Steffen Möller Expedition zu den Polen

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Inhaltsangabe zu „Expedition zu den Polen“ von Steffen Möller

Polen, einst Land der Autodiebe und des billigen Wodkas, hat sich zum drittbeliebtesten Auswandererland der Deutschen gemausert. Aber darf man überhaupt mit dem Auto rüberfahren? Wie flirtet man mit einer schönen Polin? Welche Eheprobleme könnte es geben? Welche Überraschungen bei der Schwiegermutter in Krakau oder Danzig? Höchste Zeit für eine vergnügliche Reise ins Nachbarland, wo hinter jeder Türschwelle ein Kulturschock lauert.

Zweites Buch über meine Heimat: wie immer mit viel Humor erzählt. Super!

— AugeNaseMund83

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    Expedition zu den Polen

    sabatayn76

    23. May 2014 um 15:06

    Inhalt: Steffen Möller unternimmt eine Bahnfahrt mit dem Berlin-Warszawa-Express und erzählt dem Leser von Orten, die der Zug durchfährt, von den Eigenheiten des polnischen Staates, von den Bewohnern Polens, von der polnischen Sprache und vom Nationalsport Pilzesammeln. Mein Eindruck: Ich war noch nie in Polen, habe mich bisher nur wenig mit dem Land und noch gar nicht mit der polnischen Sprache beschäftigt. Eine Reise nach Polen ist für die nächste Zukunft zwar nicht geplant, aber ich muss sagen, dass mir der Autor große Lust auf eine Polen-Reise gemacht hat. Schon im ersten Absatz musste ich lachen, und für den größten Teil des Buches behält der Autor seinen guten Humor bei. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, vielleicht auch, weil ich in der DDR aufgewachsen bin und mich manche Schilderungen an meine eigene Kindheit erinnert haben. Steffen Möller erzählt sehr unterhaltsam von der Mentalität, der Geschichte und der Sprache, so kann man ein amüsantes Buch lesen, aber nebenbei sehr viel lernen. In der Mitte des Buches habe ich ein bisschen quergelesen, denn hier fand ich die Ausführungen Möllers oft weniger spannend und eher entbehrlich. Aber selbstverständlich hat jeder Leser andere Interessen und andere Schwerpunkte, die ihm / ihr wichtig sind und gefallen, und solche, auf die man auch verzichten könnte - man kann dem Autor also eigentlich nichts vorwerfen. Mein Resümee: Eine sehr gute Lektüre zur Einstimmung auf eine Polen-Reise oder einfach nur dafür, um Neues zu lernen, gut unterhalten zu werden und spannende Infos zu bekommen.

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  • Rezension zu "Expedition zu den Polen" von Steffen Möller

    Expedition zu den Polen

    rumble-bee

    01. July 2012 um 20:32

    Der Autor dieses Buches, Steffen Möller, war mir vor der Lektüre völlig unbekannt. Daher informierte ich mich; er hat, nach einem Philosophiestudium, offenbar lange in Polen gelebt, war dort Deutschlehrer, um anschließend auf eine Laufbahn als Kabarettist, unterwegs in der Mission der Völkerverständigung, umzuschwenken. Genau diesen Zwiespalt merkte man diesem Buch auch an. Ich konnte nicht genau eruieren, ob es nun eher vom Lehrer oder vom Kabarettisten Steffen Möller geschrieben wurde. Beide sind deutlich zu erkennen, und trotz der durchweg guten und unterhaltsamen Lesbarkeit hat mich dies auch ein wenig verstört. Zuerst einmal: die Idee, das Ganze in die Gestalt einer Zugreise zu kleiden, halte ich für originell. Von Berlin ausgehend, beschreibt er, von Station zu Station, seine Fahrt nach Warschau. Mit sicherem Blick entlarvt er die zahlreichen Fettnäpfchen, in die seine Mitreisenden im interkulturellen Austausch tappen; er porträtiert humorvoll sowohl deutsche und internationale Geschäftsleute, gemischt-kulturelle Paare, Stars und Sternchen, Studenten, als auch Rentnerinnen und daheim wartende Angehörige. Hätte er es nur dabei belassen, dann wäre das Buch perfekt gewesen. Doch leider krankt das Buch ein wenig daran, dass eben auch der Kabarettist Möller, im Gegensatz zum Lehrer, seinen Anteil einforderte. Wie der Autor in einem Amazon-Video auch zugibt, hatte er nach seinem vorhergehenden Bestseller "Viva Polonia" noch viele Notizen übrig, noch viele Dinge, die er außerdem über Polen mitzuteilen hatte. Und die wollte er partout in dieses Buch einarbeiten. Ich würde nun nicht sagen, dass dies in die Hose gegangen sei - dennoch merkt man das ein wenig Bemühte, Angestrengte an diesem Buch. Manchmal ist es einfach nicht logisch - zwischen zwei Stationen liegen manches Mal kaum ein paar Kilometer, doch prompt wird ein eigenes Kapitel draus, und es werden, mehr schlecht als recht thematisch begründet, etliche Informationen hineingestopft. Man konnte so manches Mal förmlich riechen, dass der Autor mit einem seiner "Notizzettel" am Schreibtisch saß, und sich fragte, in welches Kapitel er diese Anekdote oder jene Information noch packen sollte. Wie gesagt, ich finde diese Technik nun nicht misslungen - aber einfach unelegant. Mir persönlich wäre es lieber gewesen, er hätte sich eindeutig zwischen Reise-Sachbuch oder Anekdotensammlung entschieden. Den Inhalt des Buches allerdings, des Autors Sicht auf die Polen und ihre Eigenheiten, kann ich nicht anders als liebevoll, tiefschürfend und herrlich entlarvend nennen. Ich habe mich durchweg köstlich amüsiert! Auch meinem Mann, der einige polnische Arbeitskollegen hat, habe ich ein paar Stellen vorgelesen, und er hat das meiste bestätigen können. Der Autor deckt eine beeindruckende thematische Breite ab; da geht es von der Sprache über charakterliche Merkmale bis hin zum Verhalten in der Familie und zur Politik. Und das Beste ist, er nimmt sich und uns als Deutsche mit ins Boot. Auch unsere Eigenheiten werden denen der Polen gegenüber gestellt, so dass sich jeder ein eigenes Bild machen kann, wer nun "verrückter" ist - oder auch nicht. Insgesamt würde ich das Buch als recht gelungene Unterhaltung bezeichnen, die allerdings weniger Anspruch auf Gründlichkeit rechtfertigt, als man es von einem Sachbuch eigentlich erwarten könnte. Das Buch balanciert auf sämtlichen Graten zwischen den Genres. Dennoch, es erschien im Malik-Verlag, der ja auch die Pilgerreise eines anderen, bekannten deutschen Unterhalters herausbrachte. Vielleicht gibt uns dies einen Hinweis darauf, wie der Autor sein Buch verstanden haben möchte.

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  • Rezension zu "Expedition zu den Polen" von Steffen Möller

    Expedition zu den Polen

    Cosifan

    12. June 2012 um 14:08

    Das Buch ist m.E. ein echter Beitrag zur Völkerverständigung. Auf einer Reise mit dem Waszawa-Berlin-Express wird viel Wissenswertes über das Land Polen und seine Bewohner auf liebenswürdige Weise erzählt und das Verständnis füreinander geweckt und vertieft. Auch manche "Macken" der Deutschen werden liebevoll aufs Korn genommen.

  • Rezension zu "Expedition zu den Polen" von Steffen Möller

    Expedition zu den Polen

    jess020

    10. June 2012 um 11:01

    Seit er 1993 zum ersten Mal nach Polen kam, in der polnischen Lieblingsserie "M jak Milosc" mitspielte und in der Fernsehshow "Europa da sie lubic" über die Deutschen hergezogen hat, ist Steffen Möller der bekannteste und beliebteste Deutsche in Polen. Als Emigration Consultant versucht er, das deutsch-polnische Verhältnis beständig zu verbessern und die Deutschen für Polen zu begeistern. Schon in seinem ersten Buch, "Viva Polonia", klärte er die gängigsten deutschen Vorurteile gegenüber Polen und gab einen ersten Einblick in das Land. In seinem zweiten Buch über Polen, "Expedition zu den Polen", nimmt Steffen Möller seine Leser mit auf eine Reise mit dem Berlin-Warszawa-Express. Es geht von Station zu Station, mal im Zugabteil, mal auf dem Gang und die meiste Zeit über ja doch im WARS-Speisewagen. Auf unserer Reise erzählt Möller nun nochmals über das deutsch-polnische Verhältnis, darüber dass die Auto-Diebstahl-Rate in Polen um 75 % zurückgegangen ist und niedriger ist als die in Deutschland, darüber dass Polen im Krisenjahr 2009 als einzigstes (!) EU-Land einen positiven Wirtschaftswachstum verzeichnete und dass Polen schließlich immer mehr "besser" wird als Deutschland. Besonders durch die EM 2012, die in Polen und der Ukraine stattfindet, wurden viele Bahnhöfe, Flughäfen und andere Einrichtungen endlich renoviert und Autobahnen wurden endlich ausgebaut. Das Land profitiert ungemein davon und vielleicht merkt auch so die restliche EU, dass Europa östlich von Deutschland noch weitergeht. Auch was die Mentalität der Polen angeht oder wie man sich gegenüber von Polen und vor allem Polinnen, verhalten sollte, erklärt Möller auf besonders humorvolle Art und Weise. Dabei dürfen natürlich die sprachlichen Feinheiten in der polnischen Sprache nicht fehlen. Da ich selbst fließend polnisch spreche, habe ich wenigstens alles im Buch verstanden und konnte mich darüber amüsieren, wie die polnische Sprache beschrieben wird. Im Nachhinein bin ich nun meinen Eltern dankbar, dass sie mich gleich zweisprachig erzogen haben und ich so polnisch nicht auf dem "Lernweg" lernen musste, sondern ganz locker nebenher. Angetan haben es mir vor allem die vorher gar nicht so bewusst wahrgenommenen typischen polnischen Verhaltensmerkmale, wie der Pessimismus, der Aberglaube und allgemein das gesamte typische Verhalten von Polen. Auch dass man Deutsche von Polen mit Hilfe der Gabelhaltung unterscheiden kann, ist mir nie aufgefallen - aber jetzt, wo ich darüber genauer nachdenke: ja, es stimmt. Ich halte meine Gabel nicht wie die Deutschen, meine Tasche berührt nie den Boden, unsere Gastfreundschaft ist warm und herzlich, ohne Essen kommt man nicht aus einem polnischen Heim und bei den noch so kleinsten und absurdesten Komplimenten schmillzt meine Mutter dahin. Mein Vater dagegen hat generell eine pessimistische Einstellung zu allem und wenn er die (polnischen) Nachrichten schaut, wird in einer Tour über das ganze Land, die Politik und einfach alles gemeckert. Aber wehe dem, der sein Land auch beleidigt! Ja, nach dieser Lektüre weiß ich, meine Eltern, die in Polen geboren sind, aber nun seit über 20 Jahren hier leben, sind waschechte Polen, das ändert das Leben in Deutschland auch nicht. Und ich, die zwar in Deutschland geboren wurde, habe mich selbst schon immer als Polin bezeichnet und da ich die wichtigsten Eigenschaften besitze, bin es ja wohl auch. Bemerkenswert, wie Möller all diese Eigenschaften beobachtet hat und wie toll er sich in die polnische Lebensweise und Sprache integriert hat! Oh, und "M jak Milosc" ist auch meine Lieblingsserie, sobald ich meine Ferien in Klodzko verbringe und "Europa da sie lubic" haben wir - dank dem Empfang aller polnischen Sender per Satellit - immer lachend angeschaut. Oh und wir sprechen daheim auch allzu gerne Dolski - bo przeciez to jest jakos normalnie! Für alle, die Polen (noch) nicht kennen, ein schlechtes Bild von haben oder polnische Freunde oder Bekannte haben: lest das Buch, es wird euch helfen und es wird euch begeistern! Und mein Tatus liest das Buch jetzt auch ;)

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