Hochland

von Steinar Bragi 
2,3 Sterne bei34 Bewertungen
Hochland
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Positiv (4):
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Verwirrspiel der Extraklasse!

Kritisch (25):
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Der Author beschreibt die Protagonisten ALLE als depressive, sexsüchtige Alkoholiker anstatt sich auf das Topic zu konzentrieren.Mangelhaft!

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Inhaltsangabe zu "Hochland"

»Sie hatten das Gefühl, dass jemand draußen auf sie wartete, in der Dunkelheit ihre Namen flüsterte ...«

Zwei junge Paare aus Reykjavík machen mit ihrem Jeep einen Ausflug in die raue Bergwelt des isländischen Hochlands. Dichter Nebel zieht auf, sie kommen vom Weg ab und müssen die Nacht in einem Haus mitten in der Einöde verbringen. Ihr Amüsement über das ungeplante Abenteuer verwandelt sich schon bald in Unbehagen, denn ihre Gastgeber, ein verschrobenes altes Paar, benehmen sich sehr merkwürdig: Warum verbarrikadieren sie das Haus bei Einbruch der Dunkelheit wie eine Festung? Und wieso haben sie so wenig Interesse daran, ihren Gästen zu helfen?
Ein verstörender Pageturner vor der einzigartigen Kulisse des isländischen Hochlands.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783328101857
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Penguin
Erscheinungsdatum:12.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Susi180s avatar
    Susi180vor 3 Monaten
    Man muss das mögen

    Sie hatten das Gefühl, dass jemand draußen auf sie wartete, in der Dunkelheit ihre Namen flüsterte

    Zwei junge Paare aus Reykjavík machen mit ihrem Jeep einen Ausflug in die raue Bergwelt des isländischen Hochlands. Dichter Nebel zieht auf, sie kommen vom Weg ab und müssen die Nacht in einem Haus mitten in der Einöde verbringen. Ihr Amüsement über das ungeplante Abenteuer verwandelt sich schon bald in Unbehagen, denn ihre Gastgeber, ein verschrobenes altes Paar, benehmen sich sehr merkwürdig: Warum verbarrikadieren sie das Haus bei Einbruch der Dunkelheit wie eine Festung? Und wieso haben sie so wenig Interesse daran, ihren Gästen zu helfen?

    Meine Meinung:

    Ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Ich lese gerne Horor und etwas schaurige Romane, sowas hatte ich mir auch hier versprochen.

    Mir ist jetzt erst aufgefallen, das es das Buch bereits schon gab und es sich hier nur um eine Neuauflage im Taschenbuch handelt. Aber egal, denn die Geschichte bleibt die selbe.

    Ich habe voller Begeisterung angefangen zu lesen und wurde auf den ersten Seiten auch nicht enttäuscht. Ich mochte den Aufbau der Geschichte am Anfang wirklich sehr gerne. Ein flüssiger Schreibstil und ein paar skurile Charaktere. Warum sage ich nun am Anfang? Im Laufe des Buches nimmt es eine komische Wendung. Es wird sehr skuril. Das muss man schon mögen. Ich bin durch die ganzen Horror Bücher so einiges gewohnt was das unlogische betrifft.

    Der Schreibstil ist bei diesem Buch nicht das Problem, sondern eher die Charaktere. Ich wurde nicht wirklich warm mit ihnen und konnte keine Bindung aufbauen. Was das Buch aber definitiv geschafft hat, ist das ich immer weiterlesen wollte. Ich weiss das hört sich wiedersprüchlich an, aber genau so ist es. Ich konnte es nicht aus der Hand legen.

    Im ganzen betrachtet würde ich aber keine Empfehlung aussprechen. Man sollte selbst entscheiden ob man sich darauf einlässt. Mir hat es auf der einen Seite gut gefallen und auf der anderen Seite gab es einige Punkte die nicht so gut waren. Sehr durchwachsen aber nicht schlecht.

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    Ralf-Schwobvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Horror-Thriller mit literarischem Anspruch, der mit den Genre-Erwartungen der Leser spielt.
    Näher an Franz Kafka als an Stephen King

    Ein Horror-Thriller mit literarischem Anspruch, das scheint, wenn ich mir die meisten Rezensionen hier so ansehe, viele Leser eher zu verwirren. Tatsächlich setzt dieses Buch voraus, dass man über die gängigen Plotmuster und Klischees hinausgeht und hinausdenkt. Der Autor verrästselt das Geschehen bis ins surreal Traumhafte, und weil er eine genretypische Auflösung verweigert, ist er im Grunde genommen näher an Franz Kafka als an Strephen King.   

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    AnjaScs avatar
    AnjaScvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das gesamte Buch hindurch hat man das Gefühl, das etwas absolut nicht in Ordnung ist und eine ständige Form der Beklemmung ergreift einen.
    Beklemmendes Buch das sicherlich polarisiert

    Inhalt:

    Das gesamte Buch hindurch hat  man dieses unterschwellige Gefühl, das etwas absolut nicht in Ordnung ist und eine ständige Form der Beklemmung begleitet einen, während man durch die Seiten fliegt.
    Bragi zeichnet die vier Freunde, die eigentlich keine Freunde sind, mit aller Gewalt und Macht, die ihm zur Verfügung stehen. Das Selbstbild der 4 Protagonisten wird durch den Autor völlig zerstört, je dichter man sich dem Ende des Buches nähert.Die Männer müssen Ihre Vergangenheit verarbeiten, die beiden Frauen müssen Ihr Leben mit bzw. ohne Mutter aufarbeiten.
    Risse zeigen sich in den Fassaden und schnell merkt man, das vieles anders ist bei den vier Protagonisten, als es am Anfang scheint.
    Hier möchte ich gerne einen Buchbekannten zitieren, der für die Kolumne Nimmersatt in Nordbayern dieses Buch rezensiert hat, Björn Bischoff:
    "Doch nach dem Unfall sitzen sie in dem Haus fest, in das sie mit ihrem Auto gefahren sind. Ein altes Paar lebt hier, der Mann dement, die Frau merkwürdig reserviert. Das Haus verbarrikadieren die Alten in der Nacht, als hätten sie Angst, dass etwas eindringen könnte, als wenn in dieser Wüste Islands etwas Böses lauern würde. Trotzdem versuchen die vier Freunde dort durchzukommen, weiterzuziehen.
    Aber sie laufen im Kreis, in ihrer eigenen Hölle. Oder wie Anna es beobachtet: "Ihre Freunde wanderten durch die Sandwüste und kehrten verändert zurück – kam das nicht in den Volksmärchen vor?" Kam es. Und Steinar Bragi versteht es, diese Sagen und Gestalten für sich zu nutzen. Jeder Charakter steigt in seine eigene Biographie ab, in diese Version des Lebens, die er oder sie sich hier selbst zurechtgelegt hat, um in ihr unterzugehen. Dabei helfen Füchse und Teufel, tote Rentiere und geheime Zimmer. Daneben spielen verkorkste Biographien und auch die Finanzkrise eine Rolle, die Realität als eigener Moloch des Irrsinns. Schauerroman trifft Sage, Gegenwartsroman den Horror. Jegliche Rettung außer Reichweite."


    Die komplette Rezension könnt Ihr nachlesen unter:

    Kolumne Nimmersatt 


    Diese Rezi sagt alles aus, was dieses Buch ausmacht und das ich definitiv nicht in Worte fassen kann.

    Fazit:

    Für mich eines der verstörendsten Horror/Thriller Bücher, das ich in den letzten Jahren gelesen habe.
    Das Ende lässt mich verwirrt und aufgewühlt zurück.
    Warnung: Wer am Ende eine klare Auflösung erwartet und denkt, man bekommt die Antworten auf einem Silbertablett serviert, der sollte die Finger von diesem Buch lassen. Ich befürchte mit einer solchen Erwartungshaltung wird das Buch definitiv ein Flop für den Leser.

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    Webbees avatar
    Webbeevor einem Jahr
    Hochland

    Zwei befreundete Pärchen brechen zu einem Wochenendtrip ins isländische Hochland auf. Sie wollen in der Stille der steinigen Wüste dem alltäglichen Trott entfliehen, zu sich selbst finden, Außergewöhnliches erleben.Doch dann krachen sie bei Nacht und Nebel mit ihrem Wagen in die Wand des einzigen Hauses im Umkreis von hunderten Kilometern und stranden in der Einöde. Sie sind angewiesen auf die Gastfreundschaft der Hausbesitzer, eines schrulligen alten Paares. Alle Versuche, die Zivilisation zu erreichen, scheitern an mangelhaftem Equipment oder am Wetter. Erschwerend kommt hinzu, dass mit ihren Gastgebern etwas nicht zu stimmen scheint. Der Mann benimmt sich wie ein Geistesgestörter, die Frau hat krankhafte Angst vor der Dunkelheit. Das Haus sichert sie allabendlich wie eine Festung. Diese Situation führt nicht nur  zu allgemeinem Unmut unter den Freunden, sondern bringt auch immer mehr zutage, wie problematisch deren teils langjährige Beziehungen zueinander sind. Am Ende lauert nicht nur draußen in der Einöde eine unbekannte Bedrohung, auch sie selbst werden für sich zur Gefahr.
    Mit Hochland gelingt es dem Autor, gleichermaßen  Horror- als auch Psychothriller-Liebhaber anzusprechen. Er schafft eine beklemmende Atmosphäre aus Misstrauen, unterdrückter Wut, Verzweiflung und ständiger Bedrohung. Das lauernde Unbekannte in der Einöde, immer evidenter werdende Verdachtsmomente und eine wachsende Ahnung, worum es sich bei jenem Unbekannten handeln könnte, sorgen für Nervenkitzel. Trotz wenig Action und vielen Rückblicken in die Vergangenheit der Protagonisten fehlt es dem Roman nicht an Spannung. Die Auflösung des Ganzen geschieht dann jedoch leider etwas zu abrupt und wenig originell, sodass erfahrene Horror- bzw. Thriller-Fans am Ende u.U. enttäuscht zurück bleiben.

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    -Bookbutterfly-s avatar
    -Bookbutterfly-vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Mich hat dieses Buch mehr als enttäuscht und eher weniger gegruselt und auch die Spannung und das Schockierende haben mir gefehlt.
    „Hochland: Thriller“ von Steinar Bragi aus dem DVA Verlag

    Ein neuer Horror-Thriller der im hohen Norden Islands spielt. Vier junge Menschen, die sich in der isländischen Einöde verirren und gegen mysteriöse Erscheinungen kämpfen müssen.

    In diesem Buch kommen alle Elemente des Horrors vor, was aber leider nichts Gutes für dieses Buch tut. Mich hat dieses Buch beim Lesen sehr verwirrt und so richtig enttäuscht. Ich hatte so viel Gutes über dieses Buch gehört und wurde so richtig enttäuscht. Ich hatte mir eine spannende Handlung mit Nervenkitzel gewünscht, wo ich jedoch enttäuscht wurde.

    Die zwei Paare die sich im Hochland verwirren, kommen von der Bahn ab und rammen im Nebel mit ihrem Jeep gegen ein einsam stehendes Haus. Weil der Wagen nicht mehr fahrbereit ist, müssen die Vier die Nacht im Haus der zwei seltsamen und wortkargen Alten verbringen. Die Alten legen sehr viel Wert darauf, dass niemand nachts vor die Tür geht.

    Bis hier hin hört sich das Ganze noch spannend und nach einem wirklich guten Buch an, aber leider geht es nicht so weiter.

    Als sich drei der Vier Personen auf den Weg machen um Hilfe zu holen, stoßen sie auf ein verlassenes Tal, in dem jeder ganz plötzlich aggressive Gedanken bekommt. Im weiteren Verlauf gibt es die klassischen Ekel-Elemente, die es in jedem mittelguten Horrorfilmen auch gibt.

    Jedoch bringt der Autor beim Lesen nicht diese Spannung rüber, die man aus guten Horrorfilmen kennt. Es zieht sich eher hin und ich persönlich habe mich beim Lesen sehr gelangweilt.

    Es gibt auch immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit der vier Hauptpersonen, jedoch waren diese nicht nützlich für die Situation und hatten keine wirklichen Bezug auf die Situation im Hochland. Ich für meinen Teil hätte sehr gerne auf diese Rückblenden verzichten können.

    Ich hatte bis zur letzten Seite gehofft, dass der Autor mich noch mitreißen könnte, aber auch am Ende des Buches hatte ich nur Fragezeichen in meinem Kopf.

    Fazit

    Mich hat dieses Buch mehr als enttäuscht und eher weniger gegruselt und auch die Spannung und das Schockierende haben mir gefehlt.

    Bewertung 

    2 von 5 Schmetterlingen

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    Buchstabenschatzs avatar
    Buchstabenschatzvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Satz mit X
    Satz mit X

    zum Inhalt
    Vier junge Leute machen sich auf im isländischen Hochland zu campen um mal dem ganzen Trubel zu entfliehen.
    Sie sind gezwungen in einem alten, entlegenen Haus, bei lustigen alten Leutchen zu übernachten, nachdem sie Ihren Jeep im Nebel vor einen Baum gesetzt haben.
    Nur.... sind die lustigen alten Leute gar nicht so lustig....



    meine Meinung
    Tja, der Klappentext verspricht so viel...aber leider ist das alles heiße Luft. Die Grundstory ist die, wie man sie in Millionen Horrorfilmen wieder findet..... 4 Leute, Ausflug in die Einöde und das Böse lauert schon.
    Für mich war das Ganze ein völliges Wirrwarr von langatmigen Passagen. Auch wenn hier und da etwas Spannung aufkam und man doch gerne wissen will, wie der ganze Quatsch sich jetzt auflöst, denkt man am Ende... Zeitverschwendung.
    Der Schreibstil ist ganz ok, auch wenn ich dieses typische skandinavische überhaupt nicht leiden kann. Die Charaktere sind dafür unterirdisch. Alle nervig und irgendwie unrealistisch.
    Die Covergestaltung ist dafür sehr gelungen.


    mehr als 1   ist hier nicht drin

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Hält nicht, was der Klappentext verspricht...

    Mein erster Thriller aus Island, und gleich ein Schlag ins Wasser. Bragis Roman ist als Thriller deklariert, wird dieser Bezeichnung über weite Strecken allerdings (in meinen Augen) nicht gerecht, mischt am Schluß noch (völlig überflüssige) Horror-Elemente dazu und heraus kommt ein Buch, das nicht Fisch und nicht Fleisch ist.

    Vier Freunde (zwei Männer, zwei Frauen) machen eine Tour durchs isländische Hochland und krachen bei Nebel in das Haus eines alten Ehepaars, welches sich später als ziemlich durchgeknallt entpuppt. Alle Versuche der Freunde, von dort wegzukommen, scheitern, und die ganze Situation wird immer merkwürdiger...

    Vom Plot her wirklich vielversprechend, macht Steinar Bragi leider mehrere Fehler...zum einen schiebt er jedesmal, wenn er gerade eine recht unheimliche Atmosphäre aufgebaut hat, einen ellenlangen (und meistens uninteressanten) Rückblick auf die Vergangenheit einer der Hauptpersonen ein; zwar werden dadurch die (nicht wirklich sympathischen) Charaktere plastischer und tiefgründiger, andererseits torpedieren diese schlecht platzierten Einschübe jedesmal die Atmosphäre und das Fortschreiten der Handlung, was irgendwann tierisch nervt.
    Nach recht belanglosen 200 Seiten nimmt die Story endlich Fahrt auf, wird allerdings von Augenblick zu Augenblick grotesker und absurder; dutzende Fragen und mysteriöse Situationen entstehen und werden nicht beantwortet...das Finale wiederum ist aus vielen anderen Romanen und Filmen bekannt und wirkte auf mich zusätzlich ärgerlich, weil sich der Autor durch einen solchen Kniff schön einfach aus der Affäre zieht und seine angesammelten Fragen des Buches nicht zu beantworten braucht.

    Besonders traurig an der Lektüre dieses Romans ist die Tatsache, dass Steinar Bragi durchaus Schreibtalent und einen soliden Sprachstil besitzt. Diese Fähigkeiten verpuffen allerdings an der wirren Story und dem spannungstötenden Plotaufbau.

    Fazit: Von mir leider nicht zu empfehlen, sprachlich gut, aber die ganze Geschichte kommt übertrieben mysteriös, unaufregend und mit enttäuschendem Finale daher. Schade, ich hatte mir mehr versprochen.

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    Lesemaus-Mvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der Klappentext verspricht so viel mehr als es letztendlich gewesen ist :/
    Grundidee gut aber die Umsetzung leider nicht


    Klappentext/Inhalt:

    Sie hatten das Gefühl, dass jemand draußen auf sie wartete, in der Dunkelheit ihre Namen flüsterte ...

    Zwei junge Paare aus Reykjavík machen mit ihrem Jeep einen Ausflug in die raue, menschenfeindliche Bergwelt des isländischen Hochlands. Dichter Nebel zieht auf, sie kommen vom Weg ab und rammen ein Haus, das in der Einöde plötzlich wie aus dem Nichts vor ihnen aufragt. Notgedrungen müssen sie die Nacht dort verbringen. Ihr Amüsement über das ungeplante Abenteuer verwandelt sich schon bald in Unbehagen, denn ihre Gastgeber, ein verschrobenes altes Paar, benehmen sich sehr merkwürdig: Warum verbarrikadieren sie das Haus bei Einbruch der Dunkelheit wie eine Festung? Was lauert dort draußen in der Sandwüste? Und wieso haben sie so wenig Interesse daran, ihren Gästen zu helfen? Zunehmend panisch geraten die Städter miteinander in Streit, und ihre Versuche, den Weg zurück in die Zivilisation zu finden, werden immer verzweifelter. Gibt es ein Entrinnen?


    Meine Meinung:


    Dieses Buch habe ich vom Verlag erhalten und wollte mich hiermit nochmals bedanken.


    Als ich die Verlagsvorschauen gesehen habe, ist mir dieses Buch sofort aufgefallen. Der Klappentext hört sich richtig gut an und man erhofft sich eine spannende Geschichte. Leider habe ich diese aber nicht erhalten.


    Zwei Paare, die auch gut befreundet sind machen sich auf den Weg ins Hochland. Sie möchten der Großstadt entfliehen und einfach die Natur genießen. Als sie eines abends auf dem Heimweg sind und kommen vom Weg ab. Plötzlich gibt es eine heftige Erschütterung. Sie sind mit dem Wagen gegen etwas gefahren und dieses Etwas ist ein Haus. Sie stehen alle unter Schock und sind auch total müde. Die Bewohner des Hauses bieten ihre Hilfe an aber so wirklich wohl fühlt sich keiner. Als dann auch noch kuriose Sachen passieren, weiß keiner mehr, wem er eigentlich noch vertrauen kann.


    Die beiden Paare Hrafn und Vidgís sowie Anna und Egill haben sich ein paar Tage abseits der Stadt gewünscht, da ist das Hochland genau richtig für. Als dieser schreckliche Unfall passiert, merken alle sehr schnell, dass hier etwas nicht stimmt. Die Hausbewohner sind total wortkarg und vor allem behaupten diese Dinge, die gar nicht sein können. Die vier möchten so schnell wie möglich dort weg und machen sich auf den Weg. Dabei geht nicht alles gut und. Letztendlich wollen sie das Geheimnis der Bewohner lüften und endlich wieder nach Hause. Dann kommt alles ganz anders und sie wissen nicht mehr was sie machen sollen.


    Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich auf eine spannende und gruselige Geschichte gefasst gemacht habe aber leider habe ich diese nicht bekommen. Zum einen hatte ich echt so meine Probleme mit den Charakteren und ich kann gar nicht so richtig ihre Eigenschaften benennen. Wir erhalten in dem Buch immer wieder Rückblicke, was sie so gemacht haben und wie ihr Leben aussah aber für mich war das wirklich sehr langatmig. Des Weiteren fand ich die Geschichte zu kurios und vor allem das Ende hat mich wirklich sehr enttäuscht.


    Fazit:


    Mit den Charakteren kam ich nicht gut klar und ich kann nicht mal ihre Charaktermerkmale richtig bestimmen. Die Geschichte fand ich auch total verwirrend und kurios. Außerdem bin ich immer noch so ein wenig sprachlos über das Ende. Die Grundidee ist wirklich toll aber ich finde die Umsetzung ist leider überhaupt nicht gelungen.


    Bewertung:


    Cover: 4/5

    Klappentext: 4/5

    Inhalt: 2/5

    Schreibstil: 1,5/5

    Gesamtpaket: 2/5


    2 von 5 Sterne


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    NicolePs avatar
    NicolePvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Aus der Idee, die diesem Buch zugrunde liegt, hätte man mehr machen können.
    Geschmackssache

    Vier Menschen wollen in der einsamen und kargen Landschaft des isländischen Hochlandes campen. Hrafn, Anna, Egilt und Vigdís begeben sich mit einer Menge Alkohol und Drogen auf ihre Reise. Als dichter Nebel aufzieht, kommen sie von der Straße ab und verlieren am Ende ganz die Orientierung. Wie aus dem Nichts taucht plötzlich eine Wand auf, und der Fahrer kann nicht mehr rechtzeitig bremsen.

    Die Wand gehört zu einem einsam gelegenen Haus, dessen Bewohner vom Lärm aufgeschreckt nach draußen eilen. Die Reisenden dürfen bei dem seltsamen alten Paar übernachten. Doch aus einer Nacht sollen viele werden. Alle Versuche, zurück in die Zivilisation zu gelangen, scheitern.

    Das alte Paar bleibt in der Geschichte im Hintergrund und taucht in der Geschichte eher selten auf. Was schade ist, denn die beiden sind interessante Figuren. Die Freunde können in ihrem Haus übernachten und sich frei bewegen, so als gäbe es die alten Herrschaften gar nicht. Dabei werden gerade diese von vielen Geheimnissen umgeben.

    Das Buch ist in mehrere Abschnitte gegliedert. Obwohl die Handlung in der dritten Person geschrieben ist, wechselt die Sicht der Geschehnisse zwischen den vier Protagonisten. Jeder von ihnen erinnert sich an Begebenheiten aus seiner Vergangenheit und wie diese mit den anderen Personen verbunden ist. Leider schweifen diese Erinnerungen dermaßen ab, dass die eigentliche Handlung, nämlich das Stranden in der Einöde und die Versuche, von dort zu entkommen, in den Hintergrund gerät.

    Im Klappentext lautet der Kommentar von Kristof Magnusson „ein faszinierendes Buch voller Schrecken, das sich aus unserer Realität speist und auf sie zurückverweist … beklemmend und hochspannend.“ Auf der Rückseite verspricht Gomorron Sverige „Dieser Mann beherrscht alle Schattierungen des Horrors … furchteinflößend“. Als ein Buch voller Schrecken oder Horror würde ich dieses Buch jedoch nicht beschreiben.

    Die Geschichte dehnt sich wie Kaugummi, ist oft nur flach erzählt, und die Versuchung, das Buch abzubrechen, war enorm groß. Am Ende bin ich aber froh, doch durchgehalten zu haben. Somit habe ich das Geheimnis um das Haus und die einsame Gegend erfahren. Jedoch können diese paar Seiten am Ende des Buches nicht wieder gut machen, was Anfang und Mittelteil an Spannung fehlte. Auch der Schluss ist nicht das große „Aha-Erlebnis“. Auch hätte ich gerne mehr über die beiden Bewohner des Hauses erfahren. Die beiden Figuren kamen eindeutig zu kurz.

    Aus der Idee, die diesem Buch zugrunde liegt, hätte man mehr machen können. Vielleicht haben die Kommentare auch falsche Erwartungen bei mir geweckt. Meiner Meinung nach ist dieses Buch eindeutig Geschmackssache.

    Ich danke dem Bloggerportal und dem DVA Belletristik Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares.

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    lord-byrons avatar
    lord-byronvor 2 Jahren
    ´Das Ende hat alles versaut


    Zwei junge Paare aus Reykjavík machen mit ihrem Jeep einen Ausflug in die raue, menschenfeindliche Bergwelt des isländischen Hochlands. Dichter Nebel zieht auf, sie kommen vom Weg ab und rammen ein Haus, das in der Einöde plötzlich wie aus dem Nichts vor ihnen aufragt. Notgedrungen müssen sie die Nacht dort verbringen. Ihr Amüsement über das ungeplante Abenteuer verwandelt sich schon bald in Unbehagen, denn ihre Gastgeber, ein verschrobenes altes Paar, benehmen sich sehr merkwürdig: Warum verbarrikadieren sie das Haus bei Einbruch der Dunkelheit wie eine Festung? Was lauert dort draußen in der Sandwüste? Und wieso haben sie so wenig Interesse daran, ihren Gästen zu helfen? Zunehmend panisch geraten die Städter miteinander in Streit, und ihre Versuche, den Weg zurück in die Zivilisation zu finden, werden immer verzweifelter. Gibt es ein Entrinnen?

    Es ist schon eine Weile her, seit ich dieses Buch gelesen habe, denn leider kamen diverse Krankheiten dazwischen. Aber ich kann mich noch sehr gut daran erinnern,wie genervt ich von den Charakteren war. Da war wirklich niemand dabei, der mir als Leser sympathisch gewesen wäre. Aber gerade diese Bücher finde ich ja sehr gut, um mich abzulenken. Ich war ständig am Schimpfen. 

    Handlung und Schreibstil fand ich recht spannend und gut gelungen bis.... ja bis auf das Ende. Das hat leider das ganze Buch inklusive Bewertung versaut. Ohne dieses schreckliche Ende hätte das Buch von mir 4 Byrons bekommen, aber da es wirklich die ganze Geschichte versaut, kann ich jetzt leider nur noch 2 - 3 von 5 Byrons vergeben und habe wirklich lange über die Bewertung nachgedacht. Aber da mir ja 3/4 des Buches gefallen haben, habe ich mich für 3 Byrons entschieden. Man kann das vielleicht so erklären: Das ganze Buch handelt von Rotkäppchen und dann wird plötzlich das Ende von Dornröschen erzählt. Es hat absolut nicht gepasst und alles in Frage gestellt, was man vorher gelesen hatte. Aber auf so eine idiotische Art und Weise, dass man sich als Leser echt verarscht vorkam.  

    Dabei fand ich die Atmosphäre des Buches so richtig gelungen. Auch die ganzen Andeutungen, die letztendlich nie aufgelöst wurden. Oder auch die Rückblenden, die dem Leser die Charaktere näher gebracht haben und vieles von ihrem Verhalten erklärten.  Ich denke, das Buch wird seine Fans haben, mich hat es leider auf den letzten 30 Seiten verloren. Schade.  

    © Beate Senft                             

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