Steffen Wittenbecher INGESCHENK: Der ominöse Fall der Ingeborg Ginster

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Inhaltsangabe zu „INGESCHENK: Der ominöse Fall der Ingeborg Ginster“ von Steffen Wittenbecher

Herbstaktion zum Sonderpreis von 0,99€ statt 2,99€!... zog das Messer gemächlich zwischen zwei seiner ausgestreckten Finger hindurch. »Weißt du, Ingeborg. Als ich gestern Nacht so an deinem Bett stand, hätte ich letztlich alles mit dir tun können. Aber nein, ich habe es nicht getan und weißt du auch, warum ich nichts getan habe?« Frau Ginster saß schweigend da, nicht fähig, irgendetwas darauf zu antworten. »WARUM NICHT? INGEBORG!« Sie zuckte zurück. »Ich weiß es doch auch nicht«, antwortete sie hastig und sah Hilfe suchend auf die reglose Decke. »„Ich weiß es doch auch nicht“«, äffte er sie nach.»Du sollst alle deine Sinne beisammenhaben, wenn ich abermals an deinem Bett stehe.« Er beugte sich vor und klopfte mit dem Messer auf seinem Mund herum. »Komm schon, Ingeborg, gib mir einen Kuss.« Frau Ginster wurde blass und das Atmen fiel ihr schwer. Sie schüttelte heftig ihren Kopf, doch er spitzte nur seinen Mund. »Komm schon, zier dich nicht, Mädchen. Das gibt dir schätzungsweise weitere zwei Minuten, die du am Leben bleibst.« Angewidert blickte sie ihm in das Gesicht. Sie konnte Kuchen und Zigaretten riechen und seinen Schweiß. Sie hasste ihn ... INGESCHENK Örtchen Klang im Mai 1986. Die Ereignisse überschlagen sich: Die resolute und auch etwas schrullige Ingeborg Ginster wird eines Morgens, an ihrem Duschtag, mit dem spurlosen Verschwinden ihres Lieblingspostboten Herrn Schmidt konfrontiert. Gleichzeitig gerät ihr Kater in das Visier eines Unholdes und kehrt verletzt heim. Doch hier endet ihre Unglückssträhne keineswegs: Sie muss feststellen, dass ihr sämtliches Erspartes - immerhin 150.000 DM - nicht mehr aufzufinden ist. Und das, obwohl sie sich aufgrund ihrer Vergesslichkeit wichtige Dinge stets notiert. Ingeborg platzt endgültig der Kragen. Beinahe unerschrocken begibt sie sich auf die Suche - nach Herrn Schmidt, ihrem Geld und demjenigen, der ihren Kater Helmut verletzt hat. Sie ahnt nicht, dass sie selbst längst in größter Gefahr schwebt, denn im Nachbarort ist ein Mörder und Vergewaltiger aus der JVA ausgebrochen. Abschließend gilt es außerdem noch die Frage zu klären: Was geschah im Keller der Ingeborg Ginster? Der in der DDR geborene und aufgewachsene Autor Steffen Wittenbecher verfasste dieses Buch in seinem ganz eigenen herzlichen und humoristisch-charmant spannenden Stil. Viel Vergnügen beim Lesen! Ebookmeter.info meinte am 29.09. zu diesem Buch: Herzlich, humoristisch und heute kostenlos für Ihren KINDLE! "Ingeschenk - Freunde von heiteren und unterhaltsamen Romanen können aktuell kostenlos ihrem Vergnügen mit dem Buch “Ingeschenk” frönen. Es erzählt auf eine sehr heitere Art und Weise eine Geschichte, die eigentlich alle Zutaten hat, um bis zur letzten Seite zu unterhalten. Es gibt eine Kriminalgeschichte, allerlei Verwirrungen und nicht zuletzt eine Hauptperson, mit der man mitfühlen kann. Kurzum: Ein kurzweiliges Buch, das wirklich gut unterhält. (...)" 300 drmfreie! Seiten, ca. 88.000 Wörter, Lektorat: Nicola Weller, Näheres auf Fackelputzer.de

Lustig, spannend, aufwühlend (im wahrsten Sinne des Wortes) und irgendwie anders!

— Maren11
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  • Die schrullige alte Dame und der verschwundene Postbote

    INGESCHENK: Der ominöse Fall der Ingeborg Ginster

    Kerry

    10. December 2013 um 11:08

    Mai 1986 in Klang: Die verwitwete Ingeborg Ginster ist ein Großmütterchen, wie sie im Buche steht, nur ohne Kinder und Enkelkinder. Sie lebt in einem kleinen Häuschen und Kater Helmut leistet ihr, wenn er nicht gerade auf Streifzügen durch die Nachbarschaft ist, Gesellschaft. Am Donnerstag bekommt Ingeborg immer Besuch von ihrer Freundin, mit der sie das Hobby Kaffeefahrten gemeinsam hat. Ansonsten lebt sie ein ruhiges und zurückgezogenes Leben, hat jedoch die auffällige Neigung zu Selbstgesprächen. Eines Tages jedoch kommt der Postbote, um ein Paket für ihre Nachbarin bei ihr abzugeben. Doch es ist nicht, wie erwartet, ihr Postbote Schmidt, sondern ein gewisser Landau. Ingeborg nimmt das Paket an, doch dieser neue Postbote ist ihr nicht geheuer und als sie auch noch mit ansehen muss, wie dieser Kater Helmut tritt, ist es mit der Gutmütigkeit der alten Dame vorbei. An erster Stelle beschwert sie sich bei der Beschwerdestelle, ein Ort, an dem Ingeborg schon bekannt und gefürchtet ist. Dort jedoch will ihr niemand etwas über den Verbleib von Postboten Schmidt sagen, sodass sie einen Kaufhausdetektiv beauftragt, nach Herrn Schmidt zu fahnen. Dann muss Ingeborg auch noch zu allem Überfluss feststellen, dass Geld und Schmuck aus einem  Schrank verschwunden sind. Wer könnte es entwendet haben? Herr Schmidt - nein, das ist ein netter Postbote, der eher nicht, aber der Landau macht auf sie einen ausgesprochen verdächtigen Eindruck, immerhin ist er unfreundlich und ein Katzenhasser. Als Ingeborg auch noch in ihrem Keller verdächtige Spuren findet, beginnt sie auf eigenes Faust zu ermitteln ... Die schrullige alte Dame und der verschwundene Postbote! Der Plot wurde abwechslungsreich und leicht verständlich gehalten. Immer wieder stellt sich die Frage, ob das alles wirklich passiert oder ob Protagonistin Ingeborg die ganzen Geschehnisse lediglich fehlinterpretiert. Die Protagonistin wurde tiefgründig erarbeitet, wobei ich allerdings von ihrer Eigenart, permanent und überall Selbstgespräche  zu führen, doch etwas verwirrt war, denn im realen Leben kenne ich zwar Personen dieses Alters, aber eine solche Marotte hat niemand von denen. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass sich das Buch mühe- und problemlos hat lesen lassen und mir schöne Lesestunden bereitet hat.

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  • Herrliche Mischung zwischen Heiterkeit und Spannung mit krassem Ende!

    INGESCHENK: Der ominöse Fall der Ingeborg Ginster

    Maren11

    20. October 2013 um 20:59

    Ich habe gerade das Erstlingswerk des Autors Steffen Wittenbecher durchgelesen und bin begeistert! Es handelt sich laut Amazon um einen freien Autor, daher war ich erst froh, dass ich das Buch im Rahmen einer Sonderaktion geladen hatte. Man weiß ja nie, aber – soviel kann ich schon verraten – meine Sorge war unberechtigt! Inhaltsbeschreibung laut Amazon.de (http://www.amazon.de/dp/B00FE1AM6M)   Örtchen Klang im Mai 1986. Die Ereignisse überschlagen sich: Die resolute und auch etwas schrullige Ingeborg Ginster wird eines Morgens, an ihrem Duschtag, mit dem spurlosen Verschwinden ihres Lieblingspostboten Herrn Schmidt konfrontiert. Gleichzeitig gerät ihr Kater in das Visier eines Unholdes und kehrt verletzt heim. Doch hier endet ihre Unglückssträhne keineswegs: Sie muss feststellen, dass ihr sämtliches Erspartes - immerhin 150.000 DM - nicht mehr aufzufinden ist. Und das, obwohl sie sich aufgrund ihrer Vergesslichkeit wichtige Dinge stets notiert. Ingeborg platzt endgültig der Kragen. Beinahe unerschrocken begibt sie sich auf die Suche - nach Herrn Schmidt, ihrem Geld und demjenigen, der ihren Kater Helmut verletzt hat. Sie ahnt nicht, dass sie selbst längst in größter Gefahr schwebt, denn im Nachbarort ist ein Mörder und Vergewaltiger aus der JVA ausgebrochen. Abschließend gilt es außerdem noch die Frage zu klären: Was geschah im Keller der Ingeborg Ginster?   Das Buch beginnt mit einem kurzem Prolog, der Rätsel aufwirft und eine gewisse Tragik ausstrahlt. Dann fängt die eigentliche Geschichte rund um die Hauptperson Ingeborg Ginster sowie ihren Helmut, der ihr Kater ist, an und es wird erst einmal lustig. Der Schreibstil des Autors ist leicht und flüssig, so dass ich von Anfang an in der Geschichte drin war. Ingeborg ist Rentnerin und unglaublich vergesslich, weil sie in ihrer Jugend mal gestürzt ist – sagt sie jedenfalls. Deswegen notiert sie sich alle möglichen und unmöglichen Dinge auf kleinen Zetteln, die am Kühlschrank angebracht sind. Außerdem spricht sie ständig mit sich selbst – und natürlich mit Helmut. Wie die Beschreibung von Amazon schon sagt: Ingeborg ist schrullig und das ist keineswegs untertrieben. Doch ich habe sie bereits nach kurzer Zeit ins Herz geschlossen und  hatte ich das Gefühl, sie zu kennen. Der Autor bringt dem Leser diese Gestalt wirklich nahe; noch jetzt denke ich manchmal: Ingeborg würde dies und das dazu sagen. Es ist merkwürdig. Doch zurück zum Inhalt. Ingeborgs Mann ist verstorben und in letzter Zeit steht sie auf den Postboten, der ihr regelmäßig Pakete und Briefe bringt, auch für die Nachbarn. Eines Tages, und damit startet die Geschichte, klingelt ein anderer Postbote an ihrer Tür, der partout nicht sagen will, wo ihr Herr Schmidt geblieben ist. Das kann Ingeborg natürlich nicht auf sich sitzen lassen und deswegen setzt sie Himmel und Hölle in Bewegung, um herauszufinden, wo Herr Schmidt geblieben ist.   Was sich hier nach einer harmlosen Geschichte einer schrulligen Rentnerin anhört, entpuppt sich schnell als Kriminalfall, bei dem der Leser gemeinsam mit Ingeborg die einzelnen Puzzlestücke zusammensetzen muss. Dem Autor ist es hierbei wirklich gelungen, zwischen heiteren und lustigen Szenen einzelne Bemerkungen einzustreuen, die dem Leser nicht erlauben, sich in die Heiterkeit hinzugeben. An vielen Stellen hatte ich ein sehr ungutes Gefühl, obwohl die objektive Situation eher amüsant war – das war nicht zu packen, aber es war da. Und am Ende bewahrheiten sich sämtliche Vorahnung – allerdings keineswegs so, wie ich es vermutet hatte. Ein paar Mal dachte ich, dass der Fall logischerweise nur auf die eine Art ausgehen könnte – dem war absolut nicht so.   Ohne zu viel zu verraten, muss ich sagen, dass ich über das Ende noch lange nachgedacht habe. Schade, dass ich hier noch nicht darüber diskutieren kann, weil ich anderen Lesern dann die Spannung wegnehmen würde. Ich hoffe, dass sich demnächst eine Plattform findet, ohne für zukünftige Leser zu viel zu verraten ;)   Meine Empfehlung ist klar: LESEN!   Das Buch gibt es meines Wissens nach nur bei Amazon als Ebook und als Druckbuch; jedenfalls hab ich es nirgendwo anders gefunden.

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