Steffen Wittenbecher Ingeschenk

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Inhaltsangabe zu „Ingeschenk“ von Steffen Wittenbecher

Lustig, spannend, aufwühlend (im wahrsten Sinne des Wortes) und irgendwie anders!

— Maren11
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  • Anfangs Zäh doch dann wirklich mitreissend...

    Ingeschenk

    Taya

    12. November 2013 um 10:37

    Ingeborg Ginster ist eine recht spezielle Person. Durch eine Krankheit ist sie doch ziemlich verwirrt und vergesslich. Doch sie lässt sich nicht zu schnell täuschen und so ist sie im Laufe des Buches wirklich dabei alles zu lösen. Wer ihren Kater Helmut getreten hat, wieso "ihr" Postbote Herr Schmidt einfach plötzlich verschwunden ist und was es mit dem neuen Postboten auf sich hat. Was sie jedoch erst sehr spät merkt, dass sie selbst in Gefahr ist. Ingeborg Ginster ist allein stehend, da sie ihren Mann verloren hat. Sie schlägt sich durchs Leben und hat ihre festen Zeiten für alles, was gemacht werden muss. Was sie gar nicht leiden kann, wenn dieser Rhythmus durcheinander gebracht wird. Mit dem neuen Postboten passiert genau das und Ingeborg ist komplett durcheinander. Immer muss sie mit sich selber reden oder aber mit ihrem Kater Helmut. Von ihren Nachbarn wird sie teilweise nur skeptisch beäugt und auch Frau Wagner ist nicht wirklich angetan von ihr. Es ist gar nicht so leicht, etwas über die Geschichte und über Ingeborg zu erzählen, weil man sonst zu schnell zu viel verraten könnte. Fakt ist auf jeden Fall... Je mehr ich von dem Buch gelesen habe, desto mehr hat mich die Story gepackt. Anfangs dachte ich noch, um Gottes Willen, wenn das so weiter geht, Prost Mahlzeit. Aber es hat sich ab der Hälfte des Buches wirklich gesteigert und man hat angefangen mit zu überlegen. Der Schreibstil von Steffen Wittebecher gefällt mir wirklich gut. Leicht, locker.. Humor ist mit drin und er schafft es, das man zwar mit überlegt, aber nicht unbedingt auf das alles kommt, worum es im Endeffekt geht. Das Cover ist passend. Zu sehen sind eine Katze und eine Frau, die eine Bratpfanne und ein Messer in den Händen hält. Ich vermute, dass die Katze Helmut darstellen soll und die Dame in ihrer immer wieder schön beschriebenen Schürze könnte Frau Ingeborg Ginster darstellen. Das Cover hätte mich nun persönlich nicht angesprochen, aber zur Story ist es auf jeden Fall passend. Ingeschenk ist ein Buch, was ich wirklich gern gelesen habe, doch ob ich es ein weiteres Mal lesen würde weiß ich nicht. Ingeborg Ginster ist eine recht spezielle Person. Durch eine Krankheit ist sie doch ziemlich verwirrt und vergesslich. Doch sie lässt sich nicht zu schnell täuschen und so ist sie im Laufe des Buches wirklich dabei alles zu lösen. Wer ihren Kater Helmut getreten hat, wieso "ihr" Postbote Herr Schmidt einfach plötzlich verschwunden ist und was es mit dem neuen Postboten auf sich hat. Was sie jedoch erst sehr spät merkt, dass sie selbst in Gefahr ist. Ingeborg Ginster ist allein stehend, da sie ihren Mann verloren hat. Sie schlägt sich durchs Leben und hat ihre festen Zeiten für alles, was gemacht werden muss. Was sie gar nicht leiden kann, wenn dieser Rhythmus durcheinander gebracht wird. Mit dem neuen Postboten passiert genau das und Ingeborg ist komplett durcheinander. Immer muss sie mit sich selber reden oder aber mit ihrem Kater Helmut. Von ihren Nachbarn wird sie teilweise nur skeptisch beäugt und auch Frau Wagner ist nicht wirklich angetan von ihr. Es ist gar nicht so leicht, etwas über die Geschichte und über Ingeborg zu erzählen, weil man sonst zu schnell zu viel verraten könnte. Fakt ist auf jeden Fall... Je mehr ich von dem Buch gelesen habe, desto mehr hat mich die Story gepackt. Anfangs dachte ich noch, um Gottes Willen, wenn das so weiter geht, Prost Mahlzeit. Aber es hat sich ab der Hälfte des Buches wirklich gesteigert und man hat angefangen mit zu überlegen. Der Schreibstil von Steffen Wittebecher gefällt mir wirklich gut. Leicht, locker.. Humor ist mit drin und er schafft es, das man zwar mit überlegt, aber nicht unbedingt auf das alles kommt, worum es im Endeffekt geht. Das Cover ist passend. Zu sehen sind eine Katze und eine Frau, die eine Bratpfanne und ein Messer in den Händen hält. Ich vermute, dass die Katze Helmut darstellen soll und die Dame in ihrer immer wieder schön beschriebenen Schürze könnte Frau Ingeborg Ginster darstellen. Das Cover hätte mich nun persönlich nicht angesprochen, aber zur Story ist es auf jeden Fall passend. Ingeschenk ist ein Buch, was ich wirklich gern gelesen habe, doch ob ich es ein weiteres Mal lesen würde weiß ich nicht.

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  • Herrliche Mischung zwischen Heiterkeit und Spannung mit krassem Ende!

    Ingeschenk

    Maren11

    20. October 2013 um 22:15

    Ich habe gerade das Erstlingswerk des Autors Steffen Wittenbecher durchgelesen und bin begeistert! Es handelt sich laut Amazon um einen freien Autor, daher war ich erst froh, dass ich das Buch im Rahmen einer Sonderaktion geladen hatte. Man weiß ja nie, aber – soviel kann ich schon verraten – meine Sorge war unberechtigt! Inhaltsbeschreibung laut Amazon.de (http://www.amazon.de/dp/B00FE1AM6M)   Örtchen Klang im Mai 1986. Die Ereignisse überschlagen sich: Die resolute und auch etwas schrullige Ingeborg Ginster wird eines Morgens, an ihrem Duschtag, mit dem spurlosen Verschwinden ihres Lieblingspostboten Herrn Schmidt konfrontiert. Gleichzeitig gerät ihr Kater in das Visier eines Unholdes und kehrt verletzt heim. Doch hier endet ihre Unglückssträhne keineswegs: Sie muss feststellen, dass ihr sämtliches Erspartes - immerhin 150.000 DM - nicht mehr aufzufinden ist. Und das, obwohl sie sich aufgrund ihrer Vergesslichkeit wichtige Dinge stets notiert. Ingeborg platzt endgültig der Kragen. Beinahe unerschrocken begibt sie sich auf die Suche - nach Herrn Schmidt, ihrem Geld und demjenigen, der ihren Kater Helmut verletzt hat. Sie ahnt nicht, dass sie selbst längst in größter Gefahr schwebt, denn im Nachbarort ist ein Mörder und Vergewaltiger aus der JVA ausgebrochen. Abschließend gilt es außerdem noch die Frage zu klären: Was geschah im Keller der Ingeborg Ginster?   Das Buch beginnt mit einem kurzem Prolog, der Rätsel aufwirft und eine gewisse Tragik ausstrahlt. Dann fängt die eigentliche Geschichte rund um die Hauptperson Ingeborg Ginster sowie ihren Helmut, der ihr Kater ist, an und es wird erst einmal lustig. Der Schreibstil des Autors ist leicht und flüssig, so dass ich von Anfang an in der Geschichte drin war. Ingeborg ist Rentnerin und unglaublich vergesslich, weil sie in ihrer Jugend mal gestürzt ist – sagt sie jedenfalls. Deswegen notiert sie sich alle möglichen und unmöglichen Dinge auf kleinen Zetteln, die am Kühlschrank angebracht sind. Außerdem spricht sie ständig mit sich selbst – und natürlich mit Helmut. Wie die Beschreibung von Amazon schon sagt: Ingeborg ist schrullig und das ist keineswegs untertrieben. Doch ich habe sie bereits nach kurzer Zeit ins Herz geschlossen und  hatte ich das Gefühl, sie zu kennen. Der Autor bringt dem Leser diese Gestalt wirklich nahe; noch jetzt denke ich manchmal: Ingeborg würde dies und das dazu sagen. Es ist merkwürdig. Doch zurück zum Inhalt. Ingeborgs Mann ist verstorben und in letzter Zeit steht sie auf den Postboten, der ihr regelmäßig Pakete und Briefe bringt, auch für die Nachbarn. Eines Tages, und damit startet die Geschichte, klingelt ein anderer Postbote an ihrer Tür, der partout nicht sagen will, wo ihr Herr Schmidt geblieben ist. Das kann Ingeborg natürlich nicht auf sich sitzen lassen und deswegen setzt sie Himmel und Hölle in Bewegung, um herauszufinden, wo Herr Schmidt geblieben ist.   Was sich hier nach einer harmlosen Geschichte einer schrulligen Rentnerin anhört, entpuppt sich schnell als Kriminalfall, bei dem der Leser gemeinsam mit Ingeborg die einzelnen Puzzlestücke zusammensetzen muss. Dem Autor ist es hierbei wirklich gelungen, zwischen heiteren und lustigen Szenen einzelne Bemerkungen einzustreuen, die dem Leser nicht erlauben, sich in die Heiterkeit hinzugeben. An vielen Stellen hatte ich ein sehr ungutes Gefühl, obwohl die objektive Situation eher amüsant war – das war nicht zu packen, aber es war da. Und am Ende bewahrheiten sich sämtliche Vorahnung – allerdings keineswegs so, wie ich es vermutet hatte. Ein paar Mal dachte ich, dass der Fall logischerweise nur auf die eine Art ausgehen könnte – dem war absolut nicht so.   Ohne zu viel zu verraten, muss ich sagen, dass ich über das Ende noch lange nachgedacht habe. Schade, dass ich hier noch nicht darüber diskutieren kann, weil ich anderen Lesern dann die Spannung wegnehmen würde. Ich hoffe, dass sich demnächst eine Plattform findet, ohne für zukünftige Leser zu viel zu verraten ;)   Meine Empfehlung ist klar: LESEN!   Das Buch gibt es meines Wissens nach nur bei Amazon als Ebook und als Druckbuch; jedenfalls hab ich es nirgendwo anders gefunden.

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