Steffen Weinert Finn und der Weg zum Himmel

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Inhaltsangabe zu „Finn und der Weg zum Himmel“ von Steffen Weinert

Finn ist 26, hat aber den Intellekt und das Gemüt eines 9-jährigen. Als sein Vater stirbt, steht er plötzlich vor einer großen Herausforderung: Was tun ohne Papa? Kurz nach der Beerdigung erübrigt sich diese Frage für Finn allerdings auch schon wieder, denn er stellt bei sich die gleichen Symptome fest, die auch sein Vater hatte, und ist somit der felsenfesten Überzeugung, dass auch sein Tod kurz bevorsteht. Ganz zum Missfallen seiner Mutter. Eine Komödie über das Leben und Sterben und die Frage, ob drei gute Taten reichen, um in den Himmel zu kommen. (Quelle:'E-Buch Text/06.11.2015')

Eine herzerwärmende Geschichte rund um Finn, der die Welt mit einfachen Augen sieht.

— ud69

Eine Geschichte, die bewegt, weil sie eine neue Sicht auf manche Dinge bringt!

— mabuerele

Ein etwas anderes Buch, aber dennoch sehr schön

— Flore
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  • Leserunde zu "Finn und der Weg zum Himmel" von Steffen Weinert

    Finn und der Weg zum Himmel

    Steffen1

    Ich möchte Sie ganz herzlich zur Leserunde meines neuen Kurzromans "Finn und der Weg zum Himmel" einladen. Kurzbeschreibung: »Intelligent ist, wer weiß, dass er dumm ist!«  Finn ist 26, hat aber den Intellekt und das Gemüt eines 9-jährigen. Als sein Vater stirbt, steht er plötzlich vor einer großen Herausforderung: Was tun ohne Papa?  Kurz nach der Beerdigung erübrigt sich diese Frage für Finn allerdings auch schon wieder, denn er stellt bei sich die gleichen Symptome fest,  die auch sein Vater hatte, und ist somit der felsenfesten Überzeugung, dass auch sein Tod kurz bevorsteht. Ganz zum Missfallen seiner Mutter.  Eine Komödie über das Leben und Sterben und die Frage, ob drei gute Taten reichen, um in den Himmel zu kommen. Ich stelle 20 kostenlose eBooks im mobi- und epub-Format an die 20 ausgewählten Bewerber zur Verfügung, die sich zum Schreiben einer abschließenden Rezension bis spätestens 31.12.2015 verpflichten. Wer möchte an der Leserunde teilnehmen? Bitte bewerben Sie sich per Nachricht direkt an mich unter Angabe des bevorzugten eBook-Formats und der E-Mail-Adresse, an dich ich das Buch schicken soll.

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  • Finn und der Weg zum Himmel

    Finn und der Weg zum Himmel

    Siko71

    07. January 2016 um 06:31

    In diesem Kurzroman geht es um den 26jährigen Finn, der eine geistige Behinderung hat, diese ihm bewußt ist und er weß wie er damit umzugehen hat. Nach dem Tod seines Vaters glaubt Finn ebenfalls bald zu sterben und bereitet sich darauf vor.
    Ich habe diesen Kurzroman mit einem lachenden und weinenden Auge gelesen. Fande ihn aber so gut, das ich 4 Sterne gebe.

  • Finn und der Weg zum Himmel

    Finn und der Weg zum Himmel

    Booky-72

    01. January 2016 um 17:20

    Finn, die Hauptperson in dieser rührenden Geschichte, ist schon 26 und ganz schön schlau. Weil er nämlich schon weiß, dass er eigentlich dumm ist. Denn Finn ist geistig behindert und auf dem Stand eines Kindes hängengeblieben. Deshalb sieht er die Welt mit anderen Augen, als ein "normaler" 26-jähriger und macht sich seine Welt so, wie es ihm gefällt. Als sein Vater stirbt, der seine wichtigste Bezugsperson war, wird sein Leben mächtig gestört und Finn versucht, seinem Papa irgendwie nah zu sein, bestellt sich sogar schon einen Sarg, der wenigstens 20 PS hat. Und er verliebt sich zum ersten Mal, in Hannah, die ihn eigentlich auch nur als "Behindi" verspottet, aber schon bald merkt, das Finn doch eine sehr liebenswerte Person ist, die auch ihr Leben stark beeinflussen kann. Zauberhafte Geschichte, verpackt in einen einfachen Schreibstil, die mich sehr beeindruckt hat und 4 Sterne bekommt.

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  • Ein schönes Märchen für Jung und Alt

    Finn und der Weg zum Himmel

    ud69

    31. December 2015 um 16:52

    Der zweite Kurzroman des Autors ist eine wunderschöne, herzerwärmende Geschichte mit Finn, einem 26-jährigen Mann mit geistiger Behinderung, in der Hauptrolle. In einfacher Sprache, die einen dazu veranlasst, das Buch auch etwas älteren Kindern oder Jugendlichen zum Lesen zu geben, wird ein Ausschnitt aus dem Leben Finns erzählt, in dem sein Vater stirbt, er ihm irgendwie folgen möchte, aber irgendwie auch nicht. Er ist überzeugt, seinen Geburtstag nicht zu überleben. Bis dahin muss er noch drei gute Taten setzen, wofür er sich redlich bemüht. Mit in die Handlung eingestrickt ist die Geschichte des Mädchens Hannah, das mit dem jähzornigen Großvater leben muss, über seine Vorurteile gegenüber dem "Behindi" springt und seine liebenswerte Seite kennenlernt, sowie das Sich-Verlieben der Mutter Finns in einen neuen Mann. Der Grundtenor im Buch ist heiter, auch wenn ernste Themen behandelt werden, und der beschriebene Lebensabschnitt hat ein Happy End. Durch die flüssige Sprache ist das Buch schneller aus, als man möchte - die Geschichte wäre sicher ausbaufähig für einen "richtigen" Roman gewesen. Im Vergleich zum ersten Kurzroman des Autors sind mir hier keine Ungereimtheiten oder Unklarheiten aufgestoßen. Die Geschichte selbst ist wie ein Märchen, so manches Detail bringt die Seele zum Lächeln. Empfehlung!

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  • Finn geht seinen Weg

    Finn und der Weg zum Himmel

    mabuerele

    Finn hat einen IQ von 69 und arbeitet zusammen mit seinem Freund Ludwig in einer Behindertenwerkstatt. Als er von der Arbeit kommt, findet er seinen Vater im Garten. Der teilt Finn mit, dass er ihn verlassen wird und hofft, in den Himmel zu kommen. Kurze Zeit später steht Finn am Grab des Vaters. Beim anschließenden Essen in der Gaststätte bekommt Finn ein Gespräch mit. Nun glaubt er, dieselben Symptome wie sein Vater zu haben. Der Autor hat eine berührende und humorvolle Erzählung geschrieben. Das klingt wie ein Widerspruch, ist es aber nicht. Es gibt Phasen der Trauer, Stellen der Sehnsucht und Szenen, die mich zum Lächeln gebracht haben. Finn ist ein liebenswerter junger Mann, auch wenn seine Gedankengänge für mich als Leser manchmal ungewöhnlich waren. Der Blick in eine völlig andere Denkstruktur, die Selbstverständliches hinterfragt, war für mich nicht nur interessant, sondern hat mich nachdenklich werden lassen. Kaum einer denkt sich was dabei, wenn auf dem Grabstein steht: 1961 – 2011. Finn aber hat seine Mutter gefragt, ob das Leben des Vaters zwischen den Jahreszahlen nur ein Strich war. Finn sagt, was er denkt. Das ist für die Umgebung sicher manchmal anstrengend. Es kann sogar schmerzen. Doch der Junge kann sich nicht verstellen. Er sagt auch dann seine Wahrheit, wenn sie ihm selbst schadet. Außerdem hat er sehr viel Empathie und damit einen Blick für die Probleme und Sorgen der anderen, selbst für diejenigen, die ihn hänseln und ärgern. Der Schriftstil des Buches unterstützt die Handlung. Besonders die Dialoge wurden sehr schön gestaltet und geben so einen Einblick in Finns Denken. Trotz allem steht Finn mitten im Leben. Er weiß, was er will und geht dabei auch ungewöhnliche Wege. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Geschichte zeigt, wie viel Reichtum wir verschenken, wenn wir Ausgrenzung statt Integration leben. Von Finn kann man eine Menge lernen.

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    • 6

    lesebiene27

    20. December 2015 um 20:31
  • Finn und der Weg zum Himmel

    Finn und der Weg zum Himmel

    Solengelen

    02. December 2015 um 23:05

    Kurzbeschreibung: »Intelligent ist, wer weiß, dass er dumm ist!«  Finn ist 26, hat aber den Intellekt und das Gemüt eines 9-jährigen. Als sein Vater stirbt, steht er plötzlich vor einer großen Herausforderung: Was tun ohne Papa?  Kurz nach der Beerdigung erübrigt sich diese Frage für Finn allerdings auch schon wieder, denn er stellt bei sich die gleichen Symptome fest, die auch sein Vater hatte, und ist somit der felsenfesten Überzeugung, dass auch sein Tod kurz bevorsteht. Ganz zum Missfallen seiner Mutter.  Eine Komödie über das Leben und Sterben und die Frage, ob drei gute Taten reichen, um in den Himmel zu kommen. Biografie: Steffen Weinert hat an der Filmakademie Baden-Würtemberg studiert und arbeitet heute vor allem als Autor und Regisseur. Sein Kurzfilm "Der Aufreißer" (www.der-aufreisser.de) lief auf mehr als 60 nationalen und internationalen Filmfestivals und hat mehr als 20 Preise gewonnen. Sein Langfilmdebüt "Finn und der Weg zum Himmel" wurde unter anderem auf den Festivals in Shanghai, Stuttgart und Biberach gezeigt, sowie von SWR und BR ausgestrahlt. Steffen Weinert bereitet derzeit seinen zweiten Spielfilm vor. Er lebt und arbeitet in Berlin.  Fazit: Der wundervolle Schreibstil hat mich direkt an Finns Seite gezogen. Er ist ein besonderer Mensch. Seine Konsequenz, sein Gerechtigkeitssinn, seine Logik, Finn denkt nur gerade aus, es gibt für ihn kein "um die Ecke denken".  Mit "Finn und der Weg zum Himmel" ist Steffen Weinert ein kleines feines Werk gelungen. Ich habe mit gelitten, musste oft schmunzeln, war traurig und habe mich gefreut. Finn hat mich mit allen Sinnen erwischt, hat mich an seinem Leben, seinem Denken teilhaben lassen. Ich durfte ihn kennen lernen, begleiten, leider war ich viel zu schnell am Ende angekommen.  Obwohl das Buch laut Beschreibung eine Komödie ist, hat sie sehr viel Wahres in sich. Menschen mit Behinderungen haben oftmals ein besonderes Gespür, sie sind unverfälscht, und wie Kinder ohne Vorbehalte. Sehr gerne empfehle ich dieses kleine feine Werk. 

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  • Finn findet seinen Platz in der Welt

    Finn und der Weg zum Himmel

    Flore

    29. November 2015 um 17:34

    Inhalt: Finn ist 26 Jahre alt und hat eine geistige Behinderung. Er lebt bei seinen Eltern und ich glücklich, bis zu dem Tag an dem sein Vater stirbt. Finn ist mit der ganzen Sache überfordert und denkt aufgrund eines Zufalls, dass auch er bald sterben muss. Und zwar an seinem Geburtstag. Er fängt an Vorbereitungen zu treffen und setzt sich mit Themen und auch mit Menschen auseinander, von denen er sich früher eher fernhielt. Schreibstil: Man konnte gut und einfach in die Geschichte reinfinden und auch der Stil war sehr einfach und somit dem Inhalt angepasst. Es wurde zwar nicht aus der Sicht von Finn erzählt, aber dennoch kam seine Sichtweise auf die Welt sehr gut rüber und man konnte zumindest ein Stück weit verstehen was so alles in seinem Kopf vor sich geht. Charaktere: Was ich sehr schade fand, war das auf die Eigenarten und vor allem auf das Aussehen der einzelnen Personen so gut wie gar nicht eingegangen wurde. Das war zwar zum Textverständnis nicht nötig und der Inhalt kam auch ohne das sehr gut rüber, allerdings finde ich persönlich es einfach besser wenn sowas zumindest ansatzweise mit drin ist. Ansonsten konnte man aber alles relativ schnell zu einem Bild zusammenfügen. Also wer wen kennt und mit wem befreundet ist oder eben auch nicht. Fazit: An sich war es eine schöne Geschichte die einem die Sichtweise eines Menschen mit einer Behinderung ein wenig näher bringt. An einigen Stellen wurde ich sehr stark an eigene Erfahrungen mit solchen Menschen erinnert, was mir dann doch mal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat, da sie ja, wie alle anderen auch, wundervolle Menschen sind. Das Buch eignet sich super um es mal zwischendurch zu lesen, wenn man nicht allzu viel Zeit hat, da es nicht wirklich lang ist. Meiner Meinung nach, ein wirklich tolles Buch, wenn es auch in seiner Art sehr einfach ist. Danke das ich bei der Leserunde dabei sein durfte :)

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  • sehr gute Tragikkomödie

    Finn und der Weg zum Himmel

    SaintGermain

    23. November 2015 um 11:02

    Sehr guter Schreibstil des Autors. Man wechselt bei diesem Buch zwischen Lachen  und Weinen. Hervorragend gemacht. Hätte ruhig länger sein können.
    Absolut empfehlenswert!
    Mal schauen, ob ich den Film dazu wo sehen kann.

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