Stella C. Lynn Ich bin nicht der Tod

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Inhaltsangabe zu „Ich bin nicht der Tod“ von Stella C. Lynn

Als Emma im zarten Alter von fünf Jahren hinter ihrem Elternhaus in einem Bach zu ertrinken droht, rettet sie unverhofft ein Fremder, der ihr von nun an im Abstand von mehreren Jahren immer wieder begegnet, ohne dass sie jemals mehr über ihn erfährt. Aufgrund einiger unliebsamer Vorfälle findet sie sich mit 25 auf der Couch einer Psychologin wieder, deren Urteil über ihr weiteres Leben entscheiden wird. Emma beschließt, den Fremden, in dem sie die Lösung all ihrer Probleme sieht, zu suchen und findet in ihm eine Liebe, die unvergleichbar stark ist, sodass der Sinn ihres Daseins neue Dimensionen annimmt. Doch die Wahrheit, die sich hinter ihm verbirgt, ist furchtbarer als der Tod und mächtiger als das Leben. Emma muss das Unfassbare annehmen und eine Entscheidung treffen, um vollendete Liebe und Sinnhaftigkeit in ihrer Existenz zu erlangen … „Ich bin nicht der Tod“ - Ein paranormaler Liebesroman, der die innere Zerrissenheit und den psychischen Wahnsinn der jungen Emma aufzeigt, die sich zwischen Gefühlen wahrer, unabdingbarer Liebe und unfassbarem, zerstörerischem Schmerz wiederfindet. Infos zur Autorin und deren Werke unter https://www.facebook.com/StellaCLynn/

Eine einfach unendlich traurige Geschichte, deren ersten Hälfte mich nicht fesseln konnte, die 2. aber umso mehr.

— MiraxD

Ein etwas anderer Roman, der viel Freiraum für eigene Überlegungen lässt

— Diana182

der Beginn und das Ende haben mir gefallen - mit dem Mittelteil hatte ich aber so meine Probleme

— annlu

Phantastisch. Anders. Fesselnd.

— jutscha

Interessant und tiefgründig

— LillyTheCat
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  • Wenn man für die Liebe sterben muss...

    Ich bin nicht der Tod

    MiraxD

    06. August 2016 um 11:42

    Ich bin nicht der Tod handelt von Emma, die als Krankenpflegerin eigentlich ein gutes Leben hat. Sie liebt ihren Job und alles andere ist nebensächlich. Doch ihre Vergangenheit ist alles andere als schön gewesen. Bei einer Nahtoderfahrung in ihrer Kindheit sieht sie ihn zum ersten Mal: Den Mann mit diesen grauen fast gläsernen Augen. Und es bleibt nicht bei diesem einem Treffen. Immer wieder sieht sie ihn, doch wer ist er und warum kann nur sie ihn anscheinend sehen?...... Der Schreibstil war für mich eher unangenehm. Denn ganz besonders Amon sprach in einer sehr distanzierten, förmlichen uns sehr höflichen Sprache, die mich sehr verwirrte und nicht gerade passend für meinen Geschmack war. Deshalb wurde mein Lesefluss oft unterbrochen durch nicht gerade passende Begriffe. Doch das Ende zog mich trotz nicht bestem Schreibstil in den Bann. Emma ist Krankenpflegerin und liebt ihren Job. Doch als sie auf der Arbeit aus Versehen von diesem mysteriösen Mann erzählt, der sie seit ihrer Nahtoderfahrungen zu verfolgen scheint, wird sie prompt zur Psychiaterin geschickt. Und sollte sie keine 10 Sitzungen hinter sich bringen, würde sie gefeuert werden. Schlussendlich nimmt sie also an den Sitzungen teil und geht Stück für Stück ihre Vergangenheit durch und trifft seit Beginn der Sitzungen wieder auf diesen einen Mann.... Emma war für mich noch einer der sympathischsten Personen in dieser Geschichte. Sie strahlte Fröhlichkeit und Heiterkeit aus, auch wenn sie eher wenige Hobbys und Freunde besaß. Nachdem sie den mysteriösen Mann wiedertraf, fand ich es jedoch seltsam, dass sie so manches erst gegen Ende des Buches fragte, wie zum Beispiel was er war oder warum er sie damals gerettet hatte. Amon ist der Mann, den Emma seit ihrem 5. Lebensjahr immer wieder sieht. Sie weiß nicht, ob er eine Einbildung ist oder real. Doch sie hätte nicht geahnt, dass er eigentlich beides ist und ausgerechnt für die Gefühle zu entwickeln scheint... Amon hingegen blieb mir eher distanzierter, zu höflich, förmlich in Erinnerung. Niemals zeigte er seine Gefühle, obwohl sich Emma und er doch ziemlich nahe standen. Gegen Ende jedoch zeigte er sehr wohl Emotionen und seine Art, seine Aufgabe faszinierte mich sehr und deshab wurde er mir erst gegen Ende sympathischer. Das Buch hatte durchaus Potenzial, denn der Schreibstil wäre bei Ausfeilung wirklich schön gewesen und das Ende und die Idee fand ich wirklich toll und unendlich traurig. Doch die erste Hälfte konnte mich so gar nicht packen und ich musste mich durchquälen, während das Ende nur so dahinflog. Daher gibt es von mir nur 2,5**.

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  • Leserunde zu "Ich bin nicht der Tod" von Stella C. Lynn

    Ich bin nicht der Tod

    StellaCLynn

    Hallo ihr Lieben, ich lade euch herzlich zur Leserunde meines neuen Buchs "Ich bin nicht der Tod" ein. (3 x in Taschenbuchformat, 7 x als Ebook) Um was geht es in dem Buch: Als Emma im zarten Alter von fünf Jahren hinter ihrem Elternhaus in einem Bach zu ertrinken droht, rettet sie unverhofft ein Fremder, der ihr von nun an im Abstand von mehreren Jahren immer wieder begegnet, ohne dass sie jemals mehr über ihn erfährt. Aufgrund einiger unliebsamer Vorfälle findet sie sich mit 25 auf der Couch einer Psychologin wieder, deren Urteil über ihr weiteres Leben entscheiden wird. Emma beschließt, den Fremden, in dem sie die Lösung all ihrer Probleme sieht, zu suchen und findet in ihm eine Liebe, die unvergleichbar stark ist, sodass der Sinn ihres Daseins neue Dimensionen annimmt. Doch die Wahrheit, die sich hinter ihm verbirgt, ist furchtbarer als der Tod und mächtiger als das Leben. Emma muss das Unfassbare annehmen und eine Entscheidung treffen, um vollendete Liebe und Sinnhaftigkeit in ihrer Existenz zu erlangen … Es handelt sich um einen paranormalen Liebesroman, der die innere Zerrissenheit und den psychischen Wahnsinn der jungen Emma aufzeigt, die sich zwischen Gefühlen wahrer, unabdingbarer Liebe und unfassbarem, zerstörerischem Schmerz wiederfindet. Ein Blick ins Buch findet ihr auf Amazon. Einige Textschnippsel auf meiner Autorenseite auf Facebook unter StellaCLynn. Freu mich auf einen regen Austausch, interessante Gespräche, eure Gedanken und Meinungen! :-) Alles Liebe Stella

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    StellaCLynn

    01. February 2016 um 09:33
    Diana182 schreibt hallo=) vielen lieben Dank, dass ich an dieser schönen Leserunde teilnehmen durfte. Hier ist meine Rezension, die ich eben auch auf Amazon eingestellt habe: ...

    Hallo, entschuldige bitte die späte Antwort - waren im Skiurlaub :-) Danke dir für deine Rezension und danke auch, dass du bei der Leserunde dabei warst. Fands spitze mit dir :-) Alles Liebe Stella

  • Fantasy oder Realität?

    Ich bin nicht der Tod

    Diana182

    24. January 2016 um 22:27

    Das cover zeigt ein sehr erotisches Paar und weckt dadurch schon Aufmerksamkeit. Allerdings handelt es sich hierbei nur bedingt um einen erotischen Roman. Die Kurzbeschreibung weckt sofort die Neugier und man möchte wissen, welche Geschichte in diesem Buch stecken könnte... Emma trifft in ihrem Leben immer wieder auf einen Mann, der ihr im letzten Moment das Leben rettet.  Da er auch noch unheimlich gut aussieht und ihr mit der zeit sehr vertraut ist, verliebt sie sich in ihn...Jedoch taucht er auch bei andern Menschen auf, die wenig später nur noch Tod aufgefunden werden. Was hat es mit diesem mysteriösen Mann auf sich? Ist er ein Mörder? Was hat er mit ihr vor? Nun zu meiner Meinung: Die Autorin hat einen flüssigen, mitreissenden und bildhaften  Schreibstil. Man ist nach wenigen Sätzen mitten in der Geschichte und möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht! Die Charaktere sind gut beschrieben und lassen sich auch schnell auseinander halten. Zusätzlich wechselt die Sprache noch zwischen mitelalterlichem vornehmen Sprachgebrauch (amon) und aktueller Umgangssprache, was mir ebenfalls sehr gefallen hat. Die Geschichte hat eine angenehme spannungskurve, die stetig ansteigt und den leser an das Buch fesselt. Es geht aber auch um eine sehr schöne Liebesgeschichte, die mir ab und an eine Gänsehaut beschert hat. Es ist einfach nur schön zu lesen, wie die Hautperson immer mehr aufblüht und sich Stück für Stück verliebt. Das Ende war bis zuletzt nicht absehbar und für mich sehr überraschend. Es bleiben viele offene Fragen und viel Raum für Ideen, welche sich der Leser selbst machen kann/muss. Mein Fazit: Auf jeden Fall eine sehr schöne, wenn auch ungewöhnliche Liebesgeschichte. Leider bleibt das Ende offen, was ich bei Büchern nicht so ganz mag- aber das ist ja Geschmackssache...

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  • Ist der unbekannte Retter real oder Einbildung?

    Ich bin nicht der Tod

    annlu

    06. January 2016 um 13:13

    Und sie verlor sich im Moment des Sterbens im Antlitz eines ihr völlig fremden Mannes. In Augen, die gänzlich surreal und mystisch wirkten. Seit ihrem Beinahe-Tod mit fünf Jahren begegnet Emma ihm immer wieder – dem geheimnisvollen Mann mit den seltsamen Augen. Er scheint immer dann aufzutauchen, wenn sie seinen Trost brauchte. Als Kind hinterfragte sie seine Existenz nicht, doch nun, mit fünfundzwanzig Jahren wird sie von ihrer Chefin gezwungen eine Psychiaterin aufzusuchen, als sie die Begegnungen erwähnt. Damit sie ihren geliebten Job als Krankenpflegerin nicht verliert, lässt sie sich darauf ein. Als sie dem Unbekannten wieder begegnet, scheinen immer mehr Menschen an ihrem Verstand zu zweifeln. Doch was hat es wirklich auf sich mit ihm? Emma entschließt sich, ihn zu suchen, um allen zu beweisen, dass sie nicht geistesgestört ist. Das Buch beginnt mit der poetisch beschriebenen Szene der Ereignisse um die fünfjährige Emma. Danach ändert sich der Schreibstil und passt sich den Alltagsbeschreibungen von Emmas Leben als Fünfundzwanzigjährige an. Die Begegnungen mit dem Unbekannten, die in der dazwischenliegenden Zeit stattfanden, werden in einem Gespräch mit ihrer Freundin kurz erzählt. Emmas Arbeit als Hauskrankenpflegerin bringt einige Szenen mit in die Geschichte, die die Beschwerden des Alterns und den nahenden Tod beschreiben, die die Erzählung für mich nicht zu einer leichten Kost gemacht haben. Daneben steht auch der Druck, der durch die ständige Beobachtung und Beurteilung von – vielleicht zurecht - besorgten Menschen in ihrer Umgebung entsteht. Der der sehr spannende Beginn wird durch eine langatmige Phase abgelöst, mit der ich so meine Probleme hatte. Ich konnte einige Entscheidungen von Emma nicht nachvollziehen – ihre Reaktionen kamen mir wie Kurzschlusshandlungen vor und sie reagierte mir manchmal auch zu heftig. Die Konsequenzen aus ihren Handlungen lassen sie in einer Lethargie und Schmerz zurück, die nicht leicht zu lesen war. Dieser Teil des Buches hat mir nicht gefallen. Dafür holt das Buch zum Ende auf, konnte mich doch noch überraschen. Das Ende lässt einige Fragen offen. Das Buch ist kein typischer Liebesroman, kein typischer urban fantasy Roman aber auch kein typisches Drama. Es vermischt Merkmale aller drei, ist dabei zum Großteil in einer Alltagssprache geschrieben, die ich nicht immer angenehm fand. Die Charaktere waren gut vorstellbar, manche Seiten an ihnen sympathisch, andere störend. So waren auch meine Einschätzungen, Gedanken und Bewertungen zum Buch durchmischt – manche Szenen und Ereignisse gefielen mir sehr gut, andere langweilten mich. Daher habe ich mich bei der Bewertung des Buches für einen Durchschnittswert entschieden.

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  • Liebe bis in den Tod

    Ich bin nicht der Tod

    Siko71

    05. January 2016 um 20:28

    Emma macht im Alter von 5 Jahren Bekanntschaft mit dem beinahe Tod. Amon, ein sogenannter Seelenretter, wartet darauf, das er ihre Seele an einen bestimmten Ort der Ruhe bringen kann. Aber als er dem Mädchen Emma in die Augen blickt fühlt er etwas ihm Unbekanntes. Das weitere Leben von Emma verläuft bis zu ihrem 25igstem Lebensjahr ganz normal. Sie arbeitet als Altenpflegerin und hat eine beste Freundin Caro. Allerdings fürchtet ihre Chefin, das Emma prychische Probleme hat und schickt sie zur Therapie. Obd die Therapeutin Licht ins Dunkel bring? Was ist mit Amon? Warum taucht er immer wieder in Emma's Leben auf? Dieser seht tiefgründige Roman regt zum Nachdenken an und geht unter die Haut. Ich gebe 4 Sterne und ein alsolut empfehlenswert.

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  • Phantastisch. Anders. Fesselnd.

    Ich bin nicht der Tod

    jutscha

    05. January 2016 um 18:04

    Emma ist Krankenschwester und liebt ihren Beruf. Sie hatte eine schwere Kindheit, die vom frühen Tod der alkoholkranken Mutter und dem Leben im Heim geprägt wurde. Im Alter von 5 Jahren ist sie fast im Bach hinter ihrem Haus ertrunken, wurde jedoch von einem Mann gerettet, der unglaubliche, fast durchsichtige Augen hat. 3 Jahre später, in der Nacht, als ihre Mutter starb, sieht sie ihn wieder. Seine Anwesenheit beruhigt sie. Auch in den folgenden Jahren sieht sie ihn immer mal wieder, häufig in Verbindung mit in Stresssituationen, und seine Anwesenheit stärkt sie. Wer ist dieser Mann? Sie glaubt, er hat sich äußerlich in 20 Jahren kaum verändert. Kann das sein? Sie fühlt sich sehr zu ihm hingezogen, will sich für ihre Rettung bedanken und beschließt ihn zu suchen. Doch was ist, wenn sie ihn findet? Kann er sich überhaupt an sie erinnern? Auch ich als Leserin habe mir diese und noch ganz andere Fragen gestellt. Einige sind beantwortet worden, andere werden der Phantasie des Lesers überlassen. Das Ende kam relativ schnell, für mich aber auch überraschend, da ich es so nicht erwartet habe. Es bleibt ganz viel Raum für Kopfkino und eine leise Hoffnung auf eine Fortsetzung. Der Schreibstil ist leicht lesbar, dabei aber absolut fesselnd. Es war mir sehr gut möglich, mich in die Protagonistin hinein zu versetzen. Das ging teilweise so weit, dass ich die „Gänsehaut“ der Protagonistin am eigenen Leib gespürt habe. Es handelt sich um eine phantastische Geschichte mit Hang zum Paranormalen, die dem Leser ganz viel Raum lässt. Für mich ist die Geschichte 5 von 5 Sternen wert, verbunden mit einer absoluten Leseempfehlung.

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  • Interessant und tiefgründig

    Ich bin nicht der Tod

    LillyTheCat

    20. December 2015 um 18:27

    Der Inhalt Als Emma im zarten Alter von fünf Jahren hinter ihrem Elternhaus in einem Bach zu ertrinken droht, rettet sie unverhofft ein Fremder, der ihr von nun an im Abstand von mehreren Jahren immer wieder begegnet, ohne dass sie jemals mehr über ihn erfährt. Aufgrund einiger unliebsamer Vorfälle findet sie sich mit 25 auf der Couch einer Psychologin wieder, deren Urteil über ihr weiteres Leben entscheiden wird. Emma beschließt, den Fremden, in dem sie die Lösung all ihrer Probleme sieht, zu suchen und findet in ihm eine Liebe, die unvergleichbar stark ist, sodass der Sinn ihres Daseins neue Dimensionen annimmt. Doch die Wahrheit, die sich hinter ihm verbirgt, ist furchtbarer als der Tod und mächtiger als das Leben. Emma muss das Unfassbare annehmen und eine Entscheidung treffen, um vollendete Liebe und Sinnhaftigkeit in ihrer Existenz zu erlangen. Die Charaktere Emma – Als unsere Protagonistin steht sie mit ihren Gefühlen und Gedanken im Fokus des Geschehens. Emma hatte eine schwere Kindheit, von der man direkt zu Beginn des Romans erzählt bekommt. Durch ihren Beinahetod lernt sie Amon kennen. Genauer gesagt rettet er sie. Und irgendwie landet sie durch ihn auf der Couch von Julia, ihrer Psychologin. Ich muss sagen, dass Emma mir als Hauptcharakter ziemliches Kopfzerbrechen bereitet hat. Am Anfang habe ich sie durchaus ernst genommen und sie als stark und gefestigt empfunden. Zum Schluss hin jedoch habe ich mir immer mehr Sorgen um sie gemacht. Sie ist dickköpfig … und furchtbar einsam. Amon – Er ist ziemlich schwer zu charakterisieren, weil er so wenig greifbar ist. Weil man so wenig über ihn kennen lernt. Das Einzige, das ich mit Sicherheit weiß ist, dass er für Emma alles tun würde. Zumindest alles, was er tun kann. So finde ich seine Ausflüchte und seine Handlungen zwar immer nachvollziehbar, aber an Emmas Stelle wäre ich auch irgendwann verrückt geworden. Caro – Sie ist Emmas beste Freundin. Ihr Verhalten kann ich sehr gut nachvollziehen. Sie ist eine starke, junge Frau. Und wahnsinnig treu. Sie glaubt Emma all ihre seltsamen Geschichten, ohne sie deswegen direkt zu verurteilen. Auch wenn sie sich Sorgen um Emmas Zustand macht, sie steht ihr zur Seite. So gut wie sie eben kann. Meine Meinung Meine Reaktion, nachdem ich die letzte Seite gelesen habe: Ein tiefes Durchatmen und „Wow“. Mehr konnte ich in dem Moment nicht sagen. Ehrlich gesagt, hätte ich nicht gedacht, dass mich das Buch so fesselt. Zunächst zu Stellas Schreibstil. Zu Beginn fand ich ihn noch etwas holprig. Aber ich habe mich immer mehr daran gewöhnen können und hatte zum Schluss das Gefühl, dass es mich mehr an Jane Austen Romane erinnert, als an die moderne Literatur des 21. Jahrhunderts. Das ist nicht unbedingt schlecht, wirkt aber zu Beginn etwas verwirrend. Wie gesagt, mit der Zeit konnte ich mich immer mehr darauf einlassen und fand es zum Schluss eigentlich eher romantisch. Die Geschichte ist sehr detailliert geschrieben. Im Prinzip läuft man neben Emma her und erlebt alles, was sie auch erlebt. Auch wenn mir manche Sachen unwichtig erschienen, für Emma waren sie eben wichtig. Der Fokus auf ihre Arbeit war für sie wichtig. Das war das, was sie am Leben gehalten hat. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich mit dem Ende der Geschichte umgehen soll. Es ist toll, auf seine eigene Weise. Das steht außer Frage. Aber es wirft meine Gedanken gerade ziemlich durcheinander, ob Amon nur für Emma real war, oder ob er tatsächlich existiert. Wie dem auch sei, es ist schön, wenn ein Buch noch lange in meinem Kopf herumspukt und mich mit Fragen überschüttet. Das ist dir wirklich gelungen, liebe Stella. Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass „Ich bin nicht der Tod“ kein Buch für Actionliebhaber ist. Es ist ein Buch für melancholische Tage. Tage, die ihr im Bett verbringen wollt und euch mit schwierigen Themen auseinandersetzen wollt. Liebe Stella, für diese traurige und trotzdem schöne Geschichte, die leider etwas schleppend am Anfang war, gebe ich dir gerne 4 von 5 Sternen. Das Ende war fantastisch, aber es ist eben nur etwas für geduldige Leser (was ich ja bin). Ach … und es war wirklich seltsam seinen eigenen Namen in einem Buch zu lesen. Vor allem, weil Caro mir so ähnlich im Verhalten war :D

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