BAGOT Stella
Das Werk „Der Lebensbaum" der Autorin Stella Bagot beruht auf ihrem tiefen Glauben an Gott. In drei Geschichten werden unterschiedliche Religionen beleuchtet. So handelt die erste Geschichte von dem Lebensbaum, einem Baum mit goldenen Blättern, die vom Himmel hinab auf die Erde fallen und dort als Menschen geboren werden. Gott sendet sieben goldene Blätter zur Erde, um sein Werk zu vollbringen. Eines davon wird beispielsweise als Mohammed geboren, ein anderes als Moses. Auch die Kurzgeschichten „Das verlorene Kind" und die „Stadt der Dunkelheit" behandeln religiöse Themen.
Mit großer Offenheit für andere Religionen lässt Stella Bagot Erfahrungen aus ihrem eigenen Leben und Erkenntnisse aus umfassender Recherche in ihr Werk einfließen. Die Autorin möchte mit ihrem Buch nicht nur ihren Glauben transportieren. Sie möchte auch zeigen, dass unsere unterschiedlichen Religionen doch viele Gemeinsamkeiten haben. Und obwohl wir unterschiedliche Sprachen sprechen, könnte es doch sein, dass wir einen gemeinsamen Gott haben.
Biografie:
1968 in Leipzig geboren, wuchs Stella Bagot zum Teil bei ihren Großeltern an der Ostsee auf. Dort lernte sie auch ihren späteren Ehemann kennen, den sie 1988 heiratete. Bereits mit acht Jahren erhielt sie eine schulische Auszeichnung für einen Aufsatz. Nach ihrem Realschulabschluss war sie als Empfangssekretärin in einem Hotel tätig, woraufhin sie eine Ausbildung bei der Deutschen Post machte. Sie arbeitete als Postbotin und später in einem der beiden Geschäfte ihres Ehemanns, bis sie 2009 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Arbeitsleben ausschied. Sie hat drei Kinder und zu ihren Lieblingsaktivitäten gehört neben dem Schwimmen vor allem die Pflege ihres
Gartens.


