Steffen Radlmaier

 4 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Die Joel Story, Mein Song und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Steffen Radlmaier

Steffen Radlmaier, Jahrgang 1954, ist Musikkritiker und Feuilletonchef der »Nürnberger Nachrichten« und hat bereits etliche Bücher veröffentlicht, u.a. »Mein Song. Texte zum Soundtrack des Lebens« (2005), »Die Joel-Story« (2009), »Das Nürnberg-Lesebuch« (2010) und »Ein Herz für Franken« (2013). Für das Radio-Feature »Wäschehändler, Weltbürger und ein Weltstar – Billy Joel und seine Familiengeschichte« erhielt er 1997 den 1. RIAS-Radio-Preis.

Alle Bücher von Steffen Radlmaier

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Buchformat:
Die Joel Story

Die Joel Story

 (6)
Erschienen am 20.04.2009
Mein Song

Mein Song

 (5)
Erschienen am 24.10.2017
Der Nürnberger Lernprozess

Der Nürnberger Lernprozess

 (1)
Erschienen am 01.09.2001
Billy and The Joels

Billy and The Joels

 (1)
Erschienen am 07.10.2015
Ein Herz für Franken

Ein Herz für Franken

 (1)
Erschienen am 07.10.2013

Neue Rezensionen zu Steffen Radlmaier

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anja_bauers avatar

Rezension zu "Ein Herz für Franken" von Steffen Radlmaier

Herzlich das Franken
anja_bauervor 10 Monaten

Franken hat viel zu bieten, Burgen, Seen, Landschaften …und Autoren. Und daraus ist dann eine Anthologie entstanden: „Ein Herz für Franken“. Geschrieben von gebürtigen Franken und Wahlfranken.  All diese Autoren erzählen über ihr Franken und das persönliche Verhältnis dazu. In dieser Anthologie sind witzige, lustige, launische und kritische Geschichten. Vielfältig und auch abwechslungsreich. Ich habe diese Anthologie gelesen, weil ich auf meinen Blog vor kurzen Fränkische Autoren vorstelle.  Vielleicht lerne ich noch den ein oder anderen Autor kennen und auch was über Franken, was ich als Neigschmeckte (oder wie das heißt) nicht kenne. Ja, ich habe was aus dem Buch gelernt und zwar, das Franken hauptsächlich aus Nürnberg und Bamberg besteht und sich oft in Mittelfranken oder Oberfranken abspielt. Leider kommt hier Unterfranken nicht oft vor. Vielleicht liegt es daran das die meisten Autoren in Bamberg und Umgebung wohnen. Nun gut, zurück zum Buch. Ich gestehe, ich habe so einiges darin nicht verstanden, zumindest den Humor nicht. Die oft hier angewandten Vergleiche von Franken zu anderen Ländern kann ich schon zustimmen, da ich oft in anderen Ländern als das Frankenland gewohnt habe. Eigentlich lieben die Autoren alle ihr Franken und doch gibt es den ein oder andern Kritikpunkt. Auch habe ich schon selber am Anfang vor über 20 Jahren erlebt als Zugezogene. Trotzdem fehlt es mir hier ein wenig, vielleicht das lobhudeln über und von Franken. aber wie am Anfang ja gesagt wird, es wird über Lob nicht viel gesprochen, ein einfaches Bassd scho abgetan.  Und das ist schon viel gesagt für ein Franke. Ich gestehe, die Erfahrung habe ich auch schon gemacht 😊. Trotzdem haben mich nur drei Autoren richtig überzeugen können. Tommie Goerz, Thomas Kastura und Tanja Kinkel.  Nein, nicht weil ich sie schon vorgestellt habe, sondern weil mir ihre Geschichte angefallen haben.  Alle anderen Geschichten finde ich ein wenig verworren. Vielleicht verstehe ich es auch nicht als Neigschmeckte. Keine Ahnung, ich habe mir jedenfalls mehr versprochen. Achja und ich habe erfahren, dass Hans Wilhelm Geißendörfer Franke ist, Augsburger. Na, der von der Lindenstraße, der Regisseur. Das Cover dagegen gefällt mir gut. Schlicht und einfach in weiß, der Titel in schwarz und na klar das Herz in rot. Im Hintergrund sozusagen als Wasserzeichen die Autoren. Finde ich gut. DAs kleine Buch "Ein Herz für Franken" ist beim Verlag ars vivendi erschienen, 9783869132822, und kostet 16.90€

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ForeverAngels avatar

Rezension zu "Mein Song" von Steffen Radlmaier

Über die Bedeutung von Musik in unserem Leben
ForeverAngelvor einem Jahr

Ich muss gestehen, dass ich diesem Buch von Außen nicht angesehen habe, was in ihm steckt. Allein schon der Titel, Mein Song, das klingt so nach RTL2-Casting-Show. Aber nein, mit dem Fernsehprogramm der Privatsender hat dieses Buch rein gar nichts zu tun. Wenn man über den unglücklich gewählten Titel hinweg sieht und das Buch aufschlägt, sieht man schon am Verzeichnis der Autoren, das man hier etwas ganz Besonderes vor sich hat. Juli Zeh, Friedrich Ani, Zuszsa Bánk, Roger Willemsen, Timur Vermes, Rafik Schami, Nora Gomringer, aber auch Elke Heidenreich, Wolfgang Niedecken, Udo Lindenberg und Reinhard Mey.

Was ist das für ein Buch, in dem Texte von Zsuzsa Bánk neben Texten von Wolfang Niedecken stehen? Eines über Musik natürlich, was sonst. Mein Song - Texte zum Soundtrack des Lebens ist ein Sammlung persönlicher Geschichten, in denen Menschen erzählen, was bestimmte Lieder für sie bedeuten.

"Jeder von uns hat wohl einen Song, der eine ganz besondere Rolle in seinem Leben spielt. Manchmal werden es im Laufe der Jahre auch ein paar mehr. Eine Jugendliebe, ein Urlaubsabenteuer, ein Abschied, Lie­beskummer, Weltschmerz – zu allen möglichen Gele­genheiten gibt es ein musikalisches Schlüsselerlebnis. Und immer wenn man diese bestimmten Lieder wieder hört, werden die entsprechenden Erinnerungen, schöne ebenso wie schmerzhafte, wie auf Knopfdruck wieder lebendig. Man könnte es auch so ausdrücken: Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an."
        (Seite 8)


In diesem Buch erzählen Musiker, Literaten, Regisseure, wie Musik ihr Leben verändert hat, was bestimmte Songs ihnen bedeutet, welche Lieder sie schon ihr Leben lang begleiten. Insgesamt 70 Essays, Erzählungen und autobiographische Texte versammeln sich in dieser Anthologie (deren Titel ich mit jedem Mal schlimmer finde). So berichtet beispielsweise Achim Amme, warum er The Sound of Silence mit seinem Vater und mit Hamlet verbindet, und Friedrich Ani erzählt, warum er ohne Bob Dylan ein anderer geworden wäre.

Es sind persönliche, emotionale, spannende Geschichten, nach deren Lektüre man den einen oder anderen Song vielleicht anders hört als zuvor, bewusster. Und die Lieder, über die gesprochen wird? Das wären etwa Point Blank und Thunderroad von Bruce Springsteen, I Want You oder The Lonesome Death of Hattie Carroll von Bob Dylan, Me and Bobby McGee von Janis Joplin, Suzanne von Leonard Cohen, Tell Me von den Stones. Lieder, mit denen auch ich aufgewachsen bin, durch meine Eltern.

Mein Song. Furchtbarer Titel, grandioses Buch. Eine Anthologie, die ich in diesem Jahr an viele Menschen verschenken werde, an Menschen, die Musik genauso lieben wie ich und denen Musik genauso wichtig ist wie mir. Die auch den einen oder anderen Song kennen, der eine ganz besondere Bedeutung für sie hat. Die bei einem Lied unweigerlich schmunzeln müssen, sich bei dem nächsten in Erinnerungen verlieren und beim dritten mit den Tränen kämpfen müssen.

(c) Books and Biscuit

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The iron butterflys avatar

Rezension zu "Mein Song" von Steffen Radlmaier

Music is your only friend, until the end...
The iron butterflyvor 3 Jahren

100 Personen, 100 Songs – Steffen Radlmaier durchstreift mit Musikern und Autoren die Soundtracks, die das Leben zusammenstellt. Vertreten sind Songs der Beatles, von Bob Dylan, Bruce Springsteen, Steely Dan und von The Velvet Underground, aber ebenso einprägsam haben sich weniger bekannte Interpreten, wie Naked City, The Fall oder Ben Harper ins musikalische Gedächtnis eingebrannt.

Berichtet wird von diesen, wie von Blitzlicht erleuchteten Momenten, wenn eine Melodie sich in dein Gehör schleicht, sich dort einnistet und nie wieder auszieht. Augenblicke, die erst durch den speziellen Sound ihre Bedeutung erhielten oder Situationen, in denen ein Lied zum Retter wurde. Es geht um Musikkassetten, die in Nacht und Nebelaktionen mit Songs aus dem Radio bespielt wurden, obwohl der Moderator ständig dazwischen quatschte, um seltene Tonbänder oder Schallplatten, die von eisern gespartem Taschengeld in der nächst größeren Stadt ergattert wurden, um danach voller Stolz wie eine Trophäe nach Hause getragen, nur um dort unter Schimpf und Gezeter von den Eltern verdammt zu werden. Erzählt wird von falsch interpretierten Liedtexten und der Sehnsucht nach Gleichgesinnten, ersten Lieben und letzten Begegnungen, dem Erwachsenwerden und dem Kindbleiben. Und natürlich den Initialzündungen für angehende Musiker, die Momente, in denen ein Wunsch entsteht und eine Bestimmung sich ihren Weg bahnt.

Die Musik als Begleiter, Rückhalt und Freund teilt sich nur selten mit dem Umfeld, weil Gänsehaut nicht wie ein Gähnen ansteckend wirkt. Auch wenn es die Massen in große Konzerthallen zieht oder vor kleine Hinterhofbühnen, selten sind es dieselben Motive und Empfindungen, die man sich teilt. Ist es die einzigartige Stimme eines Interpreten oder das Wummern des Basses? Ist es der Songtext, eine Liedzeile oder der phänomenale Gitarrensound? Frag‘ hundert Leute und jeder sagt etwas anderes, aber alle sind sich einige, dass sie ohne diese Musik nicht sein können.

Witzigerweise habe ich mich ganz plötzlich an die lang vergessenen top-Hefte erinnert, die Songtexte, aber auch Autogrammkarten enthielten...wo die wohl abgeblieben sind?

When the music’s over, when the music’s over, turn out the lights, turn out the lights, turn out the lights…farewell Jim!

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