Stella Gibbons Cold Comfort Farm

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Inhaltsangabe zu „Cold Comfort Farm“ von Stella Gibbons

Presents a funny portrait of British rural life in the 1930s, in which Flora, a recently orphaned socialite, moves in with her country relatives, the gloomy Starkadders of Cold Comfort Farm.

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  • Ein großer Spaß

    Cold Comfort Farm

    anneschuessler

    16. August 2017 um 15:36

    Ein Klassiker, der genremäßig sehr schwer zu packen ist. Gesellschaftssatire mit ein bisschen Science-Fiction vielleicht, aber letztlich ist es ja auch egal. Flora Poste, Anfang 20 und gerade Waise geworden muss ihr Leben planen. Arbeiten kommt nicht in Frage, denn, so denkt sie, sie hat ausreichend viele Verwandte, die sie sicherlich bei sich unterbringen können. Ihre Wahl fällt auf Cold Comfort Farm, einer düsteren Farm mit seltsamen Bewohnern irgendwo in Sussex. Obwohl Flora dort nicht gerade herzlich empfangen wird, lässt sie sich nicht beirren. Schnell ist sie sich sicher, dass ihre Aufgabe hier sein wird, der Farm und ihren Bewohnern zu helfen, ob sie das wollen oder nicht, da sie alleine offensichtlich nicht dazu in der Lage sind. Es ist ein bisschen wie Austens Emma, nur sympathischer. Das Buch wurde 1932 veröffentlicht, spielt aber 1946. Das ist für Leser aus dem Jahr 2017 etwas verwirrend, tut dem Spaß aber keinen Abbruch. Große Empfehlung, als nächstes wird die Verfilmung geguckt.

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  • Cold Comfort Farm

    Cold Comfort Farm

    Windflug

    08. October 2013 um 22:04

    "There have always been Starkadders at Cold Comfort." Flora Poste ist knapp 20, modern und selbstbewusst und beschließt nach dem Tod ihrer Eltern, der sie mit nur hundert Pfund pro Jahr zurücklässt, sich einfach von Verwandten durchfüttern zu lassen. Und zwar von ihrer Cousine und deren Familie auf einer Farm in Sussex mit dem klingenden Namen "Cold Comfort". Dass der nächste Ort "Howling" heißt und die alte Tanta Ada Doom den gesamten Hof unter ihrer Fuchtel hat, ohne je ihr Zimmer zu verlassen, passt perfekt ins Bild. Aber Flora braucht sowieso eine Aufgabe, und was wäre herausfordernder, als etwas Ordnung und Zivilisation in die Cold Comfort Farm zu bringen? Ich habe das Buch inzwischen zweimal gelesen, und das hat sich echt gelohnt. Beim ersten Lesen wusste ich überhaupt nicht, was mich da erwartete, und tat mich deshalb zu Beginn des Buches etwas schwer. Jetzt, beim zweiten Lesen, habe ich es von vorn bis hinten genossen, und es hat mir noch besser gefallen als erwartet. Entscheidend zu wissen ist nämlich, dass es sich bei "Cold Comfort Farm" um eine Parodie handelt auf die offenbar in der englischen Literatur der dreißiger und vierziger Jahre modernen düster-romantischen Romane über das Landleben. Nun kenne ich diese Romane nicht, aber trotzdem habe ich mich königlich amüsiert. Letztlich kann man ja auch aus einer Parodie die Originale ableiten - und abgesehen davon ist es auch einfach eine herrlich überspannte, schräge Geschichte. Es wimmelt natürlich von überzeichneten, absurden Charakteren, die ich aber trotzdem irgendwie ins Herz schließen konnte, und das muss man schon erst mal schaffen zu schreiben! Zwischendurch gibt es immer wieder Passagen, die mit Sternchen gekennzeichnet sind und besonders schwülstige Beschreibungen enthalten - wie die Autorin im Vorwort bemerkt: "It ought to help the reviewers, too." Darum suche ich mal eine besonders schöne Drei-Sterne-Passage raus und zitiere sie: "Her blank eyes burrowed through the foetid air between herself and her visitor. They were without content; hollow pools of meaninglessness. They were not eyes but voids sunk between two jutting pent-houses of bone and two bloodless hummocks of cheek. They suspended two raw rods of grief before their own immobility, like frozen fountains in a bright wintry air; and on these rods the fluttering rags of a futile grief were hung." Na, ist das nix? ;-) Die Stelle verdeutlicht übrigens auch den zweiten Grund, weshalb mir das Buch erst beim zweiten Mal richtig gut gefallen hat: Das Englisch ist schon herausfordernd. Schon allein auch wegen der landwirtschaftlichen Vokabeln und den ausgedachten Dialekt-Begriffen, die dann aber auch Flora zunächst nicht versteht, "mollocking" zum Beispiel. Das ist das, was ihr Cousin (oder eher der Sohn ihrer Cousine) Seth tut, wenn er im Frühling dafür sorgt, dass die junge weibliche Bevölkerung der Umgegend ebenso fruchtbar wird wie das Land ... Aber wenn man sich einmal damit abgefunden hat, dass man eben nicht alles versteht, stört das nicht weiter. Der schlimmste Vokabel-Overkill ist sowieso in den besagten pseudo-poetischen Sternchen-Passagen, und da ist es nicht weiter schlimm, wenn man nicht jedes Wort versteht. ;-) Der eigentlichen Handlung konnte ich problemlos folgen, habe ab und zu schon mal was nachgeschlagen, aber mehr aus Neugierde als aus Notwendigkeit. Und ansonsten habe ich einfach nur mit viel Vergnügen gelesen, wie Flora aber auch wirklich für jeden der zahlreichen Starkadders eine Lösung für sein persönliches Problem findet und geschickt zur Ausführung bringt ... Fazit: Das macht Spaaaaß! Und natürlich bleibt eines ganz sicher im Gedächtnis, Aunt Adas Trauma nämlich: "I saw something nasty in the woodshed!"

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