Steffen Wittenbecher

 4.3 Sterne bei 7 Bewertungen

Alle Bücher von Steffen Wittenbecher

Steffen WittenbecherINGESCHENK: Der ominöse Fall der Ingeborg Ginster
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INGESCHENK: Der ominöse Fall der Ingeborg Ginster
Steffen WittenbecherIngeschenk
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Ingeschenk
Ingeschenk
 (2)
Erschienen am 22.09.2013
Steffen WittenbecherSchauder: Ein Mann der Tat [Psychothriller]
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Schauder: Ein Mann der Tat [Psychothriller]
Schauder: Ein Mann der Tat [Psychothriller]
 (1)
Erschienen am 30.04.2014
Steffen WittenbecherIngeschenk: Ein unheimlicher Besuch: Max Schreck - Das Halloween Special
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Ingeschenk: Ein unheimlicher Besuch: Max Schreck - Das Halloween Special
Steffen WittenbecherDER KEIM - Tödliche Resistenz [Thriller]
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DER KEIM - Tödliche Resistenz [Thriller]
DER KEIM - Tödliche Resistenz [Thriller]
 (0)
Erschienen am 18.01.2015
Steffen WittenbecherSchauder: Ein Mann der Tat
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Schauder: Ein Mann der Tat
Schauder: Ein Mann der Tat
 (0)
Erschienen am 03.05.2014
Steffen WittenbecherWenn der Postbote dreimal klingelt!: INGESCHENK
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Wenn der Postbote dreimal klingelt!: INGESCHENK
Steffen WittenbecherINGESCHENK: Ein unheimlicher Besuch - Das Halloween Special
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INGESCHENK: Ein unheimlicher Besuch - Das Halloween Special

Neue Rezensionen zu Steffen Wittenbecher

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Kerrys avatar

Rezension zu "Schauder: Ein Mann der Tat [Psychothriller]" von Steffen Wittenbecher

Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird
Kerryvor 4 Jahren

Schauder unterschied sich schon als Kind von den Übrigen. Er war mehr ein Einzelgänger und lebte ein eher ruhiges Leben mit seiner alleinerziehenden Mutter. Der junge Schauder war nicht unglücklich mit seinem Leben, er hatte einen Freund in seinem Alter, Karl Hauser und war eng mit einem Obdachlosen, Hermann, befreundet. Von diesem lernte er so manches über das Leben und auch seine Mutter unterstütze diese Freundschaft, da sie merkte, wie gut Hermann ihrem Sohn tat, zumal dieser ja ohne Vater aufwuchs.

An einem Sommertag waren der junge Schauder und Karl im Moor unterwegs. Dort gab es einen Tümpel, in den Karl als Mutprobe hineinsprang. Schauder jedoch wollte partout nicht, denn ehrlich, der Tümpel war echt eklig, mit Algen bewachsen und außerdem gab es das Gerücht, dass dort ein Monster hausen würde. Welcher normale Mensch würde schon freiwillig in diese Brühe springen? Schauder jedenfalls nicht. Doch der junge Schauder hat die Rechnung ohne Karl gemacht, der diesen in einem Moment der Wut hinabstößt. Dieser Sturz hat fatale Folgen, denn Schauder verliert das Bewusstsein und geht unter. Karl, der sich im Klaren über seine Untat ist, ergreift die Flucht, kommt aber später wieder, um Schauder endgültig zu versenken, damit seine Leiche niemals gefunden wird.

17 Jahre später - Schauder hat überlebt und wurde in letzter Sekunde durch Zufall gefunden und gerettet. Doch die Zeit im Tümpel blieb nicht ohne Folgen: Seine Hand und sein Fuß wurden von einem dort lebenden Tier angefressen und er lag jahrelang im Koma, doch er erinnert sich, er erinnert sich an alles, was ihm während dieser Zeit wiederfahren ist. Nach 17 Jahren ist es an der Zeit Rache zu nehmen, Rache an all jenen, die dem kleinen, sonderbaren Jungen seinerzeit Unrecht angetan haben - angefangen mit dem damals ermittelnden Polizeibeamten Gustav Krüger. Die Liste der Personen, an denen er sich rächen will, ist lang und ein jeder wird sich mit seinen schlimmsten Ängsten auseinander setzen müssen, bevor ihnen die Gnade ihres Todes zuteil wird ...


Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird! Der Plot wurde abwechslungsreich erarbeitet. Was  mir hier besonders gut gefallen hat, sind die unterschiedlichen Zeitebenen, in denen der Plot erarbeitet wurde, denn um die aktuelle Handlung darzustellen, gibt der Autor immer Einblick in Schauders Vergangenheit und klärt so die gegenwärtige Situation auf bzw. legt die Gründe für genau dieses Handeln Schauders im Augenblick dar. Die Figuren, allen voran Schauder, wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Besonders an Herz gewachsen ist mir jedoch der Obdachlose Hermann, der die Entwicklung des jungen Schauder nachhaltig prägt hat und die ungewöhnliche Freundschaft zwischen den Beiden hat mich einfach nur entzückt. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und spannend zu lesen, sodass sich das Buch förmlich am Stück gelesen habe. Leider war mir das Ende doch etwas zu offen, ich hätte gern gewusst, wie sich die Geschichte bis ins Kleinste (u. a. mit dem Polizeibeamten) auflöste.

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Kerrys avatar

Rezension zu "INGESCHENK: Der ominöse Fall der Ingeborg Ginster" von Steffen Wittenbecher

Die schrullige alte Dame und der verschwundene Postbote
Kerryvor 5 Jahren

Mai 1986 in Klang: Die verwitwete Ingeborg Ginster ist ein Großmütterchen, wie sie im Buche steht, nur ohne Kinder und Enkelkinder. Sie lebt in einem kleinen Häuschen und Kater Helmut leistet ihr, wenn er nicht gerade auf Streifzügen durch die Nachbarschaft ist, Gesellschaft. Am Donnerstag bekommt Ingeborg immer Besuch von ihrer Freundin, mit der sie das Hobby Kaffeefahrten gemeinsam hat. Ansonsten lebt sie ein ruhiges und zurückgezogenes Leben, hat jedoch die auffällige Neigung zu Selbstgesprächen.


Eines Tages jedoch kommt der Postbote, um ein Paket für ihre Nachbarin bei ihr abzugeben. Doch es ist nicht, wie erwartet, ihr Postbote Schmidt, sondern ein gewisser Landau. Ingeborg nimmt das Paket an, doch dieser neue Postbote ist ihr nicht geheuer und als sie auch noch mit ansehen muss, wie dieser Kater Helmut tritt, ist es mit der Gutmütigkeit der alten Dame vorbei. An erster Stelle beschwert sie sich bei der Beschwerdestelle, ein Ort, an dem Ingeborg schon bekannt und gefürchtet ist. Dort jedoch will ihr niemand etwas über den Verbleib von Postboten Schmidt sagen, sodass sie einen Kaufhausdetektiv beauftragt, nach Herrn Schmidt zu fahnen.


Dann muss Ingeborg auch noch zu allem Überfluss feststellen, dass Geld und Schmuck aus einem  Schrank verschwunden sind. Wer könnte es entwendet haben? Herr Schmidt - nein, das ist ein netter Postbote, der eher nicht, aber der Landau macht auf sie einen ausgesprochen verdächtigen Eindruck, immerhin ist er unfreundlich und ein Katzenhasser. Als Ingeborg auch noch in ihrem Keller verdächtige Spuren findet, beginnt sie auf eigenes Faust zu ermitteln ...



Die schrullige alte Dame und der verschwundene Postbote! Der Plot wurde abwechslungsreich und leicht verständlich gehalten. Immer wieder stellt sich die Frage, ob das alles wirklich passiert oder ob Protagonistin Ingeborg die ganzen Geschehnisse lediglich fehlinterpretiert. Die Protagonistin wurde tiefgründig erarbeitet, wobei ich allerdings von ihrer Eigenart, permanent und überall Selbstgespräche  zu führen, doch etwas verwirrt war, denn im realen Leben kenne ich zwar Personen dieses Alters, aber eine solche Marotte hat niemand von denen. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass sich das Buch mühe- und problemlos hat lesen lassen und mir schöne Lesestunden bereitet hat.


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Tayas avatar

Rezension zu "Ingeschenk" von Steffen Wittenbecher

Anfangs Zäh doch dann wirklich mitreissend...
Tayavor 5 Jahren

Ingeborg Ginster ist eine recht spezielle Person. Durch eine Krankheit ist sie doch ziemlich verwirrt und vergesslich. Doch sie lässt sich nicht zu schnell täuschen und so ist sie im Laufe des Buches wirklich dabei alles zu lösen. Wer ihren Kater Helmut getreten hat, wieso "ihr" Postbote Herr Schmidt einfach plötzlich verschwunden ist und was es mit dem neuen Postboten auf sich hat. Was sie jedoch erst sehr spät merkt, dass sie selbst in Gefahr ist.

 Ingeborg Ginster ist allein stehend, da sie ihren Mann verloren hat. Sie schlägt sich durchs Leben und hat ihre festen Zeiten für alles, was gemacht werden muss. Was sie gar nicht leiden kann, wenn dieser Rhythmus durcheinander gebracht wird. Mit dem neuen Postboten passiert genau das und Ingeborg ist komplett durcheinander.
Immer muss sie mit sich selber reden oder aber mit ihrem Kater Helmut. Von ihren Nachbarn wird sie teilweise nur skeptisch beäugt und auch Frau Wagner ist nicht wirklich angetan von ihr.

Es ist gar nicht so leicht, etwas über die Geschichte und über Ingeborg zu erzählen, weil man sonst zu schnell zu viel verraten könnte.  Fakt ist auf jeden Fall... Je mehr ich von dem Buch gelesen habe, desto mehr hat mich die Story gepackt. Anfangs dachte ich noch, um Gottes Willen, wenn das so weiter geht, Prost Mahlzeit. Aber es hat sich ab der Hälfte des Buches wirklich gesteigert und man hat angefangen mit zu überlegen.

Der Schreibstil von Steffen Wittebecher gefällt mir wirklich gut. Leicht, locker.. Humor ist mit drin und er schafft es, das man zwar mit überlegt, aber nicht unbedingt auf das alles kommt, worum es im Endeffekt geht.

Das Cover ist passend. Zu sehen sind eine Katze und eine Frau, die eine Bratpfanne und ein Messer in den Händen hält. Ich vermute, dass die Katze Helmut darstellen soll und die Dame in ihrer immer wieder schön beschriebenen Schürze könnte Frau Ingeborg Ginster darstellen.
Das Cover hätte mich nun persönlich nicht angesprochen, aber zur Story ist es auf jeden Fall passend.

Ingeschenk ist ein Buch, was ich wirklich gern gelesen habe, doch ob ich es ein weiteres Mal lesen würde weiß ich nicht.

Ingeborg Ginster ist eine recht spezielle Person. Durch eine Krankheit ist sie doch ziemlich verwirrt und vergesslich. Doch sie lässt sich nicht zu schnell täuschen und so ist sie im Laufe des Buches wirklich dabei alles zu lösen. Wer ihren Kater Helmut getreten hat, wieso "ihr" Postbote Herr Schmidt einfach plötzlich verschwunden ist und was es mit dem neuen Postboten auf sich hat. Was sie jedoch erst sehr spät merkt, dass sie selbst in Gefahr ist. 
 Ingeborg Ginster ist allein stehend, da sie ihren Mann verloren hat. Sie schlägt sich durchs Leben und hat ihre festen Zeiten für alles, was gemacht werden muss. Was sie gar nicht leiden kann, wenn dieser Rhythmus durcheinander gebracht wird. Mit dem neuen Postboten passiert genau das und Ingeborg ist komplett durcheinander.  Immer muss sie mit sich selber reden oder aber mit ihrem Kater Helmut. Von ihren Nachbarn wird sie teilweise nur skeptisch beäugt und auch Frau Wagner ist nicht wirklich angetan von ihr. 
Es ist gar nicht so leicht, etwas über die Geschichte und über Ingeborg zu erzählen, weil man sonst zu schnell zu viel verraten könnte.  Fakt ist auf jeden Fall... Je mehr ich von dem Buch gelesen habe, desto mehr hat mich die Story gepackt. Anfangs dachte ich noch, um Gottes Willen, wenn das so weiter geht, Prost Mahlzeit. Aber es hat sich ab der Hälfte des Buches wirklich gesteigert und man hat angefangen mit zu überlegen. 
Der Schreibstil von Steffen Wittebecher gefällt mir wirklich gut. Leicht, locker.. Humor ist mit drin und er schafft es, das man zwar mit überlegt, aber nicht unbedingt auf das alles kommt, worum es im Endeffekt geht. 
Das Cover ist passend. Zu sehen sind eine Katze und eine Frau, die eine Bratpfanne und ein Messer in den Händen hält. Ich vermute, dass die Katze Helmut darstellen soll und die Dame in ihrer immer wieder schön beschriebenen Schürze könnte Frau Ingeborg Ginster darstellen.  Das Cover hätte mich nun persönlich nicht angesprochen, aber zur Story ist es auf jeden Fall passend. 
Ingeschenk ist ein Buch, was ich wirklich gern gelesen habe, doch ob ich es ein weiteres Mal lesen würde weiß ich nicht.

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