Stella Conrad Geständnisse einer Fernsehköchin

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Inhaltsangabe zu „Geständnisse einer Fernsehköchin“ von Stella Conrad

Witzig, turbulent, einfach köstlich: „Geständnisse einer Fernsehköchin“ von Stella Conrad jetzt als eBook bei dotbooks. Melina ist Schauspielerin – na ja, zumindest „eigentlich“. Tatsächlich läuft ihre Karriere alles andere als gut und ihre Agentin droht, sie vor die Tür zu setzen. Deswegen stürzt sich Melina mit Feuereifer in das nächste Casting und bekommt prompt den Job: Sie soll die neue Star-Fernsehköchin mimen. Das Problem dabei? Sie kann überhaupt nicht kochen und seit einem Unfall noch dazu weder schmecken noch riechen. Ob der grummelige Koch Luke, der Melina als Coach zur Seite gestellt wird, ihr in dieser vertrackten Lage noch helfen kann? Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Geständnisse einer Fernsehköchin“ von Stella Conrad. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.

Nette Geschichte über eine falsche Fernsehköchin mit Einblick in die Medien- und Filmwelt.

— Hortensia13
Hortensia13

Macht gute Laune und überzeugt durch die Charaktere. Gut geschrieben, empfehlenswert!

— Isaopera
Isaopera

Sicher kein Anwärter auf den Novelpreis, aber locker leichte Literatur für zwischendurch.

— Ramgardia
Ramgardia

Eine leichte und lockere Lektüre über eine Schauspielerin, die eine Köchin spielt

— janaka
janaka

Für die Geschichte leider nur 2,5 Sterne, durch die Einblicke in die Schauspielerei und Gastronomie aufgerundet auf 3.

— peedee
peedee

Nette Story, super Charaktere nur leider nicht mein Fall

— X-tine
X-tine

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  • Die etwas andere Fernsehköchin

    Geständnisse einer Fernsehköchin
    danzlmoidl

    danzlmoidl

    30. December 2016 um 18:27

    Inhalt:Melina ist Schauspielerin – na ja, zumindest „eigentlich“. Tatsächlich läuft ihre Karriere alles andere als gut und ihre Agentin droht, sie vor die Tür zu setzen. Deswegen stürzt sich Melina mit Feuereifer in das nächste Casting und bekommt prompt den Job: Sie soll die neue Star-Fernsehköchin mimen. Das Problem dabei? Sie kann überhaupt nicht kochen und seit einem Unfall noch dazu weder schmecken noch riechen. Ob der grummelige Koch Luke, der Melina als Coach zur Seite gestellt wird, ihr in dieser vertrackten Lage noch helfen kann? Meine Meinung: Stella Conrad... Ein Name, der mir bis jetzt unbekannt war. Doch ich weiß wer dahinter steckt und das hat mich natürlich gleich neugierig gemacht. Zurecht, wie ich nun feststellen konnte. Mit diesem Buch hat Stella Conrad die perfekte Abendlektüre geschaffen. Ich habe mich gleich wohlgefühlt, mit Melina und ihren Freunden. Melina ist so ein lieber Mensch. Da wundert man sich ja schon, dass sie nicht wirklich einen Fuß auf den Boden bekommen will. Schade... Wirklich... Bei ihr geht aber auch wirklich alles schief. Fernsehköchin... Ne... Das kann man sich bei ihr gar nicht vorstellen, wenn man sie mal kennt. Dementsprechend turbulent und lustig ist die ganze Geschichte. Jedes Mal, wenn man sich dachte, dass nichts mehr kommen kann, kommt wieder eine andere Situation um die Ecke, die die ganze Sache noch komischer gestaltet. Wirklich gut gemacht. Der Schreibstil ist typsich gut für einen Abend auf der Couch in der Decke, bei einem guten Tee, wenn man einfach nur entspannen und den Tag hinter sich lassen möchte. Für mich war das Buch ideal um abzuschalten, weshalb ich das Buch gerne weiter empfehle. Ich bin mir sicher, dass ich noch das ein oder andere Buch von Stella Conrad in die Hand nehmen werde. Fazit: Auf jeden Fall zu empfehlen.

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  • Tolle Idee, schwierige Umsetzung

    Geständnisse einer Fernsehköchin
    kris006

    kris006

    10. October 2016 um 11:54

    Leider läuft Melinas Schauspielkarriere nicht wie geplant. Sie bekommt kaum noch Aufträge und ist damit recht unzufrieden - auch ihre Agentin ist am Zweifeln ob Melina noch in der Agentur bleiben soll. Auch mit ihrem Freund läuft es nicht optimal und schließlich kommt es zur Trennung. Doch wo soll sie nur hin? Zum Glück kommt ein neues großes Casting, wo Melina sich richtig reinhängen will. Schließlich überzeugt sie und bekommt den Job als Star Fernsehköchin. Aber nicht nur das sie nicht die größte Köchin auf Erden ist, Melina hat ein großes Handicap welches ihr zum Verhängnis werden kann - sie kann durch einen Unfall weder was schmecken noch was riechen. Und dann bekommt sie auch noch den schlecht gelaunten Koch Luke als Trainer gestellt. Das kann ja heiter werden. Zunächst finde ich das Cover und den Titel sehr gelungen. Mich haben beide recht neugierig gemacht. So hab ich mich sehr auf Melina gefreut. Leider war sie mir über das gesamte Buch total unsympathisch. Sie war kindisch, launisch und in ihren Reaktionen total überspitz. Hingegen mochte ich Luke sehr, auch wenn er nicht immer nett zu Melina war. Allgemein fand ich die Charaktere sehr unterschiedlich ausgearbeitet. Der Schreibstil war in Ordnung, ich kam gut durch das Buch. Auch die Kapitel hatten eine schöne Länge. Der Epilog hätte für mich auch nicht sein gemusst, wo wurde für mich am Anfang schon die komplette Spannung von dem Buch genommen. Einige Stellen wo es um Melinas fehlende Sinne ging fand ich auch recht unglaubwürdig, so das mir die Gesamtgeschichte nicht ganz rund war. Insgesamt ein nettes Buch zwischendurch, mit einer super Idee, die für meinen Geschmack leider nicht optimal umgesetzt wurde. Dafür gibt es noch knapp drei Sterne.

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  • Rezension zu "Geständnisse einer Fernsehköchin"

    Geständnisse einer Fernsehköchin
    Zsadista

    Zsadista

    04. October 2016 um 11:48

    Melina Miller ist eigentlich Schauspielerin. Doch selbst wenn sie in die engere Wahl kommt, bekommt sie einfach keinen Job. Ihr bleibt nur das Kellnern in einem angesehenen Lokal. Dazu kommt ihr Freund zu Hause. Fabian ist ein gefeierter Theaterbühnen Star und behandelt Melina eigentlich nur wie eine Angestellte, die allerdings kein Geld bekommt und noch für gelegentlichen Sex herhalten soll. Melinas Agentin ist schon kurz davor ihren Vertrag mit ihr zu kündigen. Melina ist nicht mehr die Jüngste und lehnt Soap-Verträge kategorisch ab. Doch dann passieren mehrere Dinge auf einmal. Melina erwischt ihren Fabian mit einer anderen im Bett und verlässt ihn endlich. Und sie bekommt einen lukrativen Vertrag vor die Nase gesetzt, dem sie nicht widerstehen kann. Zwar hat sie durch einen Unfall ihr Geruchs- und Geschmacksinn verloren, doch soll sie für eine neue Kochshow die Starköchen darstellen. Ob das gelingen wird steht noch in den Sternen …„Geständnisse einer Fernsehköchen“ ist ein Roman aus der Feder von Stella Conrad. Ich kenne Stella Conrad unter einem anderen Namen und ich war bislang begeistert von ihren Büchern. Der Roman hat mich wegen der Autorin sehr interessiert. Die Beschreibung hörte sich an sich auch sehr witzig an, weswegen ich auch zugegriffen habe. Reine Liebes- oder Chick-Lit Romane interessieren mit normalerweise nicht. Melina selbst kam mir sehr naiv vor. Wie sie ihren Fabian betüddelt hat, war mir etwas suspekt. Auch die Ausreden, die sie für ihn fand, konnte ich nicht nachvollziehen. Interessant war die Darstellung, wie wir von den Medien gerne hinters Licht geführt werden. Wobei mir das persönlich schon klar war, so viele Mega-Sterne-Köche wie es im Fernsehen gibt, gibt es doch gar nicht. Zumal ich Kochsendungen selbst, gar nicht leiden kann. Deswegen war ich gespannt auf den Roman, wie alles dargestellt wird. Leider hat es mir da etwas an Humor gefehlt. Ich hatte einfach im Hintergrund der Kochshows mehr erwartet … der hinfallende Bräter, das angebrannte T-Bone Steak oder so etwas in der Art. Mit den einzelnen Ereignissen am Ende konnte ich mich dann so gar nicht mehr anfreunden. Vor allem hätte ich Melina da richtig durchschütteln können. Da wurde sie mir irgendwie so richtig unsympathisch. Wie kann man sich nur wieder so drehen. Ich hatte von dem Roman wohl andere Vorstellungen. Ich muss mich einfach daran halten, dass ich von Chick-Lit Romanen die Finger lasse. Ich komme mit den Charakteren und der Story nicht so klar. Trotzdem verteile ich hier noch 3 Sterne, weil mir der Hintergrund der Geschichte sehr gut gefallen hat.

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  • Mehr Schein als Sein in der Welt der Medien

    Geständnisse einer Fernsehköchin
    schafswolke

    schafswolke

    13. September 2016 um 09:19

    Melina ist Schauspielerin, doch so recht kommt ihre Karriere nicht in Schwung und dann wird man ja auch nicht jünger, Als sie dann ein unvergleichliches Angebot bekommt, kann sie nicht nein sagen. Und so wird sie über Nacht zu einer erfolgreichen Fernsehköchin.Während Melinas Karriere in Schwung kommt, gerät ihr LIebesleben allerdings in eine Flaute. Muss sich Melina am Ende noch zwischen Liebe und Karriere entscheiden?Ich fand das Buch sehr unterhaltsam. Es zeigt wie sehr Schein und Sein in der Fernsehwelt bei einander liegen. Die Welt der Medien wird hier ein wenig durchleuchtet und es sollte ja mittlerweile jedem klar sein, dass wir nicht alles glauben müssen, was einem da vorgesetzt wird. Trotzdem ist es alles noch recht harmlos, es hätte für mich ruhig noch ein wenig bissiger sein können. Der Schreibstil ist locker und humorvoll, dadurch hatte ich das Buch auch recht schnell durch. Natürlich darf auch hier noch eine kleine Liebesgeschichte nicht fehlen.Für mich hätte das Buch allerdings ruhig ein paar mehr Seiten haben können, zum Schluß passiert dann doch ziemlich viel auf einmal.Ich vergebe hier gerne knappe 4 Sterne für eine nette Unterhaltung, die mir kurzweilige Lesestunden bereitet hat.

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  • Schein und Sein der Fernsehkochwelt

    Geständnisse einer Fernsehköchin
    lehmas

    lehmas

    12. September 2016 um 16:15

    Melina Miller, ausgebildete Schauspielerin, jagt von einem Casting zum nächsten, aber die erhofften Rollen bekommen immer die anderen. Mitte 30 und immer noch auf den großen Durchbruch hoffend, macht ihre Agentin ihr klar, dass ihre Chancen altersbedingt nun gegen Null tendieren und legt ihr eine Umorientierung nahe. Gerade da flattert ein geheimnisvolles Angebot in Haus. Nach einigen Terminen stellt sich heraus, dass Melina für eine neue Kochshow eine Köchin schauspielern soll. Wovon keiner weiß, Melina kann seit einem Bühnenunfall weder schmecken noch riechen. Ob das gutgehen kann?  Interessanterweise ist das Ende der Geschichte an den Anfang gestellt, aber dennoch möchte man natürlich wissen wie es dazu kam und wie sich Melina aus ihrer Situation befreien kann. Ihr Ex-Freund nutzt sie nur aus und der Leser ist froh, als sie ihn endlich in den Wind schiesst. Dann gibt es noch den grummeligen Luke, der sie als Berufskoch coachen und auf die Show vorbereiten soll. Stella Conrad schreibt wieder in einem leichten, humorvollen Stil, der einen regelrecht von Seite zu Seite fliegen lässt. Vor allem der immer wiederkehrende Schlagabtausch zwischen Melinda und Luke gefiel mir sehr gut. Dennoch wurde ich das Gefühl nicht los, dass mir noch das letzten i-Tüpfelchen fehlt.  Zumindest fehlte mir am Ende des Buchs das zufriedene Seufzen. Es wirkte etwas zu konstruiert.

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  • Eine Fernsehköchin mit viel Schein

    Geständnisse einer Fernsehköchin
    Hortensia13

    Hortensia13

    11. September 2016 um 18:48

    Melina Miller ist eine talentierte, aber erfolglose Schauspielerin. Sie sucht händeringend nach Engagements und wird plötzlich zu einem geheimnisträchtigen Casting eingeladen. Es stellt sich heraus, dass die Rolle ihres Lebens spielen soll und sich als Fernsehköchin in den Medien darstellen soll. Und das, obwohl sie gar nicht kochen und durch einen Unfall nicht schmecken kann. Wird sie die ganze Welt um die Nase führen können? Wird sie ihr Leben nur für den Schein hergeben?Die Geschichte ist nett zu lesen mit Happy End Garantie. Sie bietet auch einen bisschen kritischen Einblick in die Film- und Medienwelt und wie die Konsumenten leicht hinters Licht geführt werden können.

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  • ein Blick hinter die Kulissen...

    Geständnisse einer Fernsehköchin
    bine_2707

    bine_2707

    06. September 2016 um 15:55

    Melina ist eine wenig erfolgreiche Schauspielerin, denn die Rollen kriegt immer die Konkurrenz. Daher bleibt Melina nichts anderes übrig, als kellnern zu gehen. Das ihr der Job bei dem Publikum keinen Spass macht, kann man gut nachvollziehen. Wenigstens läuft es privat einigermaßen rund, denn sie ist mit Fabian zusammen. Jedoch stellt sich immer mehr heraus, dass er in Melina eher eine Putzfrau und Haushälterin sieht, denn Melina bringt weniger Miete und dafür mehr Hausarbeit ein, damit der Theaterstar sich mit seinen Groupies vergnügen kann. Als Melina das bewusst wird, kommt ihr ein geheimnisvolles Schauspielangebot ganz gelegen....   Melina macht einen sehr sympathischen Eindruck, auch wenn sie sich zu sehr von Fabian auf der Nase herumtanzen lässt. Aber leider ist sie auf Fabian angewiesen. Fabian war mir von Anfang an unsympatisch, weil er ziemlich viele Starallüren an den Tag legt, was meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt ist. Bei dem Projekt war ich erst ein wenig skeptisch. Was passiert, wenn jemand aus Melina´s Bekanntenkreis die Bombe platzen lässt. Aber glücklicherweise hat sich alles zum positiven gewendet. Der Schreibstil ist locker und leicht und gerade zum Ende hin wurde es immer spannender. Insgesamt eine schöne Sommerlektüre mit einem Blick hinter die Kulissen.

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  • Witzige und turbulente Sommerlektüre

    Geständnisse einer Fernsehköchin
    janaka

    janaka

    03. September 2016 um 08:12

    *Inhalt*Bei der Schauspielerin Melina Miller lässt der Durchbruch auf sich warten. Kurz vor dem Rausschmiss bei der Agentur, bekommt sie ein Bombenangebot. Sie soll als Köchin eine Kochshow moderieren und keiner soll erfahren, dass sie keine Köchin ist. Ihr wird der der ehemalige Starkoch Lukas Dewald zur Seite gestellt, der auf dem ersten Blick alles andere als sympathisch ist. Aber das ist nicht das einzige Problem, Melina kann absolut nicht kochen. Und seit einem Bühnenunfall kann sie fast nichts riechen und schmecken. Kann sie das Publikum von ihren Qualitäten überzeugen? Kann solch eine gefakete Show gutgehen?*Meine Meinung*"Geständnisse einer Fernsehköchin" von Stella Conrad ist eine herrlich lustige und lockere Sommerlektüre. Ich liebe Kochshows und schaue fast jedes Format im Fernsehen, deshalb musste ich unbedingt dieses Buch lesen und ich bin absolut nicht enttäuscht worden. Der Schreibstil ist humorvoll und fesselnd. Die Idee, eine Schauspielerin, die eine Köchin spielt und die kaum etwas riechen und schmecken kann, finde ich gut umgesetzt. Jedes Mal, wenn ich nun etwas Leckeres esse oder trinke, muss ich an Melina denken und bin dankbar, dass es mir nicht so geht. Der Leser bekommt einen guten Einblick in die Welt des Fernsehens. Manche Szenen werden überzogen dargestellt, aber die ernsten Themen wie Erfolgsdruck und Einschaltquoten werden nicht lächerlich dargestellt. Gleich im Prolog erfährt der Leser, wie die es ausgeht, was ich hier ziemlich gut finde. Es erhöht die Spannung und weckt in mir die Neugierde zu wissen, wie es dazu gekommen ist. Ich bin mitten im Geschehen und kann mich sehr gut mit Melina anfreunden. Sie ist mir sehr sympathisch. Luke ist am Anfang ein echter Stinkstiefel, was sich zum Glück im Laufe des Buches ändert. Das Sprichwort "Raue Schale, weicher Kern" passt ziemlich gut zu ihm. Auch die anderen Charaktere sind liebevoll und facettenreich beschrieben worden, es gibt sympathische wie auch unsympathische. *Fazit*Diese lustige Sommerlektüre hat mir wunderschöne Lesestunden bereitet und bekommt eine klare Leseempfehlung von mir.5 ★★★★★

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  • Schein oder Sein?

    Geständnisse einer Fernsehköchin
    PMelittaM

    PMelittaM

    02. September 2016 um 14:54

    Melina Miller ist ausgebildete Schauspielerin, jedoch leider nicht sehr erfolgreich, bei Castings kommt sie zwar öfter in die engere Auswahl, aber selten zum Zug. Sie muss sich als Bedienung durchschlagen und erhält höchstens einmal eine kleinere Rolle. Ihr Freund Fabian ist ein gefeierter Bühnenstar, doch zum Theater will Melina nach einem Bühnenunfall, bei dem sie Geschmacks- und Geruchssinn einbüßte, nicht mehr zurück. Als ihr eine Rolle angeboten wird, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird, ihr aber auch ein gutes Einkommen garantiert, kann sie nicht Nein sagen, fortan ist sie Melina Miller, gefeierte Fernsehköchin.Stella Conrad kenne ich bereits unter anderen Pseudonymen und liebe vor allem die Loretta-Luchs- und die Pippa-Bolle-Reihe, und etwas Ähnliches, vor allem aber etwas mit viel Humor hatte ich von diesem Roman dann auch erwartet. Wie man an den Bewertungspunkten bereits sieht, kann dieser Roman aber nicht mithalten. Die Geschichte wird von Melina selbst in Ich-Form erzählt, bleibt aber dennoch relativ oberflächlich, auch fehlen mir Emotionen. Melina rollt die Geschichte von hinten auf, so dass ein Teil der möglichen Überraschungen bereits zu Anfang verraten werden, spannend ist daher vor allem die Frage, wie es dazu kam. So richtig spannend ist das aber leider auch nicht. Auch die Charaktere bleiben relativ oberflächlich, sind zudem natürlich durch Melinas Eindrücke gefärbt. So erfährt man wenig über die Hintergründe der einzelnen Personen, auch nicht über Melinas. Bis auf den Unfall bleibt ihre Vergangenheit und ihre Familie im Dunkeln, über Fabian, ihre Agentin oder über Luke, den Koch, der sie bzgl. der Kochshow unterstützt, erfährt man ebenfalls wenig Tiefergehendes. Das ist bei einem Chick-lit-Roman (der Roman passt meiner Meinung nach in dieses Genre, schon das Cover deutet darauf hin, das übrigens sofort mein Mädchengen angesprochen hat und mir vor allem farblich gut gefällt) auch nicht wirklich von Nöten, aber ein bisschen mehr Hintergrundinfos oder Persönliches hätte ich schon gerne erfahren.Wirklich sympathisch ist mir keiner der Charaktere, bis auf einen, dieser macht im Roman eine Wandlung durch, die ihm Pluspunkte bei mir einbrachte. Er war auch der interessanteste Charakter und ich hätte mir gewünscht, seine Wandlung ein bisschen näher begleiten zu können. Vielleicht wäre es schön gewesen, die Geschichte hin und wieder auch aus einer anderen Perspektive zu erleben, vor allem Lukes hätte interessant sein können.Was mir wirklich gefehlt hat, ist der Humor. Hier hatte ich wohl meine Erwartungen, schon wegen der Autorin, zu hoch angesetzt. Auch die Thematik gäbe da einiges her, ich hatte mir lustige Situationen, Fast-Katastrophen, Faux-pas, humorvolle Gedankengänge und ähnliches vorgestellt, die gibt es auch, aber viel zu knapp, Stellenweise hat die Erzählung ziemliche Längen, da wird zu ausführlich über den fehlenden Geschmacks- und Geruchssinn (der dann gar nicht so relevant ist) geschrieben, über Melinas Einführung ins professionelle Kochen, so dass witzige Szenen zu kurz kommen. Der Roman ist auch viel zu plötzlich am Ende und man hat das Gefühl, es fehlt etwas. Fehlen können hätten dafür die amourösen Verwicklungen, in die Melina gegen Ende gerät und über deren Entstehen ich nur den Kopf schütteln konnte. Stella Conrad weiß, wovon sie erzählt, sie hat selbst als Köchin gearbeitet und kennt auch das Schauspielmilieu, das merkt man, auch wenn einige Klischees auftreten, aber die sind wohl gewollt und tragen die eine oder andere humorvollen Szene bei. Sehr schön ist, dass man gute Einblicke hinter die Kulissen erhält, dieser Part unterhält gut.Wahrscheinlich waren meine Erwartungen wirklich zu hoch, jedenfalls hat mich der Roman enttäuscht. Ich bleibe dann doch bei den anderen Pseudonymen der Autorin (gerade habe ich den neuesten Loretta-Luchs-Roman gelesen, der mir wieder sehr gut gefallen hat) und überlasse Stella Conrad Anderen. Von mir gibt es daher leider nur 3 Sterne, aber eine Empfehlung an Chick-lit-Leserinnen, die wahrscheinlich Freunde am Roman haben werden.  

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    • 7
  • Turbulent & gut geschrieben

    Geständnisse einer Fernsehköchin
    Isaopera

    Isaopera

    27. August 2016 um 21:00

    Da das Thema mich ansprach, bin ich auf dieses Buch gekommen und war direkt nach den ersten Kapiteln vom tollen Schreibstil der Autorin überzeugt. Die Protagonistin Melina ist für mich sehr sympathisch und ihre Gedankengänge sind immer nachvollziehbar. Der Leser fiebert mit, wie sie sich von ihrem blöden Freund emanzipieren kann und dann die Chance der Fernsehshow ergreift. Ihr Gegenpart in der Show, Luke, ist ein ganz besonderer Typ und hat viel mehr Tiefgang, als er gerne zeigen möchte. Das zunehmende Vertrauensverhältnis der beiden hat mir gut gefallen und die Authentizität der Szenen fand ich super. Nicht zu kitschig, einfach natürlich.Das Buch ist mit Humor geschrieben und alle Nebencharaktere sind liebevoll ausgezeichnet - auch die Ätzenden ;) Gut, dieser ganze Fernsehtrubel...wirkt schon manchmal etwas überzeichnet, aber wahrscheinlich ist es so einfach auch in Echt. Gegen Ende ging es auf einmal alles ziemlich schnell, war relativ rasch vorbei - ich finde, das Buch hätte gut noch 50 Seiten mehr vertragen können! Das ist eigentlich mein einziger Kritikpunkt, wenn man es so sagen kann. Die Probleme der Protagonistin mit dem Riechen und Schmecken - naja, auch die hätte es in der Story nicht unbedingt gebraucht, denn als nicht-Profi-Köchin eine solche darzustellen ist ja an sich schon schwierig genug und bedarf jetzt nicht zusätzlicher neurologischer Einschränkungen.Ich hatte auf jeden Fall Freude am Lesen und kann es sehr empfehlen. Macht Spaß :)

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  • Leserunde zu "Geständnisse einer Fernsehköchin: Roman" von Stella Conrad

    Geständnisse einer Fernsehköchin
    StellaConrad

    StellaConrad

    Liebe LeserInnen, sind alle Fernsehköche wirklich echte Köche? Diese Frage stellte ich mir eines Tages, während ich einer Kochsendung zusah. Was, wenn einige von ihnen nur Koch-Darsteller wären? So wie Melina Miller, Schauspielerin mit stockender Karriere, die eines Tages die Rolle ihres Lebens angeboten bekommt: Mit allen Mitteln des Marketings soll sie zur Starköchin im TV aufgebaut werden. Dass Melina nicht kochen kann, ist kaum von Belang, denn Luke, der stets schlechtgelaunte, abgehalfterte Ex-Starkoch, steht als Coach bereits in den Startlöchern. Da Melina nicht nur Geld, sondern dank ihres desolaten Privatlebens auch dringend eine Veränderung braucht, nimmt sie das Angebot spontan an. Leider hat sie beim Casting nicht erwähnt, dass sie seit einem Unfall weder schmecken noch riechen kann, was Luke natürlich auf Dauer nicht verborgen bleibt. Trotz ihrer ständigen Streitigkeiten müssen die beiden sich zusammenraufen und eine Lösung finden, um das Projekt nicht zu gefährden … Turbulent, rasant und witzig – die „Geständnisse einer Fernsehköchin“. Ich möchte euch gerne zu einer Leserunde meines neuen Romans einladen und freue mich auf euer Feedback und eure Rezensionen. Gemeinsam mit dotbooks gibt es insgesamt 15 Exemplare des Romans als eBook zu gewinnen. Zunächst habe ich aber noch eine Frage an euch: Was meint ihr, versteckt sich zwischen unseren bekannten Fernsehköchen vielleicht auch ein Schauspieler? Ich freue mich auf die Leserunde mit euch! Eure Stelle Conrad

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    • 167
  • Alles doch nur Show

    Geständnisse einer Fernsehköchin
    Ramgardia

    Ramgardia

    24. August 2016 um 13:20

    Melina, die begabte Schauspielerin, bei der der Durchbruch auf sich warten lässt. Und langsam mit Mitte 30 auch wohl nicht mehr zu erwarten ist. Mangels Geld jobbt sie in einem Künstlerlokal. Dort wird sie immer wieder von Gästen gemobbt und ihr Chef hat daran noch seinen Spaß. Ihre Agentin möchte sie nicht mehr weiter vermitteln und Freund Fabian, erfolgreicher Bühnenschauspieler, feiert lieber mit seinen Groupies. Die Beziehung besteht nur aus dem Aufräum-service von Melina und kurzen "Streicheleinheiten" des Stars.Alles in allem keine besonders schöne Situation in der Melina da steckt.Da kommt ein Angebot: Sie soll eine Fernsehköchin spielen. Der Sender baut das sehr geschickt auf und Luke, der abgehalfterte Koch, soll ihr dabei helfen. Den Einblick in diese glitzernde Fernsehwelt finde ich interessant. Es könnte durchaus alles so sein, Hauptsache die Zuschauer sehen, was sie sehen sollen oder sogar wollen.Die Dialoge zwischen den beiden sind locker und verspielt böse. So wie wir es von der Autorin gewohnt sind. Es macht Spaß sie zu lesen.Melina paart sich dann zweimal im Suff, was meine Sympathie ihr gegenüber sehr schrumpfen lässt.Am Ende wird natürlich alles gut und auch das habe ich erwartet.Weil ich finde, diese Art Bücher brauchen ein Happy End.

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  • Nett :)

    Geständnisse einer Fernsehköchin
    sabine3010

    sabine3010

    24. August 2016 um 13:14

    Inhalt: Witzig, turbulent, einfach köstlich: „Geständnisse einer Fernsehköchin“ von Stella Conrad jetzt als eBook bei dotbooks. Melina ist Schauspielerin – na ja, zumindest „eigentlich“. Tatsächlich läuft ihre Karriere alles andere als gut und ihre Agentin droht, sie vor die Tür zu setzen. Deswegen stürzt sich Melina mit Feuereifer in das nächste Casting und bekommt prompt den Job: Sie soll die neue Star-Fernsehköchin mimen. Das Problem dabei? Sie kann überhaupt nicht kochen und seit einem Unfall noch dazu weder schmecken noch riechen. Ob der grummelige Koch Luke, der Melina als Coach zur Seite gestellt wird, ihr in dieser vertrackten Lage noch helfen kann? Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Geständnisse einer Fernsehköchin“ von Stella Conrad. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-VerlagMein Fazit: Das Buch bietet etwas Überraschungen und auch etwas Spannung. Mir persönlich hat das Ende aber leider nicht so gut gefallen - es kommt mir etwas unwirklich vor - also ich habe dazu keinen Bezug weil alles so schnell passiert ist, dass es irgendwie unwahr klingt für mich... Da hätte ich gerne mehr Hintergrundinfos gehabt. Der Schreibstil ist gut getroffen.

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    • 2
  • Nix als Show

    Geständnisse einer Fernsehköchin
    peedee

    peedee

    23. August 2016 um 23:16

    Milena Miller, eine von so vielen Schauspielerinnen, die auf den Durchbruch warten, aber währenddessen kellnern, um die Miete zusammenzukriegen. Da wird sie zu einem mysteriösen Casting bestellt und bekommt tatsächlich den Job: Sie wird die Köchin einer neuen Fernsehshow! Dumm nur, dass sie gar nicht kochen und seit einem Unfall nur noch sehr minim riechen und schmecken kann. Lukas „Luke“ Dewald, ein echter Koch, soll sie für die Shows coachen…Erster Eindruck: Mir gefällt das Cover sehr gut, ein bisschen auf Retro gemacht, mit Polka dots (die gehen immer), schöne Farbgebung.Melina lebt mit ihrem Freund Fabian zusammen, der ein erfolgreicher Theaterschauspieler ist. Da er den Hauptteil der Miete übernimmt, putzt sie ihm und seinen Saufkumpels hinterher. Er interessiert sich grundsätzlich nur für eines: für sich selbst. Melina fehlt ihm wahrscheinlich erst, wenn der Kühlschrank leer ist. Dass sich Melina das gefallen lässt, habe ich nicht verstanden. Luke ist ein kerniger Typ, ein Bad Boy der Küche. Er hat mir gut gefallen, er kommt sehr authentisch rüber, da er zu sagen scheint, wenn ihm etwas nicht passt. Der Start der gemeinsamen Zusammenarbeit gestaltet sich ziemlich harzig. Interessant, dass sich die Schauspielerin und der Koch überhaupt auf dieses Experiment einlassen, da schliesslich jederzeit die Gefahr herrscht, dass alles auffliegen könnte. Ist es wegen des Geldes? Oder lockt der Ruhm?Die Geschichte gibt schöne Einblicke in die Berufe einer Schauspielerin und eines Kochs. Es werden auch ernste Themen angesprochen, wie z.B. der Erfolgsdruck (bei beiden) oder auch der Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn. Dieser Verlust muss wirklich sehr einschränkend sein. Wenn man erkältet ist, kriegt man ja so eine Vorstellung, wie eintönig das Essen ist, wenn man es nicht riechen oder schmecken kann. Interessant, dass Melina alle parfümierten Dinge entsorgt hat, da sie befürchtet, die Menschen in ihrer Umgebung eventuell zu verstören (oder in Ohnmacht zu versetzen), wenn sie zu viel Parfüm aufträgt.Da ich schon begeistert „Die Küchenfee“ sowie „Die Tortenkönigin“ (je 5 Sterne) gelesen habe und auch „Blindflug“ gut fand (3 Sterne), war ich sehr gespannt auf das neuste Werk. Leider konnte es mich nicht so begeistern, es fehlten mir einfach Emotionen und zudem war die Geschichte zu abrupt fertig. Aber am meisten haben mir der Humor, das Lachen, das Schmunzeln, das Augen verdrehen gefehlt. Für die Geschichte leider nur 2,5 Sterne, durch die Einblicke in die Schauspielerei und Gastronomie aufgerundet auf 3.

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    • 2
  • Fifty Shades of Kochlöffel

    Geständnisse einer Fernsehköchin
    Antek

    Antek

    23. August 2016 um 18:19

    Melina Miller ist ausgebildete Schauspielerin, allerdings ist das alles andere als ein Zuckerschlecken. Nach einem längeren Ausfall wegen einem Unfall hat sie irgendwie den Anschluss an die Theaterkarriere verpasst und bei Film und Fernsehen läuft es auch nicht gut, schon gar nicht, wenn man sich nicht für Dailysoaps und Telenovelas verbraten lassen will. Dann schon lieber im Odeon kellnern, die Inkneipe für Stars und Produzenten könnte ja auch ein Sprungbrett zur Karriere sein. Allerdings ist das mit 35 Jährchen auf dem Buckel auch nicht mehr sehr wahrscheinlich. Da ihre Agentin sie schon vor die Tür setzen will und Melina auch noch ihren Freund inflagranti erwischt, lässt sie sich für ein geheimes Projekt ködern. Sie soll die neue Star Köchin mimen und noch viel mehr, denn es soll ein ganzes Projekt entstehen. Wird es dem grummeligen Koch Luke gelingen, einer zwar talentierten Schauspielerin, aber geruchs- und geschmackslosen Küchenniete das nötige Know How zu liefern um die Fernsehzuschauer für dumm verkaufen zu können? Die Story beginnt mit einem Blick aufs Ende und das schafft Spannung. Von wem wird Melina wohl schwanger sein, warum hat sie es nicht länger ausgehalten, nicht die Wahrheit sagen zu dürfen? Warum hat sie die Übergabe des Fernsehpreises platzen lassen? Dann lernt man Melina erst einmal ein wenig kennen, erfährt von ihrer katastrophalen Beziehung zu Fabian, dem sie den Depp vom Dienst macht und von ihrem beruflichen Misserfolg. Ganz klar, dass sie diese Chance ergreifen muss. Man ist als Leser mit dabei, wenn es heißt eine absolute Niete am Herd auf Profikoch zu trimmen, man erfährt viel über das Dasein einer Schauspielerin, man darf von den leckersten Speisen aller Art lesen und sich dabei den knurrenden Magen halten, man bekommt Kabbeleien prästentiert und wird Zeuge, wie sich die beiden dann doch noch zusammenraufen. Auch fürs Herz ist gesorgt, schließlich wird man ja nicht aus heiterem Himmel schwanger. Interessant fand ich den Einblick ins Küchenlatein. Vielen hochtrabenden Ausdrücken wird der Schrecken genommen und man erfährt auch, dass Sternekoch alles andere als ein Zuckerschlecken ist, genauso wenig wie die Karriere als Schauspielerin. Was ist beim Dreh zu beachten, warum braucht man Fechten bei der Schauspielausbildung und vieles mehr wird hier verraten. Natürlich wird auch ein wenig kritisch hinterfragt, was wohl dran ist an den ganzen Kochgrößen, die uns täglich und vielfach in den Medien über den Weg laufen. Ganz furchtbar stelle ich mir ein Leben ohne Geschmacks- und Geruchssinn vor. Was bringen die toll angerichteten Köstlichkeiten wie rohe Rinderroulade, Tonkabohnenschäumchen oder Entenbrust mit Ziegenfrischkäse, wenn am Ende doch alles nach Einheitsbrei schmeckt? Da schätze ich es doch gleich noch einmal so sehr, dass ich genießen kann und darf. Melina hat mir anfangs fast leid getan, sie lässt sich von ihrem dumpfbackigen Freund Fabian nach Strich und Faden ausnutzen und betrügen, ganz abgesehen davon, dass er ihr Ego ständig runter macht, weil sie keine echte Theaterschauspielerin mehr ist. Fernsehen ist schließlich unter seiner Würde. Als es dann beruflich bergauf geht, hatte sie einige Male für einen Spruch gesorgt, der nicht ganz so mein Ding war, wobei ich mich am Ende aber schon so richtig für sie gefreut habe. Viel mehr punkten konnte bei mir ihr Kochcoach Luke. Der gibt zwar die Kratzbürste vor dem Herrn, was auch zu zahlreichen Wortgefechten mit Melina führt, aber ich habe den etwas schrägen, eigenbrödlerischen Typen von Anfang an richtig gern gehabt. Melinas Agentin Hanna ist durch und durch Geschäftsfrau und ich glaube, sie hat Eurozeichen anstelle von Augen. Allerdings boxt sie auch einiges für Melina durch und in ihrem Job muss man wohl so sein. Fabian fand ich ganz schrecklich. Der war von Anfang an ein rotes Tuch für mich und Melinas Angst vor dem Alleinsein muss wohl grenzenlos gewesen sein, sonst hätte sie es nicht so lange an der Seite eines solchen Schnösels ausgehalten. Der Schreibstil liest sich locker, leicht und man fliegt fast durch die Seiten. Ich konnte auch ab und an schmunzeln, aber richtig witzig, so wie das Buch beworben wird, empfand ich die Geschichte nicht. Dafür kommt aber turbulent und rasant dem Ganzen sehr nahe. Alles in allem hatte ich mit „Geständnisse einer Fernsehköchin“ gute Unterhaltung, die mir auch interessante Einblicke gegeben hat. Sehr gute 4 Sterne gibt es für diesen kurzweiligen Roman von mir.

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