Stendhal Le Rouge et le Noir

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Inhaltsangabe zu „Le Rouge et le Noir“ von Stendhal

Au rouge des armes, Julien Sorel préfèrera le noir des ordres. Au cours de son ascension sociale, deux femmes se singularisent, comme pour figurer les deux penchants de son caractère : Madame de Rênal - le rêve, l'aspiration à un bonheur pur et simple - et Mathilde de La Mole - l'énergie, l'action brillante et fébrile. A ces composantes stendhaliennes (conception de la vie qui dépasse la stratégie narrative pour s'étendre à l'existence de l'auteur) correspondent deux facettes stylistiques : la sobriété et la restriction du champ de vision. Dans cette Chronique de 1830, bien avant l'existence du cinéma donc, Stendhal alterne les prises de vue pour concilier réalisme et romantisme. Le Rouge et le Noir, portrait social, est également un roman de l'individualité où le regard des personnages sert de philtre au narrateur et où la cristallisation stendhalienne, cette phase irisée De l'amour, trouve un formidable support dans les champs, contrechamps, plongées et contre-plongées. Cette écriture visuelle ajoute à l'analyse une intelligence psychologique profonde. Inversement, le ton dépouillé permet au romantisme d'éviter le lyrisme abusif et de demeurer ironique envers la société sclérosée de la France de la Restauration. --Sana Tang-Léopold Wauters (Quelle:'Flexibler Einband/17.09.2004')

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  • Rezension zu "Le Rouge Et Le Noir" von Stendhal

    Le Rouge et le Noir

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. January 2011 um 13:33

    Der Handwerkersohn Julien Sorel hat ein phänomenales Gedächtnis und liest gerne. Dies macht ihn in den Augen seiner Familie suspekt - wozu braucht ein Handwerker in der französischen Provinz in den 1830er Jahren Bücher? Julien ist also recht unglücklich, auch, weil er ein Fan von Napoleon ist (was seit dessen Niederlage und Verbannung auch nicht mehr gerne gehört wird) und hohe Ambitionen für seine Zukunft hegt. Da er eine solche glorreiche Zukunft in der armee nicht mehr erkennen kann, setzt er auf das kirchliche Pferd und beginnt eine Ausbildung zum Priester. Schließlich öffnen ihm seine Lateinkenntnisse und die Tatsache, daß er die lateinische Bibel in großen Teilen auswendig kennt, eine erste Türe zu einem neuen Leben: er wird als Hauslehrer für die Kinder des Bürgermeisters gerufen. Dort entwickelt sich eine Affaire mit der Frau des Hauses. in der beide abwechselnd verliebt und mißtrauisch sind. Die Klassenunterschiede zwischen den beiden und die strengen Gesellschaftsregeln der Zeit tun ein übriges, diese Affaire schließlich enden zu lassen, womit beide eigentlich nicht glücklich sind. Von seiner Stelle als Hauslehrers kommt Julien nun nach Paris, um im dortigen Priesterseminar seine Ausbildung fortzusetzen. Auch hier sitzt er ständig zwischen den Stühlen, da seine Bildung und sein Ehrgeiz bei seinen Mitbrüdern nicht gut ankommen. Es dauert lange, bis er es schafft, einigermaßen akzeptiert zu werden. Schließlich wird er vom Marquis de la Mole als Schreiber und Buchhalter eingestellt. Hier lernt er die höheren Gesellschaftsschichten näher kennen, und seine anfängliche Ehrfurcht wandelt sich mehr und mehr in Verachtung, da die Personen seinen hohen Ansprüchen und Vorstellungen nicht genügen. Doch auch hier verliebt er sich, und zwar in die Tochter des Marquis, Mathilde, die er anfangs für ihre Hochnäsiigkeit und Schnippischkeit haßt, bald aber schätzen lernt. Mathilde auf der anderen Seite stellt fest, daß Julien sehr viel interessanter ist als die jungen Herren, die ihr wegen ihrer Schönheit und Intelligenz den Hof machen. Auch hier ist die Liebe wechselhaft und die Beziehung durchlebt viele Höhen und Tiefen, wobei die Tiefen einerseits durch die beiden sehr eigenwilligen Charaktere, andererseits wieder durch die Regeln der Gesellschaft, die eine Verbindung zwischen den beiden aufgrund der Klassenunterschiede nicht tolerieren. Die Erzählung endet schließlich tragisch. Stendhal nutzt seinen Roman als Abrechnung mit der Gesellschaft seiner Zeit, die er heftig kritisiert - teils offen, teil indirekt. Nach der Lektüre versteht man, warum das Buch zu den wichtigsten seiner Zeit gezählt wird.

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