Die Knebel von Mavelon

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Inhaltsangabe zu „Die Knebel von Mavelon“ von Steffi von Wolff

'Ich finde die Pest zum Kotzen!' Die junge Lilian beschäftigt sich heimlich mit Heilkräutern. Durch Zufall erfindet sie die Pille. Die Obrigkeit findet das gar nicht gut: Lilian soll brennen! In weiteren Rollen: Bertram, ein Scharfrichter, der kein Blut sehen kann, Laurentius, ein phobischer Hofnarr, Martin Luther, Robin Hood und viele andere hysterische Gestalten. Vorsicht! Comedy-Autorin Steffi von Wolff zeigt Geschichte, wie wir sie garantiert noch nie gesehen haben.

ein echt lustiger Historikroman. Kann ich nur empfehlen.

— CandyFrost
CandyFrost

Eigentlich besteht die Geschichte nur aus nörgelnden, hysterischen und notgeilen Menschen.

— quatspreche
quatspreche

Mario Barth Humor in Frauenform. Üärgs.

— Ullarulla
Ullarulla

Ich vermute dieses Buch ist einfach Geschmachssache, ich persl. fand es höchst amüsant.

— Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer

Skurril, witzig, unverschämte Verdrehung der Geschichte, aber auch peinlich und bemühter Humor.

— Karin_Kehrer
Karin_Kehrer

Hatte einige gute Lacher, zündete stellenweise aber nicht. Nicht das beste Werk der Autorin, dennoch nette Unterhaltung für Zwischendurch.

— Wortwanderin
Wortwanderin

Ich habe dieses Buch in der Bahn auf dem weg zur Uni gelesen und wurde aufgrund meines lauten Auflachens öfters schief angesehn.

— Gerike
Gerike

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    Die Knebel von Mavelon
    Fanny22

    Fanny22

    26. September 2016 um 02:59

    Eins der besten Bücher von Steffi von Wolff! Wahnsinnig witzig und originell. Ich liebe den empfindsamen Scharfrichter Bertram!!!

  • eBook Kommentar zu Die Knebel von Mavelon von Steffi von Wolff

    Die Knebel von Mavelon
    cordula

    cordula

    27. December 2015 um 22:28 via eBook 'Die Knebel von Mavelon'

    eine sehr lustige Geschichte mit viel Witz um die Entdeckung der anti baby Pille . lohnt sich !

  • Ohne Humor

    Die Knebel von Mavelon
    quatspreche

    quatspreche

    06. December 2015 um 17:13

    Der Roman von Steffi von Wolff erreichte mich durch puren Zufall. Da ich gerne Filme wie ‘Helden in Strumpfhosen’ oder ‘Die Ritter der Kokusnuss’ schaue, dachte ich, dass dieser Roman eben so witzig werden würde. Leider täuschte ich mich. Der Titel ‘Die Knebel von Mavelon’ sind eindeutig an den berühmten Buch- und Filmtitel ‘Die Nebel von Avalon‘ von Marion Zimmer Bradley angelehnt. Leider hatte der Inhalt rein gar nicht mit dem berühmten Fantasybuch zu tun. Die Autorin schmiss alle möglichen historischen und fiktiven Gestalten und Ereignisse in einen Topf, tat noch eine gute Portion Absurdität hinzu und schüttelte Kräftig. Humor und Witz ging leider dabei verloren. Die Protagonistin ist ein dummes und einfältiges Mädchen namens Lilian Knebel, das in Mavelon aufwächst. Sie ist eine Hexe, nutzt ihre Kräft aber nicht in dem Abenteuer/Chaos, das sie erlebt. Eigentlich besteht die Geschichte nur aus nörgelnden, hysterischen und notgeilen Menschen. Nebenbei werden Worte wie Östrogene, steroidale Saponine und Anti-Baby-Pille verwendet. Nicht nur die Tatsache, dass es wirklich absolut keinen Humor besitzt, ist der Erzähl’stil’ (ich will es kaum ‘Stil’ nennen) zudem noch flach und leblos. Die Charaktere haben keine Tiefe, es ist keine Veränderung erkennbar, trotz der ganzen Geschehnisse. Die geschichtlichen Ereignisse sind so dermaßen zusammenhanglos vermischt, dass es mir die Socken auszieht. Was daran lustig sein könnte, zerstört die Autorin durch pausenloses Gejammer und nicht nachvollziehbaren Reaktionen der Personen. Ich will dazu nicht mehr viel sagen, außer: Ich habe mich durch die 300 Seiten gequält und bin sehr enttäuscht. Aber es hat mich immerhin dazu inspiriert darüber nachzudenken selbst ein Buch zu schreiben. Besser als dieses würde es allemal werden.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Geschichte ein wenig anders ...

    Die Knebel von Mavelon
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    17. May 2015 um 19:16

    Deutschland 1534: Die junge Lilian Knebel aus der Gemarkung Mavelon wird als Hexe angeklagt, weil sie die Anti-Baby-Pille erfunden hat.  Zusammen mit einer Kuh, die ein Hirschgeweih trägt, einem Scharfrichter, der kein Blut sehen kann, einem von Phobien geplagten Hofnarren und ähnlichen skurrilen Gestalten flieht sie nach England, hilft mit, Heinrich VIII. vom Thron zu stürzen und wird Geliebte des berühmten Malers Sandro Botticelli.  Wer eine Persiflage auf „Die Nebel von Avalon“ erwartet, wie der Titel suggeriert, wird enttäuscht, obwohl das Cover mit der berühmten „Geburt der Venus“ von Botticelli, der schwarz-rote Ringelstrümpfe verpasst wurden, durchaus Schmunzeleffekt hat.  Die Autorin geht relativ locker mit geschichtlichen sowie literarischen Gestalten und Daten um, lässt ihre Heldin u.a. Martin Luther, Michelangelo, Kapitän Ahab und Robin Hood treffen.  Der Anhang „Die Wahrheit der Geschichte“ soll hier ein wenig Klarheit in das bunte Sammelsurium bringen.  Der Kontrast zwischen mittelalterlicher Geschichte und modernem Sprachduktus macht die Story ziemlich aberwitzig und ironisch, wirkt aber manchmal sehr verkrampft. Vor allem Lilian als einerseits naive Heldin (sie wundert sich über den Blätterfall im Herbst und faselt aber gleichzeitig von Anti-Baby-Pille und Hormonen) lässt sie oft bemüht komisch wirken.  Mit Humor ist das ja auch so eine Sache. Es ist nicht leicht, jedermanns Geschmack zu treffen und vor allem einen ganzen Roman lang amüsant und intelligent zu bleiben. Die sexbesessene Gräfin und ihre Holzdildos werden ein paar Mal zu oft als Mittel zum Lachen herangezogen.  Die Begegnungen mit den historischen Persönlichkeiten sind arg zurecht gebogen, auch wenn mancher Wortwitz durchaus schmunzeln lässt.  Fazit: Stellenweise witzig mit guten Ideen, aber zu oft sehr bemüht und peinlich.

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  • süsses Buch für zwischendurch

    Die Knebel von Mavelon
    Gerike

    Gerike

    23. March 2013 um 12:47

    Dieses Buch hat mich mehr als einmal zum lachen gebracht, was in der Bahn manchmal ein wenig peinlich wurde. Man begegnet hier bereits bekannten Charakteren die einem auf eine noch nie Dargewesene, sehr lustige und süsse Art und Weise präsentiert werden.

  • Rezension zu "Die Knebel von Mavelon" von Steffi von Wolff

    Die Knebel von Mavelon
    Heiress

    Heiress

    03. March 2013 um 16:28

    ********************** Handlung ********************** Wir schreiben das Jahr 1534 und befinden uns somit im tiefsten Mittelalter. In einem kleinen Ort namens Münzenberg, in der Gemarkung Mavelon, lebt die 17 jährige Lilian Knebel ein bescheidenes Leben. Bis sie eines Tages den Fehler macht und gemeinsam mit ihrer Freundin Cäcilie die Zusammensetzung der Antibaby-Pille entdeckt. Beide werden zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Ihre Freundin und Testobjekt Konstanze hat Glück, denn sie soll „nur“ enthauptet werden. Die drei „Hexen“ können vom Glück reden, dass Lilian eine ziemlich enge Freundschaft mit ihrem Scharfrichter Betram verbindet, denn dieser und ein depressiver Hofnarr verhelfen ihnen noch rechtzeitig zur Flucht… Es beginnt eine Reise quer durchs Land, auf der sich ihnen immer mehr gebeutelte Seelen anschließen. Viele von ihnen kennen wir aus der Geschichte… ********************** Meine Meinung ********************** Ach wo soll ich nur anfangen. Vielleicht beim Anfang? Macht Sinn. Angefangen habe ich dieses Buch, im Wartezimmer meines Zahnarztes, was sich nach den ersten Seiten als Fehler heraus stellte, denn mich überkam ein Lachanfall nach dem anderen. Ich war also in einem Raum voll mit anderen Patienten, die vermutlich an nichts anderes als Bohrer und Füllungen, oder gar schlimmeres, denken konnten. Wenn dann noch jemand wie ich da sitzt und alle paar Minuten lauthals loslacht... Tja, mich hätte es nicht gewundert, wäre ich an diesem Tag auch auf dem Scheiterhaufen gelandet. Aber nun gut hier meine Eindrücke zu „Die Knebel von Mavelon“ ********************** Aufmachung ********************** Die Venus in Ringelstrümpfen? Genial! Vor allem erfahren wir am Ende des Buches, was es damit auf sich hat… Ansonsten ist es ein normales Taschenbuch was ein paar nette Akzente hat, wie z. B. eine Landkarte von Lilians Heimat aus dem Jahre 1534. Darüber hinaus ist der Anfang eines jeden Kapitels durch einen mittelalterlichen Buchstaben hervorgehoben, was ich auch sehr hübsch finde. ********************** Idee/Handlung ********************** Die Idee zu dieser Geschichte finde ich sehr gut. Mir war von vornherein klar, dass hier z. B. auch sehr viele kirchenkritische Aspekte angesprochen werden und vor allem Dingen auch auf die Rolle der Frau zu dieser Zeit näher eingegangen wird. Zwei Punkte, die mich schon immer sehr zum Nachdenken gebracht haben. Alles ist gut aufeinander abgestimmt und man wird langsam ins Mittelalter katapultiert und ist am Ende traurig darüber wieder im hier und jetzt zu sein. ********************** Schreibstil ********************** Den Schreibstil fand ich ausreichend. Es wurde alles aus Lilians Sicht beschrieben, was eine Mischung aus pubertierendem Teenager und mittelalterlichem Vokabular gewesen ist. Irgendwie spannend aber auf der anderen Seite kein Schreibstil der mir besonders lange in Erinnerung bleiben wird. ********************** Lesetempo ********************** Für gewöhnlich wäre das ein Buch gewesen, das ich an einem Tag verschlungen hätte. War ich gerade z. B. mit der Hausarbeit beschäftigt, konnte ich es nicht abwarten, wieder zurück nach Mavelon zu gehen. Es ist ein Buch, das aufgrund der Charaktere und Szenen gar nicht aus der Hand gelegt werden kann, weil man einfach versessen darauf ist, was als nächstes passiert, oder wer als nächstes auftaucht. Es hätte wirklich nur noch Elvis gefehlt… ********************** Unterhaltungswert ********************** Bombastisch! Ich habe zum einen regelrechte Krämpfe im Gesicht bekommen vor Lachen und musste dann auf der anderen Seite auch sehr stark darüber nachdenken, wie es den Frauen und weniger „normalen“ Menschen in dieser Zeit ergangen ist. Mit Fairness hatte dies selten zu tun und auch nicht mit gesundem Menschenverstand. Die Situationskomik ist etwas, die mir so noch nie vor die Augen gekommen ist. Ich habe mich teilweise wirklich nicht mehr eingekriegt und dachte nur: Mehr geht nicht. Steffi von Wolff hat mich dann aber schon auf der nächsten Seite eines besseren belehrt… ********************** Charaktere ********************** Sehr gut! Wen ich hier nicht alles getroffen habe… Sei es nun ein Scharfrichter, der kein Blut sehen kann und den Job eigentlich auch nur ausübt, weil er es seinem Vati auf dem Sterbebett versprochen hat, oder aber ein Hofnarr mit Hang zur Melodramatik der an mehr Phobien leidet als sonst jemand auf dieser Erde, bis hin zu…. Nein! Ich werde zu den Charakteren nichts weiter sagen. Ihr sollt sie selbst entdecken! Es ist unglaublich, wen Steffi von Wolff alles an Lilians Seite geschickt hat. Es hat mich ein wenig an die Geschichte von der „Goldenen Gans“ erinnert Wo es immer mehr Personen wurden. Obwohl es nach einiger Zeit wirklich viele sind, behält man als Leser den Überblick und die meisten von ihnen werden mir sehr fehlen. Selbst die Tiere, die unsere Helden auf ihrer Flucht begleiten, haben eine eigenständige Persönlichkeit (-störung) verpasst bekommen und obwohl sie nicht ein einziges Wort von sich geben, sind sie sehr authentisch dargestellt und haben mich sehr oft zum Lachen gebracht. ********************** Setting ********************** Das Setting ist auch sehr schön gestaltet. Gut das Wort „schön“ kann man meiner Meinung nach mit dem Mittelalter nicht in einem Atemzug nennen, aber die Autorin hat mich in eine andere Welt katapultiert und ich glaube nicht, dass man es hätte besser machen können. Man konnte sich die Tristesse dieser Ära bestens vor Augen führen und die Tatsache, dass sie einiges aus unserer Zeit noch mit eingebaut hat, ist einfach nur genial. ********************** Überraschungen ********************** Wenn man überhaupt nicht genau weiß, wohin die Reise führt, kann es von Überraschungen doch nur so wimmeln, nicht wahr? Ich persönlich hätte mir hier noch etwas mehr von den „Oh Gott“-Momenten herbeigewünscht und kann den Überraschungsfaktor nur als „befriedigend“ titulieren, leider. Natürlich gab es einige Momente, und Szenen UND VOR ALLEM PERSONEN mit denen ich nicht in einer Million Jahren gerechnet hätte aber etwas hat mir hier dennoch gefehlt. ********************** Umsetzung ********************** Das Buch hat gehalten, was mir versprochen wurde. Trotz meiner negativen Kritik in Bezug auf die Überraschungen hat mir dieses Buch eine sehr gute Unterhaltung geboten und Steffi von Wolff hätte es nicht besser machen können. ********************** Nachdenklichkeit ********************** Der Nachdenklichkeits-Faktor war ausreichend, aber mal ehrlich: Ich WOLLTE hier auch gar nicht groß nachdenken, sondern einfach nur eine an den Haaren herbeigezogene Geschichte erleben, an der vielleicht ein Funken Wahrheit hängt. Na klar wurde mir hier mal wieder vor Augen geführt, dass eine Frau zu dieser Zeit gleich eine Hexe war, sobald sie lesen (OH GOTT SIE KANN LESEN!!!!!!) oder logisch denken konnte – sprich eine Gefahr für das männliche Geschlecht darstellte. Da ist es natürlich ein leichtes zu sagen „Sie ist eine Hexe, auf den Scheiterhaufen mit ihr“ als eine Diskussion zu riskieren, wo das WEIBSBILD auch noch mit logischen, korrekten Gegenargumenten auffährt. ********************** Bildungswert ********************** Ich weiß jetzt, dank des Scharfrichters Bertram, dass es viele Möglichkeiten gibt, jemanden hinzurichten und das dabei auch eine Menge schief gehen kann. Für Freunde des schwarzen Humors wie mich, ein Festmahl in diesem Buche sage ich euch… Ansonsten kann ich zum allgemeinen Bildungswert sagen, dass man hier mit einigen Ereignissen aus der Geschichte des Mittelalters konfrontiert wird. Gut bei manchen musste ich dann doch mal googlen weil ich dachte „Moment, das kenn ich jetzt aber anders“ und musste dann feststellen, dass ich recht behielt und Steffi von Wolff dem Charakter dann einen kleinen Feinschliff verpasste. Für eine der Personen freut es mich denn in Wahrheit wurde sie stehend enthauptet… ********************** ♥ FAZIT ♥ ********************** Es gibt hier viele negativen Bemerkungen zum Buch. Das wundert mich aber nicht, denn ich denke mal, dass einige viel zu verbissen an dieses Buch herangegangen sind und ständig die Fakten der Geschichte mit dem Wort von Frau von Wolff verglichen haben. Habe ich am Anfange ja auch. (s.o.) Das sollte man jedoch nicht tun und ich bin froh, dass ich das schnell gemerkt habe. Schon auf den ersten Seiten habe ich gedacht „Wenn Du das Buch zu ernst nimmst, wirst Du es nicht mögen“ und als mir das bewusst wurde fing ich an die Geschichte zu lieben. Es ist banal, übertrieben, böse und so gut, dass ich mir dieses Buch auch für meine Bibliothek zuhause anschaffen werde nur damit ich in ein paar Jahren zurück zu Bertram, Laurentius (depressiver Hofnarr), Luzifer (ein ehemaliger Mönch) und zu Lilien „Die Knebel von Mavelon“ ins Jahr 1534 reisen kann.

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  • Rezension zu "Die Knebel von Mavelon" von Steffi von Wolff

    Die Knebel von Mavelon
    Kirsten1896

    Kirsten1896

    03. December 2012 um 22:49

    wie immer bei steffi von wolff eine völlig abgefahrene und chaotische geschichte.
    das 16. lässt sich so mal ganz anders erleben und besonders über das auftauchen alter bekannter freut man sich immer wieder. tolles und lustiges buch!

  • Leserunde zu "Ausgelacht" von Steffi von Wolff

    Ausgelacht
    SteffivonWolff

    SteffivonWolff

    Ich freue mich sehr, dass es jetzt zu meinem neuen Buch AUSGELACHT eine Leserunde gibt! Wun-der-bar! Das heißt also im Klartext, dass das Buch jetzt von einigen Menschen gelesen wird und dann diskutieren wir darüber bei einem Räucherkerzchen und einem leckeren Roibuschtee ohne künstliche Aromen. 20 Bücher werden zu euch losgeschickt (und vorher verlost) und dann müsst ihr die logischerweise lesen, mit mir darüber quatschen und am Ende eine Rezension schreiben. Es ist eigentlich ganz einfach. Hier noch die Inhaltsbeschreibung: Britt soll 90 Tage lang auf einen Haufen bekloppter Tiere aufpassen, und das ausgerechnet in Bad Nauheim – kein Spaß, wenn man bekennende Tier-feindin und Provinzhasserin ist. Der Albtraum beginnt: mit verrückten Nachbarn, einem cholerischen Tierarzt und dem wohnsitzlosen Callboy Harald, der sich kurzerhand als Untermieter einschleicht. Wild und witzig! Schräg und skurril – es lebe die Provinz! Und eine Leseprobe - einfach hier klicken! Testleser werden! Ihr wollt Testleser werden? Dann beendet bis 03.09. diesen Satz: Es gibt Tage, da habe ich das Gefühl, nie wieder ... (die besten 20 gewinnen)

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  • Rezension zu "Die Knebel von Mavelon" von Steffi von Wolff

    Die Knebel von Mavelon
    christin_rotte

    christin_rotte

    26. August 2012 um 20:06

    Lilian Knebel lebt in Mavelon und findet dort alles zum kotzen.. Die Pest, die Kirche, Hinrichtungen und den Grafen. Im 16. Jahrhundert sollte man aber solche Gedanken lieber für sich behalten, doch dies gelingt ihr nicht. Eines Tages erfindet Lilian die Anti-Baby-Pille, so kommt es das sie der Hexerei beschuldigt wird und beschließt aus Mavelon zu fliehen, mit ihrer neuen Freundin der Kräuterfrau Cäcilie. Es gibt noch eine Vielzahl anderer Protagonisten, die sie während dieser Reise begleiten. Bertram der Schafrichter der kein Blut sehen kann, Laurentius der psychisch labiler nicht sein könnte und Martin Luther, um hier nur einige zu nennen. Eigentlich hatte ich eine Parodie von Marion Zimmer Bradleys "Die Nebel von Avalon" erwartet, meine Erwartungen wurden jedoch total übertroffen. Dieser Roman war so überzogen und vollgepackt mit Absurditäten, das ich zwischenzeitlich überlegen musste ob ich es wirklich bis zu Ende lese, aber ich habe mich 1 Woche durchgequält um diese Rezension zu verfassen. Von Steffi von Wolff habe ich einfach einen witzigen historischen Roman erwartet, leider musste ich nicht einmal lachen. Es war einfach zu viel des Guten.. Die Erfindung der Pille, Martin Luther, Robin Hood, eine Kuh die am liebsten ein Hirschgeweih trägt, die Dschungelbuch Helden Shir Khan, Baghira und Balou wurden zu Sklaven gemacht, ein Michelangelo der mit einer notgeilen Gräfin Holzdildos schnitzt, treffen auf Kapitän Ahab und Moby Dick. Der Schreibstil war flach und abgedroschen und ich fand nicht sehr überzeugend. Ich war froh mir dieses Buch nicht gekauft zu haben und es wieder in die Bücherei zurück bringen zu dürfen. Aus meiner tollen Lesenacht wurde eine sich lang hinziehende Lesewoche und das hat bei mir schon recht viel Aussagekraft. Tine

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  • Rezension zu "Die Knebel von Mavelon" von Steffi von Wolff

    Die Knebel von Mavelon
    Hanna86

    Hanna86

    04. October 2011 um 14:40

    Meine Meinung: Also bevor man dieses Buch liest, muss man sich auf die Kloschüssel hinsetzen, sonst macht man sich vor lachen in die Hose :D Und es ist nicht empfehlenswert, das Buch in der Bahn oder sonst wo in der Öffentlichkeit zu lesen, weil sonst die Leute einen so schief angucken, wenn man laut los lacht ^^, so erspart man sich einige peinliche Momente (ich spreche aus Erfahrung ^^)! Kurz zum Inhalt: Im Jahr 1534 lebt die junge Lilian. Durch Zufall stellt sie die Pille her und verteilt sie im Dorf unter den Frauen, die keine Kinder mehr haben wollen. Ein lukratives Geschäft, hätte nur nicht das Kirchenoberhaupt davon Wind bekommen. Nun muss Lilian um ihr leben rennen und die wilde Jagd beginnt. Denn das Kirchenoberhaupt möchte Lilian tot sehen und dieses ketzerische Mittel (die Pille) aus der Welt schaffen, dass verhindert, das Frauen keine Kinder mehr kriegen. Er schreckt auch nicht davor die Inquisition mit der Aufgabe zu beauftragen. Auf der Flucht lernt sie so einige Personen kennen, die ihr weiter helfen die Pille zu verbreiten oder sie auch nur nerven und sich ihrer Reisegruppe anschließen, wie z. B. die Sexbesessene Herzogin Valerie, die gerne Dildos herstellt (aus Holz geschnitzt) und auch später verkaufen will! Den Scharfrichter Betram, der kein Blut sehen kann, der Hofnarr Laurentius, der vor jedem Pubs angst hat und dazu noch Anne Boleyn, die zweite Ehefrau von König Heinrichs VIII. von England, Robin Hood, Martin Luther uvm... Ein buntgemischter Haufen, teils aus fiktiven und teils aus historischen Personen webt die Autorin zu einer urkomischen Geschichte und hinterlässt dem Leser ein fettes Grinsen im Gesicht :D Ein Buch für zwischendurch ^^, falls man mal keine Lust hat etwas schweres zu lesen ;)

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  • Rezension zu "Die Knebel von Mavelon" von Steffi von Wolff

    Die Knebel von Mavelon
    Huebner

    Huebner

    18. January 2011 um 13:22

    Eine Persiflage auf alle Historische Romane ... aber so richtig fühlt man sich als Historische-Romane-Autorin nicht angesprochen, weder aufs Korn genommen noch kritisch angestupst. Aber von vorn: worum geht es bei Lilian, der "Knebel von Mavelon?" Steffi von Wolff versucht mit viel Witz alles in einen Topf zu werfen, was sich so um 1530 in Norddeutschland zugetragen haben könnte und das im Befugnisbereich einer jungen, na klar hübschen, Kräuter-Hexe, Lilian Knebel, die mithilfe von Stutenpipi und Yamswurzel zufällig die Anti-Baby-Pillle erfindet. Und diese, also die Pille, ist sozusagen der rote Faden, der den Leser durch den Schmöker führt. Lilians Verbündete ist die junge Cäcilie, auch eine Kräuterkundige. An der Bäuerin Konstanze wird die Anti-Baby-Pille erprobt und leider von ihrem Mann entdeckt. Der Kräuterzauber nimmt ein jähes Ende und die drei Frauen werden in den Kerker zu Münzenberg verfrachtet, wo sie von Bertram, dem Scharfrichter mit Profilneurose, Laurentius, dem hypochondrischen Schwulen, der sich noch nicht geoutet hat und Brabantus, dem Fresssüchtigen gerettet werden. Dann geht die Reise gen Norden los. Und nicht nur, dass ihnen ein vom rechten Pfade abgekommener Priester (und Allergiker statt Kleriker), Luzifer (!) über den Weg läuft, nein auch Martin Luther höchstselbst begiebt sich mit den Damen gemeinsam auf den (Feld-)Zug gegen den Katholizismus. Das reicht aber noch nicht, denn die Gräfin von Münzenberg, wie sich herausstellt sexsüchtig, nimmt von zu Haus reißaus und schließt sich dem eigenartigen Grüppchen an. Sie legt alles flach, was ihr zwischen die Schenkel kommt, auch Luzifer, und verdient so die lebensnotwendigen Taler. Die heulende Konstanze, die karrieristische Cäcilie, der neurotische Bertram, der phobitische Lautentius, der niesende Luzifer, die notgeile Valeria, der rachelüsterne Luther teffen dann weiter auf Robin Hood und Anne Boleyn. Nicht nur zu Land, sondern auch zu Wasser reist die Gruppe, die kein rechtes Ziel hatte, bevor Anne Boleyn über "die Heinrich" (den VIII) geschimpft hatte und trifft - natürlich, wie konnte es anders sein - auf Michelangelo und Sandro Boticelli - siehe Covergestaltung, welche ich sehr sehr trefflich und sehr witzig hergeleitet finde, denn in Ermangelung von Wind, wird dem Model künstlich Wind gepustet. Wir wissen nun endlich, wen Boticelli als "Venus" zum Vorbild genommen hat: Lilian Knebel und die Allegorie des Windes sind der Schwule und der Verfressene. (Und weil es Lilian so kalt ist, malt ihr Boticelli rot-schwarz-gekringelte Strümpfe!) Damit aber noch nicht genug. Lilian Knebel verliebt sich in Boticelli, sie erleben heiße Liebesnächte auf dem Kutter mitten in der Nordsee. Angetrieben wird das Schiff übrigens - weil ja kaum Wind weht - von rudernden Sklaven, die habens aber nicht so eilig, denn "probier´s mal mit Gemütlichkeit ..." Dann wird das Schiff von keinem Geringerem als Klaus Störtebecker geentert und die heulende Konstanze verliebt sich sofort in das Raubein. Ahab, der mit Moby Dick kämpft, findet auch noch seinen passenden Auftritt, Valeria und Luzifer üben sich im "flotten Dreier" mit Michelangelo und dann irgendwann kommt die Gruppe endlich nach England, wo man "die Heinrich" die Leviten lesen wird. Heinricht ist gestürzt und enthauptet, Anne Boleyn übernimmt alle Regierungsgeschäfte und die Deutschen kehren nach Hause zurück. Schluss. Puh. Jetzt fragt man sich, wozu dieses Buch gut ist? Eine Persiflage allein kann es nicht sein, das hätte sich auch viel lakonischer und sarkastischer anstellen lassen können. Vielleicht hatte Frau von Wolff keine Lust mehr auf "Fremd küssen" und "Glitzerbarbie" in der Gegenwart und wollte Beziehungskisten einfach vor einer ganz anderen Kulisse zeigen. Die einzige Lust, die mit "Knebel von Mavelon" befriedigt wird, ist die Lust, Unmögliches zu entdecken. Die Figurenkonstellationen und Erfindung von Begebenheiten sind oftmals urkomisch überraschend, aber auf keinen Fall als Lektüre mit Bildungsanspruch an den Geschichte-Nachhilfe-Unterricht zu empfehlen. Höchstens in der Kunst des Schnitzen von Dildos (Dildetta Robusta) wird der Leser aufgeklärt, da scheint sich die Autorin bestens auszukennen. (Aber die Gefahr, sich Schiefer einzujagen, macht denHolzdildo doch wenig überzeugend.) Ach ja... und Lilian kann auf dem Besen in echt reiten! I.Hübner

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  • Frage zu "Rostfrei" von Steffi von Wolff

    Rostfrei
    Leseratte84

    Leseratte84

    Habe heute das Buch "rostfrei" von Steffi von Wolff angefangen zu lesen. Finde es jetzt schon sehr gut. Kennt ihr das buch? Hat es euch gefallen? Habt ihr vielleicht schon andere Bücher der Autorin gelesen?

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  • Rezension zu "Die Knebel von Mavelon" von Steffi von Wolff

    Die Knebel von Mavelon
    Emily_Byron

    Emily_Byron

    02. September 2010 um 18:13

    Witzige Idee, sehr kurzweilig zu lesen, absolut unorthodox - nur gegen Ende hin wird es etwas flach, deshalb ein Stern Abzug. Strengt nicht an, eignet sich bestens als Strandlektüre.

  • Rezension zu "Die Knebel von Mavelon" von Steffi von Wolff

    Die Knebel von Mavelon
    FutureDreamer17

    FutureDreamer17

    24. June 2010 um 12:00

    Lilian Knebel und ihre Freundin Cäcilie erfinden aus Versehen die Pille. Die Kirche sieht das gar nicht gerne, Lilian soll auf dem Scheiterhaufen brennen. Eine Flucht bei Nacht und Nebel beginnt. Kuh Hiltrud mit Hirschgeweih und Scharfrichter Bertram, der kein Blut sehen kann, sind auch mit von der Partie. Das gemeinsame Ziel: dem Tod entgehen und die Pille unters Volk bringen... Seit langem mal wieder ein Buch, dass man kaum aus der Hand legen kann. Ein locker- witziger Schreibstil, der einen in die Welt des Mittelalters eintauchen lässt und uns über die damaligen Absorditäten und die Eigenkreationen der Autorin schmunzeln lässt. An den richtigen Stellen ist das Buch auch ernsthaft, es lässt keine Emotionen unberührt. Makaber fand ich allerdings die Darstellung der "Probiers- mal- mit- Gemütlichkeit- singenden- Sklaven", darüber macht man sich nicht lustig. Das Auftauchen von Paracelsus, Anne Boleyn, Robin Hood oder Martin Luther ist zwar total unrealistisch, aber wahnsinnig witzig. FAZIT: Das Buch ist schnell, sprüht vor Energie, wird niemals langweilig und ist alles andere als bieder. Auf jeden Fall zu empfehlen.

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