Steffen Kopetzky Risiko

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Inhaltsangabe zu „Risiko“ von Steffen Kopetzky

Zu Beginn des Ersten Weltkrieges schickt der Orientkenner Freiherr Max von Oppenheim eine deutsch-türkische Geheimexpedition auf den Weg von Konstantinopel nach Afghanistan. Ihr Auftrag lautet, den Emir von Afghanistan und die Stämme der Paschtunen im Namen Allahs zum Angriff auf British-Indien zu bewegen. Über 60 Mann sollen mit der Bagdadbahn, zu Pferd und auf Kamelen durch Wüsten und Gebirge ziehen. Der junge Marinefunker Sebastian Stichnote verlässt sein Schiff und schließt sich ihnen an. Am Ende hängt der Erfolg des Plans allein von ihm ab, der mit allem brechen muss, was ihm einst heilig war.

Historischer Abenteuerroman, ein wenig wie Karl May

— Gruenente
Gruenente

Klassischer Abenteuerroman

— Saralonde
Saralonde

Ein Feldzug durch die Wüste muss nicht trocken sein - ein unterhaltsamer, gut recherchierter Roman mit überraschendem Ausgang!

— Ginevra
Ginevra

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  • Historisch belegte Afghanistanexpedition

    Risiko
    Gruenente

    Gruenente

    Marinefunker Sebastian Stichnote liegt mit seinem Schiff kurz vor dem ersten Weltkrieg in einem albanischen Hafen. Das Sprachgenie lernt eine junge Frau kennen, Arjona. Sie ist seine große Liebe und auch seine Sprachlehrerin. Doch durch den beginnenden krieg und andere Verwicklungen verlieren sie sich aus den Augen. Arjona muss nach London. Stichnote auf ein Himmelfahrtskommando nach Afghanistan. Alles liest sich ein wenig wie Karl May. Es kommen auch von dort bekannte Orte und Titel vor. Faszinierend ist eine Art Gesellschaftsspiel, das den roten Faden durch das Buch bildet und mit dem auch realistische Kriegsstrategien entwickelt werden können.  Stichnote ist eine erfundene Figur. Ansonsten sind viele Ereignisse historisch belegt. Vielfach spannend, mit einer sympathischen Hauptperson wurde ich in einen Aspekt des ersten Weltkrieges eingeweiht, der mir bis dahin völlig unbekannt war.

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    lesebiene27

    lesebiene27

    11. October 2015 um 13:38
  • Klassischer Abenteuerroman

    Risiko
    Saralonde

    Saralonde

    17. September 2015 um 11:28

    Sprecher: Frank Stöckle Spieldauer: 9 h, 23 min Albanien, kurz vor dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs. Der Marinefunker Sebastian Stichnote gehört zu den Truppen, die Wilhelm zu Wied, den damaligen deutschen Fürsten von Albanien, schützen sollen. Stichnote verliebt sich in eine Einheimische, muss jedoch nach einer Auseinandersetzung mit ihrer Familie das Land verlassen und wird zunächst nach Konstantinopel geschickt, von wo aus er als Teil der Niedermayer-Hentig-Expedition nach Afghanistan aufbricht, wo diese für ein Engagement des Landes im 1. Weltkrieg werben soll. Steffen Kopetzkys Roman verbindet historische Ereignisse und Personen (wie den Expeditionsleiter Oskar Niedermayer) mit einer Abenteuergeschichte rund um den fiktiven Helden Sebastian Stichnote. Die Geschichte setzt mit einem Vorausblick auf das Ende ein (wobei der Ausgang aber unklar bleibt) und springt dann zurück in die Zeit vor dem Ausbruch des 1. Weltkriegs. Gewürzt ist der klassische Abenteuerroman mit einer Liebesgeschichte, viel Lokalkolorit und Einblicken in die politische Situation auf dem Balkan und im Orient. Außerdem sehr interessant: Kopetzky lässt die Offiziere ein Kriegsbrettspiel spielen, in dem sie die Situation und die Entwicklungen im 1. Weltkrieg regelrecht durchspielen. Ein solches Spiel hat es wohl tatsächlich gegeben. Zu Beginn des Buches geht die Handlung recht langsam voran, bei der Schilderung der nachfolgenden Expedition geht es dann etwas schneller. Ich habe bei der Lektüre öfters an Karl May denken müssen, da ich aber nie selbst Karl May gelesen habe, weiß ich nicht, ob die Assoziation gerechtfertigt ist. Das Buch haut einen nicht um, aber es ist eine gute, spannende Geschichte, die mich auch sprachlich überzeugt hat. Der Roman steht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis, hat es aber leider nicht auf die Shortlist geschafft. Als Siegertitel hätte ich ihn nicht gesehen, aber er ist allemal lesenswert und interessant. Zum Hörbuch: Das Buch ist meiner Meinung nach sehr gut für eine Hörversion geeignet, man muss sich allerdings aufgrund der komplexen Sätze relativ stark konzentrieren. Frank Stöckle hat mich als Sprecher voll überzeugt, er lässt die verschiedenen Personen je nach Herkunft auch mit dem entsprechenden Dialekt/Akzent sprechen.

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  • Ein Spiel wird zum riskanten Unterfangen

    Risiko
    Ginevra

    Ginevra

    03. September 2015 um 13:18

    Produktbeschreibung: „Zu Beginn des Ersten Weltkrieges schickt der Orientkenner Freiherr Max von Oppenheim eine deutsch-türkische Geheimexpedition auf den Weg von Konstantinopel nach Afghanistan. Ihr Auftrag lautet, den Emir von Afghanistan und die Stämme der Paschtunen im Namen Allahs zum Angriff auf British-Indien zu bewegen. Über 60 Mann sollen mit der Bagdadbahn, zu Pferd und auf Kamelen durch Wüsten und Gebirge ziehen.“ Rezension zum gekürzten Hörbuch, gelesen von Frank Stöckle Zu Beginn der geheimen Expedition steht ein Spieleabend: die führenden Militärstrategen, darunter Hauptmann Oskar Niedermayer, treffen sich allabendlich in Konstantinopel, um ihrer Leidenschaft für ein Strategiespiel zu frönen, bei dem von einzelnen Ländern oder Länderzusammenschlüssen die ganze Welt erobert werden kann (es ähnelt stark dem 1954 veröffentlichten „Risiko“). In einer fremden Offiziersuniform darf der Funker Stichnote inoffiziell teilnehmen – und verblüfft die Anwesenden durch seine außergewöhnliche Spielstrategie. Er lässt die anderen gegeneinander kämpfen, bis ihnen die Ressourcen ausgehen; nebenbei sucht er sich Verbündete im Orient, greift die großen Mächte an ihren Schwachstellen an – und gewinnt das Spiel auf der ganzen Linie. Kein Wunder also, dass Hauptmann Niedermayer den aufgeweckten jungen Mann mitnimmt auf die gefährliche und riskante Expedition nach Afghanistan. Eine bunte Truppe ist da zusammengekommen: ein angeblicher Schweizer Waffenhändler, der undercover für ein Buch recherchiert, ein als Prinz getarnter britischer Spion, und viele andere mehr. Auf der strapaziösen Reise entstehen tiefe Freundschaften, aber es kommt auch zu Gewalttaten und Todesfällen. Stichnote erlebt einige Abenteuer und schließt Bekanntschaft mit Einheimischen, die zu Freunden werden, nicht zuletzt mit Parr, dem weißen Falken, Gefährte und Symbol zugleich. Und auch in der Liebe setzt er aufs Ganze! Am Ende sind Stichnotes Unbefangenheit und Weltoffenheit jedoch Segen und Fluch zugleich… Steffen Kopetzky, geb. 1971, lebt in Pfaffenhofen. Er studierte Philosophie und Romanistik in München, Paris und Berlin. Er lebte zunächst als freier Schriftsteller in Berlin, war von 2002 bis 2008 künstlerischer Leiter der Biennale Bonn und engagiert sich seit 2006 als Kommunalpolitiker. Kopetzky recherchiert gerne und verbringt viel Zeit damit, antiquarische Bücher zu lesen. Beim Schreiben hält er sich im Wesentlichen an Fakten und eigene Erfahrungen, lässt aber auch gerne seine Fantasie spielen. Für sein bisheriges Werk erhielt er mehrere Auszeichnungen und Stipendien. Nach den begeisterten Rezensionen habe ich mich für das gekürzte Hörbuch entschieden, da ich mich normalerweise nicht besonders für Feldzüge und Kriegsbeschreibungen begeistern kann. Doch bei diesem Roman handelt es sich eher um eine Abenteuergeschichte mit prägnanten Personen, bei dem die historischen Fakten geschickt eingebaut wurden und mir kein bisschen langweilig vorkamen – ganz im Gegenteil. Dass Deutschland im ersten Weltkrieg tatsächlich versucht hat, einen Dschihad auszulösen, war für mich neu und einfach unglaublich!Die Hauptfigur Sebastian Stichnote fand ich sympathisch, und sein Name ist bezeichnend: im Hauptkonzert der Kriegsmächte ist er der kleine, unscheinbare Taktgeber, der den großen Einsatz einleitet! Da Kopetzky sich ab einem bestimmten Punkt nicht an die Fakten hält, handelt es sich also nicht um einen historischen Roman, sondern um eine „Uchronie“ oder „Alternativweltgeschichte“, wie der Autor im ARD-Magazin „Druckfrisch“ erklärte. Gerade deshalb regt dieser Roman zum nach- und weiterdenken an. Wie oft hängt das Schicksal eines Volkes oder der ganzen Welt von einem kleinen Augenblick ab, von einer kleinen Entscheidung, die weitreichende Folgen hat. Ich fand das Hörbuch in seiner Länge von neuneinhalb Stunden gerade richtig, super vorgetragen von dem routinierten Schauspieler und Sprecher Frank Stöckle, der die verschiedenen Personen durch verschiedene Tonlagen und Dialekte charakterisiert. Für mich war dieses Hörbuch eine spannende, gut verständliche und kurzweilige Unterhaltung. Die Handlung war trotz der Kürzungen gut verständlich, und detaillierte Schilderungen kommen nicht zu kurz. Sehr empfehlenswert – deutsche Geschichte mal aus einem neuen Blickwinkel, und durch die derzeitigen politischen Brandherde im Orient durchaus mit aktuellem Bezug. Fazit: ein spannendes, unterhaltsames Buch, gekonnt erzählt und voller interessanter Details. 5 Sterne und eine Hör-/Leseempfehlung für alle, die sich für deutsche Geschichte und Abenteuerromane begeistern können!

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  • Als Hörbuch ungünstig gekürzt... leider

    Risiko
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    03. April 2015 um 11:32

    Ich habe das Hörbuch wie üblich im Auto auf dem Weg zur Arbeit gehört. Vorab daher eine generelle Kritik, die Pappbox mit den CDs in kleinen Papierumschlägen ist einfach unpraktisch. Während der Fahrt die richtige nächste CD rausfischen geht nahezu nicht gefahrlos, die late wieder reinfriemeln auch nicht. Ich verstehe, daß es bei 8 Cds schwer wird diese in einem Jewel-Case unter zu bringen, aber diese Lösung mißfällt mir als Autofahr-Hörbuch-Hörerin einfach sehr, obwohl die Box wirklich schön aufgemacht und gestaltet ist. Zum Hörbuch selbst, der Text wird toll gelesen von Frank Stöckle, hier und da fand ich die Dialekte zu denen er sich hinreißen ließ etwas unpassend oder überraschend, weil er die gleiche Person vorher ohne Dialekt gesprochen hat. Das störte mich aber noch nicht wirklich, sondern war eher etwas erheiternd. Die Geschichte an sich ist kurzweilig, eine Art historischer Roadtrip, und spannend. Leider ist diesese Hörbuch so ungünstig gekürzt, dass der Hörer sofort merkt, wo eine Stelle fehlt, was vorallem an den häufigen Ortswechseln liegt und den Lücken, die die Liebesgeschichte aufweist und über die man als aufmerksamer Hörer durchaus stolpert. Ich mag es generell nicht sonderlich ein gekürztes Hörbuch zu hören, wenn es dann so auffällig ist, wie hier, stört es mich erheblich und irritiert mich. Das hat mir also leider diesmal überhaupt nicht gefallen. Zum Glück rettet der Text dann doch noch einiges von meinem Hörgenuss, die Problematiken und Gefahren der damaligen Kriegsführung, das große Spiel, all das war interessant und konnte mich zumindest weiter fesseln, so dass ich trotz der Kürzungen, die mich immer wieder stolpern ließen, gerne weiter gehört habe. Einen weiteren Kritikpunkt hätte ich noch und zwar war die Namensgebung einfach furchtbar, da turnte ein Herr Tod herum, ein Herr Stichnote, diese Namen waren für mich so unüblich, so wenig als Namen erkennbar, dass ich bei ihrer Nennung immer wieder irritiert wurde. Sehr Schade, durch diese Umsetzung und Kürzung verliert das Buchfür mich deutlich an Güte und ich kann diesmal leider nicht so begeistert berichten, wie sonst so oft. Für Hörbuchhörer, die sich durch Kürzungen nicht irritieren lassen, mag das eine Empfehlung wert sein, für andere rate ich dann hier eher zum Buch, als zum Hörbuch, denn der Text ist durchaus lesenswert.

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