Stella Gemmell Die Stadt des Unsterblichen

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Inhaltsangabe zu „Die Stadt des Unsterblichen“ von Stella Gemmell

Der Kaiser ist tot – lang lebe die Kaiserin! Nach dem Ende des Krieges gegen die Blauhäute können die Einwohner der Kaiserstadt Cité endlich auf eine Ära voller Frieden und Freiheit hoffen. Doch die frisch gekrönte Kaiserin Archange, die nun auf dem Thron sitzt, kennt keine Gnade mit ihrem Volk und versucht erbittert, all ihre Gegner ausfindig zu machen. Als die Stadt erneut angegriffen wird, kehrt die Angst zurück und die blutige Schlacht geht weiter. Denn der Anführer der Belagerer hat hunderte Jahre auf seine Rache gewartet und will alle Bewohner der Cité endgültig auslöschen.

Dieses Buch richtet sich an alle Freunde des Fantasy, die große epische Schlachten und verschachtelte Handlungsstränge lieben.

— Flaventus
Flaventus

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    Die Stadt des Unsterblichen
    Flaventus

    Flaventus

    27. August 2017 um 09:48

    Es heißt, in einem Krieg, in dem Mann gegen Mann gekämpft wird, verlieren die Krieger oftmals schnell die Orientierung und kämpfen mitunter gegeneinander. Ich bin mir nicht recht sicher, ob es Absicht von Gemmell war, dass der Leser oftmals ebenso orientierungslos innerhalb dieses Werks umherwandelt. Unübersichtlich Diese Orientierungslosigkeit gründet in verschiedenen Aspekten der Geschichte. Gemmell nimmt sich auf der einen Seite überhaupt keine Zeit, um neue Charaktere einzuführen. Personen erscheinen einfach auf der Bildfläche und erst nach und nach erfährt der Leser ein bisschen mehr über die betreffenden Personen. Bei Nebenfiguren verzichtet sie allerdings oftmals darauf, was diese verblassen lässt. Auf der anderen Seite fehlt eine Beschreibung der Umgebung. Die Cité oder die Stadt, die im Zentrum des Geschehens steht, bleibt sehr im Dunkeln. Es bleibt dem Leser überlassen, diese Stadt irgendwie in den Kontext der Handlung auszumalen. Wie groß die Stadt schlussendlich ist, vermag ich nicht zu sagen. Ähnlich verhält es sich mit der Zeit, denn oftmals springt Gamell in der Zeit und es fällt schwer diese Sprünge nachzuvollziehen. Die Welt ist voll von Magie. Diese bleibt aber ebenso im Dunkeln, wie so viele andere Geschehnisse. Die Magie wird gewirkt und existiert, aber ein abgerundetes Bild von der Welt, in der diese Geschichte angesiedelt ist, entsteht so leider nicht. Kriege Am Anfang des Buchs wird der Leser direkt in einen Krieg geworfen. Ist das Buch eine Fortsetzung? Im englischen Original trägt das Buch den Untertitel „City 2“. In einer englischsprachigen Rezension ist von einem „Prequel“ die Rede. So recht wissen, tu ich es bis heute nicht, ob ich weniger im Buch verloren gewesen wäre, wenn ich den „ersten“ Band „Der Moloch“ (Amazon-Link) gelesen hätte. Und dann geht es mit den Kriegen weiter. Und die schon erwähnte Unübersichtlichkeit erhält wieder Einzug. Wer kämpft eigentlich mit wem? Und warum? Viel Zeit zum erklären der Hintergründe nimmt sich Gammell nicht. Diese verwendet sie viel eher, um die Kriegsgeschehen explizit zu beschreiben, so dass es immer wieder zu detaillierten Beschreibungen von Kampfszenen kommt. Gefühlt scheint das Buch eh zur Hälfte aus Kriegs- und Kampfhandlungen zu bestehen. Episoden In dieser Geschichte erhalten unzählige Charaktere Einzug. Sie erzählen ihre Geschichte und verschwinden dann auch wieder. Nicht selten sterben auch Hauptprotagonisten, so dass sich der Leser in keiner Situation sicher sein kann, dass die Geschichte gut ausgeht. So wie in vielen anderen Geschichten, in denen man einfach weiß, dass die Hauptprotagonisten überleben. Dadurch entstehen aber recht viele Handlungsstränge, die entweder in der Geschichte versickern und erst ganz weit im letzten Viertel des Buchs einen Sinn ergeben. Dadurch entstehen Episoden, die scheinbar nicht zusammenhängen. Vor allem in der Mitte des Buchs sank meine Lesemotivation auf einen Tiefpunkt und es war recht mühsam, sich durch das Gewirr von Handlungen und Personen zu wühlen. Hier rate ich aber, durchzuhalten. Die Geschichte wird wieder anziehen und viele Ereignisse werden zum Ende hin aufgelöst. Fazit Ich finde, dass bei einem solchen Werk, das Ende eine sehr entscheidende Rolle spielt. Ist es offen oder wird die erzählte Geschichte abgeschlossen? Dadurch, dass letzteres der Fall ist, vermute ich, dass es nicht zwingend notwendig ist, „Der Moloch“ gelesen zu haben, ohne es aber mit Gewissheit sagen zu können. Es gibt zwar einige offene Fragen, aber die eigentliche Geschichte findet ein Ende. Dieses Buch richtet sich an alle Freunde des Fantasy, die große epische Schlachten und verschachtelte Handlungsstränge lieben. Sie werden wissen, worauf sie sich einlassen und dass die ein oder andere Durststrecke unvermeidlich ist. Dafür werden sie mit einer abwechslungsreichen Handlung belohnt, die immer wieder für eine Überraschung gut ist. Diese Rezension findet sich auch auf meinem Bücherblog.

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