Stella Bettermann

 3.3 Sterne bei 80 Bewertungen
Autorin von Ich trink Ouzo, was trinkst du so?, Griechischer Abschied und weiteren Büchern.
Stella Bettermann

Lebenslauf von Stella Bettermann

Stella Bettermann wurde 1963 in München als Tochter eines Deutschen und einer Griechin geboren. Nach dem Abitur studierte sie Sozialpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Ihre Arbeit als Journalistin begann sie 1989 für die Frauenmagazine Elle und Freundin. Später war sie Ressortleiterin für BUNTE. Anschließend und bis heute schreibt sie für das Magazin Focus im Ressort Modernes Leben/Entertainment. Ihr Debüt veröffentlichte sie 1001 mit »Mama solo! Das Rettungsbuch für Single-Mütter« – wohl mit einer gesunden Portion eigener Erfahrungswerte die sie seit 1995 als alleinerziehende Mutter sammeln konnte. Zuletzt erschien von ihr »Ich mach Part mit Sirtaki: Wie ich in Deutschland meine griechischen Wurzeln fand«. Bettermann lebt mit ihrem Sohn in München.

Alle Bücher von Stella Bettermann

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Buchformat:
Ich trink Ouzo, was trinkst du so?

Ich trink Ouzo, was trinkst du so?

 (50)
Erschienen am 19.04.2010
Ich mach Party mit Sirtaki

Ich mach Party mit Sirtaki

 (9)
Erschienen am 13.04.2011
Griechischer Abschied

Griechischer Abschied

 (8)
Erschienen am 08.05.2015
Griechisches Geheimnis

Griechisches Geheimnis

 (7)
Erschienen am 12.05.2017
Griechische Begegnung

Griechische Begegnung

 (4)
Erschienen am 13.05.2016
Mama ante portas

Mama ante portas

 (1)
Erschienen am 01.09.2007
Cool bleiben, Mama!

Cool bleiben, Mama!

 (0)
Erschienen am 01.03.2009
Griechische Gefahr

Griechische Gefahr

 (0)
Erschienen am 11.05.2018

Neue Rezensionen zu Stella Bettermann

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MikkaGs avatar

Rezension zu "Griechischer Abschied" von Stella Bettermann

Für mich leider enttäuschend
MikkaGvor einem Jahr

So leid es mir tut: den Klappentext würde ich so nicht unterschreiben. Dort ist die Rede von einem äußerst verwickelten Fall, aber tatsächlich hatte ich eher den Eindruck, es mit einer äußerst inkompetenten und/oder äußerst unmotivierten Mordkommission zu tun zu haben.
Laut diversen Statistiken sind die ersten 48 Stunden nach einem Mord die wichtigsten – finden die Ermittler in diesem Zeitrahmen nicht wenigstens konkrete Hinweise auf den Täter, halbieren sich die Chancen, den Fall aufzuklären. Dementsprechend ist in Krimis normalerweise Hochspannung und hektische Betriebsamkeit angesagt, die Kommissare hören auf zu schlafen und fangen an, literweise Kaffee zu trinken... Es gibt weder Feierabend noch Wochenende.
Dummerweise ist der Mord in diesem Buch jedoch schon ein paar Wochen her und die Ermittlungen sind mehr oder weniger im Sande verlaufen, als Kommissar Nick Zakos (zu seinem Unmut) aus München zur Unterstützung nach Griechenland geschickt wird.
Zakos fällt jedoch auch kein großartiger neuer Ansatz ein, und so passiert erstmal ganz lange ganz wenig – da wird ihm selber zwischendurch so langweilig, dass er schwimmen geht und danach ein Weilchen die Krebse beobachtet. Einmal schickt er an einem Freitagnachmittag auch einfach alle ins Wochenende.
Der Fall scheint ihm keineswegs unter den Nägeln zu brennen, stattdessen würde er irgendwann am liebsten einfach aufgeben und abreisen... Und so wie seine Frustration stieg, stieg auch meine, denn ich wartete die ganze Zeit auf die drastische Wendung, die innovative Ermittlung, das Einsetzen der Hochspannung. Ja, es gibt Fährten – auch falsche, manchmal wenig überzeugende –, ab und an wird jemand verhört,es passieren sogar noch weitere Verbrechen, die eine Ermittlung erfordern...
Und dennoch blieb die Spannung in meinen Augen immer halbherzig. Nicht mal der Ehemann des Mordopfers oder der Chef in Deutschland machen wirklich ernsthaft Druck. Stattdessen geht es viel um den Beziehungsstress zwischen Zakos und seiner Freundin, oder die (plötzliche) Anziehung zwischen Zakos und seiner Kollegin. Und natürlich das Leben auf den Inseln des griechischen Dodekanes. Die Lebensart, das Essen, die Feiern.
Also eher Urlaubsstimmung statt Hochspannung? Als Krimi konnte mich das Buch jedenfalls leider gar nicht überzeugen, auch wenn die Mischung an sich das Potential hätte, originell und spannend zu sein. 
Die Auflösung hat mich dann vollends enttäuscht. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber sagen wir mal so: ohne Hilfe von 'Kommissar Zufall' wäre Zakos wohl nicht auf die richtige Lösung gekommen – dabei ist das Interessante an einem Krimi doch gerade, dass sich die Puzzleteile nach und nach zusammensetzen und man am Schluss das Gefühl hat, das Ergebnis guter Ermittlungsarbeit präsentiert zu bekommen. Hunderprozentig logisch und schlüssig erschien mir auch nicht alles, und zum krönenden Abschluss begeht Zakos noch einen absoluten Anfängerfehler.
Mit den Hauptcharakteren wurde ich bestenfalls lauwarm. Die Nebencharaktere sind vielfältig und bunt, aber gerade bei den wichtigsten bleibt das Buch meines Erachtens zu sehr an der Oberfläche, und so fiel es mir schwer, mit ihnen mitzufühlen. Möglicherweise lernt man sie aber in den Folgebänden noch besser kennen.
Der Schreibstil ist locker und legt viel Augenmerk auf detaillierte Beschreibungen des Ortes und des Lebens der Einheimischen. Das lässt sich flüssig lesen, verstärkt aber noch den Eindruck, einen sommerlichen Urlaubsroman zu lesen und keinen Krimi. Denn das Tempo zieht nur selten an, und auch die Atmosphäre bleibt über lange Strecken des Buches entspannt. Insofern würde ich nicht sagen, dass der Schreibstil schlecht ist, er passt in meinen Augen nur nicht immer zum Genre.
Fazit:Mord im Urlaubsparadies: Nick Zakos, ein Münchner Kommissar mit griechischen Wurzeln, wird auf die Inseln des Dodekanes geschickt, wo die Gattin eines bayrischen Politikers ermordet wurde, um dort bei den Ermittlungen zu helfen.
Leider nehmen die Ermittlungen im ganzen Buch nie so recht Fahrt auf, und ich hatte das Gefühl, dass der Krimi keinen schlüssigen Aufbau mit logischen Entwicklungen aufweist, sondern der Fall irgendwann quasi aus dem Nichts heraus aufgeklärt wird.
Ich habe gezaudert, ob meine Rezension zu harsch ist. Aber unser Krimi-Lesekreis hat das Buch diesen Monat gelesen, und von sechs Mitgliedern haben zwei das Buch sogar abgebrochen und zwei fanden es langatmig und als Krimi nicht überzeugend.

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Sigismunds avatar

Rezension zu "Griechisches Geheimnis" von Stella Bettermann

Krimi mit Augenzwinkern
Sigismundvor einem Jahr

Nach "Griechischer Abschied" und "Griechische Begegnung" ist dieser im Mai 2017 im Ullstein-Verlag erschienene Urlaubs-Krimi "Griechisches Geheimnis" schon der dritte Roman von Stella Bettermann um den in München lebenden griechisch-deutschen Kommissar Nick Zakos. Diesmal muss er in Piräus seiner Stiefmutter Dora helfen, die unter dem Verdacht steht, den am selben großen Fall arbeitenden Staatsanwalt ermordet zu haben. Natürlich unterscheidet sich dieser Urlaubs-Krimi kaum von anderen Büchern dieses beliebten Genres, doch ist es der als Griechenland-Kennerin ausgewiesenen Autorin nicht nur gelungen, dem Leser die entsprechende Atmosphäre des Landes durch Landschafts- und Ortsbeschreibungen authentisch zu vermitteln, sondern die Bestseller-Autorin ("Ich trinke Ouzo, was trinkst du so?") schaffte es zugleich, einen durchaus spannenden Krimi zu schreiben. Natürlich darf man bei Stella Bettermann nicht alles allzu ernst nehmen. Der Schreibstil mit deutlichem Augenzwinkern macht auch dieses Buch zu einer lockeren und vergnüglichen Feierabend-Lektüre. Ich habe den Roman jedenfalls gern gelesen.

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_Sahara_s avatar

Rezension zu "Ich mach Party mit Sirtaki" von Stella Bettermann

Unterhaltsam
_Sahara_vor einem Jahr

Inhalt:

Oooopa! Und dann zwei Schlenker rechts. Oder links? Im griechischen Tanzkurs mitten in München tritt Halb-Hellenin Stella Bettermann erstmal allen auf die Füße: Denn Mikis, Adonis, Popi und die anderen Exil-Griechen im Kurs können schon tanzen wie Sorbas, der Grieche. Weil griechische Gastfreundschaft auch in München gilt, nehmen sie die Neue trotzdem auf, und nach dem Sirtaki gibts Souvlaki. Oder es geht im Münchner "Piergarten" bei ein paar "Chellen" um Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Kulturen, um Sex, Liebe, Krise(n), Geld und das Leben an sich.

Meinung:

Nachdem mich „Ich trink Ouzo, was trinkst du so“ schon so gut unterhalten hat, durfte auch dieses Buch bei mir einziehen. Auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Die Halbgriechin Stella erzählt von der griechischen Volkstanzgruppe mit der sie einmal pro Woche ihre Abende verbringt. Der Leser lernt hierbei wie viele griechische Tänze es gibt. Ich war überrascht, wo ich doch nur den Sirtaki kenne. 

Außerdem lernt man auch viel über die griechische Mentalität und so manche Eigenarten. Alles wirklich humorvoll geschrieben, so dass man immer ein Schmunzeln im Gesicht hat.

Ich war bisher nur einmal in Griechenland, auf Kreta. Da hat mir die Atmosphäre so gut gefallen und das habe ich beim Lesen dieses Buches wieder gespürt. Und es hat meine Lust auf einen erneuten Griechenland Urlaub wieder gesteigert J

Fazit:

Ein schönes, unterhaltsames Buch mit Fernweh Garantie!

©_Sahara_

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