Stella Duffy Kindermund

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Inhaltsangabe zu „Kindermund“ von Stella Duffy

Die Londoner Detektivin Saz Martin hat ihren letzten Fall nur um Haaresbreite überlebt – jetzt hängt sie ihren Job an den Nagel und will sich ganz ihrer frischgebackenen kleinen Familie widmen. Doch da klopft die Vergangenheit an ihre Tür: Jemand, den sie im Leben niemals wiedersehen wollte, fordert ihre Hilfe ein. Und Saz kann nicht ablehnen. Denn an der Tragödie, die vor vielen Jahren geschah,war sie nicht ganz unbeteiligt. Mit außerordentlicher Raffinesse sondiert dieser Kriminalroman das Thema Gewalt unter Jugendlichen. Wir alle treffen als Heranwachsende von Angst geleitete Entscheidungen und arrangieren uns mit den Folgen. Saz Martins Reise in die eigene Vergangenheit ist eine lyrische Detektivgeschichte und packende Unterhaltung mit tiefer Wahrheit. – "Niemand versteht sich besser auf die dunklen Geheimnisse des Herzens als Stella Duffy. Ich bezweifle, dass irgendjemand dieses Buch lesen kann, ohne sich zu winden."Losers" Val McDermid

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  • Rezension zu "Kindermund" von Stella Duffy

    Kindermund

    Angela2011

    02. October 2011 um 20:19

    Inhalt Die Londoner Detektivin Saz Martin hat ihren letzten Fall nur um Haaresbreite überlebt – jetzt hängt sie den Job an den Nagel, um sich ihrer frischgebackenen kleinen Familie zu widmen. Doch da klopft die Vergangenheit an ihre Tür: Jemand, den sie im Leben niemals wiedersehen wollte, fordert ihre Hilfe ein. Und Saz kann nicht ablehnen. Denn an der Tragödie, die vor vielen Jahren geschah, war sie nicht unbeteiligt … Meine Meinung Drei Jungen und 2 Mädchen, aus denen besteht in der Schule die Clique von Will Gallaghter. Er ist der Anführer dieser Clique, die nie etwas gutes im Sinn hat. Jeder Schüler, aber auch die Lehrer haben Angst vor Ihnen. Besonders wenn sie Ihnen auf der Straße begegnen, ohne dem "Schutzschild" Schule. Alle wussten was sie taten, aber alle hielten den Mund. Dies fand ich schon sehr schlimm, denn wo gibt es denn so etwas, wenn alle Bescheid wissen, und nichts unternehmen. Gerade alle zusammen hätten die "Macht" gehabt, sie zu stürzen. Es wurde eine abgelegene Ecke in der Schule ausgebaut, für die älteren Schüler, die keine Pausenaufsicht mehr nötig hätten. Diese wären ja alt genug, um sie ihnen anvertrauen zu können. Davon halte ich auch mal garnichts, denn die Schule sollte die Aufsichtspflicht nicht unterschätzen, oder zumindest ab und an mal dort vorbeischauen. Dann wäre vieles nicht passiert. Das wichtigste für die Clique an diesem Ort war folgendes: "Sehen, ohne gesehen zu werden". (Zitat - Seite 12) Dieses Buch wurde auch in zwei Zeitabschnitten unterteilt, der Vergangenheit und der Gegenwart. Wenn man liest, was die Clique alles getan hat, dann ist man einfach nur erschrocken darüber... Trotzdem musste ich das Buch einfach in einem Ruck durchlesen, denn ich fragte mich, wer wohl hinter der ganzen Sache stecken könnte. Was passieren würde. Was nicht passieren würde. So viel ging mir währenddessen durch den Kopf. Ich konnte nicht verstehen wie grausam man doch sein kann. Zwar sind die einzelnen Mitglieder der Clique irgendwie doch Aussenseiter, die sich einfach nur zusammengefunden haben, aber man muss es doch nicht so hart angehen. Nur ein Gruppenmitglied hatte Angst vor Ihnen und schließ sich deswegen der Clique an, und machte mit was verlangt wurde. Das schließt sie aber nicht meiner Meinung nach aus, das sie deswegen nicht dazugehören würde. Denn sie hat ja auch alles mitgemacht, wenn auch aus Angst, selbst ein Opfer zu werden. Nach etlichen Jahren meldet sich ein Opfer wieder, und dann beginnt die Geschichte nochmals so richtig ihre Spannung aufzubauen. Das Ende des Buches hatte es noch mehr in sich. Die Autorin hat einen jugendlichen Schreibstil benutzt, der meiner Meinung nach zu dem Buch passt, aber wiederrum einiges auch "dezenter" hätte ausdrücken können. Ich war sehr von den Taten der Clique erschrocken, und bin doch irgendwie froh das ich es ausgelesen habe. Erst habe ich es ja abgebrochen, weil mir der Schreibstil erst garnicht gefiel, und doch wollte ich wissen, wie die Sache ausging. Deswegen setze ich mich nochmal dran, und war überrascht über dieses Ende. Mir hat dieses Buch gesagt, das man ruhig den Mund aufmachen sollte, und zu seinen Taten stehen sollte. Auch wenn sie noch so grausam waren. Denn so schließt man doch ein wenig Frieden mit sich selbst. Fazit Ein Buch, das nicht einfach ist, aber man gelesen haben muss...

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  • Rezension zu "Kindermund" von Stella Duffy

    Kindermund

    connychaos

    04. September 2011 um 15:40

    Die Londoner Detektivin Saz Martin hat ihren letzten Fall nur um Haaresbreite überlebt – jetzt hängt sie den Job an den Nagel, um sich ihrer frischgebackenen kleinen Familie zu widmen. Doch da klopft die Vergangenheit an ihre Tür: Jemand, den sie im Leben niemals wiedersehen wollte, fordert ihre Hilfe ein. Und Saz kann nicht ablehnen. Denn an der Tragödie, die vor vielen Jahren geschah, war sie nicht unbeteiligt … Mit außerordentlicher Raffinesse sondiert dieser Kriminalroman das Thema Gewalt unter Jugendlichen, Mittäterschaft und Ohnmacht. Wir alle treffen als Heranwachsende von Angst geleitete Entscheidungen und arrangieren uns mit den Folgen. Saz Martins Reise in die eigene Vergangenheit ist eine lyrische Detektivgeschichte und packende Unterhaltung mit tiefer Wahrheit. Saz war bis vor kurzer Zeit noch Privatdetektivin aber nun ist sie in Elternzeit und widmet sich ihrer kleinen Tochter. Alles könnte harmonisch und ruhig sein, wenn sich nicht plötzlich eine ehemalige Mitschülerin melden würde, die sich mit Saz und einigen anderen Mitschülern treffen möchte. Sie wurde von Saz und ihren Freunden in der Schule gemobbt und möchte mit ihnen noch einmal darüber sprechen. Saz wird also von ihrer Vergangenheit verfolgt, in der es eine sehr unschöne Geschichte gab… Mir hat dieses Buch an sich gut gefallen, ich musste mich jedoch recht lange einlesen und mich an den Schreibstil gewöhnen. Die Autorin schreibt in recht jugendlicher Umgangssprache und ist sehr direkt. Das passt vielleicht gut zur Geschichte und beschreibt das Geschehen sehr unmissverständlich aber für mich war es doch recht gewöhnungsbedürftig und sehr erschreckend. Die Handlung ist sehr interessant geschrieben, das Thema “Mobbing an Schulen” sehr aktuell. Die verschiedenen Charaktere werden sehr umfangreich beschrieben, sodass man sich ein gutes Bild von allen Beteiligten machen kann.

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