Steffi Mayer-Teegen

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 5 Rezensionen
(3)
(0)
(0)
(0)
(0)

Interview mit Steffi Mayer-Teegen

Dieses Interview mit Steffi Mayer-Teegen führte das LovelyBooks-Team, damit der Leser etwas mehr über Sie erfährt:

1) Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Geschichten geschrieben habe ich schon als Jugendliche. Die Leidenschaft fürs Schreiben habe ich durch meinen Deutschlehrer in der Oberstufe entdeckt, der uns einmal den Anfang für einen Trivialroman schreiben ließ und ganz beeindruckt war von dem, was ich ihm lieferte. Die Idee selbst ein Buch zu schreiben habe ich aber erst um die Jahrtausendwende entwickelt, als mein Sohn selbst ins Leselalter kam und auch viel vorgelesen haben wollte. Mein erstes Buch war der Fantasy-Jugendroman „Auris verflixte Flüche“. Ich ließ ihn 2004 bei BoD auflegen, nachdem ich bei circa dreißig Verlagen versucht hatte ihn unterzubringen, doch da die Protagonistin ein Zigeunermädchen ist, deren Flüche Realität werden und nur durch magische Handlungen widerrufen werden können, haben sie abgelehnt – sie fanden das nicht zeitgemäß. Leider fehlte mir damals noch der Kontakt zu Kleinverlagen.

2) Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Mein absoluter Lieblingsautor ist Michael Ende. Seinen Jim Knopf habe ich schon als Kind geliebt und später haben seine unendliche Geschichte und Momo mich dazu angeregt selbst solche Geschichten auszudenken. In seiner Fantasywelt habe ich mich irgendwie zu Hause gefühlt. Im frühen Erwachsenenalter habe ich dann Jostein Gaarders Bücher kennengelernt und spätestens mit Sophies Welt entstand der drängende Wunsch selbst ein Buch zu schreiben.

3) Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Das ist sehr verschieden. Zum einen schreibe ich Kurzgeschichten, deren Themen meist irgnedwo aus dem Alltag kommen und von mir mit Vorliebe in die Tierwelt oder Weltsicht der Kinder gesetzt werden, am liebsten so, dass sie entweder zu Tränen rühren oder zum Lachen sind. Das Romanfutter kommt eher aus der Fantasy-Szene. Ich sehe einen guten Film oder lese ein gutes Buch und entwickel neue Ideen daraus. Manchmal entstehen auch Idden durch Kinderphantasien, die mir z.B. meine Nichten erzählen.

4) Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Ich habe viele Jugendliche in meinem Umfeld, denen ich oft, bevor sie überhaupt veröffentlicht werden, Manuskripte zum Probelesen gebe und mir ihr Feedback anhöre. Bei den Geschichtenbüchern, die vorzugsweise Omas zum Vorlesen für ihre Enkel kaufen, frage ich gerne mal nach bei jenen, die sich das Buch über mich haben besorgen lassen – manchmal kommt auch ohne Nachfrage ein Feeback und ich spreche mit den Lesern darüber, wie das Buch ankommt.

5) Wann und was liest Du selbst?

Ich selbst lese gerne Fantasy, z. B: Tolkiens Herr der Ringe, oder Bücher, die einem ein Stück Lebensweisheit vermitteln, wie die Bücher vom Dalai Lama. Ab und zu auch schonmal was esoterisch angehauchtes, wie die Celestine-Bücher von James Redfield.