Steinar Bragi

 2.5 Sterne bei 46 Bewertungen
Autor von Hochland, Frauen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Steinar Bragi

Steinar BragiHochland
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Hochland
Hochland
 (34)
Erschienen am 12.02.2018
Steinar BragiFrauen
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Frauen
Frauen
 (11)
Erschienen am 29.08.2011
Steinar BragiHochland: Thriller
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Hochland: Thriller
Hochland: Thriller
 (1)
Erschienen am 12.09.2016

Neue Rezensionen zu Steinar Bragi

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Susi180s avatar

Rezension zu "Hochland" von Steinar Bragi

Man muss das mögen
Susi180vor 3 Monaten

Sie hatten das Gefühl, dass jemand draußen auf sie wartete, in der Dunkelheit ihre Namen flüsterte

Zwei junge Paare aus Reykjavík machen mit ihrem Jeep einen Ausflug in die raue Bergwelt des isländischen Hochlands. Dichter Nebel zieht auf, sie kommen vom Weg ab und müssen die Nacht in einem Haus mitten in der Einöde verbringen. Ihr Amüsement über das ungeplante Abenteuer verwandelt sich schon bald in Unbehagen, denn ihre Gastgeber, ein verschrobenes altes Paar, benehmen sich sehr merkwürdig: Warum verbarrikadieren sie das Haus bei Einbruch der Dunkelheit wie eine Festung? Und wieso haben sie so wenig Interesse daran, ihren Gästen zu helfen?

Meine Meinung:

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Ich lese gerne Horor und etwas schaurige Romane, sowas hatte ich mir auch hier versprochen.

Mir ist jetzt erst aufgefallen, das es das Buch bereits schon gab und es sich hier nur um eine Neuauflage im Taschenbuch handelt. Aber egal, denn die Geschichte bleibt die selbe.

Ich habe voller Begeisterung angefangen zu lesen und wurde auf den ersten Seiten auch nicht enttäuscht. Ich mochte den Aufbau der Geschichte am Anfang wirklich sehr gerne. Ein flüssiger Schreibstil und ein paar skurile Charaktere. Warum sage ich nun am Anfang? Im Laufe des Buches nimmt es eine komische Wendung. Es wird sehr skuril. Das muss man schon mögen. Ich bin durch die ganzen Horror Bücher so einiges gewohnt was das unlogische betrifft.

Der Schreibstil ist bei diesem Buch nicht das Problem, sondern eher die Charaktere. Ich wurde nicht wirklich warm mit ihnen und konnte keine Bindung aufbauen. Was das Buch aber definitiv geschafft hat, ist das ich immer weiterlesen wollte. Ich weiss das hört sich wiedersprüchlich an, aber genau so ist es. Ich konnte es nicht aus der Hand legen.

Im ganzen betrachtet würde ich aber keine Empfehlung aussprechen. Man sollte selbst entscheiden ob man sich darauf einlässt. Mir hat es auf der einen Seite gut gefallen und auf der anderen Seite gab es einige Punkte die nicht so gut waren. Sehr durchwachsen aber nicht schlecht.

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Rezension zu "Hochland" von Steinar Bragi

Näher an Franz Kafka als an Stephen King
Ralf-Schwobvor einem Jahr

Ein Horror-Thriller mit literarischem Anspruch, das scheint, wenn ich mir die meisten Rezensionen hier so ansehe, viele Leser eher zu verwirren. Tatsächlich setzt dieses Buch voraus, dass man über die gängigen Plotmuster und Klischees hinausgeht und hinausdenkt. Der Autor verrästselt das Geschehen bis ins surreal Traumhafte, und weil er eine genretypische Auflösung verweigert, ist er im Grunde genommen näher an Franz Kafka als an Strephen King.   

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AnjaScs avatar

Rezension zu "Hochland" von Steinar Bragi

Beklemmendes Buch das sicherlich polarisiert
AnjaScvor einem Jahr

Inhalt:

Das gesamte Buch hindurch hat  man dieses unterschwellige Gefühl, das etwas absolut nicht in Ordnung ist und eine ständige Form der Beklemmung begleitet einen, während man durch die Seiten fliegt.
Bragi zeichnet die vier Freunde, die eigentlich keine Freunde sind, mit aller Gewalt und Macht, die ihm zur Verfügung stehen. Das Selbstbild der 4 Protagonisten wird durch den Autor völlig zerstört, je dichter man sich dem Ende des Buches nähert.Die Männer müssen Ihre Vergangenheit verarbeiten, die beiden Frauen müssen Ihr Leben mit bzw. ohne Mutter aufarbeiten.
Risse zeigen sich in den Fassaden und schnell merkt man, das vieles anders ist bei den vier Protagonisten, als es am Anfang scheint.
Hier möchte ich gerne einen Buchbekannten zitieren, der für die Kolumne Nimmersatt in Nordbayern dieses Buch rezensiert hat, Björn Bischoff:
"Doch nach dem Unfall sitzen sie in dem Haus fest, in das sie mit ihrem Auto gefahren sind. Ein altes Paar lebt hier, der Mann dement, die Frau merkwürdig reserviert. Das Haus verbarrikadieren die Alten in der Nacht, als hätten sie Angst, dass etwas eindringen könnte, als wenn in dieser Wüste Islands etwas Böses lauern würde. Trotzdem versuchen die vier Freunde dort durchzukommen, weiterzuziehen.
Aber sie laufen im Kreis, in ihrer eigenen Hölle. Oder wie Anna es beobachtet: "Ihre Freunde wanderten durch die Sandwüste und kehrten verändert zurück – kam das nicht in den Volksmärchen vor?" Kam es. Und Steinar Bragi versteht es, diese Sagen und Gestalten für sich zu nutzen. Jeder Charakter steigt in seine eigene Biographie ab, in diese Version des Lebens, die er oder sie sich hier selbst zurechtgelegt hat, um in ihr unterzugehen. Dabei helfen Füchse und Teufel, tote Rentiere und geheime Zimmer. Daneben spielen verkorkste Biographien und auch die Finanzkrise eine Rolle, die Realität als eigener Moloch des Irrsinns. Schauerroman trifft Sage, Gegenwartsroman den Horror. Jegliche Rettung außer Reichweite."


Die komplette Rezension könnt Ihr nachlesen unter:

Kolumne Nimmersatt 


Diese Rezi sagt alles aus, was dieses Buch ausmacht und das ich definitiv nicht in Worte fassen kann.

Fazit:

Für mich eines der verstörendsten Horror/Thriller Bücher, das ich in den letzten Jahren gelesen habe.
Das Ende lässt mich verwirrt und aufgewühlt zurück.
Warnung: Wer am Ende eine klare Auflösung erwartet und denkt, man bekommt die Antworten auf einem Silbertablett serviert, der sollte die Finger von diesem Buch lassen. Ich befürchte mit einer solchen Erwartungshaltung wird das Buch definitiv ein Flop für den Leser.

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