Stendhal Reise in Italien

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Inhaltsangabe zu „Reise in Italien“ von Stendhal

Henri Beyle, alias Stendhal (1783-1842) zeichnete in seinem Reisetagebuch eine schillernde Skizze italienischer Zustände im zweiten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts. Grundlagen waren seine Erlebnisse und Eindrücke, die er als hoher Beamter der napoleonischen Armee in Italien sammelte. Er schildert Land, Gesellschaft und Politik wie sie in kaum einem anderen Reisebericht seiner Zeit zu finden ist, darüber hinaus spiegelt das Buch in all seiner Subjektivität die facettenreiche Persönlichkeit des Kosmopoliten Stendhal wider. (Quelle:'Fester Einband')
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  • Rezension zu "Reise in Italien" von Stendhal

    Reise in Italien
    Sokrates

    Sokrates

    03. August 2011 um 10:29

    Stendhal erhält am 4. Oktober 1816 Post: Er kann für die nächsten vier Monate nach Italien aufbrechen. Das vorliegende Buch enthält in tagebuchartigen Skizzen seine täglichen Unternehmungen und Beobachtungen. So besucht er in großer Vielzahl Theaterveranstaltungen oder die italienische Oper, weilt bei feinen englischen Ladies, die sich in Italien einen zweiten Wohnsitz leisten, oder besucht edle Maskenbälle: seine Teilhabe am gesellschaftlich-aristokratischen Leben ist immens, fast ausschließlich. Daneben genießt er die italienische Kunst, bestaunt Fresken oder Bilder berühmter Kardinäle. Alles in allem die Reise eines Bildungsbürgers, vorrangig interessiert am gesellschaftlich-kulturellen Leben, weniger an Landschaft und Natur. Kurzweilig und unterhaltsam, jedoch weniger geeignet als begleitende Reiselektüre. Wirklich Verwertbares kann man allenfalls aus kulturhistorischer Perspektive dem kleinen Buch abgewinnen.

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