Stella Bettermann Griechischer Abschied

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Inhaltsangabe zu „Griechischer Abschied“ von Stella Bettermann

Nick Zakos, Halbgrieche und Star der Münchner Mordkommission, ist urlaubsreif. Doch aus Ferien wird nichts, weil auf einer griechischen Insel die Leiche einer deutschen Urlauberin gefunden wird. Da es sich um die Ehefrau eines ranghohen bayerischen Politikers handelt, wird Nick um Amtshilfe gebeten. Nick ist alles andere als begeistert Griechenland kann ihm gestohlen bleiben, seit sein Vater die Familie verlassen hat. Doch als er schließlich auf der Dodekanesinsel ankommt, erwacht seine griechische Seele zum Leben nicht zuletzt wegen der attraktiven Inselpolizistin Fani. Und in genau diese Seele muss er eintauchen, um den äußerst verwickelten Fall zu lösen, denn griechische Rache ist süß ...

Leichter Urlaubsschmöker

— JuliB

Man fühlt sich beim Lesen, als würde man selbst Wein trinkend in einer Taverne auf einer griechischen Insel sitzen. Schöne Stimmung!

— ktb1311

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  • Für mich leider enttäuschend

    Griechischer Abschied

    MikkaG

    08. November 2017 um 00:02

    So leid es mir tut: den Klappentext würde ich so nicht unterschreiben. Dort ist die Rede von einem äußerst verwickelten Fall, aber tatsächlich hatte ich eher den Eindruck, es mit einer äußerst inkompetenten und/oder äußerst unmotivierten Mordkommission zu tun zu haben.Laut diversen Statistiken sind die ersten 48 Stunden nach einem Mord die wichtigsten – finden die Ermittler in diesem Zeitrahmen nicht wenigstens konkrete Hinweise auf den Täter, halbieren sich die Chancen, den Fall aufzuklären. Dementsprechend ist in Krimis normalerweise Hochspannung und hektische Betriebsamkeit angesagt, die Kommissare hören auf zu schlafen und fangen an, literweise Kaffee zu trinken... Es gibt weder Feierabend noch Wochenende.Dummerweise ist der Mord in diesem Buch jedoch schon ein paar Wochen her und die Ermittlungen sind mehr oder weniger im Sande verlaufen, als Kommissar Nick Zakos (zu seinem Unmut) aus München zur Unterstützung nach Griechenland geschickt wird.Zakos fällt jedoch auch kein großartiger neuer Ansatz ein, und so passiert erstmal ganz lange ganz wenig – da wird ihm selber zwischendurch so langweilig, dass er schwimmen geht und danach ein Weilchen die Krebse beobachtet. Einmal schickt er an einem Freitagnachmittag auch einfach alle ins Wochenende.Der Fall scheint ihm keineswegs unter den Nägeln zu brennen, stattdessen würde er irgendwann am liebsten einfach aufgeben und abreisen... Und so wie seine Frustration stieg, stieg auch meine, denn ich wartete die ganze Zeit auf die drastische Wendung, die innovative Ermittlung, das Einsetzen der Hochspannung. Ja, es gibt Fährten – auch falsche, manchmal wenig überzeugende –, ab und an wird jemand verhört,es passieren sogar noch weitere Verbrechen, die eine Ermittlung erfordern...Und dennoch blieb die Spannung in meinen Augen immer halbherzig. Nicht mal der Ehemann des Mordopfers oder der Chef in Deutschland machen wirklich ernsthaft Druck. Stattdessen geht es viel um den Beziehungsstress zwischen Zakos und seiner Freundin, oder die (plötzliche) Anziehung zwischen Zakos und seiner Kollegin. Und natürlich das Leben auf den Inseln des griechischen Dodekanes. Die Lebensart, das Essen, die Feiern.Also eher Urlaubsstimmung statt Hochspannung? Als Krimi konnte mich das Buch jedenfalls leider gar nicht überzeugen, auch wenn die Mischung an sich das Potential hätte, originell und spannend zu sein. Die Auflösung hat mich dann vollends enttäuscht. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber sagen wir mal so: ohne Hilfe von 'Kommissar Zufall' wäre Zakos wohl nicht auf die richtige Lösung gekommen – dabei ist das Interessante an einem Krimi doch gerade, dass sich die Puzzleteile nach und nach zusammensetzen und man am Schluss das Gefühl hat, das Ergebnis guter Ermittlungsarbeit präsentiert zu bekommen. Hunderprozentig logisch und schlüssig erschien mir auch nicht alles, und zum krönenden Abschluss begeht Zakos noch einen absoluten Anfängerfehler.Mit den Hauptcharakteren wurde ich bestenfalls lauwarm. Die Nebencharaktere sind vielfältig und bunt, aber gerade bei den wichtigsten bleibt das Buch meines Erachtens zu sehr an der Oberfläche, und so fiel es mir schwer, mit ihnen mitzufühlen. Möglicherweise lernt man sie aber in den Folgebänden noch besser kennen.Der Schreibstil ist locker und legt viel Augenmerk auf detaillierte Beschreibungen des Ortes und des Lebens der Einheimischen. Das lässt sich flüssig lesen, verstärkt aber noch den Eindruck, einen sommerlichen Urlaubsroman zu lesen und keinen Krimi. Denn das Tempo zieht nur selten an, und auch die Atmosphäre bleibt über lange Strecken des Buches entspannt. Insofern würde ich nicht sagen, dass der Schreibstil schlecht ist, er passt in meinen Augen nur nicht immer zum Genre.Fazit:Mord im Urlaubsparadies: Nick Zakos, ein Münchner Kommissar mit griechischen Wurzeln, wird auf die Inseln des Dodekanes geschickt, wo die Gattin eines bayrischen Politikers ermordet wurde, um dort bei den Ermittlungen zu helfen.Leider nehmen die Ermittlungen im ganzen Buch nie so recht Fahrt auf, und ich hatte das Gefühl, dass der Krimi keinen schlüssigen Aufbau mit logischen Entwicklungen aufweist, sondern der Fall irgendwann quasi aus dem Nichts heraus aufgeklärt wird.Ich habe gezaudert, ob meine Rezension zu harsch ist. Aber unser Krimi-Lesekreis hat das Buch diesen Monat gelesen, und von sechs Mitgliedern haben zwei das Buch sogar abgebrochen und zwei fanden es langatmig und als Krimi nicht überzeugend.

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  • Griechischer Abschied

    Griechischer Abschied

    JuliB

    20. May 2016 um 18:30

    ~ Der erste Fall für Nick Zakos ~ Auf der kleinen Insel Pergoussa wird eine Münchener Politikergattin tot aufgefunden. Mord! Nick Zakos, bayrischer Kriminalbeamter mit griechischen Wurzeln, wird von seinem Chef nach Griechenland geschickt, um vor Ort zu ermitteln. Unterstützt wird er dabei besonders von der Lokalpolizistin Fani, denn auf Pergoussa kennt jeder jeden und es gibt mehr als einen Verdächtigen. Und die nächste Leiche lässt nicht lange auf sich warten... <><><> Anspruchslos unterhaltsame Urlaubslektüre. Ein Krimi, der nicht anstrengt und von der Umgebung her fast schon idyllisch daher kommt. Die Protagonisten sind schön ordentlich in sympathisch und unsympathisch aufgeteilt und es gibt viel griechisches Lokalkolorit. Wer Griechenland mag, wird die Romane von Stella Bettermann bestimmt mögen. Zudem bietet die Reihe um Nick Zakos eine schöne Abwechslung zu den skandinavischen, deutschen und französischen Ermittlern. 3 von 5 Sternen   Der zweite Fall "Griechische Begegnung" ist im Mai 2016 bei Ullstein erschienen        

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  • Griechischer Abschied

    Griechischer Abschied

    Kleine8310

    06. September 2015 um 21:59

    "Griechischer Abschied" ist ein Krimi der Autorin Stella Bettermann. In diesem Buch geht es um den Protagonisten Nick Zakos. Nick ist Hauptkommissar in München und stammt ursprünglich aus Griechenland. Nicks Vater hat die Familie verlassen, als Nick selbst noch ein Kind war und seitdem hat der Protagonist seinen Wurzeln und Griechenland im allgemeinen abgeschworen.    Als jedoch die Frau eines ranghohen Politikers auf der Dodekanes - Insel tot aufgefunden wird, bleibt Nick keine andere Wahl als den Kollegen dort zu helfen. Den Urlaub mit seiner Freundin Sarah muss Nick deshalb leider absagen, aber Sarah kommt spontan mit ihm nach Griechenland, nichtsahnend was sie beide dort letztendlich erwarten wird...   Nick hat mir als Protagonist ziemlich gut gefallen, aber auch die anderen Charaktere wirkten glaubhaft und sympathisch auf mich. Die Geschichte ist leider nicht ganz so spannend, wie ich sie mir erhofft hatte. Der Spannungsbogen hat sehr lange gebraucht, um überhaupt anzusteigen und dann ist dieser, meiner Meinung nach, aus sehr schnell wieder abgefallen.    Der Schreibstil der Autorin Stella Bettermann hat mir hingegen sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt bildhaft und ich konnte mir alle Dinge, Orte etc wirklich sehr gut vorstellen. Für mich was das ein perfektes Kopfkino, mit einer schönen griechischen Kulisse.     Alles in allem, kann ich sagen, dass mir dieses Debüt gut gefallen hat. Es gab, in meinen Augen zwar noch einige Dinge, die steigerungsfähig sind, aber die Geschichte hat mir Freude bereitet und auch einiges an Potenzial versprochen!  

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