Sex macht Spaß, aber viel Mühe

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lisaaafrs avatar

Interessantes Buch.

DonnaVivis avatar

Informationsreich und lustig, es geht jedoch in erster Linie um Arterhaltungstrieb und Evolution.

Alle 14 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Sex macht Spaß, aber viel Mühe"

Warum gibt es überhaupt Sex? Warum teilen wir uns nicht einfach wie die Bakterien? Wieso sind die meisten Menschen keine Zwitter? Warum bekommen viele Männer bei großen Brüsten große Augen? Wieviel Bonobo steckt in uns?
Kurzweilig und humorvoll wird die Evolution der Sexualität durchwandert. Zuerst geht es hinab ins Urmeer, um dort den Urtieren beim Erfinden von Sexualität und Geschlecht zuzusehen. Dann wird beleuchtet, was potentielle Geschlechtspartner – tierische und menschliche – attraktiv macht. Es werden Intersexualität, Transsexualität und vieles andere, was vom typischen Männchen/Weibchen-Schema abweicht, betrachtet.
Wie verkehren unsere behaarten Verwandten miteinander? Wie ging es bei den Urmenschen zu, als sie tapfer durch die Savanne stapften? Wie lässt sich Sex und Partnerschaft durch unser Evolutionswissen beleben? Mehr Spaß privat mit Primat?
All diese Fragen und noch viele mehr werden beantwortet, so wie auch die wichtige Frage: Warum vögeln Menschen, statt zu lurchen oder zu reptilieren?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783280055571
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Orell Füssli
Erscheinungsdatum:01.08.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    DonnaVivis avatar
    DonnaVivivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Informationsreich und lustig, es geht jedoch in erster Linie um Arterhaltungstrieb und Evolution.
    Fortpflanzung, Evolution und Primatenstrategien

    Man erwarte beim draufgängerischen Titel keine versauten Erfahrungsberichte und keine abschätzigen Anekdoten mit sexuellem Hintergrund. Viel mehr geht es in Steffen Münzbergs Buch (Co-Autoren: Susanne Thiele und Vladimir Kochergin) um biologische Hintergründe zum Thema Fortpflanzung und Evolution.

    Wenn man dieses Sachbuch mit angemessenem Interesse liest, bekommt man einen allumfassenden Überblick zur Entwicklung und zum Arterhaltungstrieb biologischer Wesen von der Zellebene angefangen bis zur Spezies Mensch. Streng wissenschaftlich, genauestens recherchiert und mit wohl durchdachten Hypothesen. Der Begriff „Sex“ gewinnt erst bei den höher entwickelten Rassen an Bedeutung.

    Es ist interessant, die natürliche Überlebenstaktik der verschiedenen Lebensformen mit Hilfe des Autors zu verfolgen, um bald festzustellen mit welcher Kreativität die Natur eine fast unfassbare Vielfalt bisher schuf – ohne die kleinste Andeutung, dass dieser Vorgang bereits abgeschlossen wäre.

    In einer klar verständlichen Sprache wird verdeutlicht, wie oft die Handlungen der Lebewesen durch sexuelles Bedürfnis motiviert werden. Geistreich und witzig führt Steffen Münzberg die Leser durch die langen Jahrtausende der Evolution. Soziales, politisches, (un)moralisches und romantisches Verhalten inbegriffen, um nur Einiges ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erwähnen. Verblüffende statistische Daten unterstützen seine Aussagen optimal.

    Um mit dem informationsreichen Fachtext zurecht zu kommen, sind keine überdurchschnittlichen Vorkenntnisse im Fach Biologie vorausgesetzt, es ist völlig ausreichend, sich offen und wissbegierig ins Thema zu stürzen und zu staunen. Versprochen: Der Zauber an Sex geht dabei nicht verloren.

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    Saphir610s avatar
    Saphir610vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Humorvolle Darstellung der Entstehung der Sexualität. Auf gut lebare Art und Weise wird ein wissenschaftliches Thema sehr gut näher gebracht
    Woher kommt unsere Sexualität?

    Ein sehr umfassender Ausflug in die Entstehung des Sex, der Fortpflanzung allgemein und der Macht der Gene.

    Ein recht umfassendes Thema, dass dem Leser durch einen richtig guten, lockeren Schreibstil näher gebracht wird. Allerdings ist der Titel des Buches doch etwas irreführend, das hätte man anders machen können.

    Aber Entdeckungsreise zur schönsten Sache der Welt ist schon passend. Wozu die Sexualität da ist, wie alles entstand und wozu sie doch eigentlich dient. Auch interessant, wie überhaupt die verschiedenen Geschlechter entstanden sind, und wieso überhaupt. Ja, und der Tod ist auch dabei, denn wenn man sich fortgepflanzt hat altern die Zellen, und das Fortbestehen ist gesichert. Wo doch auch alles begann, mit der Abwehr von Parasiten.

    Richtig gut geschildert ist auch, was zur Partnerauswahl führt. Sogar die Entstehung der Musik fällt in die Fortpflanzungsgeschichte. Ein Ausflug in das Sexualverhalten unserer nächsten Verwandten fehlt nicht und das öffnet nochmal neue Perspektiven. Die Entwicklung vom sog. Savannengänger mit wachsendem Gehirn und der sich daraus ergebenen Monogamie.

     

    Auf der Buchrückseite wird das Buch humorvoll genannt, dem kann ich nur zustimmen. Ein recht wissenschaftliches Thema wird einem hier auf lockere Art und Weise näher gebracht und hat mir noch Spaß beim Lesen verschafft.

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    irismarias avatar
    irismariavor 3 Jahren
    interessante Einsichten zur Evolution der Sexualität


    „Sex macht Spass, aber viel Mühe“ ist ein unterhaltsames und informatives Sachbuch des Autorenteams Steffen Münzberg, Susanne Thiele und Vladimir Kochergin. Es geht um die Vor- und Nachteile der geschlechtlichen Vermehrung, um Partnerwahl bei Mensch und Tier, um Monogamie und Arten des Zusammenlebens bei verschiedenen Primatenarten und einiges mehr. Dabei werden die biologischen Themen verständlich erklärt und humorvoll kommentiert. Für mich als Naturwissenschaftlerin war es interessant zu lesen und ich habe Bekanntes und Neues entdecken können. Manche Thesen (etwa zur Entwicklung der Musik) finde ich gewagt, aber durchaus einer Überlegung wert. Wer das Buch liest, um (wie der Klappentext verspricht) 'Mehr Spaß privat mit Primat' zu haben, wird allerdings eher enttäuscht werden, denn es geht weniger um ein erfülltes Sexualleben als um die biologischen Hintergründe bis es soweit kommt (und zwar entwicklungsgeschichtlich als auch bei der Partnersuche). Allen, die gerne flott geschriebene Bücher über Evolution lesen, kann ich dieses Buch aber sehr empfehlen.

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    Trini68s avatar
    Trini68vor 3 Jahren
    Eine spannende Reise durch die Biologische Vielfalt

    Wer erfahren möchte, weshalb Sex uns davor bewahrt als Bakterienfutter zu enden, der Mensch trotz aller Widerstände ein hohes Alter erreicht, warum wir uns bei der Partnerwahl stark von Äußerlichkeiten beeinflussen lassen und was eine Kuschel-Bindungs-Dusche ist, der sollte dieses Buch lesen. 
    Viele interessante Fakten rund um die Evolution, speziell die Vererbung und Fortpflanzung, angefangen von Einzellern über alle möglichen Tierarten bis hin zum höchstenwickelten Vielzeller, dem Menschen, findet man kompakt gebündelt und auch für biologische Laien verständlich aufbereitet. 
    Anhand von vielen Vergleichen und Beispielen aus dem Tier- und Pflanzenreich fühlt man sich von den Autoren sprichwörtlich an die Hand genommen und durch die Vielfalt der sexuellen Phasen geleitet. Der sehr lockere Schreibstil ist anfangs etwas "gewöhnungsbedürftig", aber letztendlich eine gut umgesetzte Variante trockenes Wissen interessant aufzubereiten.
    Dieses Buch ist eine Empfehlung für alle wißbegierigen Hintergrundentdecker, jedoch kein Sexratgeber im üblichen Sinne.

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    Moni2506s avatar
    Moni2506vor 3 Jahren
    Eine unterhaltsame Reise zur Evolution der schönsten Nebensache der Welt

    „Sex macht Spaß, aber viel Mühe“ ist ein Sachbuch von Steffen Münzberg, Susanne Thiele und Vladimir Kochergin, dass sich auf humorvolle Art dem Thema der Entstehung und Evolution des Sexes nähert. Es ist im August 2014 im orell füssli Verlag erschienen.

    Dieses Buch behandelt viele Themen angefangen von der Entstehung des Sexes im Urmeer sowie der Geschlechter, über Intersexualität und Transsexualität bis hin zum Paarungsverhalten unserer Vorfahren und naher Verwandten den Affen.
    Hierbei nähert es sich den meisten Themen eher auf eine humorvolle Weise und bringt einem Wissen auf verständliche Weise näher.
    Gut gefallen hat mir auch der sachliche Ton beim Thema Intersexualität und Transsexualität. Dies ist dann doch ein Thema was man ernst und nicht unbedingt auf die Schippe nehmen sollte. Ich muss zugeben, das war auch eines der spannendsten Themen im Buch für mich. Hierzu könnte ich mir vorstellen noch weitere Bücher zu lesen, da dieses Thema so vielfältig ist.
    Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, auch wenn der erste Teil mit seinen ganzen Fachbegriffen zeitweise doch ein wenig zäh war.
    Abgerundet wird das Buch durch ein ausführliches Literaturverzeichnis, dass zum selber recherchieren und Wissen erweitern einlädt.
    Empfehlen würde ich dieses Buch Leuten, die sich sehr für Biologie, Evolution und Sexualität interessieren, dabei aber auch humorvoll unterhalten werden wollen. Das Buch hat mir viele interessante Fakten beschert, die ich so vorher nicht kannte.

    Mein Fazit: 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung an alle wissbegierigen Menschen.

    P.S. Vielen Dank für die tolle Leserunde. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. :)

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    thelauraverses avatar
    thelauraversevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein unterhaltsames Buch über Evolution und Sexualität, das mühelos Hintergrundwissen über menschliches und tierisches Verhalten bereitstellt
    Entdeckungsreise zur schönsten Sache der Welt

    "Sex macht Spaß, aber viel Mühe." Dies wird schon im Titel des Buches suggeriert und festgestellt. Wie viel Mühe die schönste Nebensache der Welt jedoch genau macht, ist dem Leser vorerst noch nicht ganz klar. Denn die Anzahl der Vorgänge und Entwicklungen, die zu unserer heutigen Sexualität führen, sind zahlreich, mühevoll - und lustig?

    Ja, denn Steffen Münzberg, Susanne Thiele und Vladimir Kochergin schaffen es, selbst die kompliziertesten und langweilig erscheinenden Mechanismen der Evolution mit einem Augenzwinkern darzustellen.
    Gleich vorweg - nein, bei diesem Buch handelt es sich NICHT um ein Werk, in dem es nur um Sex-Stellungen und Fantasien geht. Auch wenn dies vielleicht durch die Benennung der Kapitel "Vorspiel" - "Erregungsphase" - "Plateauphase" - "Höhepunkt" und "Entspannungsphase" angedeutet wird, wird im Buch nicht der Akt an sich behandelt. Stattdessen bekommt der Leser / die Leserin einen allumfassenden Eindruck über den Weg zu unserer heutigen Fortpflanzung und unseren (zumeist) monogamen Beziehungen.

    Im ersten Teil werden die Vor- und Nachteile der Sexualität und somit auch der geschlechtlichen Fortpflanzung diskutiert. Wer im Biologie-Unterricht aufgepasst hat, kann hier sein Wissen über Zellteilung und Genetik noch einmal auffrischen. Von Bakterien und Parasiten bis zu Eukaryoten und Keimzellen - selbst die kleinsten Organismen und ihre Fortpflanzung werden ausgiebig beleuchtet und analysiert.
    Es folgt ein Teilabschnitt über Sexualauswahl, der meiner Meinung nach sehr gelungen und kurzweilig geschrieben war. Die Frage nach der Partnerwahl, die ja meist unterbewusst erfolgt, wird hier nach Kriterien geordnet plausibel erklärt. Am Ende des Kapitels erfolgt noch ein Exkurs über die Rolle, die Musik in Bezug auf unser Leben, unsere Partnerschaften und die "Aufzucht" unserer Kinder spielt.
    Nach einem kurzen Abschnitt, in dem über Intersexualität sowie Transsexualität gesprochen wird, schließt das Buch mit einer Reise, die mit gesellschaftlichen und sexuellen Strukturen verschiedener Affenarten beginnt und schließlich beim Menschen - bei uns - endet.

    Zusammenfassend kann ich behaupten, dass mir die Lektüre dieses Buches trotz der manchmal komplexen biologischen und genetischen Theorien sehr gut gefallen hat. Schwierige Themen werden mit unterhaltsamen und einprägsamen Beispielen überzeugend veranschaulicht und aufbereitet. Das Buch pendelt zwischen Fachbuch und Unterhaltungslektüre und ist ein kurzweiliger Lesespaß, bei dem man auch etwas lernen kann.

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    Stephanie82vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eigentlich müsste das Buch "Fortpflanzung macht Spass, aber viel Mühe" heißen.
    Es ist ein Sachbuch man kann sein Wissen aus dem Biologie Unterricht ein wenig auffrischen

    Es ist ein Sachbuch man kann sein Wissen aus dem Biologie Unterricht ein wenig auffrischen es geht um Mikrobiologie, DNA, Zellteilung, Bienen und Bestäubung. Um Sex zwischen Gräsern und Affen und wie das bei uns aussehen würde. Für Schüler könnte das Buch ebenfalls interessant sein weil es viele trockene Themen humorvoll auflockert. Und mit dem Hintergedanken Sex liest es sich gleich noch viel besser.

    Aber eigentlich müsste das Buch "Fortpflanzung macht Spass, aber viel Mühe" heißen weil ich finde das die Verbindung zum Sex doch ein wenig zu kurz kommt. 

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    annlus avatar
    annluvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: leicht verständlich mit vielen Vergleichen und einer Portion Humor erklären die Autoren die Evolution der Sexualität
    Welche Strategie zur Vermehrung wählen Sie?

    Tauchen Sie gedanklich auf den Grund des urzeitlichen Meeres. Halten Sie Ausschau nach schlabbrigen, urtümlichen Vielzellern! Suchen Sie in den noch fisch- und quallenlosen Weiten des Meeres nach Ur-Schwämmen. Wenn Sie sie finden, dann nehmen Sie sich etwas Zeit und schauen den Ur- Schwämmen beim eingeschlechtlichen Sex zu!

    Aufgeteilt in vier Teile (Erregungsphase, Plateauphase, Höhepunkt und Entspannungsphase) beschäftigt sich dieses Buch mit biologischen, evolutionären und verhaltensbezogenen Aspekten der „schönsten Sache der Welt“. Wer sich Fakten über Fakten wünscht, der wird diese hier auch bekommen, allerdings nicht in einer trockenen Auflistung, sondern vereinfacht, durch viele Vergleiche und Beispiele erklärt und mit reichlich humorvollen, manchmal auch sarkastischen Bemerkungen gewürzt. Das Buch beschäftigt sich mit der Entstehung der sexuellen Vermehrung, Strategien zur Partnerwahl, ebenso wie mit der Entstehung der Geschlechter und Strategien zur Partnerwahl bei Mensch und Menschenaffe. Um die Evolution zu verdeutlichen, werden Beispiele aus dem Tier- und Pflanzenreich herangezogen, die auch mal in eine vermenschlichte Szene eingebaut werden (was zu manch skurriler Vorstellung führen kann). Vom Reich der Tiere gehen die Themen immer mehr in Richtung Mensch. Neben dem Thema der Sexualität, das hier sehr weitreichend gesehen wird, werden viele Themen damit in Zusammenhang gebracht. So wird der Tod neben der Entstehung der Musik angesprochen,

    Nachdem das Buch sehr viele Aspekte, Theorien und Hintergründe anspricht, waren meine Meinungen zu den einzelnen Kapiteln unterschiedlich. Manche Abschnitte fand ich sehr informativ, andere lustig, während sich ein paar als langatmig entpuppten. Die Erklärungen waren durchwegs leicht verständlich, manchmal hätte ich mir etwas mehr Fakten gewünscht, wohingegen ich andere male eine Pause von diesen als leseförderlich empfunden hätte – abhängig davon ob ich das aktuelle Thema gerade interessant fand oder nicht. Das Wort Sex kam zwar oft genug vor, Sex alleine beherrscht aber nicht das Buch – vielmehr geht es hier um Vermehrung, um Evolution und wie die Gene Entscheidungen beeinflussen.

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    S
    Steph86vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht immer eine leichte Kost, aber doch sehr informativ
    Sex macht Spass, aber viel Mühe

    Buchinhalt

    Warum gibt es überhaupt Sex? Warum teilen wir uns nicht einfach wie die Bakterien? Wieso sind die meisten Menschen keine Zwitter? Warum bekommen viele Männer bei großen Brüsten große Augen? Wieviel Bonobo steckt in uns? Kurzweilig und humorvoll wird die Evolution der Sexualität durchwandert. Zuerst geht es hinab ins Urmeer, um dort den Urtieren beim Erfinden von Sexualität und Geschlecht zuzusehen. Dann wird beleuchtet, was potentielle Geschlechtspartner – tierische und menschliche – attraktiv macht. Es werden Intersexualität, Transsexualität und vieles andere, was vom typischen Männchen/Weibchen-Schema abweicht, betrachtet. Wie verkehren unsere behaarten Verwandten miteinander? Wie ging es bei den Urmenschen zu, als sie tapfer durch die Savanne stapften? Wie lässt sich Sex und Partnerschaft durch unser Evolutionswissen beleben? Mehr Spaß privat mit Primat? All diese Fragen und noch viele mehr werden beantwortet, so wie auch die wichtige Frage: Warum vögeln Menschen, statt zu lurchen oder zu reptilieren?

     

    Leseeindruck

    Ein sehr interessantes Buch über die "schönste Sache der Welt". Mein Fehler war wohl, mit falschen Erwartungen an dieses Buch herangegangen zu sein. Aber dafür kann ja ein Autor nichts.

    Trotz der interessanten Fakten, war das Buch für mich ein wenig langatmig und erinnerte mich ein bisschen an den Biologie Leistungskurs im Abitur. Dennoch gab es auch neue Fakten für mich, die ich wohlwollend aufnahm. Das Autorenteam hat in dieses Buch wirklich viel Mühe, Arbeit und vor allem Zeit gesteckt. Dies gilt es auch zu honorieren.

    Kleinere Kritikpunkte und eine falsche Vorstellung haben mir das Lesen vor allem am Anfang erschwert. Ein bisschen schweift es mir in den einzelnen Kapitel auch von der Grundthematik ab. Dennoch gibt es von mir echt lieb gemeinte 3 von 5 Sterne.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Sex macht Spaß, aber viel Mühe

    Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil es sich für mich einfach wissenschaftlich fundiert und zugleich auch humorvoll angehört hat. Ich konnte mir anfangs nicht vorstellen, dass das Buch auch neue Aspekte einbringt, denn so viele Bücher rund um dieses Thema sind bereits erschienen, aber ich habe mich getäuscht. Das Buch ist anders und einzigartig. Und gut.

    In dem Buch geht es um die Beantwortung von Fragen, wie zum Beispiel:  warum wir Menschen Sex auch als Vögeln bezeichnen oder warum sich zum Beispiel Blattläuse jungfräulich vermehren und Blattläuse aber nicht. Es geht auch darum die Frage näher zu beleuchten, warum sich Menschen paaren. Was ist der Sinn und Zweck eines Aktes?

    Meine Meinung:
    Es handelt sich hierbei um ein wissenschaftlich gut fundiertes Sachbuch, welches spannend zu lesen ist und zugleich auch humorvoll geschrieben wurde! Es ist sehr spannend und mir hat das Buch wirklich gefallen. Ein kleiner Kritikpunkt meinerseits: der erste Teil des Buches war für mich leider etwas schwierig zu lesen. Alles in allem vergebe ich dem Buch tolle 4 Sterne!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Muenzes avatar
    Interessierst du dich für Sex?
    Interessierst du dich für Evolution?
    Interessierst du dich dafür, wie wir zu unseren sexuellen und partnerschaftlichen Vorlieben kamen?
    Glaubst du, dass es für Sex, Liebe und Partnerschaft gut sein könnte, ein bisschen Wissen über unsere erotisch-evolutionäre Vergangenheit zu haben?
    Wenn ja, dann ist dieses Buch das richtige für dich.
    Zum bevorstehenden Jahreswechsel möchte ich unser Buch präsentieren, in dem die Geschichte und Gegenwart der Sexualität mit evolutionsbiologischen Augen betrachtet wird. Was hat die Sexualität aus uns gemacht? Wie wurden wir die sexuellen liebenden sozialen Wesen, die wir sind? Das Buch spannt den Bogen von der Entstehung des Sexes im Urmeer bis zu unseren menschlichen Vorlieben – vom Einzimmer zum Schlafzeller sozusagen. 
     
    Warum gibt es überhaupt Sex? Warum teilen wir uns nicht einfach wie die Bakterien? Wieso sind die meisten Menschen keine Zwitter? Warum bekommen viele Männer bei großen Brüsten große Augen? Wieviel Bonobo steckt in uns?
    Kurzweilig und humorvoll wird die Evolution der Sexualität durchwandert. Zuerst geht es hinab ins Urmeer, um dort den Urtieren beim Erfinden von Sexualität und Geschlechtern zuzusehen. Dann wird beleuchtet, was potentielle Geschlechtspartner – tierische und menschliche – attraktiv macht. Es werden Intersexualität, Transsexualität und vieles andere, was vom typischen Männchen/Weibchen-Schema abweicht, betrachtet.
    Wie verkehren unsere behaarten Verwandten miteinander? Wie ging es bei den Urmenschen zu, als sie tapfer durch die Savanne stapften? Wie lässt sich Sex und Partnerschaft durch unser Evolutionswissen beleben? Mehr Spaß privat mit Primat?
    All diese Fragen werden beantwortet, ebenso wie die wichtige Frage: Warum vögeln Menschen statt zu lurchen oder zu reptilieren?


    Hier geht es zum  der Buchtrailer.

    Hier ein Lesungsausschnitt.

    Zur Leseprobe.
    (Das erste gezeigte Kapitel ist aus bio-logischen Gründen etwas chromosomig, das lässt aber schnell nach)

    Das Buch gönnt sich auch eine facebook-Seite: "Sachbuch: Sex macht Spaß, aber viel Mühe"

    Der Orell Füssli Verlag stellt 20 Bücher zur Verfügung.
    Lasst uns über die Sexualität, die Evolution und wie man beides witzig erklärt, miteinander diskutieren! 
    Was denkt ihr: Macht Sex weniger Spaß, wenn man und frau all die biologischen Hintergründe kennt? Geht da der Zauber verloren? Oder gibt das vielleicht einen zusätzlichen Kick? Was denkt ihr?
    Saphir610s avatar
    Letzter Beitrag von  Saphir610vor 3 Jahren
    Ich danke Dir für das gute Buch und Deinen tollen Schreibstil!!!
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