Steffi von Wolff Ausgelacht

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Inhaltsangabe zu „Ausgelacht“ von Steffi von Wolff

Britt soll 90 Tage lang auf einen Haufen bekloppter Tiere aufpassen, und das ausgerechnet in Bad Nauheim – kein Spaß, wenn man bekennende Tier-feindin und Provinzhasserin ist. Der Albtraum beginnt: mit verrückten Nachbarn, einem cholerischen Tierarzt und dem wohnsitzlosen Callboy Harald, der sich kurzerhand als Untermieter einschleicht. Wild und witzig! Schräg und skurril – es lebe die Provinz! Glückwunsch: Die Bestsellerautorin hat sich mal wieder selbst übertroffen! Frech und lustig! YOUNG

nettes Buch für zwischendurch (ich kenne die Gegend, "wusste" als, wo die Handlungen spielen)

— meisterlampe
meisterlampe

Ein lockeres Buch, dass einigermaßen lustig ist. Man liest es schnell und es ist was für die Seele. Gut als Urlaubslektüre.

— trollchen
trollchen

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  • Gute Urlaubslektüre ohne viel Tiefgang

    Ausgelacht
    trollchen

    trollchen

    10. January 2015 um 15:28

    Ausgelacht Cover: Das Cover lenkt die Aufmerksamkeit gleich auf sich, da es in Fotoqualität ist und schön bunt. Eine Frau in einem grünen T-Shirt und hält einen dicken bunten Fisch auf ihren Schultern. Wenn man die Geschichte kennt, weiß man, dass ein sehr bunter, schriller Fisch sein muss, der sehr glitzert und viel Geld bringen muss oder hat, dies ist Auslegungssache. Herausgeber ist rororo (1. August 2012) und hat 224 Seiten. Kurzinhalt: Britt soll 90 Tage lang auf einen Haufen bekloppter Tiere aufpassen, und das ausgerechnet in Bad Nauheim – kein Spaß, wenn man bekennende Tier-feindin und Provinzhasserin ist. Der Albtraum beginnt: mit verrückten Nachbarn, einem cholerischen Tierarzt und dem wohnsitzlosen Callboy Harald, der sich kurzerhand als Untermieter einschleicht. Wild und witzig! Schräg und skurril – es lebe die Provinz! Glückwunsch: Die Bestsellerautorin hat sich mal wieder selbst übertroffen! Frech und lustig! Meine Meinung: Der Leser wird durch die Geschichte rasend schnell getragen. Es ist eine typische Frauengeschichte, die eigentlich keine richtige Story hat, denn das kennt man alles schon. Ich fand die Hauptdarstellerin sehr unglaubwürdig, das einzig glaubwürdige  ist, dass sie erst zum Ende des Buches mal ein wenig anfängt, an ihrer Einstellung etwas zu verändern. Ich war oft an einer Stelle, wo ich ihr eigentlich an die Gurgel springen wollte, denn sie ist wirklich sehr übertrieben dumm. Aber gut, ich habe das Buch schlecht und recht zu Ende gelesen, an manchen Stellen war es schon lustig, aber nochmal würde ich das Buch nicht mehr lesen. Es ist halt was für die Seele, man muss nicht viel überlegen und die seichte Geschichte treibt so vor sich hin. Gut, ich bin ja auch ein wenig älter, denn das Buch ist im Jugendgenre angesiedelt. Die Kapitel sind insgesamt  kurz, die Schrift auch relativ groß. Gut fand ich, dass es mal keine Kapitelüberschriften hatte, das war mal was anderes. Mein Fazit: Ein lockeres Buch, dass einigermaßen lustig ist. Man liest es schnell und es ist was für die Seele. Gut als Urlaubslektüre.

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  • Bunt-fröhlicher Jugendroman

    Ausgelacht
    KatharinaJ

    KatharinaJ

    27. May 2013 um 12:31

    Da die zickige und verwöhnte Münchnerin Britt nach ihrem Abitur eh nichts richtiges mit sich anzufangen weiß, verspricht sie ihrer Tante Dora, während deren 90 tägigen Weltreise auf die Haustiere aufzupassen. Raus aus dem Münchner Großstadtschick – Rein in die Bad Nauheimer Kuridylle. Kulturschock pur für das reiche Gör. Britt hat nicht nur Startschwierigkeiten mit der Bad Nauheimer Bevölkerung sondern auch mit dem stetig wachsenden Privatzoo von Tante Dora. Mit ihrer frechen und ungehobelten Art macht sich das Mädchen sehr unbeliebt – Das Chaos ist quasi vorprogrammiert.     Steffi von Wolff schrieb mit „ausgelacht“ einen bunt-fröhlichen Jugendroman der mich immer wieder zum Schmunzeln brachte und wirklich absolut lesenswert ist! „ausgelacht“ bekommt von mir vier leuchtende Sterne und 2 dicke Daumen hoch! :o)

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  • Leserunde zu "Ausgelacht" von Steffi von Wolff

    Ausgelacht
    SteffivonWolff

    SteffivonWolff

    Ich freue mich sehr, dass es jetzt zu meinem neuen Buch AUSGELACHT eine Leserunde gibt! Wun-der-bar! Das heißt also im Klartext, dass das Buch jetzt von einigen Menschen gelesen wird und dann diskutieren wir darüber bei einem Räucherkerzchen und einem leckeren Roibuschtee ohne künstliche Aromen. 20 Bücher werden zu euch losgeschickt (und vorher verlost) und dann müsst ihr die logischerweise lesen, mit mir darüber quatschen und am Ende eine Rezension schreiben. Es ist eigentlich ganz einfach. Hier noch die Inhaltsbeschreibung: Britt soll 90 Tage lang auf einen Haufen bekloppter Tiere aufpassen, und das ausgerechnet in Bad Nauheim – kein Spaß, wenn man bekennende Tier-feindin und Provinzhasserin ist. Der Albtraum beginnt: mit verrückten Nachbarn, einem cholerischen Tierarzt und dem wohnsitzlosen Callboy Harald, der sich kurzerhand als Untermieter einschleicht. Wild und witzig! Schräg und skurril – es lebe die Provinz! Und eine Leseprobe - einfach hier klicken! Testleser werden! Ihr wollt Testleser werden? Dann beendet bis 03.09. diesen Satz: Es gibt Tage, da habe ich das Gefühl, nie wieder ... (die besten 20 gewinnen)

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  • Rezension zu "Ausgelacht" von Steffi von Wolff

    Ausgelacht
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    23. November 2012 um 17:33

    Steffi von Wolff – der Name dieser Autorin war mir schon oft begegnet. Dennoch ist AUSGELACHT der erste Roman, den ich von ihr gelesen habe. Die Buchbeschreibung war sehr vielversprechend, das Cover farbenfroh – ganz wie ich es mag. Angepriesen wurde das Buch als wild und witzig, schräg und skurril. Ob meine Erwartungen an das Buch erfüllt wurden?... Das Cover: Ein Cover, das mir sofort gefiel, ziert dieses Buch. Die unregelmäßig, ineinandergesetzte Kreise erinnern zwar etwas an den Retro-Look, aber die Farben sind jugendlich frisch: blau, grün, rosa und gelb, kombiniert mit weiß. Man sieht vor diesem Hintergrund den Oberkörper einer Frau – unverkennbar. Der Kopf wird durch einen gigantischen Fisch aus Pappe (oder was auch immer) verdeckt, den die junge Frau geschultert hat. Alles in allem wirkt das Buchcover sehr frisch, sehr farbenfroh und sehr jugendlich. Die Handlung: Britt Wildenburg ist zwanzig Jahre alt und eine verwöhnte und überaus selbstbewusste Tochter aus reichem Hause. Gerade erst hat sie ihr Abitur gemacht und soll demnächst ein Studium beginnen, da erhält sie eines Tages einen Anruf von ihrer achtzigjährigen Patentante Dora. Diese will eine Reise antreten, die sie gewonnen hat, und Britt soll für lange neunzig Tage auf den Hund der Tante aufpassen. Und dies auch noch im hessischen Kurstädtchen Bad Nauheim – in Britts Augen ein Provinzkaff und fernab von jeglicher Zivilisation. Widerwillig macht sich Tierhasserin Britt auf den Weg vom heimischen München in die 30 000-Einwohner-Stadt Bad Nauheim. Kaum bei Tante Dora angekommen, ereilt Britt ein Schock: statt nur eines Hundes erwartet sie einen Haufen bekloppter Tiere – ein Zwergflusspferd namens Emil, Opossum-Pärchen das Nachwuchs erwartet, Schlangen, Wasserschildkröten, ein Jungwels, ein Papagei, sowie eine Blindschleiche, die, wie sich erst später herausstellt, gar keine ist. Und schon nach kürzester Zeit gelingt es Britt, die Leute aus ihrem Umfeld gegen sich aufzubringen. Schon sehr bald bemerkt Britt, dass sie mit der Pflege der Tiere so richtig überfordert ist und so muss sie, wohl oder übel, schon bald auf die Hilfe anderer zurückgreifen. Wie gut, dass es da Tom, ihren gutmütigen Ex-Freund gibt, der sich von Britt alles gefallen lässt. Doch dann taucht auch noch der obdachlose Callboy Harald bei Britt auf und möchte im Haus der Tante wohnen, denn leider kann Harald aufgrund seiner Erektionsstörungen nicht mehr seinem Beruf nachgehen. Zähneknirschend lässt Britt Harald in Doras Haus einziehen. Und dann ist da noch Julian Brahmkamp, ein junger Tierarzt, der die Vertretung für den alten Tierarzt übernimmt. Wird es ihm gelingen, Britts Herz zu erobern? Und wird es Britt gelingen, ihr Verhalten ihren Mitmenschen gegenüber zu ändern? Meine Meinung: Nein, ich mag Britt gar nicht! - Zu gerne hätte ich Britt während des Lesens einmal kräftig durchgeschüttelt. Sie ist alles andere, als eine Buchheldin es sein sollte. Nicht nur dass sie in ihrem Elternhaus zu sehr verwöhnt wurde, dadurch wurde sie auch noch überheblich und arrogant und hält sich für etwas besseres – was sie zu allem Übel ihrem Gegenüber auch noch äußert. Und als wäre dies nicht schlimm genug, so lässt sie dies auch noch die Leute aus ihrem Umfeld deutlich spüren und stößt selbst ihren Freunden dadurch vor den Kopf – So eine ungezogene, respektlose Rotzgöre! (So auch die Meinung von denen, die das Opfer von Britts spitzer Zunge wurden.) Britt ist also genau so eine Person, die den Leuten zeigen kann, wie man nicht sein sollte – sie ist schlichtweg ein abschreckendes Beispiel – eine Egoistin, wie sie im Buche steht und stets nur auf ihr eigenes Wohl bedacht. Wenn sie durch ihr Verhalten jemanden beleidigt oder schlimmstenfalls sogar verletzt, so ist ihr das vollkommen egal – was sich aber auch im Buch rächt, denn wer austeilt, der muss eben auch einstecken können und wer Britt als Freundin hat, der braucht wahrlich keine Feinde mehr! Die Tiere fand ich witzig beschrieben: eine Blindschleiche, die gar keine ist, ein Zwergnilpferd namens Emil, das sich gerne über Britts Sachen hermacht. Wieder einmal bestätigte sich meine Meinung: Tiere in Büchern sind so herzerfrischend und unterhaltsam und daher auch bestens als Protagonisten geeignet. Und so ist eine meiner Lieblingsszenen die, als die schmutzige Britt sich in Emils Gartentümpel reinigen möchte. Doch Emil nutzt die Gunst der Stunde, zerreißt Britts Designerkleidung und frisst ihre teuren Schuhe. Als Emil dann auch noch ein Notfall für den Tierarzt wird, schleppen Britt und Moni Emil auf einer Plane ganze fünf Kilometer weit dorthin. Wer jetzt allerdings denkt, die Eltern von Britt wären wie ihre Tochter (irgendwoher muss die ja schließlich ihr schlechtes Benehmen haben!) und wären daher ebenso unsympathisch, der irrt. Die Eltern haben längst erkannt, dass sie bei Britts Erziehung jämmerlich versagt haben und sind traurig über das, was aus ihrer Tochter wurde. Auch wenn die Eltern eine Mitschuld an Britts asozialen Verhalten haben, so tun sie mir doch zumindest ein bisschen leid. Mitleid hatte ich aber auch mit der Nachbarstochter Moni, die von Britt so schlecht und herablassend behandelt wurde, obwohl Moni Britt anfangs freundlich gegenübertrat. Kein Wunder, dass selbst Frau Helfrich, Monis gutmütige Mutter, irgendwann die Beherrschung verlor und Britt die von allen geliebte und begehrte Schwarzwälder Kirschtorte ins Gesicht klatschte! – Wer sieht schon gerne zu, wenn die eigene Tochter herablassend und wie der letzte Dreck behandelt wird! Mein Mitleid mit dem Ex-Freund Tom hält sich dagegen in Grenzen. Er lässt sich ausnützen, springt sofort, wenn Britt auch nur pfeift. So blind kann selbst Liebe nicht machen, dass man sich wirklich alles gefallen lässt! Und er hätte längst mal mit der Faust auf den Tisch hauen sollen und Britt in ihre Schranken weisen sollen. Unter Jugendbuch würde ich dieses Buch eigentlich nicht einordnen. AUSGELACHT ist ein sehr witziges und kurzweiliges Buch, das sich flüssig lesen lässt und bei dem ich so richtig herzhaft lachen konnte – sowohl vor Schadenfreude, wenn die überhebliche Britt mal wieder die Quittung für ihr Verhalten erhielt, als auch über die tierischen Protagonisten. Dennoch hat dieser Roman aber auch seine ernsten Seiten und regt zum Nachdenken an – doch mehr will ich nicht dazu sagen. Für meinen Geschmack hätten allerdings die Tiere ruhig häufiger ihren Auftritt im Buch haben dürfen, der Tierarzt hätte einiges cholerischer wirken dürfen. Aber eins ist sicher, nicht nur die Tiere sind in diesem Buch verrückt, sondern auch die Menschen – allen voran natürlich Britt! Aber auch Tante Dora ist nicht die nette, alte Dame, die man angesichts ihres hohen Alters erwartet, sondern hat es faustdick hinter den Ohren, was man schon am Inhalt ihres Reisegepäcks sieht – doch mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten, auch wenn ich das Jugendalter längst hinter mir gelassen habe. Dass ich Britt nicht mochte fand ich nicht schlimm – hatten wir in diesem Roman eben einmal eine „Anti-Heldin“. Von mir gibt es für diesen Roman fünf Sterne. Und eigentlich könnte ich mir das Buch auch ganz gut als (Familien-)Film vorstellen.

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  • Rezension zu "Ausgelacht" von Steffi von Wolff

    Ausgelacht
    Anka2010

    Anka2010

    19. October 2012 um 23:50

    "Ausgelacht" wird aufgrund der jugendlichen Protagonistin den Jugendbüchern zugeordnet. Meiner Meinung nach bilden junge Frauen ab 16 Jahren die perfekte Zielgruppe. Britt ist ein verwöhntes, oberflächliches, junges Ding. Sie lebt bei ihren reichen Eltern, muss keinen Finger krümmen und liebt das Leben in ihrer Großstadt München. Die Autorin stellt ihre Protagonistin als typische, arrogante Großstadtzicke vor und katapultiert sie -holterdipolter- kurzerhand in die 31.000 Einwohner fassende Kurstadt Bad Nauheim. Dort soll sie drei Monate lang das Haus ihrer Tante hüten, da diese spontan zu einer Weltreise aufgebrochen ist. Nebenher soll sich die frisch gebackene Abiturientin nach einer Wohnung und einem Studienplatz in Frankfurt umschauen. Britt ist alles andere als begeistert, fügt sich dann aber, natürlich erst nach der obligatorischen Zickerei, ihrem Schicksal. Als ihre Tante sie bat, auf ihr Haus und ihre Tierchen aufzupassen, war Britt jedoch nicht klar, dass es sich bei den "Tierchen" um einen kleinen Zoo handelt. Nun muss sie in Bad Nauheim also nicht nur gegen das öde Kleinstadtleben und die langweiligen Einwohner ankämpfen, sondern sich auch um die Versorgung eines Zwergflusspferdes, eines großen Hundes, diverser Schlangen und einer trächtigen Opossumdame kümmern (wusstet ihr, dass Opossums rund 20 Jungtiere zur Welt bringen? Nein? Britt auch nicht...). Doch das ist natürlich nicht genug! Steffi von Wolff legt ihrer aufmüpfigen Protagonistin weitere Steine in den Weg und lässt sie von einer urkomischen Situation in die nächste schliddern. Ein wohnsitzloser Callboy, das klamottenfressende Zwergflusspferd und eine unfreiwillige Nacktbadeaktion im moorastigen Gartenteich spielen dabei keine ganz unwichtigen Rollen. Ach was habe ich nicht wieder gelacht, gegniggert und gegrinst! Steffi von Wolff hat einfach die skurrilsten Ideen und schafft es immer wieder, mich zu überraschen! Ich liebe ihre Charaktere, denen sie auch auf den wenigen Seiten, die ihr zur Verfügung stehen, ordentlich Leben einhaucht, sodass weder Haupt- noch Nebencharaktere farblos erscheinen. Jede Figur lebt, ist absolut einzigartig, wahnsinnig skurril und doch irgendwie authentisch. Natürlich werden die meisten Situationen sehr überspitzt dargestellt und man sollte das Buch auf gar keinen Fall (zu) ernst nehmen - wobei es am Ende doch eine Art "Moral von der Geschicht''" gibt. Steffi von Wolff Fans kommen wieder voll auf ihre Kosten! Ich hatte unglaublich viel Spaß beim Lesen und empfehle diese locker-leichte Lektüre an alle Mädels weiter, die gern mal ein bisschen albern und der Schadenfreude gegenüber nicht abgeneigt sind!

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  • Rezension zu "Ausgelacht" von Steffi von Wolff

    Ausgelacht
    schlumeline

    schlumeline

    17. October 2012 um 16:25

    Britt hat ihr Abi in der Tasche und sollte sich so langsam einmal auf eigene Füße stellen. Daran aber denkt sie nicht im Traum, denn als Tochter aus reichem Haus hat sie das nicht nötig. Ihr Konto ist immer reichlich gefüllt und für die arbeitende Bevölkerung hat Britt nicht viel übrig. Sie ist einfach nur verwöhnt, egoistisch und als Freundin auf den ersten Blick vollkommen ungeeignet. Allerdings hat sie eine besondere Bindung zu ihrer Patentante Dora aus Bad Nauheim. Als Tante Dora mitteilt, eine gewonnene Urlaubsreise für 90 Tage antreten zu wollen, und gleichzeitig Britt darum bittet während dieser Zeit auf ihr Haus und den Hund aufzupassen und die Blumen zu gießen, bleibt Britt nichts anderes übrig als sich auf den Weg nach Bad Nauheim zu machen. In Bad Nauheim angekommen erfährt Britt zunächst, dass Tante Dora nicht nur einen Hund, sondern einen halben Zoo auf ihrem Grundstück beherbergt. Wie soll Britt mit diesen ganzen Tieren nur zu recht kommen? Wer kennt sich bitte auch mit Zwergflusspferden, Opossums, Schildkröten, Vogelspinnen und den unterschiedlichsten Schlangenarten aus? Sehr schnell eckt die junge Frau dann mit den Nachbarn an, denn mit ihrer herablassenden Art macht sich Britt eben keine Freunde. Sie schlittert von einer chaotischen Situation in die nächste und muss lernen, dass das Leben eben kein Zuckerschlecken ist. Steffi von Wolff präsentiert mit ihrem dritten Jugendroman in ihrer üblichen überzogenen und wirklich schrägen Art ein weiteres absolut verrücktes Buch, das unterhält. Allerdings muss man diesen ausgefallenen Schreibstil wirklich mögen und sich auf ihn einlassen. Die Geschichte ist so bunt wie das Cover und schon der Klappentext deutet darauf hin, dass es hier wild und witzig zugeht. Der Kern der Geschichte ist natürlich wahr und auch realistisch und er wird durch die skurrile Präsentation der Geschichte nur umso deutlicher. Ein spritzig, junger Roman, frisch und frech! Verrückte Unterhaltung!

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  • Rezension zu "Ausgelacht" von Steffi von Wolff

    Ausgelacht
    I_Love_Reading

    I_Love_Reading

    02. October 2012 um 10:59

    Ein sehr lustiges Buch,das die Augen nicht trocken lässt vor lachen! Die eingebildete und arrogante Britt muss 90 Tage für Tante Dora,eine stolze Gewinnerin einer Weltreise,um dessen Haus,Hund und Garten kümmern. Und aus dem Hund wird ein regelrechter Zoo,und sie muss sich dabei kräftig die Finger schmutzig machen. Zu viel für die feine Madame,die es versteht,die Ellenbogen auszufahren,und ihre Mitmenschen zu provozieren und taktieren. Sie ist so gemein und zickig das ganze Buch über,was aber den Handlungen und anderen Charakteren keinen Zwang abtut,und alles sehr humorvoll und witzig wiedergegeben ist,das man Britt gerne so hin nimmt,auch wenn man sie manchesmal echt würgen möchte! Am Ende entfacht auch in ihr etwas Mitgefühl,und mit Hilfe der anderen Protagonisten,schafft es sogar dieses kleine Zicke noch,etwas an Sympathie dazu zu gewinnen! Super lustig,charmant und frisch! Einfach ein Knaller:))

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  • Rezension zu "Ausgelacht" von Steffi von Wolff

    Ausgelacht
    Loewin158

    Loewin158

    29. September 2012 um 16:09

    Die Hauptprotagonistin Britt muss 90 Tage in der hessischen Kleinstadt Bad Nauheim verbringen. Ihre Tante Dora hat bei einem Preisausschreiben eine Weltreise gewonnen und nun muss sich Britt um Haus, Garten und den Hund kümmern. Ein Albtraum! Drei Monate in der Provinz und dann noch der Hund! Doch als Britt bei Tante Dora ankommt, gibt es eine Überraschung nach der anderen. Britt, Provinzhasserin, wird nicht nur von einem Hund, sondern von einem halben Zoo erwartet. Das Chaos bahnt sich an… Britt ist arrogant, zickig, verwöhnt und frech. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund. Die anderen Personen sind aber sympathischer, besonders Tante Dora. „Ausgelacht“ gehört für mich auf jeden Fall zu den witzigeren Büchern. An manchen Stellen war es für mich aber etwas zu übertrieben komisch, zu sehr an den Haaren herbeigezogen (z. B. der chaotische Abend im Lokal). Mich hat das Buch zwar leider nicht vom Sockel gehauen, aber es war nett und einfach zu lesen. Ein Jugendbuch, welches ruhig Erwachsene lesen dürfen!

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  • Rezension zu "Ausgelacht" von Steffi von Wolff

    Ausgelacht
    Lesefieber

    Lesefieber

    26. September 2012 um 14:03

    Ausgelacht von Steffi Wolff erzählt eine Geschichte,die man nicht allzu ernst nehmen kann,und das ist auch gut so. Sonst würde man den Witz an dem ganzen Buch wohl nicht verstehen. Denn das Geschehen um die Ziege Britt,ist manchmal etwas übertrieben und weithergeholt,und auch der Charakter von Britt ist echt zum Aufregen,wenn man das denn möchte... Man kann aber auch einfach in den Genuss kommen,das Buch so zu lesen,wie es gemeint ist,so wie ich,und es hat mir in einer schweren Zeit,das Lachen wiedergegeben. Also,passt alles genau so,wie es ist,und Britt darf gar nicht anders sein,und ihre Lage und ihre Eigenschaften harmonieren hier wunderbar,und machen Ausgelacht zu einem Brüllerbuch,das es wirklich in sich hat! Auch das Cover ist fröhlich bunt,und so einen Fisch würde ich mir auch gerne mal vors Gesicht halten,manchmal ist mit tatsächlich danach:)))

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  • Rezension zu "Ausgelacht" von Steffi von Wolff

    Ausgelacht
    Jasmin88

    Jasmin88

    22. September 2012 um 13:42

    Covergestaltung: Tolles farbenfrohes Cover, welches sofort ins Auge sticht und gute Laune versprüht! Passt sehr gut zum Genre „Jugendroman“ und zur Story, in der Tiere eine zentrale Rolle spielen! Meine Meinung: Wenn ihr mal wieder richtig herzhaft lachen wollt, dann kauft euch dieses Buch! Es hat mich extrem gut unterhalten! Die Protagonistin Britt ist ein arrogantes und zickiges kleines Miststück und sowas von erfrischend frech, dass ich sie gleich ins Herz geschlossen habe! Britt hat super Sprüche drauf und legt eine Schlagfertigkeit an den Tag, die einen ständig zum Schmunzeln bringt! Ich finde die Protagonistin so erfrischend ehrlich! Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und auch wenn sie auf andere Menschen zickig wirkt, sagt sie doch im Prinzip immer die Wahrheit! Wenn wir alle ein bisschen mehr wie sie wären, gäbe es viel weniger hinterhältige Menschen auf dieser Welt! „Ausgelacht“ zählt auf jeden Fall zu den witzigsten Büchern, die ich in diesem Jahr gelesen habe :) Mit diesem tollen Roman trifft Steffi von Wolff genau meinen Humor! Ein grandioses Buch! Ich liebe es und kann es euch nur empfehlen! Fazit: Ein Jugendbuch, das auch die Herzen von erwachsenen Lesern im Sturm erobern wird!

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  • Rezension zu "Ausgelacht" von Steffi von Wolff

    Ausgelacht
    misslittledarkangel

    misslittledarkangel

    21. September 2012 um 00:50

    INHALT: Britt soll 90 Tage lang auf einen Haufen bekloppter Tiere aufpassen, und das ausgerechnet in Bad Nauheim – kein Spaß, wenn man bekennende Tier-feindin und Provinzhasserin ist. Der Albtraum beginnt: mit verrückten Nachbarn, einem cholerischen Tierarzt und dem wohnsitzlosen Callboy Harald, der sich kurzerhand als Untermieter einschleicht. Wild und witzig! Schräg und skurril – es lebe die Provinz! ÜBER DEN AUTOR: Steffi von Wolff kam Anfang der neunziger Jahre zum Radio und moderierte beim Hessischen Rundfunk erst bei hr3 und dann bei YOU FM. Außerdem war sie Reporterin, Redakteurin und Comedy-Autorin. 2003 erschien ihr Debütroman «Fremd küssen», seitdem veröffentlichte sie zahlreiche weitere, ausgesprochen erfolgreiche Romane. MEINE MEINUNG: Britt ist eine verwöhnter, egoistischer, zickiger Teenager, welcher kurz vorm Studium steht. Wenn es nach ihr ginge, würde sie am Liebsten einfach nur in den Tag hinein leben... Da spielt aber ihr Vater nicht mit, der ihr einrichtet, etwas "gescheites" zu lernen. Bevor das Studium losgeht, soll die Münchnerin in der "Kurstadt mit Herz - "Bad Neuheim" auf den Hund und die anderen Tiere (Schlangen, Oppossums, einem Zwergnilpferd und einem Papagei) aufpassen.. Die Einwohner wollen von Anfang an nett und freundlich zu ihr sein. Nachdem Britt aber überhaupt keine Lust auf "die Provinz" hat, lässt sie es dem einen oder anderen auch spüren. Ganz an der Spitze wären das "die Moni", ihre Mutter - die sich auf ihre "süße" Art rächt, Tom, Julian, ihre Eltern, der Callboy Harald, eine korpulente Dame im Restaurant und der eine oder andere Bad Nauheimer der ihr über den Weg läuft... Als sie nach einiger Zeit plötzlich ganz alleine da steht, stellt sie mit entsetzen fest, sie MUSS sich ändern... FAZIT: Britt ist zwar verwöhnt ohne Ende, aber am Schluss zeigt sich sogar das Gute in ihr. Das Buch ist eigentlich ein Jugendbuch, wobei ich eher zweifel, dass ich es mit 16-17 Jahren gelesen hätte... Ich würde dieses Buch eher bei den Erwachsenenbüchern einordnen. Ich finde die Geschichte um Britt wunderschön und immer noch aktuell. Die Autorin Steffi von Wolff hat sich bei diesem Buch einem immer noch brisanten Thema angenommen - mit Erfolg

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  • Rezension zu "Ausgelacht" von Steffi von Wolff

    Ausgelacht
    Angelheart76

    Angelheart76

    zum Inhalt: Britt bekommt einen Brief ihrer Patentante Dora, die sie bittet für 3 Monate auf ihr Haus und ihre Tiere aufzupassen. Obwohl Britt so gar keine Lust dazu hat, fährt sie nach Bad Nauheim, ein beschauliches Kurstädtchen. Für die arrogante Britt aus München ein hinterwäldlerisches Kaff mit lauter Menschen weit unter ihrem Niveau Mit den Bewohnern Nauheims legt sich Britt sofort an und es geht heftig zur Sache. Tante Doras Haus, entpuppt sich derweil als ein regelrechter Kleinzoo voller Tiere, von denen zuvor nie die Rede war und das wo Britt Tiere so gar nicht mag. Eins führt zum anderen und das Chaos ist perfekt. ... meine Meinung: Britt ist egoistisch, arrogant, selbstverliebt und über die Maßen eingebildet. Dazu kommt, dass sie von ihren Eltern bisher nur verwöhnt und verhätschelt wurde. Sie interessiert sich kein Stück dafür, wie es anderen Menschen geht oder was diese denken. Für Britt dreht sich die Welt nur um sie selbst. Mit diesem Verhalten eckt sie in Bad Nauheim natürlich vom ersten Tag an sofort an und macht sich in Rekordzeit alle Bewohner zum Feind. Dennoch gibt es Personen, die versuchen Britt wachzurütteln und sie darauf aufmerksam machen, dass sie mit ihrer Art nicht weit kommen wird. Die jedoch erweist sich als ziemlich lernresistend und begreift es nicht. Sie provoziert einen Streit nach dem anderen und ständig kommt es zum Eklat. Das ganze ist dermaßen witzig geschrieben, dass ich das Buch nahezu dauerhaft breitgrinsend gelesen habe. Oft müsste ich sogar laut lachen und war froh, dass in den Momenten niemand in meiner Nähe war. ;) Irgendwie haben die Figuren im Buch alle ziemlich einen an der Waffel,wodurch die Geschehnisse immerzu chaotisch sind und es manchmal sogar noch umso mehr werden. Ich hatte unheimlich viel Spaß beim lesen dieses Buches. Die Story wirkte manchmal zwar ein klein wenig konstruiert und einige Szenen fand ich als etwas übertrieben, aber das machte der humorvolle , lockere Schreibstil der Autorin immer direkt wieder wett. Der verbale Schlagabtausch der Charaktere hat mir richtig gut gefallen. Teilweise kamen die Kommentare total trocken daher, ich hatte sogar ab und an mal Lachtränen in den Augen. Die Schreibweise der Autorin ist sehr eingehend, wodurch ich die ganze Zeit das Geschehen bildlich im Kopf hatte, wobei ich an ein, zwei Stellen das Kopfkino eigentlich gern ausgeknipst hätte. :D Obwohl Britt so ein Biest ist, war sie mir nicht wirklich unsympathisch. Von Anfang an, hatte ich irgendwie das Gefühl, das tief in ihr verborgen ein netter Mensch steckt. Auch die übrigen Charaktere haben mir echt gut gefallen, allen voran Moni und Julian, die Britt immerzu Paroli bieten. Meinetwegen hätte das Buch ruhig ein paar mehr Seiten haben dürfen. Fazit: Herrlich durchgeknallte Charaktere, eine wunderbar amüsante Story und der frisch-freche, humorvolle Schreibstil sorgen für jede Menge Lacher und ein tolles Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "Ausgelacht" von Steffi von Wolff

    Ausgelacht
    Nin

    Nin

    20. September 2012 um 21:29

    Britt soll für drei Monate auf das Haus und den Hund ihrer Tante aufpassen, die eine Weltreise gewonnen hat. Passt gut, finden Britts reiche Eltern, denn in der Erziehung haben sie so ziemlich alles falsch gemacht und das Töchterchen muss sich die Zeit zwischen Abitur und Studium ja auch irgendwie vertreiben. Dabei würde Britt gerne in München bleiben und nichts tun. Als Britt dann in Bad Nauheim ankommt, stellt sie sehr schnell fest, dass eigentlich alles noch viel schlimmer ist, als sie es vermutet hat, denn Tante Dora hat neben einem Hund auch noch Opossums, Schlangen, Schildkröten und Emil, ein Zwergflusspferd noch weitere Tiere und auch Britts hochnäsige Art kommt bei den Bad Nauheimern gar nicht gut an... Steffi von Wolff greift in ihrem zehnten Roman ein gängiges Thema auf, denn das verschiedene Einstellungen und Kulturen auch innerhalb Deutschlands aufeinander treffen können, wurde schon in anderen Romanen umschrieben. "Ausgelacht" ist trotzdem ein erfrischender Lesestoff der dem Leser ziemlich viele Lachfalten verspricht. Nicht umsonst heißt der Roman so, wie er heißt, und auch das Cover ist dem Inhalt entsprechend ziemlich fröhlich gestaltet worden. Die Ereignisse, die Britt in Bad Nauheim erlebt, überschlagen sich in der Handlung. Es gibt keine Atempausen und die Personen sind gut beschrieben - so liest sich der Roman leicht und flüssig. Einige Inhalte finde ich etwas übertrieben, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Leser, die von diesem Roman begeistert sein wollen, sollten auf jeden Fall Gefallen an der (leichten) Übertreibung von humorvollen Handlungen haben. Das Ende ist in meinem Empfinden leider nicht ganz nachvollziehbar. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, denn dann bräuchte sich ja keiner mehr den Roman lesen. Sagen wir mal so: So schlimm, wie alle Figuren Britt plötzlich finden, so schlimm habe ich ihren Charakter gar nicht gefunden, denn auch die Dorfbewohner haben es ja Faust dick hinter den Ohren. Drei von fünf Sternen für eine sehr lustige, aber zum Schluss (für mich) nicht mehr ganz nachvollziehbare Handlung.

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  • Rezension zu "Ausgelacht" von Steffi von Wolff

    Ausgelacht
    bokworm

    bokworm

    Britt muss während ihre beste Freundin Nana nach New York fliegt 90 Tage lang auf die Tiere ihrer Tante Dora aufpassen, die eine Reise gewonnen hat. Doch nicht nur dass sie 90 Tage in einer Provinz verbringen muss, nein, dazu kommen noch verrückte Nachbarn, ein cholerischer Tierarzt und Callboy Harald, der sich kurzerhand als Untermieter einschleicht. "Ausgelacht" verspricht auf knapp 223 Seiten eins: pures Lesevergnügen. Das Buch lässt sich fabelhaft lesen, was auch daran liegen mag, dass hauptsächlich Dialoge vorkommen. Die Geschichte ist zwar nicht unbedingt tiefsinnig, das muss sie aber auch nicht sein. Britt ist ziemlich arrogant und denkt nur ans Geld, aber ihr Humor ist wirklich nicht von schlechten Eltern. Klar, dass sie sich in Bad Nauheim nicht unbedingt Freunde macht. Wer etwas Auszeit vom Alltag braucht und lachen will, dem würde ich empfehlen, zu diesem Buch zu greifen. .. Ach und eine kleine Liebesgeschichte kommt auch noch vor... Was will man mehr?

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    SteffivonWolff

    SteffivonWolff

    20. September 2012 um 16:43
  • Rezension zu "Ausgelacht" von Steffi von Wolff

    Ausgelacht
    MelE

    MelE

    20. September 2012 um 09:09

    Arrogantes Miststück Wer sich über meinen Rezititel wundert, dem will ich schnell erklären, was es damit auf sich hat. Meine Rezi zu "Ausgelacht" von Steffi von Wolff lässt wirklich keinen anderen Titel zu, denn die Hauptprotagonistin Britt ist eine echte Zicke. Oberflächlich, Arrogant und unverschämt. Ich habe täglich mit Menschen zu tun, aber so eine schreckliche Person ist mir in meinem ganzen Leben noch nie begegnet und wird es hoffentlich auch nie. Da ich das Buch in einer Leserunde lesen durfte und die Autorin dort selbst zu Wort kommt, war ich sprachlos als sie schrieb, einiges ist Fiktion und einiges selbst erlebt. Nun ja, was soll ich dazu sagen, außer "Es tut mir wirklich schrecklich leid, das du (wir duzen uns in den Leserunden, das nur mal so nebenbei!) so schrecklich unangenehme Menschen kennst!" Ein anderer Gedanke war, das Steffi von Wolff vielleicht sich selbst beschrieben hat, aber den Gedanken verwarf ich dann doch ganz schnell, denn sie erscheint mir doch recht nett und so gar nicht oberflächlich wie Britt, aber wer weiß? Ich bin ja im Internet auch ganz nett, aber niemand weiß, wie zickig ich zwischendurch sein kann, besonders an den Tagen vor den Tagen, wenn ihr versteht, was ich meine? Ich will jetzt aber nicht abschweifen, sondern doch noch ein klein wenig zu "Ausgelacht" loswerden . Meine Meinung - VORSICHT SPOILER: Ich muss leider hin und wieder leicht auf die Handlung eingehen, ansonsten wird es schwer werden meine Meinung zum Buch kundzutun. Darum jetzt schon SORRY! Zuallererst verwirrt mich die Altersangabe zu dem Buch, denn es ist meiner Meinung nach ein Frauenbuch und nicht für Jugendliche, bzw. da auch nur bedingt geeignet. Meine Tochter kann ich mir mit dem Buch in der Hand einfach nicht vorstellen. Ich merke immer wieder, das ich nicht für jede Art von Humor geeignet bin, denn auch wenn das Buch als frisch und frech angepriesen wurde, konnte ich nicht wirklich witziges im Buch finden, denn die Geschichte klingt so an den Haaren herbeigezogen, das es einfach unglaubwürdig ist. Wer hat denn allen ernstes ein Flusspferd, auch wenn es ein kleines ist im Gartentümpel? Eine schwarze Mamba im Terrarium? Eine Tante, die 80 Jahre alt ist und Vibratoren mit sich herumführt in ihrem Reisegepäck? Man könnte ja mal Lust bekommen oder wie? Einem Gigolo bei sich aufnimmt, der unter Errektionsstörungen leidet? Mmmmmmmpfffff, irgendwie fand ich die Story nicht witzig, sondern oberflächlich und teilweise auch reichlich dämlich. Britt ist mir von Anfang an unangenehm und das bleibt auch so, denn sie zeigt kaum menschliche Regungen, sondern ist so ICH bezogen, das es schon fast wehtut es nur zu lesen. Mich hat es nicht verwundert, das Frau Helfrich ihr eine Schwarzwälderkirschtorte mitten ins Gesicht pfeffert. Ich hätte es sicherlich ebenso getan, wenn jemand mich so von oben herab behandelt. Unglaublich, was sie sich manchmal herausnimmt. Klar ist Bad Nauheim nicht München, aber Menschen nach dem zu beurteilen wo sie leben ist mehr als herablassend. Die Krönung ist dann der Abend im Lokal als Britt einer Dame am Nebentisch auf den Kopf zusagt, das sie aufpassen soll, was sie isst, ansonsten würde sie noch fetter. Hallo? Das ist beleidigend, verletzend und richtig fies. Ich fand es gut, das Britt dann doch noch den einen oder anderen Dämpfer verpasst bekommt und sogar ein klein wenig nachdenkt. Ob sie sich ändert? Lest es selbst, falls ihr Interesse habt. Mich hat das Buch nämlich leider nicht vom Sockel gehauen. Es ist nett und wer vielleicht mit einem anderen Humor gesegnet ist, wird sich vielleicht köstlich amüsieren. Ich war ehrlich gesagt nur noch genervt von Britt und war letztendlich auch nicht böse als ich das Buch zuklappen konnte.

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