Stella Gibbons Der Sommernachtsball

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Inhaltsangabe zu „Der Sommernachtsball“ von Stella Gibbons

Ein bezauberndes Aschenputtelmärchen aus dem England der 30er-Jahre Viola Withers Leben ist gerade alles andere als märchenhaft. Arm wie eine Kirchenmaus ist die junge Witwe dazu gezwungen, mit der Familie ihres verstorbenen Ehemannes unter einem Dach ein eher freudloses Dasein zu fristen. Der mürrische Mr. Wither ist ein tyrannischer Geizhals, der keinen Hehl daraus macht, wie wenig er von seiner Schwiegertochter hält, und Violas Schwägerinnen sind beide keinen Deut besser. Allein die Aussicht auf den großen Wohltätigkeitsball kann Violas Laune heben - besonders, da Victor Spring ebenfalls dort sein wird, Spross der wohlhabendsten Familie am Ort und in Violas Augen ein wahrer Märchenprinz. Doch Victors Absichten in Bezug auf Viola sind, kurz gesagt, nicht besonders ehrenhaft ...

Humorvolle Aschenputtelgeschichte aus dem England der Dreißiger Jahre.

— Pelippa

Die Lektüre dieses Buches ist ein leichter Spaß. Es zeigt eine sorglose Gesellschaft, die von Glanz und Illusion gelebt hat.

— aba

Amüsant, humorvoll und sehr britisch. Eine kurzweilige Lektüre für Freunde der 30er Jahre mit toller Figurenzeichnung.

— mecedora

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Gute idee leider nicht so überzeugend rüber gebracht.

lenicool11

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  • Merry old England

    Der Sommernachtsball

    walli007

    Die seit drei Monaten verwitwete Viola Withers soll aus London zu ihren Schwiegereltern aufs Land ziehen. Mr. und Mrs. Withers, die 39jährige Madge und die 36jährige Tina machen ihrem Namen alle Ehre. Sie kommen der erst 21jährigen Viola reichlich verwittert vor. Dennoch sieht sie keine Möglichkeit im London der 1930er zurecht zu kommen, sie hat kein Geld und keinen Job. Wie soll sie nur den Rest ihres Lebens verbringen, gelangweilt auf dem Sofa sich selbst bemitleidend? So jedenfalls scheint es zu sein während der ersten Tage. Und wie soll sie Mr. Withers, der unbedingt ihr Geld verwalten will, beibringen, dass sie gar keins hat? Keine schönen Aussichten auf den Rest ihres Lebens, doch dann kommt die Einladung zum örtlichen Sommerball… Als ich so durch die Bücherei schlenderte, lachte mir dieses Buch entgegen mit seinem farbenfrohen Partycover, dass die Stimmung der Zeit gut rüberbringt. Tatsächlich im Original bereits im Jahr 1938 erschienen, handelt es sich um eine kleine Wiederentdeckung der Autorin, die hier nicht ihr bekanntestes aber doch ein sehr lesenswertes Werk abliefert. Auf seine altmodische Art wirkte das Buch auf mich doch sehr modern, stellt es doch eine Zeit des Umbruchs dar, was die Autorin auch deutlich beschreibt. So wie sich die Zeiten ändern, so müssen sich die Protagonisten anpassen. Viola, nur kurz verheiratet, vermisst ihren Mann nicht besonders. Etwas schlicht zwar, dennoch eine Romantikern, der es ihre Namensvetterin Shakespeares Viola besonders angetan hat, wünscht sie sich doch etwas anderes als bei den Schwiegereltern zu versauern. Während es der dicklichen Madges einziger Wunsch ist, einen Hund zu bekommen. Die immer dünner werdende Tina sieht sich schon als vertrocknende alte Jungfer, sie ihre Chancen auf der Kunstschule nicht genutzt, bis sie anfängt mit sich selbst ehrlich zu sein.  Im England der 30er versunken nahm ich am Schicksal der drei jungen Frauen teil, manchmal denkend, was verzogene Gören sie doch in ihrem fortgeschrittenen Alter sind, manchmal schmunzelnd, wenn die Withers sich doch nicht als ganz so verwittert herausstellen und schließlich  mit einiger Freude, wenn sich der Ausgang des Sommernachtsballs andeutet. Welche der drei Frauen ich am sympathischsten fand, verrate ich allerdings nicht. Besonders gut jedenfalls hat mir die Beschreibung des beschaulichen Landlebens der damaligen Zeit gefallen, in der sich die Veränderungen, die eben die Zeit mit sich bringt, bereits andeuten.

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    • 3

    Sabine17

    01. December 2014 um 21:56
  • Rezension zu "Der Sommernachtsball" von Stella Gibbons

    Der Sommernachtsball

    aba

    14. June 2014 um 16:19

    Sorgloses Leben Meine neue Leidenschaft: Literatur für Frauen aus den 30er Jahren! Eine der Neuentdeckungen des Manhattan Verlages ist "Der Sommernachtsball" von Stella Gibbons, zuerst im Jahr 1938 in England veröffentlicht. Ende der 30er Jahre, eine Zeit, in der sich viele schwerwiegende Veränderungen weltweit angekündigt hatten. Aber in dem idyllischen Essex feiert der ländliche Adel Englands luxuriöse Partys und erlebt sein eigenes Märchen. Wie in jedem Märchen gibt es bei Stella Gibbons auch Gute und Böse, Arme und Reiche und jede Menge Intrigen. Aber vor allem gibt es ganz viele Träume und natürlich auch die wahre große Liebe. "Der Sommernachtsball" ist eine leichte Geschichte, die unterhält und für eine Weile Sorgen und Probleme vergessen lässt. Die Beschreibung der Atmosphäre dieser Zeit, der Kleider und Frisuren, und auch der Partys haben mir gut gefallen. Die Leichtigkeit, wie die weltbewegenden Ereignisse ignoriert werden - von denen wir wissen, wozu sie nur ein Jahr nachdem das Buch erschienen war, geführt haben -, ist, zugegebenermaßen, ansteckend. Leider verdirbt die fehlerhafte Übersetzung an machen Stellen die Freude am Buch. Nur die korrekte Wiedergabe eines Textes kann den perfekten Genuss eines Romans garantieren, fast so als würde man ihn in der Originalsprache lesen. Die 30er Jahre hatten einen besonderen Charme, und das weiß Stella Gibbons zu vermitteln. Abgesehen von ein paar viel zu detailliert beschriebenen Szenen, ist die Lektüre dieses Buches ein leichter Spaß. Es zeigt eine Gesellschaft, die von Glanz und Illusion gelebt hat.

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  • Tolle Idee, schlechte Umsetzung....

    Der Sommernachtsball

    ALISIA

    01. February 2014 um 22:17

    Meine Meinung: Das Cover ist mal anders als die, die ich sonst kenne. Natürlich hätte ich vom Titel her, was anderes erwartet als dieses Cover aber es ist doch außergewöhnlich. Allerdings hätte ich mir auch gut etwas anderes, echter und mit mehr Farben, vorstellen können. Der Titel aber ist sehr ansprechend. Von der Inhaltsangabe habe ich mir sehr viel versprochen immerhin soll es ja eine Geschichte sein wie bei Aschenputtel. So hab ich mich wirklich gefreut dieses Buch zu lesen und konnte es auch kaum erwarten. Allerdings wurde ich wirklich maßlos enttäuscht. Vielleicht liegt es daran, dass ich zu hohe Erwartungen hatte, aber wer kann, es mir da verübeln? Man erfährt viel von den Charakteren und manchmal ist das eben zu viel. Oft will man das gar nicht wissen oder das, was erzählt wird, wird zu sehr ins kleinste Detail geschildert. Das wäre ja noch einigermaßen erträglich, wenn es doch nur interessanter geschrieben wäre. Anfangs dacht ich ja noch das die Geschichte ja noch besser werden könnte und hab einfach mal weiter gelesen, oder eher mich durchgequält. Es wurde nicht besser. Die Autorin scheint es wirklich zu beherrschen nicht wirklich auf die Gefühle der Charaktere eingehen zu können. Es gibt ja manche Autorinnen und Autoren die eine Geschichte schreiben und sie praktisch vor einem lebendig wird. Diese hat leider den Eindruck erweckt als würde sie es eher langweilen diese Geschichte zu schreiben. Es war wirklich toll die Ansichten von allen Charakteren zu lesen und vor allem war es auch abwechslungsreich aber bei so vielen Gedanken und vor allem bei so vielen Personen wie in dem Buch vorkommen kann man leicht durcheinander kommen. Es wurde auch, meiner Meinung nach, oft einfach hin und her gewechselt so das man eher genervt war als interessiert. Die Charaktere scheinen sehr beschränkt zu sein, so kam es mir jedenfalls vor. Sie erschienen mir alle gleich, was das eine angeht: Sie wirkten alle farblos. Viola ist einer der Hauptpersonen. Sie ist 21 Jahre alt und bereits Witwe. Sie zieht zu ihren Schwiegereltern und lebt dort im Haus. Sie langweilt sich sehr oft in der Geschichte und ihre Gedankengänge sind grad zu ... langweilig und nervtötend naiv. Sie erscheint mir eher, wie eine quengelnde Sieben jährige die sofort sterben will, wenn ihr geliebter kein Interesse an ihr hat oder sie vor Langeweile fast umkommt statt einer 21 Jahre alten Witwe. Sie war mit Abstand meine meist gehasste Person. Sie hat an allem was auszusetzen und nörgelt andauernd herum. Vor allem die ersten 300 Seiten. Tinas Ansichten bekommt man auch oft zu lesen. Sie freut sich als Viola erscheint und denkt, dass diese mehr Farbe in das langweilige Haus hinein bringen wird. Sie erscheint mir zwar eher, wie eine Nebenfigur aber so oft wie man von ihr liest und vor allem wie ansatzweise lebendig sie wirkt, wäre sie die perfekte rolle für die Hauptfigur. Sie ist schlau, versucht was Neues auszuprobieren und vor allem hat sie mir gefallen als ich gelesen habe das auch sie Viola beschränkt hält. Aber auch von ihr hat man manchmal Langweilige und vor allem Detailreiche dinge zu lesen bekommen. Den Prinzen spielt, soll ja immerhin ein wenig wie Aschenputtel sein, Victor Spring. Natürlich ist er gut aussehend und sehr reich. Er wird von allen Mädchen angeschwärmt und ist ja so ein guter Charakter, der alles kann. Für mich war er eher ein Macho, der immer alles bekommt, was er will. Vor allem erschienen mir seine Ansichten für einen Charakter der einen Prinzen ähneln soll wirklich langweilig. Er beachtet Viola anfangs gar nicht aber sobald sie eine neue Frisur hat fällt sie ihm auf, weil ihre Frisur so ungewöhnlich ist. Er hat wirklich eine sehr oberflächliche Persönlichkeit. In dem ganzen Buch ging es, meiner Meinung nach, nur um Kleider und Frisuren. Am Ende wurde alles auf den Haufen geschmissen, damit man halt ein Ende hat, das natürlich ein Happy End ist. Man kann glaube ich an meiner Rezension lesen, wie wenig mir das Buch gefallen hat. Ich hab mich praktisch durch die Seiten gequält. Fazit: Ein Buch, das ich nicht jeden unbedingt empfehlen kann. Es ist eintönig und alle Charaktere erscheinen einen farblos. Die, die gerne sehr viel Details lesen und vor allem über Kleider und Geld wären hier perfekt. Für die anderen, wie mich, erscheint dieses Buch nur an der Oberfläche gekratzt. Schade eigentlich, da man doch so viel mit dieser Idee hätte machen können. 

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  • Charmantes Portrait einer Epoche

    Der Sommernachtsball

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. November 2013 um 08:39

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Beim Durchlesen der Autorenbiografie ist mir erst einmal aufgefallen, dass die Autorin Stella Gibbons ja bereits seit über 20 Jahren tot ist. Und etwas Recherche zum Buch selbst hat dann auch schnell gezeigt, dass es sich bei “Der Sommernachtsball” keinesfalls um einen erst vor kurzem entstandenen Rückblick in eine fiktive Version der 30er-Jahre handelt, sondern das Buch selbst bereits ein gutes dreiviertel Jahrhundert alt ist und damit ein zwar fiktives aber dennoch authentisches Zeitzeugnis des Englands der 30er-Jahre darstellt. Das verleiht dem gesamten Buch natürlich direkt noch einmal eine Extraportion Charme. Was dieses Buch zu einer durch und durch unterhaltsamen Lektüre macht, ist die Art, auf die Stella Gibbons ihre Charaktere beschreibt. Die Beschreibungen sind so ausgefallen und ungewöhnlich und doch immer wieder absolut passend und perfekt zugeschnitten auf die jeweilige Figur. Teilweise beschreiben sich die Figuren selbst, entweder im Dialog oder über einen inneren Monolog – da die Erzählperspektive immer wieder wechselt, bekommt man einen hervorragenden Einblick in all die vielen verschiedenen Figuren -, teilweise werden sie aber auch von anderen Figuren beschrieben, immer jedoch verleiten diese Beschreibungen den Leser zumindest zum schmunzeln und verleihen den Charakteren gleichzeitig etwas wahnsinnig Realistisches, da auch ihre Schwächen auf wahnsinnig charmante Art beschrieben werden. “Der Sommernachtsball” ist eine Aschenputtel-Geschichte mit einigen kleinen Wendungen und Änderungen, einem ganzen Kader exzentrischer Figuren und sehr, sehr viel Charme. Die Geschichte ist eher ruhig, zwar immer wieder durchsetzt mit dezentem, feinem und sehr klugem Humor, aber keine Komödie, bei der die Leser seitenlang nicht mehr aus dem Lachen raus kommen. Stella Gibbons gibt mit diesem Buch einen sehr charmanten und authentisch-humorvollen Einblick in das Leben einer Familie des ländlichen Englands der 1930er-Jahre, der sehr schön zu lesen ist und den ich definitiv empfehlen kann.

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