. Beides erlebt Stichnote zum ersten Mal und ist fasziniert. Doch als Stichnote auf der Breslau mit den ersten Kriegshandlungen konfrontiert wird, die Mannschaft samt Schiff nach Konstantinopel fliehen muss, um nicht der britischen Übermacht zum Opfer zu fallen, merkt er schnell, dass seine Vorstellungen und Träume derzeit keine Berechtigung haben. Währenddessen planen andernorts deutsche Kriegsstrategen eine Aktion der besonderen Art – es soll eine geheime Expedition bis nach Kabul ziehen, mit dem Ziel die islamische Bevölkerung zum Dschihad gegen die Briten zu bewegen. Stichnote schließt sich als Funker der Expedition an, des Weiteren begegnen wir hier etlichen historischen Persönlichkeiten, wie z.B. Oskar Niedermayer als Expeditionsleiter (bekannt durch die Niedermayer-Hentig Expedition 1915). Ebenso mit auf die Reise begeben sich ein als Waffenhändler getarnter Journalist sowie ein britischer Spion, der als Prinz durch die Lande zieht. Die Expeditionsteilnehmer haben alle nur vorstellbaren Schwierigkeiten zu bewältigen, bis sie es letztendlich doch bis Kabul schaffen, um in einem fulminanten Ende noch einmal einige Herausforderungen bestehen zu müssen. Der Autor Steffen Kopetzky hat hier ein perfekt recherchiertes Meisterwerk geschaffen, punktet mit historischen Begebenheiten, verflochten mit gesellschaftlichen Eindrücken dieser Zeit, verliert trotz immenser Ausschweifungen und Randerlebnisse nie den roten Faden und bietet einen spannungsgeladenen Abenteuerroman – mit unzähligen Verknüpfung zwischen Fiktion und Realität. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, anstrengend zu lesen und fordert für die mehr als 700 Seiten ein enormes Durchhaltevermögen des Lesers. Schnell- bzw. querlesen ist hier nicht angebracht, um die detailverliebten Einzelheiten allesamt erfassen zu können. Immerhin hat der Autor den Roman ja auch nicht schnell mal zwischendurch geschrieben, so kann man auch als Leser etwas mehr an Zeit aufbringen, um seinen Gedankengängen/-sprüngen zu folgen. Der Roman fächert eine breite Palette an Sequenzen, hält von der Rettung mittels Blutpumpe, einem Fußballspiel mit viel Aufregung, einer Einladung eines Waffenhändlers, der Entstehung des Spiels Risiko, dem Buzkaschi, der Hierarchie der afghanischen Völker vieles Weitere bereit. Ebenso begegnen wir Lucien Camus, dem Vater von Albert Camus (der damals noch ein Kleinkind war), vielen literarischen Werken (z.B. Auf zwei Planeten) und vielem anderen. Dass das Buch für den deutschen Buchpreis nominiert war, versteht sich eigentlich von selbst. Ein Abenteuerroman mit historischen Querverweisen, toll recherchiert und ein spannendes Leseerlebnis.

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    • 2
  • Große Risiko

    Risiko
    marpije

    marpije

    14. January 2017 um 17:21

    Sebastian Stichnote ist ein lebhaftes , intelligentes und sehr sympathisches Protagonist, er ist ein Marinefunker auf einen Kriegsschief  wenn die erste Weltkrieg begonnen hat, wir begleiten ihn auf einer geheimer Expedition, zusammen mit anderen 60 Männer nach Kabul... Die Geschichte begeistert mich als Leser mit sehr vielen historischen Fakten über welchen der Autor schreibt mit viel Liebe zu Details, er beschreibt alles sehr genau und sehr plastisch, seine Erzählungen über die Städte oder die Gebäude ermöglichen mich eine Zeitreise , und eine nach de Lesen steht fest - hinter das Buch steht sehr viele Recherche. Wir haben hier auch große Vielfallt von Personen , die aber sind alle sehr genau beschrieben, keine Person ist nur oberflächlich dargestellt, die alle leben, fühlen und bringen viel Abwechslung in die Geschichte. Der Schreibstil ist sehr dicht, die Sätze sind lang , verwickelt und verbogen und mit sehr viel Informationen. Das Lesetempo ist hier deutlich begrenzt, das ganze ist anstrengend zu lesen, aber im Ende Defekt die Mühe lohnt sich- hinter die schwierigen Sprache ist schön erzählte ein großes Abenteuer mit wahren historischen Hintergrund.  

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  • A never ending story

    Risiko
    schokoloko29

    schokoloko29

    10. January 2017 um 07:06

    Eigene Meinung:Ich habe das Buch nach der Hälfte abgebrochen. Es ist ausufernd und hält sich an Nebenschauplätze auf. Für meinen Geschmack war der Schreibstil einfach auch sehr anstrengend. Teilweise mit Fremdwörter gespickt und mit zuviel Details, die kaum eine Auswirkung an die Handlung hat.Fazit:Menschen, die einen ausufernde Erzählweise mag ist mit diesem Buch genau richtig. Denn die Expedition fängt erst in der Mitte des Buches an. Dies erfordert nach meiner Meinung ein gutes Durchhaltevermögen.

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    • 6
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2303
  • RISIKO - was für ein Roman!!!

    Risiko
    steijner12

    steijner12

    16. November 2016 um 22:29

    Steffen Kopetzkys Roman "Risiko" erzählt die abenteuerliche Geschichte einer deutschen Orient-Expedition im Ersten Weltkrieg. Dabei schafft der Autor wunderbare Bilder und behält seine Erzählfäden sicher in der Hand. Als Leser sollte man trotzdem sehr ausgeschlafen sein, um den vielen akribisch recherchierten Fakten folgen zu können.Die deutschen Orient-Aktivitäten während des Ersten Weltkrieges sind kein Geheimnis und doch stand zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges im vergangenen Jahr anderes im Vordergrund. Um so schöner, dass sich Steffen Kopetzky dem fantastisch anmutenden Stoff angenommen hat. Auf mehr als 700 Seiten begleitet er die Afghanistan-Expedition in ferne Weltgegenden. Dabei hält er sich an die Fakten und nimmt sich alle Freiheiten, die ein Schriftsteller hat.Ein bayerischer ProtagonistDen jungen Marinefunker Sebastian Stichnote - seines Zeichens Bayer - kürt Kopetzky zum Protagonisten, für die Leser wird er nicht selten zum Leuchtturm in einem Meer aus Namen, Orten und Ereignissen. Im Prolog lernen wir ihn kennen, da ist er bereits im Orient. Der Roman erzählt dann im Rückblick, was davor geschah. Die Geschichte Stichnotes beginnt auf dem Marinekreuzer Breslau, der vor der Küste Albaniens liegt, genauer gesagt vor Durazzo.Stichnote ist die einzige Figur, die so ganz der Fantasie Kopetzkys entstammt. Er ist von der ersten bis zur letzten Seite mit dabei, erlebt den Krieg und die Expedition nach Afghanistan am eigenen Leib und erweist sich als begnadeter Funker, ist ein schlaues Kerlchen und ein smarter Typ, und das, obwohl er das Leben und die Liebe noch gar nicht kennengelernt hat.Vergnügliches Leseerlebnis"Risiko" ist ein Roman, der mit nichts geizt, was es braucht, um eminente geschichtliche Unternehmungen zu einem vergnüglichen Leseerlebnis zu machen und en passant höchst aktuelle Begriffe wie den Jihad historisch zu fundieren. Da begegnet man einem Mann namens Adolph Zickler, der als Sonderkorrespondent für die «Neue Zürcher Zeitung» arbeitet und nur knapp dem Tod entgeht; da gibt es eine meisterhafte Szene, in der halb verdurstete Männer sich nicht um die Blutegel-Invasion in einem Tümpel kümmern; da tummeln sich Doppelagenten und Waffenhändler; da nehmen wir an einem frühen Fussballspiel zwischen Istanbuler Mannschaften teil und wundern uns über den Anachronismus, dass die hitzige Atmosphäre des Spiels mit gelben Karten beruhigt wird, und da kommt natürlich auch die leidenschaftliche und nicht leicht zu realisierende Liebe nicht zu kurz, wenn sich Stichnote in die schöne Arjona verliebt.FazitMit „Risiko“ ist Kopetzky ein ebenso komplexes wie famoses Werk gelungen. Ein Bildungs- und Abenteuerroman im besten Sinne, ein höchst unterhaltsames und trotz einiger Längen sehr spannendes Buch. Ein toller Roman. Chapeau Herr Kopetzky!

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    • 2
  • Historischer Roman mit klaren Stärken und Schwächen

    Risiko
    letusreadsomebooks

    letusreadsomebooks

    14. November 2016 um 14:41

    Sebastian Stichnote arbeitet als Marinefunker auf einem Schiff des deutschen Kaiserreichs, als der erste Weltkrieg ausbricht. Aufgrund ihrer Unterlegenheit muss die deutsche Flotte vor der britischen Marine nach Konstantinopel fliehen. Dort wird ihm das Angebot unterbreitet, an einer Geheimexpedition teilzunehmen. Nach einem Plan von Felix von Oppenheim soll eine Gruppe von Konstantinopel nach Afghanistan reisen. Ihr Ziel ist es, den Emir im Namen des Islam davon zu überzeugen, Britisch-Indien anzugreifen. Die historische „Niedermeyer-Hentig-Expedition“ dient als Grundlage des historischen Romans Risiko von Steffen Kopetzky. Oskar Niedermeyer, einer der Leiter der Expedition, hat seine Erlebnisse in dem 1925 erschienenen Buch Unter der Glutsonne Irans dokumentiert. Die Hauptfigur des Romans, Sebastian Stichnote, ist allerdings rein fiktiv. Zu Beginn der Handlung liegt er mit seinem Schiff, der SMS Breslau, im Hafen von Durazzo, wo er die Bekanntschaft mit dem Journalisten Adolph Zickler macht, der später ebenso an der Reise in das fremde Afghanistan teilnimmt. Bis die Expedition dann auch endlich startet, vergehen aber einige Seiten, denn diese bricht erst nach ungefähr 350 Seiten auf. Bis dahin erlebt der Leser den Ausbruch des ersten Weltkriegs aus verschiedenen Perspektiven, etwa aus der Sicht des Vaters von Albert Camus, bis die Breslau in der Hauptstadt des osmanischen Reiches Zuflucht sucht. Die Beschreibungen des Autors sind sehr detailverliebt und ich finde, dass der zweite Teil des Romans, welcher die Expedition umfasst, der bessere Abschnitt ist. Die Expedition ist dann ganz im Sinne eines klassischen Abenteuerromans: die Gruppe muss sich durch Wüsten und Gebirge kämpfen und wird begleitet von Durst und Krankheiten. Dazu kommen Überfälle von Räubern und Verfolgungen der feindlichen Mächte. Die Themen sind recht breit gefächert. Neben den großen Themen Krieg, Liebe und Tod geht es auch um Homosexualität, den Blick auf fremde Kulturen und den Islam. Die Figuren sind mir leider nicht wirklich ans Herz gewachsen, was auch daran liegt, dass manche von ihnen zu klischeehaft gestaltet sind, wie etwa die schöne Albanerin und einige von den orientalischen Personen. Wie bereits gesagt, ist der Stil des Autors sehr ausführlich. Mir ist es stellenweise zu viel Hintergrundinformation, die letztlich nichts zur eigentlich Handlung beiträgt. Beispielsweise der Vertreter von Moody‘s Investors, der natürlich das neue Getränk Coca-Cola trinkt oder ein Fußballspiel zwischen Galatasaray und Fenerbahce Istanbul. Alles kleine Details die nett sein könnten, wenn sie nicht in einer solchen Fülle auftreten würden. Was ich gar nicht verstanden habe ist, warum Kopetzky den englischen Spion, welcher sich in die Expedition einschleicht, enttarnt bevor das ganze Unternehmen überhaupt gestartet ist. Für die Spannung der Handlung nicht gerade sinnvoll. Was dagegen gut gelungen ist, ist die Darstellung des ersten Weltkriegs aus einer anderen Perspektive. Während die Ereignisse auf dem europäischen Schauplatz nur kurz angeschnitten werden, rücken die geopolitischen Bedeutungen von anderen Regionen mehr in den Mittelpunkt des Geschehens. Vor allem der strategische Stellenwert von Britisch Indien für das britische Empire kommt gut zur Geltung. Gut gefallen hat mir ebenfalls, dass der Autor einige historische Persönlichkeiten wie Winston Churchill oder Karl Dönitz glaubhaft in die Handlung integriert. Risiko bietet mit der deutschen Afghanistan Expedition aus dem Jahr 1914 einen interessanten historischen Hintergrund, über den Fans des Genres vielleicht nicht alle Tage stolpern und der somit noch nicht abgedroschen wirkt. Mir war gerade die erste Hälfe des Romans doch zu detailverliebt, ohne dass die Schilderungen eine erkennbare tiefere Bedeutung hatten. Die eigentliche Expedition ist dann zum Glück spannend beschrieben, auch wenn der Autor einige Informationen zu früh verrät. Risiko schildert den ersten Weltkrieg an einem ungewöhnlichen Schauplatz und ist trotz mancher Schwächen lesenswert.

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  • Leserunde zu "Deutschland, deine Götter" von Gideon Böss

    Deutschland, deine Götter
    Klett-Cotta_Verlag

    Klett-Cotta_Verlag

    Es wird mal wieder Zeit für eine Leserunde. Diesmal mit einem sehr spannenden Sachbuch von Gideon Böss: »Deutschland, deine Götter. Eine Reise zu Kirchen, Tempeln, Hexenhäusern«, erschienen im Tropen Verlag. Seid dabei und erfahrt, woran in Deutschland so alles geglaubt wird HIER KÖNNT IHR INS BUCH REINLESEN. Infos zum Buch: Gideon Böss schaut sich zwischen Alpen und Nordsee um, ob auch etwas für seine bislang unerlöste Seele dabei ist. Die Auswahl ist groß, vielfältig – und sehr unterhaltsam. Längst haben wir in Deutschland amerikanische Verhältnisse. Zumindest was die religiöse Vielfalt angeht. Neben den Platzhirschen katholische und evangelische Kirche gibt es längst ein multikulturelles Durcheinander der verschiedensten Gottheiten. Magische Wölfe, verheiratete Hexen, gutmütige Aliens, fernöstliche Buddhas und ein lebendiger Johannes der Täufer. Egal welche Art der Seelenrettung dem Einzelnen zusagt, er wird für jede einen Anbieter finden. Gideon Böss reist durch das ganze Land, um sich mit Mitgliedern der verschiedensten Gruppen zu treffen und sich ihre Weltsicht erläutern zu lassen. Dabei entsteht eine kurzweilige und doch informative Momentaufnahme darüber, wie knapp fünfhundert Jahre nach Luther im Land der Reformation geglaubt, gebetet und gehofft wird. Kurzinfo zum Autor: Gideon Böss publiziert seit seinem Studium in verschiedenen Zeitungen, u. a. in Cicero und Focus. Seit 2008 schreibt er für DIE WELT die Online-Kolumne »Böss in Berlin«. Im Jahr 2014 erschien sein Roman »Die Nachhaltigen«. Er glaubt an keinen Gott, würde ihn aber trotzdem gerne mal kennenlernen. Seine Homepage finden Sie unter: www.gideonboess.de

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    • 252
  • Unterhaltsame Reise in die deutsche Geschichte

    Risiko
    PanPanReader

    PanPanReader

    15. March 2016 um 23:43

    Endlich habe ich dieses Werk zu Ende gelesen!!!Eine unglaubliche Freude beseelt mich, dass ich es wirklich geschafft habe den außerordentlich gut recherchierten und formulierten Roman von Steffen Kopetzky zu lesen. Wahrlich eine verdiente Nominierung für den deutschen Buchpreis 2015! Und eigentlich auch das literarisch anspruchsvollste Buch in meinem Bücherregal.Dementsprechend lange habe ich gebraucht um mich durch dieses Werk zu kämpfen. Es ist wirklich sehr interessant wie der Autor es geschafft hat seine fiktive Figur Sebastian Stichnote in die wahren Ereignisse des ersten Weltkrieges hineinzuschreiben und somit eine zum größten Teil spannende Geschichte zu entwickeln. Am Anfang war mir der Herr Stichnote doch reichlich unsympathisch mit seiner lockeren Art und seiner sofortigen Verknalltheit in die junge Frau Arjona. Doch nach und nach fand er einen Platz in meiner Gunst, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Fleißig wie ich, während des Lesens, einfach war, habe ich mir es nicht vorenthalten die ein oder anderen Sachen nachzuschlagen, die mich während dem Verlauf der Geschichte in Unwissenheit haben stehen lassen. Wie der Lebenslauf von Dönitz. Oder nähere Informationen zur BRESSLAU. Und alles wurde höchst korrekt von Herrn Kopetzky in die Geschichte verwoben, so dass selbst die fiktiven Teile, sich wie die wahrhaftig erlebte Geschichte/Vergangenheit lesen lassen. Es ist im Grunde etwas, wie unterhaltsamer Geschichtsunterricht. Dabei wurden viele Sachen zu Tage gefördert, für die sich im schulischen Unterricht meist nicht die Zeit gefunden hat. Selbst wenn man denkt, man weiß alles über diesen Krieg, der unsere Welt bereits vor ca. 100 Jahren erschüttert hat, so lernt man doch noch das ein oder andere dazu. Mir will sich gar nicht erschließen, wie lange der Autor an der Recherche gesessen und wie viel Zeit er in dieses Werk investiert hat. Selbst "Kleingeister", wie ich es einer bin, werden ihre Freude daran haben, wenn sie sich erstmal trauen dieses über 700 Seiten schwere Buch in die Hand zu nehmen. Und wer mich kennt, weiß, dass ich es nie von selbst gelesen hätte. Nie im Leben. Aber meine damalige Chefin war so nett mir das Buch in einer meiner Pausen vor mir auf den Tisch zu "knallen" mit dem subtilen Befehl "Lesen Sie einfach mal rein." Gesagt, getan und nicht bereut. Vielen Dank dafür. Zwischendurch ist es mir aber schon schwer gefallen dem Verlauf der Handlung ganz zu folgen. So überaus korrekt und wahrheitsgetreu der Roman auch an die geschichtliche Vorlage anlehnt, so haben es doch die langen Schachtelsätze und die vielen geschichtlichen und orientalischen Begriffe schwer gemacht immer zu 100% am Ball zu bleiben. Dafür habe ich nach meiner monatelangen Pause relativ schnell wieder den Anschluss gefunden. Keine leichte Lektüre und nicht unbedingt etwas, was man kurz für Zwischendurch mal lesen sollte. Dafür ist die Lektüre zu schwer und fordert zu sehr zum Mitdenken auf. (Das absolut nichts schlimmes ist, aber manchmal möchte man auch eine Geschichte zum Abschalten haben. Dafür ist diese hier wirklich ungeeignet.) Ich kann das Buch jedem empfehlen, der einen authentischen, geschichtsbelasteten Abenteuerroman lesen möchte, Der sowohl unterhaltsam als auch lehrreich ist.

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  • Gewaltig aber lohnenswert

    Risiko
    MinnaM

    MinnaM

    21. January 2016 um 11:15

    Buch 2/40 - 2016 Ein tolles Buch, dass viele Einblicke in die damalige Zeit gewährt. Dazu hebt es viele Aspekte hervor, die im herkömmlichen Geschichtsunterricht hinten runter fallen. Normalerweise ist es mit der Westfront und der russischen Revolution getan. Hier erfährt man mehr über die Fremdenlegionen, die Geschehnisse im Mittelmeer und die Konflikte um die östlichen Gebiete der Empire der europäischen Mächte. Es werde dennoch leider nur 4 Sterne. An einer Stelle im Buch sinniert Stichnote darüber, dass das Schwierigste am Soldat sein die tagelange Untätigkeit ist. (Oder so ähnlich). Und so verhält es sich auch mit diesem Buch. Das Buch ist sehr gemächlich in seinem Erzähltempo und manchmal wünscht man sich, dass alles ein weniger zügiger voranschreiten würde.

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  • gewaltig, aber lohnenswert

    Risiko
    dominona

    dominona

    09. January 2016 um 09:33

    das ganze Vorhaben "erster Weltkrieg" war ein einziges Risiko und der Autor basiert sein Spiel mit der Geschichte auf Fakten. Er versteht es, ein geschichtliches Experiment mit einem interessanten Protagonisten zu verbinden und über das wirklich existierende Spiel "Risiko" einen Zufallsfaktor einzubauen.  Wird es der deutschen Expedition Richtung Afghanistan gelingen, den heiligen Krieg gegen die Engländer auszulösen und so den Krieg zu drehen?  Das Buch ist sprachlich und atmosphärisch sehr dicht, weshalb die Länge auch gar nicht auffällt. Meiner Meinung nach war das Buch zurecht für den deutschen Buchpreis nominiert.

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  • Durch den wilden Orient.

    Risiko
    Gulan

    Gulan

    Als Stichnote sich noch einmal zu Seiler und den beiden Heeresfunkern umdrehte und sah, wie sie auf dem Meidan standen, dem Entwurf der Welt, wo sich die Karawane gesammelt hatte, wurde er traurig. Die drei winkten und wurden immer kleiner. So war die Welt anscheinend. Man traf sich, und man trennte sich. Dazwischen starben immer wieder einige. Und man selbst war ein Nichts, hinter dem glockenbehängte Kamele herstapften. Der Sternenhimmel, der bald über ihnen aufstieg, war überwältigend und die Ödnis so vollkommen, dass die Erinnerung an das langsam verfallende Isfahan schnell märchenhaft wurde. Stichnote wusste vage, dass die nächste große Stadt, die sie anstrebten, Herat war und schon in Afghanistan lag, weit über tausend Kilometer östlich. Es schien ihm unvorstellbar, dass sich die Unwirtlichkeit, die sie umgab, noch verschlimmern sollte. (S.535) Mitten in der heißen Phase des Sommers 1914 liegt der Kleine Kreuzer „SMS Breslau“ in Durazzo in Albanien vor Anker. Der Marinefunker Sebastian Stichnote bändelt mit einer jungen Albanierin an. Doch bald bricht der Erste Weltkieg aus und die „Breslau“ nimmt an den ersten Kriegshandlungen teil, muss sich jedoch bald aufgrund der britischen Übermacht nach Konstantinopel flüchten. Derweil plant man in Berlin einen waghalsigen Coup: Eine geheime deutsch-türkische Expedition von Konstantinopel bis nach Kabul, um Unruhe zu stiften und die britischen Truppen in Asien zu binden. Es wird noch ein Funker gesucht und den findet man in Stichnote. Mit der Bagdadbahn geht es los Richtung Osten, doch bald geht es nur noch als Karawane voran. Immer wieder gibt es Komplikationen und Hindernisse, auch ein britischer Spion hat sich unbemerkt der Expedition angeschlossen. In den Weiten Vorderasiens wird immer deutlicher, dass Stichnote der entscheidende Mann für den Erfolg der Mission werden wird. Sebastian Stichnote ist ein junger Funkobermaat auf der „Breslau“. Aufgewachsen in München-Giesing hat es ihn zur See gezogen, in die Ausbildung mit der relativ neuen Seefunktechnik. Stichnote ist ein sympathischer und emphatischer junger Mann. Er verfügt über ein großes Verständnis für Technik und ist auch fasziniert von den Möglichkeiten der Funktechnik. Er hat gleichzeitig auch ein gutes Verhältnis zu Tieren, eine Fähigkeit, die ihm im Laufe der Expedition noch zum Vorteil gereicht. Als Soldat ist er zuverlässig und gewissenhaft, Kriegsbegeisterung verspürt er jedoch nicht, viel lieber trifft er sich mit seiner jungen Liebe Arjona. Seine Intelligenz und seine Fähigkeiten in dem strategischen „Großen Spiel“ verschafft ihm Anerkennung bei den Kameraden und lässt ihn in der Marinelaufbahn aufsteigen. Dieses „Große Spiel“, ein Kriegsstrategiespiel der deutschen Offiziere, angelehnt an das heute bekannte „Risiko“, spielt ebenfalls eine zentrale Rolle in diesem Roman. Zum Glück hat der Autor seine Figur nicht völlig unfehlbar kreiert. Stichnote ist an manchen Stellen erstaunlich unsicher, naiv, wird heroinabhängig, ist mehr als einmal auf die Hilfe anderer angewiesen. Doch das alles macht ihn zu einer großartigen Hauptfigur. Die Dämpfe des Opiums, des letzten Rests von Dr. Moghadems Geschenk, erlösten ihn von all seinen Schmerzen. Noch nie hatte er solchen Frieden erlebt. Das Letzte, was er sah, bevor die Träume ihn endgültig holten, war der Vogel.Er hatte versäumt, den Taubenkäfig mit dem Tuch wieder abzudecken, und schräg gegenüber, auf den Ästen eines wilden Apfelbaums, hatte sich ein Falke niedergelassen. Stichnote musste blinzeln, weil es ihm so vorkam, als habe er nie im Leben ein schöneres Lebewesen gesehen als diesen Falken. Er war weiß wie das Eis am Pol. Schneeweiß. Ganz ruhig saß der Falke in der Baumkrone und sah zu den sechs übriggebliebenen Tauben hinunter, die, von seiner Ankunft verstört, wild mit den Flügeln schlugen. Habt keine Angst, dachte er mehr, als dass er es aussprechen konnte, ihr seid sicher. Wie er sie doch liebte, seine Tauben. Aber der Falke war das Schönste. Der weiße Falke im wilden Apfelbaum. (S.616-617) Nach eigenen Angaben hat Autor Steffen Kopetzky mehr als zehn Jahre an diesem Buch recherchiert und gearbeitet. Er hat sich dabei von einer tatsächlichen Expedition inspirieren lassen, der Niedermayer-Hertig-Expedition, die Ende 1914 von Konstantinopel aus Richtung Afghanistan aufmachte, um den dortigen Emir auf die Seite der Mittelmächte zu ziehen. Auf dem Weg dorthin sollten die islamischen Völker und Gemeinschaften zum Dschihad gegen die Briten (und Russen) aufgestachelt werden. Ein Dschihad auf Initiative des deutschen Kaisers! Unglaublich, aber wahr. Kopetzky verwendet die historischen Fakten und baut drumherum einen fiktiven Ablauf bis hin zu einem alternativen Ende. Das Buch ist natürlich erstrangig ein opulenter Abenteuerroman, daneben beinhaltet er aber auch eine Liebesgeschichte, einen Spionagethriller und eine Menge Lektionen in Sachen Geopolitik und Orientalistik. Und über allem weht ein Hauch von Karl May („Durch das Land der Skipetaren“, „Von Bagdad nach Stambul“, „Durchs wilde Kurdistan“). Der Roman ist in einem zwar konventionellen, aber dem Genre angemessenen, stilistisch sauberen Erzählstil geschrieben. Kopetzky versteht es sehr überzeugend, Fakten und Fiktion zu vermischen, sowohl bei der Handlung als auch bei den Personen. So begegnen uns Karl Dönitz, späterer Admiral und letzter Reichspräsident des dritten Reiches, als Leutnant auf der „Breslau“ und Protegé Stichnotes oder in Konstantinopel Alexander Parvus alias Helphand, er organisierte 1917 Lenins Zugreise nach St. Petersburg, oder Lucien Camus, Algerienfranzose und Vater von Albert Camus, beim Angriff der „Breslau“ auf die nordalgerische Stadt Bône. Dazu breitet er in die Handlung eingeflochten ein wahres Panoptikum an Anekdoten, Fakten, Wissenswertem aus. Etwa die Geschichte des Heroins, die Glaubensgemeinschaft der Bahai, die große persische Dichtung „Die Konferenz der Vögel“, das afghanische Reiterspiel Buzkaschi oder Kurd Laßwitz' Roman „Auf zwei Planeten“. Und über alldem verliert Kopetzky nicht den Faden, bringt die Geschichte weiter voran, hält die Spannung aufrecht bis zum Schluss. Und das war es, was Niedermayer an Oppenheims Idee einer Afghanistan-Expedition reizte – sie nahm sich wie der lebendig gewordene Alptraum englischer Weltpolitik aus. Sie roch nach dem schweißgebadeten Abgründen von Downing Street, folgte einer Logik, die zutiefst britisch war und die Niedermayer mit einem Mal auch genau zu verorten wusste: Oppenheim plante im Kern einen Angriff auf das heartland. Wieso war er nicht gleich daraufgekommen! (S.225) Im Roman wird auch die geopolitische „Heartland“-Theorie angesprochen, die im Jahre 1904 vom britischen Geographen Halford Mackinder aufgestellt wurde. In dieser Theorie hat das sogenannte Herzland in der Mitte des eurasischen Kontinents ein zentrale geopolitische Bedeutung für die ganze Welt. Erstaunlich, dass genau 100 Jahre nach der deutschen Afghanistan-Mission diese Theorie wieder aktuell erscheint. Ebenso erstaunlich ist dieses Buch, dass es erfreulicherweise sogar auf die Longlist zum Deutschen Buchpreis geschafft hat. Ein wirklich kurzweiliger und begeisternder Abenteuerroman. Einer meiner Favoriten, wenn nicht sogar das Lese-Highlight im diesem Jahr.

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    • 15
  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Gewinnt die 15 Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2015!

    Lua und die Zaubermurmel
    Daniliesing

    Daniliesing

    Die Vorweihnachtszeit ist doch die schönste Zeit im Jahr für tolle Buchempfehlungen, oder? Da es ja schon eine kleine Tradition geworden ist, möchten wir vom LovelyBooks Team euch auch 2015 wieder unsere Lieblingsbücher des Jahres empfehlen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, das alle 15 Bücher enthält, glücklich machen! Bevor es mit den einzelnen Lieblingsbüchern losgeht, möchten wir euch aber ein wunderbares Kinderbuch ans Herz legen, das uns alle bezaubert hat und das Klein und Groß mit seiner berührenden Geschichte in seinen Bann zieht! "Lua und die Zaubermurmel" ist unser gemeinsamer Buchtipp für das Jahr 2015. Unsere Buchempfehlungen: 1. kultfigur empfiehlt: "Unterwerfung" von Michel Houellebecq Ein hochinteressantes Gedankenspiel zum schlummernden Konfliktpotential in unserer Gesellschaft und der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Zeitlos und aktuell zugleich. Für mich ein geniales Buch, gerade weil es stellenweise auch banale und langweilige Seiten hat - denn so sind wir Menschen nunmal. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock - vorbei an den vielen Fenstern des Hochhauses und den Geschichten der Menschen dahinter. Gekonnt verknüpft Bradley Somer die einzelnen Schicksale dieser Menschen - mal ganz gewöhnlich, mal total abstrus und verbindet sie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das man in dieser Form bestimmt noch nicht gelesen hat! Genial! 3. TinaLiest empfiehlt: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann Ralf Rothmann hat mich mit seinem sprachlich sehr beeindruckenden Roman "Im Frühling sterben" aus einer Leseflaute geholt: Ich habe ebenso gebannt wie erschüttert von den Erlebnissen des Protagonisten Walter während der letzen Monate im zweiten Weltkrieg gelesen & auch nach dem Lesen hat mich der Roman nicht so schnell losgelassen. Ein beeindruckendes, leises und sehr starkes Buch! 4. doceten empfiehlt: "Chaos" von David Mitchell In "Chaos" erzählt David Mitchell in neun Geschichten über den freien Willen des Einzelnen in einer deterministisch-chaotischen Welt - nicht das kleinste Thema für einen Debütroman. Nahezu mikroskopisch klein sind jedoch oft die verbindenden Elemente zwischen den Geschichten, bis sie sich in ein großes Ganzes fügen, das wir wohl Leben nennen. Wer die Erzählweise aus dem bekannteren "Cloud Atlas" mag, wird auch von "Chaos" begeistert sein - ich bins! 5. Malista empfiehlt: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" von Mamen Sánchez Es gibt Bücher, die liest man und am Ende waren sie gut. Und es gibt Bücher wie Mamen Sanchez' "Die schönste Art sein Herz zu verlieren", erschienen im Thiele Verlag, welches einen auf eine Reise mitnimmt, die niemals enden soll! Die Faszination des Buches liegt in den pointierten Beschreibungen der Protagonisten, ihrer Herkunft und ihrer Lebensstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unbedingt lesen! 6. ValerieLiebtLesen empfiehlt: "Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili Ich habe das Familienepos dieses Jahr im Sommerurlaub in Portugal gelesen und war vom ersten Moment an gefesselt von dieser spannenden Geschichte rund um acht beeindruckende Frauenfiguren. Die 1200 Seiten habe ich verschlungen und danach war ich fast ein wenig wehmütig, dass die Geschichte "schon" rum war. Grandios! 7. Sophia29 empfiehlt: "Das Geheimnis des weißen Bandes" von Anthony Horowitz In diesem Jahr bin ich auf den Sherlock Holmes-Geschmack gekommen. Deswegen zählt „Das  Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz zu meinen absoluten Lesehighlights 2015. Die ersten Seiten dieses Buches haben ausgereicht, um mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen:   London im November 1890 – der unvergleichliche Detektiv Sherlock Holmes und sein alter Freund Dr. Watson setzen alles daran, das Geheimnis um „Das weiße Band“ schnellstmöglich zu lüften, um   weitere Morde zu verhindern. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrer Verfolgungsjagd begleitet und von Seite zu Seite mehr der Auflösung dieses dubiosen Falls entgegengefiebert. Dieses Buch bietet nicht nur durch und durch sympathische Protagonisten und einen einzigartigen Stil des Autors, sondern garantiert vor allem auch Spannung bis zum Schluss. 8. HannaBuecherwurm empfiehlt: "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss Lasst euch nicht vom schleppenden Anfang des Buches trügen! Sobald ihr diesen einmal hinter euch habt, wird euch das Buch vollkommen fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Vor allem der originelle Schreibstil macht dieses Buch aus, macht euch darauf gefasst, wiederholt in Lachen ausbrechen zu müssen. Das Buch ist der Auftakt zu einem fantastischen Fantasy-Epos, auf dessen Fortsetzung ich nun richtig gespannt bin! 9. aba empfiehlt: "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie Gegen Ende des Jahres nur ein Lieblingsbuch zu nennen, fällt einem oft schwer, wenn fast jedes gelesene Buch diese Auszeichnung verdienen könnte. Dieses Mal ist es bei mir nicht so, ich musste keine Sekunde lang überlegen, die Entscheidung stand schon im Frühjahr fest. "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie ist mein absolutes Lieblingsbuch aus 2015. Für so viel Leidenschaft, so konsequente und menschliche Charaktere, und eine glaubhafte und spannende Entwicklung habe ich dieses Buch sehr geliebt. 10. Kathycaughtfire empfiehlt: "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee Eines der Bücher, das man in seinem Leben unbedingt gelesen haben sollte. Es ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, aber einer, den man schlichtweg lieben muss. Die Geschichte ist wunderschön, die Botschaft nach wie vor eine unglaublich wichtige und Harper Lee eine grandiose Autorin. 11. markusros empfiehlt: "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson Das Buch und speziell der so mutige Pikay haben mir die eigene Lust am Abenteuer und an fernen Ländern nicht nur in den Lesestunden zurückgebracht. Ich bewundere den Mut, sich aus Überzeugung für eine Sache in Situationen zu begeben, ohne vorher alle Eventualitäten intellektuell durchdacht und durchdrungen zu haben. 12. Tree_Trunks empfiehlt: "Altes Land" von Dörte Hansen Für mich ist "Altes Land" von Dörte Hansen eines der besten Bücher 2015 gewesen. Die Geschichte beschreibt die kleinen Wunden, die sich die Generationen einer Familie gegenseitig zufügen können und erzählt von der Bürde der Vergangenheit. Gleichzeitig hat Dörte Hansen einen tollen Humor, der mich wirklich laut zum Lachen gebracht hat und der von einer ungetrübten Menschenkenntnis zeugt. Ein großartiges Buch über menschliche Stärken und Schwächen! 13. Tasmetu empfiehlt: "Ich bin Malala" von Malala Yousafzai Dieses Buch war so viel mehr als das, was ich erwartet habe und ließ mich tief berührt und nachdenklich zurück. Es ist die Geschichte des Swat Lands, es ist die Geschichte der Taliban, des Islams, es ist die Geschichte ihres Dorfes, ihrer Eltern, ihrer Freunde, ihrer Heimat, ihrer Flucht. Sympathisch, aufrüttelnd, aktuell. 14. nordbreze empfiehlt: "Bora" von Ruth Cerha Die Frankfurter Verlagsanstalt sollte dieses Buch nur zusammen mit einem Flugticket nach Kroatien verkaufen. Obwohl ich schon immer eine Wasser-Sehnsucht hatte, war diese noch nie so stark wie beim Lesen von "Bora". Ich möchte auch eine Insel erkunden, klettern, schwimmen, Wein trinken (ich mag gar keinen Wein ..) und Fisch essen. Ruth Cerha beschreibt das Inselleben einfach, alltäglich, aber trotzdem prägnant, so dass man das Gefühl hat, schon einmal dort gewesen zu sein (was ich für mich ausschließen kann. Ich war noch nie in Kroatien). Hinzu kommen mit Mara und Andrej zwei unaufdringliche Protagonisten, deren Liebesgeschichte so dezent aufgestellt ist, eigentlich will ich das gar nicht Liebesgeschichte nennen. Zwischen den beiden herrscht einfach eine große Vertrautheit, die ohne große Worte auskommt. Seid ihr neugierig auf unsere 15 Lieblingsbücher 2015 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 6. Januar Zeit, bei der Verlosung eines tollen Buchpakets mit allen 15 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns über den "Jetzt bewerben"-Button ganz oben nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir selbst immer so gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Welche sind eure Buchgeschenktipps des Jahres? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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