Steffen Wittenbecher Schauder: Ein Mann der Tat [Psychothriller]

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Inhaltsangabe zu „Schauder: Ein Mann der Tat [Psychothriller]“ von Steffen Wittenbecher

"Schauder - Ein Mann der Tat" "Die Angst kennt nur zwei Zustände. Entweder ist alles halb so schlimm wie gedacht oder bei Weitem schlimmer." Schauder Vor siebzehn Jahren wird der junge Schauder von der Felskante eines Steinbruches in einen Tümpel gestoßen. Doch dort drinnen endet das Grauen für ihn keineswegs. Heute und mittlerweile genesen, doch nur körperlich ein erwachsener Mann, erfährt er, dass sein Freund unterdessen verstorben ist und seine Mutter sich von ihm abgewandt hat. Die Polizei ist ihm ebenfalls keine große Hilfe, um seinen damaligen Fall aufzuklären. Also nimmt er sich der Sache selbst an und wird zum Ankläger, Richter und Vollstrecker in einer Person. Schauder ist ein Mann der Tat. Ein Mann, ein Wort, ein Mord! Nach siebzehn Jahren ist die Zeit reif, dass sie leiden werden und sich ihren größten Ängsten zu stellen haben. Sein Rachefeldzug beginnt. 127.000 Wörter [professionelles Korrektorat] Einführungspreis 0,99€.

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  • Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird

    Schauder: Ein Mann der Tat [Psychothriller]
    Kerry

    Kerry

    05. January 2015 um 19:48

    Schauder unterschied sich schon als Kind von den Übrigen. Er war mehr ein Einzelgänger und lebte ein eher ruhiges Leben mit seiner alleinerziehenden Mutter. Der junge Schauder war nicht unglücklich mit seinem Leben, er hatte einen Freund in seinem Alter, Karl Hauser und war eng mit einem Obdachlosen, Hermann, befreundet. Von diesem lernte er so manches über das Leben und auch seine Mutter unterstütze diese Freundschaft, da sie merkte, wie gut Hermann ihrem Sohn tat, zumal dieser ja ohne Vater aufwuchs. An einem Sommertag waren der junge Schauder und Karl im Moor unterwegs. Dort gab es einen Tümpel, in den Karl als Mutprobe hineinsprang. Schauder jedoch wollte partout nicht, denn ehrlich, der Tümpel war echt eklig, mit Algen bewachsen und außerdem gab es das Gerücht, dass dort ein Monster hausen würde. Welcher normale Mensch würde schon freiwillig in diese Brühe springen? Schauder jedenfalls nicht. Doch der junge Schauder hat die Rechnung ohne Karl gemacht, der diesen in einem Moment der Wut hinabstößt. Dieser Sturz hat fatale Folgen, denn Schauder verliert das Bewusstsein und geht unter. Karl, der sich im Klaren über seine Untat ist, ergreift die Flucht, kommt aber später wieder, um Schauder endgültig zu versenken, damit seine Leiche niemals gefunden wird. 17 Jahre später - Schauder hat überlebt und wurde in letzter Sekunde durch Zufall gefunden und gerettet. Doch die Zeit im Tümpel blieb nicht ohne Folgen: Seine Hand und sein Fuß wurden von einem dort lebenden Tier angefressen und er lag jahrelang im Koma, doch er erinnert sich, er erinnert sich an alles, was ihm während dieser Zeit wiederfahren ist. Nach 17 Jahren ist es an der Zeit Rache zu nehmen, Rache an all jenen, die dem kleinen, sonderbaren Jungen seinerzeit Unrecht angetan haben - angefangen mit dem damals ermittelnden Polizeibeamten Gustav Krüger. Die Liste der Personen, an denen er sich rächen will, ist lang und ein jeder wird sich mit seinen schlimmsten Ängsten auseinander setzen müssen, bevor ihnen die Gnade ihres Todes zuteil wird ... Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird! Der Plot wurde abwechslungsreich erarbeitet. Was  mir hier besonders gut gefallen hat, sind die unterschiedlichen Zeitebenen, in denen der Plot erarbeitet wurde, denn um die aktuelle Handlung darzustellen, gibt der Autor immer Einblick in Schauders Vergangenheit und klärt so die gegenwärtige Situation auf bzw. legt die Gründe für genau dieses Handeln Schauders im Augenblick dar. Die Figuren, allen voran Schauder, wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Besonders an Herz gewachsen ist mir jedoch der Obdachlose Hermann, der die Entwicklung des jungen Schauder nachhaltig prägt hat und die ungewöhnliche Freundschaft zwischen den Beiden hat mich einfach nur entzückt. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und spannend zu lesen, sodass sich das Buch förmlich am Stück gelesen habe. Leider war mir das Ende doch etwas zu offen, ich hätte gern gewusst, wie sich die Geschichte bis ins Kleinste (u. a. mit dem Polizeibeamten) auflöste.

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