Sten Nadolny Ein Gott der Frechheit

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Inhaltsangabe zu „Ein Gott der Frechheit“ von Sten Nadolny

In Sten Nadolnys Roman ist Hermes, Gott der Kreuzwege und der Nacht, der Diebe und Kaufleute, der Held. Nach über 2000jähriger Gefangenschaft wird er vom neurotischen Technologie-Gott Hephäst befreit. Der erste Mensch, der ihm nach seiner Befreiung auf Santorin begegnet, ist die junge Helga aus Stendal in Sachsen-Anhalt, für die sich Hermes gleich entflammt. Diese befindet sich auf einer Kreuzfahrt, und Hermes folgt ihr, selbst über den Atlantik. Auf den Reisen lernt er nicht nur die Angebetete besser kennen, sondern macht sich auch seinen Reim auf die Veränderungen, die die Welt in den letzten 2000 Jahren erfahren hat.

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  • Rezension zu "Ein Gott der Frechheit" von Sten Nadolny

    Ein Gott der Frechheit
    Duffy

    Duffy

    15. February 2012 um 16:31

    Nadolny lässt Hermes, den Gott der Diebe und den Götterboten 1990 wieder auferstehen. Er kommt auf die Welt und ist überrascht, wieviel sich verändert hat und muss lernen, mit diesen Veränderungen umzugehen. Es ist sicher keine neue Idee, Gott oder Gottheiten auf die für sie gewöhnungsbedürftige Erde zu schicken (Niven hat das in "Gott erbarme" ganz toll gemacht), aber es ist zumindest eine Chance, etwas daraus zu machen. Nadolny machte daraus fast ein Märchen, nur ab und an verholpert er sich in seinen eigenen Vorgaben. Obwohl natürlich auch etwas satirisch angelegt, fließt das Buch nicht richtig. Es bleibt auf einem Ereignislevel, der sich leider auch aus Wiederholungen speist und nur ganz selten beim Leser richtig zupackt. Das ist schade, denn Nadolny ist ein großartiger Autor, nur ist diesmal seine Brillianz ein Opfer der etwas dünnen Umsetzung geworden.

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  • Rezension zu "Ein Gott der Frechheit" von Sten Nadolny

    Ein Gott der Frechheit
    Vyanne

    Vyanne

    16. May 2009 um 00:08

    Sehr witzig-spritzig geschrieben, schön zum Mitdenken. Einfach drollig mit anzusehen, wie der Gott nach 2000 Jahren Gefangenschaft wieder in Aktion tritt und versucht, die Welt und ihre Logik zu verstehen (wobei es natürlich auch zu Missverständnissen kommt). Übrigens auch ein sehr lebendiger Charakter - man muss ihn nicht mögen, aber er überzeugt. Ebenfalls interessant, wie die Götter die Menschen für sich nutzen und "steuern". Letztere glauben zwar an einen einzig wahren Gott, letztenendes ist aber alles nur ein von sämtlichen Göttern der Welt inszeniertes Schauspiel, bei dem die Götter verdeckte Identitäten angenommen haben. - Ziemlich originielles Konzept, trotz etwaiger Verworrenheiten doch ziemlich flüssig zu lesen.

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  • Rezension zu "Ein Gott der Frechheit" von Sten Nadolny

    Ein Gott der Frechheit
    aimenal

    aimenal

    22. August 2008 um 09:05

    Dieses Buch ist leicht und vergnüglich. Hermes kommt wieder in die Welt und der Gott der Diebe und Kaufleute ist entsetzt wie ernst die Welt wurde, weil sich Hephaistos Technik durchgesetzt hat. Mythologie trifft Satire. das hochbewertete Buch "Die Entdeckung der Langsamkeit" war mir zu langweilig, dieses ist meinem geschmack nach besser.