fischer baumler

Steffi Wolff Später hat längst begonnen

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Inhaltsangabe zu „Später hat längst begonnen“ von Steffi Wolff

Das Leben ist kurz, doch so lange kann man etwas davon haben! Berührend, witzig, schräg: Der neue Roman von Bestseller-Autorin Steffi von Wolff ist eine einzigartige Mischung – so wie das Leben auch. Leonor hat in vollen Zügen gelebt, ist viel herumgekommen und versucht nun, das Unabänderliche zu akzeptieren: Sie hat nicht mehr lange zu leben. Hedy ist verwitwet, steinreich, war nie aus Hamburg weg und meint, da müsste doch noch etwas kommen. Als die beiden Frauen sich durch einen Zufall kennenlernen, entsteht ein Plan: Leonor will Hedy zeigen, wie man es so richtig krachen lässt. Und Hedy will dafür sorgen, dass Leonor ihre Zeit so richtig genießen kann. Ein Roadmovie von der Reeperbahn bis zum Indischen Ozean beginnt. Denn Leonor und Hedy verschieben nichts mehr auf später: »Später«, das hat längst begonnen!

Ein unterhaltsames schlaues Buch über Krankheit, Tod und das Leben.

— FrauGoldmann_Buecher

Einfühlsamer Blick auf ein Thema, das wir gern verdrängen

— Euridike

Schöner Roman, der unterhält, aber auch ans Herz geht!

— KerstinTh

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    Später hat längst begonnen

    Euridike

    13. May 2017 um 20:22

    Inhalt:Leonie erfährt nach langer Krankheit, dass sie nur noch drei Monate zu leben hat. Nach diesem Schock will sie ihr Ableben "organisieren" und plant ihre eigene Beerdigung.Auf dem Friedhof trifft sie Hedy, die Frau ihres zukünftigen "Nachbarn", die fortan den Rest ihres "Lebens" plant.Meine Meinung:Das Buch war ein Geschenk. Ehrlich gesagt, hätte ich vorher gewusst, um was es in diesem Buch geht, hätte ich einen großen Bogen darum gemacht. Wer liest schon gerne über das Sterben oder den Tod. Doch nach ein paar Seiten könnte ich dieses Buch nicht mehr weglegen. Die Autorin hat sich dieses deprimierenden Themas  mit soviel Einfühlungsvermögen angenommen, dass ich gar nicht anders könnte, als es zu Ende zu lesen.Was die beiden Protagonistinnen erleben, ist ehrlich, nachdenklich, traurig, aber auch humorvoll und sarkastisch beschrieben. Dadurch vergisst man zeitweise den ernsten Hintergrund des Buches.Nach und nach erfährt man vieles aus der Vergangenheit von Leonor und Hedy. Durch diese Rückschau wird die Geschichte noch intensiver und abwechslungsreicher. Am meisten überzeugen konnte mich das Buch durch den Blick auf die Reaktionen des Umfelds der Beiden.Wie dieses mit Leonors Sterben umgeht ist typisch für unsere Gesellschaft (auch für mich) in der dieses Thema weitgehend verdrängt wird. Fazit:Dieses Buch ist eine Hommage an das Leben mit all seinen Facetten, zu denen letztlich auch das Sterben gehört.Darum sollte man jeden Tag seines Lebens nutzen  oder wie Hedy sagte: Später hat längst begonnen.

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  • Schöner Roman, der berührt

    Später hat längst begonnen

    KerstinTh

    04. March 2017 um 15:10

    Hamburg. Leonor Sperber zu Lindenfels erhält kurz vor ihrem 50. Geburtstag die Diagnose unheilbarer Lungenkrebs. Der Arzt gibt ihr noch drei Monate zu Leben. Da Leonor keine Familie mehr hat und ihre Freundin Ninette Nups, genannt Nuspi, nicht mit dem ganzen Papierkram allein lassen will, organsiert Leonor schon mal ihre Beerdigung. Als sie sich ihr frisch erstandenes Grab anschauen will, lernt sie Hedwig „Hedy“ Bentham kennen. Sie ist die Witwe des Herrn, der sein Grab neben Leonors hat. Die beiden Frauen kommen ins Gespräch und verbringen den ganzen Tag miteinander. Hedy hat in ihrem Leben nichts erlebt. Sie hat immer nur an der Seite ihres Mannes Viktor in deren Scherzartikelfabrik gearbeitet und nichts vom Leben gehabt, geschweige denn etwas von der Welt gesehen. Leonor ist das genaue Gegenteil. Sie hat in ihrem Leben wirklich gelebt! Und dieses Gelebt-haben-Gefühl will sie nun auch Hedy geben. Es beginnt eine aufregende Zeit und eine intensive Freundschaft! In diesem Roman geht es um die beiden von Grund auf verschiedenen Frauen Leonor und Hedy. Leonor nimmt kein Blatt vor dem Mund und geht mit ihrem bevorstehenden Tod sehr pragmatisch um. Hedy kann dies nicht verstehen und jammert Leonor immer vor, dass sie – Hedy – nie etwas vom Leben hatte. Sie hat zwar Unmengen an Geld, aber keine Zeit gehabt dieses auf den Kopf zu schlagen. Trotz des Altersunterschiedes von 25 Jahren entsteht zwischen den beiden eine große Freundschaft. Und die beiden haben noch einmal richtig Spaß. Erzählt wird diese Geschichte aus Sicht von Leonor. Der Leser erfährt einiges über ihre Gedankengänge. Und wie es ihr mit der Diagnose Tod geht. Trotz des harten Themas ist der Roman unterhaltend, da Leonor ihren bevorstehenden Tod akzeptiert und es teilweise auch mit Humor nimmt. Dies wird beispielsweise durch die Aussage auf S. 340 deutlich: „Wir reden über das Thema wie über einen Kinobesuch.“ Sie versinkt nicht im Selbstmitleid – eher im Gegenteil. Teilweise waren mir zu viele Wiederholungen im Text und es fehlte mir etwas an mehr Aktivität, aber dennoch war es nicht zäh. Mich hat diese Geschichte sehr berührt. Und man überlegt sich, was man denn selbst machen würde, wenn man die Diagnose bekommt, dass man nur noch drei Monate zu leben hat. Mir hat dieser Roman gut gefallen, da der Schreibstil sehr angenehm war und es nicht zu traurig war, sondern die beiden Hauptpersonen doch noch etwas die Sau rausgelassen haben. Sehr positiv bewerte ich, dass die Charaktere gut ausgearbeitet sind und man beim Lesen die Personen vor sich sieht. Von mir erhält dieser Roman vier von fünf Sternen.

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